DE197994C - - Google Patents

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DE197994C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D44/00Machines for attaching welts or rands

Landscapes

  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Λ* 197994 KLASSE 71 c. GRUPPE
Firma WOLFGANG STERNEFELD in GOCH.
Kederheftmaschine. Patentiert im Deutschen Reiche vom 13. Januar 1907 ab.
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine
Vorrichtung für Kederheftmaschinen, die zum Abschneiden des Keders oder Lederstreifens, nachdem letzterer auf dem Absatz- oder Sohlenrand angeheftet ist, dienen soll.
Bisher war eine derartige Abschneidevorrichtung nicht vorhanden. Es mußten deshalb die.überstehenden Enden des Keders erst später, nachdem die Werkstücke von der Maschine entfernt waren, mit der Hand, abgeschnitten werden. Es entstanden dadurch, daß die Streifen vorher auf eine bestimmte Länge'geschnitten werden mußten, nicht nur größere Lederabfälle, da die Stücke nicht zu knapp geschnitten werden durften, sondern es entstand auch durch das Nacharbeiten der Absätze und Sohlen ein großer Zeitverlust.
Bei der vorliegenden Einrichtung hingegen
kann ein Lederstreifen für eine größere Anzahl Keder verwendet werden, da, sobald ein Stück festgeheftet ist, dieses von dem in der Führung der Maschine ruhenden längeren Ende dicht an dem Werkstück abgeschnitten und dadurch der Materialverlust aufgehoben und das jedesmalige Einlegen des Kederstreifens in die Klemme vermieden wird.
Die Erfindung ist auf der Zeichnung in Fig. ι bis 3 dargestellt. Fig. 1 zeigt in Vorderansicht die Maschine zum Anheften des Kederstreifens mit dem Kederabschneidmesser. Nach Fig. 2 ist der. Keder durchgeschnitten. In Fig. 3 ist der'Messerhalter von der Seite gesehen gezeichnet.
Der Kederstreifen χ wird in die Klemme k eingeschoben, während die Klemme geöffnet ist. Der Tisch a, der während des Ärbeitens durch eine Feder gehoben und gegen die Führungsrolle b gedrückt wird, wird durch den Trethebel c während des Einschiebens gesenkt, wobei der Klemmbacken k der Klemme d für das Kederstück durch eine Stange e, die mit der Zugstange/des Tisches beweglich verbunden ist, geöffnet wird.
In der Zwischenzeit ist die Sohle oder der Absatz auf den Tisch α aufgelegt und der Kederstreifen wird auf diese gelegt.- Sobald der Trethebel c freigegeben wird, drückt der Tisch α das Lederstück und den Lederstreifen gegen die Führungsrolle, und die Maschine wird durch den Trethebel g in Tätigkeit gesetzt, wobei ein Treiber ft, durch ein Exzenter auf und ab bewegt, den Keder mittels Drahtes auf den Absatzfleck ο. dgl. aufheftet.
Ist der Keder in der vorbeschriebenen und allgemein bekannten Weise angeheftet und die Maschine stillgesetzt worden, so wird das an der Maschine angebrachte Messer m durch einen besonders angebrachten Trethebel i, einen Handhebel o. dgl. gesenkt, und dieses schneidet hierbei den Keder durch (s. besonders Fig. 2).
Der Absatz oder die Sohle können, sobald der Tisch α gesenkt ist, nun ohne, weiteres abgenommen werden, während der übriggebliebene Kederstreifen in der Maschine verbleibt, um weitere Absätze oder Sohlen mit Kedern zu versorgen.
Das Messer ruht in einer geeigneten Führung Z, die. am Gestell selbst oder einem am Gestell angebrachten besonderen Arm sitzt.' Bei dem Ausführungsbeispiele sitzt die Führung an einer Scheibe n, die an einer zweiten
70

Claims (2)

Scheibe ηλ verstellbar ibt, so daß das Messer, das mit seiner Führung außerhalb des Mittelpunktes der Scheibe η angebracht ist, bei einer Verstellung der Scheibe dem Tische a oder dem Lederstreifen genähert oder von diesen mehr entfernt werden kann. Dies hat den Zweck, das Messer je nach der Dicke des Leders und auch dann einstellen zu können, wenn das Messer weiter abgenutzt ist. Die Verstellung der Scheibe η an der Scheibe«1 erfolgt dadurch, daß die Muttern der durch die Schlitzöffnungen hindurchgeführten Schrauben gelockert werden. Es wird' dann die Scheibe η entsprechend eingestellt und die Muttern wieder angezogen und die Scheibe festgestellt. Die Führung für das Messer könnte jedoch auch in anderer Weise an der Scheibe n1 ohne Zwischenschaltung der Scheibe η verstellbar sein. Die Verbindung zwischen dem Trethebel i und dem Messer kann beliebig ausgeführt werden. Bei dem Ausführungsbeispiele ist eine Stange ο an einem Zahnsegment ρ angelenkt und dieses greift durch eine Öffnung der Führung / in die Zähne r des Messerschaftes ein, so daß, wenn das Segment durch den Trethebel i bewegt wird, das Messer die Bewegung mitzumachen gezwungen ist. Das Messer, dessen Hub in der Führung in geeigneter Weise begrenzt wird, wird mitsamt dem Trethebel i, dem Segment und dem Fußhebel, sobald letzterer freigegeben ist, durch die Feder s in seine Stellung zurückgebracht. Der Arm ρ könnte auch gabelartig gestaltet sein, über einen Stift o. dgl. des Messerschaftes greifen und so das Messer bei seiner Bewegung verschieben. Pate nt-A ν Sprüche:
1. Kederheftmaschine, dadurch gekennzeichnet, daß über ihrem Arbeitstische (α) ein durch Trethebel (i) oder Handhebel zu verschiebendes Messer (m) angeordnet ist, das dazu dienen soll, den überstehenden Teil des Kederstreifens abzuschneiden, sobald der Keder angeheftet ist.
2. Kederheftmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Führung (I) des Messers (m) verstellbar angebracht ist, um dieses, wenn es erforderlich ist, dem Tische (α) mehr oder weniger nähern zu können.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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