DE486882C - Pyrophor-Feuerzeug, bei dem ein nahe seinem Anlenkpunkt als Backe ausgebildeter Reibradhebel an einen um die Reibradachse schwingbaren Buegel angelenkt ist - Google Patents
Pyrophor-Feuerzeug, bei dem ein nahe seinem Anlenkpunkt als Backe ausgebildeter Reibradhebel an einen um die Reibradachse schwingbaren Buegel angelenkt istInfo
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23Q—IGNITION; EXTINGUISHING-DEVICES
- F23Q2/00—Lighters containing fuel, e.g. for cigarettes
- F23Q2/34—Component parts or accessories
- F23Q2/46—Friction wheels; Arrangement of friction wheels
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Description
- Pyrophor-Feuerzeug, bei dem ein nahe seinem Anlenkpunkt als Backe ausgebildeter Reibradhebel an einen um die Reibradachse schwingbaren Bügel angelenkt ist Die Erfindung bezieht sich auf Pyrophor-Feuerzeuge, welche zwecks Vermeidung der unmittelbaren Berührung des verrußten und scharfkantigen Reibrädchens mit einem Reibradantrieb versehen sind.
- Die bisher bekannten Antriebe bestehen dem Wesen nach aus einem konzentrisch zum Reibrad schwingbar gelagerten Bügel, an welchem ein mit Sperrasten in einer Stirnseite des Reibrädchens oder mit einem Sperrad zusammenwirkender Sperrzahn angelenkt ist. Der Nachteil dieser Feuerzeuge liegt in ihren durch das umständliche Herstellungsverfahren bedingten hohen Anschaffungskosten.
- Aus vorgenanntem Grunde ging man dazu über, den Antrieb unmittelbar auf die Umfläche des Reibrädchens wirken zu lassen. Bei einem nach diesem Grundsatz arbeitenden bekannten Feuerzeuge war in dem schwingbaren Bügel ein über das Feilenrädchen exzentrisch geschwungener Hebel gelagert, welcher unter dem Einflusse eines über seinen Rücken geführten Druckes gegen den Umfang des Reibrädchens zu dessen Mitnahme gepreßt wurde. Die eigenartige Formgebung des Hebels brachte es mit sich, daß dieser lediglich als eine den Finger vor der scharfen Zahnung des Reibrädchens schützende Unterlage wirkte, weshalb der Kraftarm nur um die Dicke des das Reibrädchen einhüllenden Hebels verlängert wurde. Im übrigen konnte der erforderliche, sich über eine gekrüfnmte Bahn erstreckende Druck ohne Zuhilfenahme der zweiten Hand nicht vorgenommen werden.
- Den Gegenstand der Erfindung bildet nun die bauliche Durchbildung eines Feuerzeuges, welches den vorgenannten Mängeln dadurch begegnet, daß die Angriffsfläche des Reibradhebels tangential zum Reibrad und zur Ermöglichung der Bedienung des Feuerzeuges mit einer Hand in seiner Ruhelage senkrecht oder nahezu senkrecht zu der zur Flamme parallelen Bewegungsrichtung des Zündsteines gerichtet ist. Da die Länge des Hebels in -gär keinem Zusammenhang zum Durchmesser des Reibrädchens steht, kann der Kraftarm beliebig angenommen werden. Ebenso kann die Vorrichtung an jedem vorhandenen Feuerzeug ohne weiteres angebracht werden.
- Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes beispielsweise dargestellt, und zwar zeigen Abb. i das Pyrophor-Feuerzeug in Ansicht, Abb. z einen Schnitt durch den Reibradantrieb in Ruhestellung, Abb. 3 während des Zündvorgangs, Abb. q. den Reibradantrieb in Draufsicht. Das Pyrophor-Feuerzeug hat in üblicher Weise einen mit einem Dochtrohr a versehenen Benzinbehälter b, an welchem eine das Reibrädchen c tragende Führung d für den Zündstein c befestigt ist. Um die Achse f des Reibrädchens c ist nach bekannter Art ein Bügel g frei schwingbar, dessen Sch-vvingungsbereich durch an der Führung d zum Anschlage gelangende Lappen A nach beiden Richtungen hin eingegrenzt wird. Im Bügel g ist außerhalb des Reibradumfanges ein einarmiger Hebel i mittels eines Bolzens k drehbar gelagert, der nahe seinem Drehpunkte zu einer mit dem gezahnten Umfange des Reibrädchens c zusammenwirkenden Backe l ausgebildet ist, wogegen sein etwa bis zur Höhe des Bolzens k aufgekrümmtes freies Ende als Drücker wirkt. Eine um die Achse f geschlungene und sich an der Führung d sowie am Bügel g abstützende Feder in erhält letzteren in seiner Ruhelage, in welcher der Bügel g nur wenig von der Richtung der Führung d abweicht, der Hebel i hinwieder ungefähr winkelrecht zu ihr gestellt ist. Zweckmäßig ist die Bohrung des Reibrädchens c größer als der Durchmesser der durch sie geführten Achse f bemessen, wodurch das Reibrädchen c freies Spiel besitzt.
- Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende: Zum Drehen des Reibrädchens c braucht man lediglich auf das als Drücker ausgebildete freie Ende des Hebels i einen nach unten gerichteten Druck (Pfeil I) auszuüben, was zur Folge hat, daß der Hebel i um seinen Bolzen k schwingt, bis die Backe l gegen den gezahnten Umfang des Reibrädchens c drückt und mit diesem zufolge der tangential wirkenden Reibungskraft gekuppelt wird, worauf das Reibrädchen c bei dem nunmehr einsetzenden Schwingen des Bügels g zum Hervorrufen der Funkengarbe im Uhrzeigersinn mitgenommen wird. Die Kupplung der Backe l mit dem Reibrädchen c ist ohne jedwede Beeinflussung des frei schwingbaren Bügels g vor sich gegangen, da seiner in diesem Zeitpunkte unerwünschten Drehung einerseits die Feder in entgegenwirkt, anderseits der durch seine Lager gerichtete Normaldruck eine genügend hohe Lagerreaktion hervorgerufen hat, welche die der Drehung des Hebels i entgegenwirkenden Widerstände bei weitem überwiegt. Mit Rücksicht auf das günstige Übersetzungsverhältnis des Hebels i ist auch der zur Mitnahme des Reibrädchens c erforderliche Kraftaufwand bedeutend geringer als bei den bisher üblichen Feuerzeugen. Es ergibt sich weiter, daß insbesondere während des ersten Teiles der Bewegung des Reibrädchens c der von der Backe l auf das Reibrädchen c ausgeübte Normaldruck in die Bewegungsrichtung des Zündsteines e fällt und der Kraft der Federn entgegenwirkt, so daß ein möglichst kleiner V6Tert der die Bewegung des Reibrädchens c hemmenden Lagerdrücke erzielt wird. Nach Freigabe des Drückers kehrt der Bügel g unter dem Einfluß seiner Feder in in die Ausgangslage zurück.
- Die Backe L könnte in gleicher Weise auch in bezug auf ihren Drehpunkt exzentrisch konvex gekrümmt und als Klemmgesperre ausgebildet sein.
Claims (1)
- PATENT ANSPRÜCIiE: z. Pyrophor-Feuerzeug, bei dem ein nahe seinem Anlenkpunkt als Backe ausgebildeter Reibradhebel an einen um die Reibradachse schwingbaren Bügel angelenkt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Angriffsfläche des Reibradhebels (i) tangential zum Reibrad (c) und zur Ermöglichung der Bedienung des Feuerzeuges mit einer Hand in seiner Ruhelage senkrecht oder nahezu senkrecht zu der zur Dochtachse parallelen Bewegungsrichtung des Zündsteines (e) gerichtet ist. z. Feuerzeug nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß der schwingbare Bügel (g) derart unter der Wirkung einer Feder (in) steht, daß er bis zum Auftreten der Klemmkraft zwischen dem Reibrad (e) und dem Hebel (i) in seiner Lage festgehalten wird und nach erfolgter Zündung selbsttätig in die Ausgangslage zurückkehrt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES87279D DE486882C (de) | 1928-09-05 | 1928-09-05 | Pyrophor-Feuerzeug, bei dem ein nahe seinem Anlenkpunkt als Backe ausgebildeter Reibradhebel an einen um die Reibradachse schwingbaren Buegel angelenkt ist |
Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
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| DE486882C true DE486882C (de) | 1929-11-30 |
Family
ID=7513645
Family Applications (1)
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| DES87279D Expired DE486882C (de) | 1928-09-05 | 1928-09-05 | Pyrophor-Feuerzeug, bei dem ein nahe seinem Anlenkpunkt als Backe ausgebildeter Reibradhebel an einen um die Reibradachse schwingbaren Buegel angelenkt ist |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE486882C (de) |
-
1928
- 1928-09-05 DE DES87279D patent/DE486882C/de not_active Expired
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