DE197692C - - Google Patents
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- DE197692C DE197692C DE1907197692D DE197692DA DE197692C DE 197692 C DE197692 C DE 197692C DE 1907197692 D DE1907197692 D DE 1907197692D DE 197692D A DE197692D A DE 197692DA DE 197692 C DE197692 C DE 197692C
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- DE
- Germany
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- heat
- cooking
- capsule
- gas
- cooker
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- Expired - Lifetime
Links
- 238000010411 cooking Methods 0.000 claims description 24
- 239000002775 capsule Substances 0.000 claims description 14
- 230000001681 protective effect Effects 0.000 description 2
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- 239000002184 metal Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F24—HEATING; RANGES; VENTILATING
- F24C—DOMESTIC STOVES OR RANGES ; DETAILS OF DOMESTIC STOVES OR RANGES, OF GENERAL APPLICATION
- F24C3/00—Stoves or ranges for gaseous fuels
- F24C3/12—Arrangement or mounting of control or safety devices
- F24C3/126—Arrangement or mounting of control or safety devices on ranges
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Cookers (AREA)
- Baking, Grill, Roasting (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 34«. GRUPPE
HUGO JUNKERS in AACHEN. Gaskochvorrichtung mit Wärmeregler.
Zusatz zum Patente 193273 vom 11. August 1906.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 14. September 1907 ab. Längste Dauer: 10. August 1921.
Gegenstand der Erfindung ist eine Verbesserung der Gaskochvorrichtung mit Wärmeregler
nach Patent 193273. Durch die Erfindung wird bezweckt, die Gaskochvorrichtung
so einzurichten, daß nach Belieben mit oder ohne Wärmeregler gekocht (gebraten, gebacken usw.) werden kann. Diese Einrichtung
bietet den Vorteil, daß die Kochvorrichtung auch für Zwecke benutzt werden kann, für welche sie sonst weniger geeignet
wäre; beispielsweise kann ein für Kochtemperaturen, also etwa für 80 bis 1200C, einstellbarer
Regler nicht ohne weiteres zum Braten benutzt werden, weil hierfür höhere
Temperaturen erforderlich sind, und die Einstellbarkeit der Regelungsvorrichtung meistens
nur in engeren Grenzen möglich, ist.
Die neue Kochvorrichtung ist deswegen so eingerichtet, daß der wärmeempfindliche Teil
des Reglers nach Belieben mit dem Kochgefäße in oder außer wärmeleitende Berührung
gebracht werden kann. Dies kann beispielsweise dadurch geschehen, daß der wärmeempfindliche
Teil des Reglers durch Federkraft gegen das Kochgefäß gedrückt, jedoch
durch eine dieser Kraft entgegenwirkende, ein- und ausrückbare Sperrvorrichtung, ζ. Β.
einen Hebel o. dgl., an der Berührung nach Bedarf gehindert werden kann. Ist nicht der
wärmeempfindliche Teil, sondern eine Tragrippe (oder mehrere Rippen) des Gaskochergestelles
federnd gelagert, so kann die Sperrvorrichtung an diesem Teile des Gestelles angebracht
sein. Auch kann die Einrichtung so getroffen sein, daß die wärmeleitende Verbindung
zwischen Kochgefäß und Wärmeregler durch eine nach Erfordern einzuschaltende, wärmeleitende Brücke hergestellt
wird. Ferner können an dem Gaskocher mehrere nach Belieben einschaltbare Kapseln
vorhanden sein, welche für verschiedene Temperaturen (für Koch-, Brat-, Back- und ähnliche
Zwecke) eingestellt sind.
Auf der Zeichnung sind drei Ausführungsformen der neuen Gaskochvorrichtung dar-
gestellt.
Fig. ι zeigt einen der Fig. 3 des Hauptpatentes
entsprechenden Kocher a, an dessen unterem Teile ein Exzenter w angebracht ist,
mit Hilfe dessen die wärmeempfindliche Kapsei η nach Belieben mit dem Boden des Kochgefäßes
e in oder außer Berührung gebracht werden kann.
Durch die zwischen dem Gaskochergestell a und dem Rohre c eingeschaltete Zugfeder ρ
wird die Kapsel η für gewöhnlich gegen den Boden des Kochgefäßes e gedrückt, durch
Niederdrücken des Exzenterhebels χ dagegen gesenkt und von dem Gefäßboden entfernt.
Fig. 2 zeigt eine Kochvorrichtung, bei weleher
die wärmeempfindliche Verbindung zwischen dem Kochgefäße e und 'der oben ab-
geschrägten Kapsel η durch ein metallenes Zwischenstück y hergestellt wird, das durch
eine mit einem Griffknopfe versehene Stange \ hin und her geschoben werden kann.
Fig. 3 stellt einen Kocher dar, bei welchem die Kapsel η sich nach Abheben des Kochgefäßes e nach unten senkt, so daß ihre Oberseite aus dem Bereich der Flammen gebracht wird, ihre Unterseite sich aber gegen den
Fig. 3 stellt einen Kocher dar, bei welchem die Kapsel η sich nach Abheben des Kochgefäßes e nach unten senkt, so daß ihre Oberseite aus dem Bereich der Flammen gebracht wird, ihre Unterseite sich aber gegen den
ίο warmen Schutzmantel h legt. Zu diesem
Zwecke ist das mit der Kapsel η verbundene Rohr c durch das Auge ι eines um den
Zapfen 2 drehbaren Hebels 3 hindurchgeführt. Das vordere, mit einem Griffe 5 versehene
Ende des Hebels 3 trägt eine Sperrklinke 6, die in die Klinke 7 eines um den Zapfen 8
drehbaren, unter der Zugwirkung der Feder 9 stehenden Winkelhebels IO eingreift. Der
obere Arm des Winkelhebels 10 wird durch das auf den Kocher α gesetzte Gefäß e belastet
und dadurch der Eingriff der Klinken 6, 7 aufrechterhalten. Sobald das Gefäß e
abgehoben wird, kann die Feder 9 zur Wirkung kommen, sie bringt die Klinke 7 mit
der Klinke 6 außer Eingriff, so daß nunmehr sich der Hebel 3 durch sein Gewicht nach
unten senkt, sich auf den unteren Bund des Rohres c legt und dieses sowie · die Kapsel η
mitnimmt. Nach dem Aufsetzen des Kochgefäßes e kann die Kapsel η durch Anheben
des Hebels 3 mit dem Boden des Gefäßes wieder in wärmeleitende Berührung gebracht
werden. Die Feder 4 hat den Zweck, die wärmeleitende Berührung der Kapsel η mit
dem Boden des Kocheefäßes zu sichern.
Dadurch, daß die Kapsel η sich beim Senken gegen den warmen Schutzmantel h legt, wird
die Gasflamme selbsttätig kleingestellt, also dann, wenn kein Kochgefäß auf dem Kocher
steht, eine .Gasersparnis erzielt.
Statt der in der Zeichnung dargestellten Hebel und Exzenter können natürlich auch
andere Mittel zum Ein- und Ausschalten der wärmeempfindlichen Kapsel angeordnet werden.
Claims (3)
1. Gäskochvorrichtung mit Wärmeregler (Zusatz zum Patent 193273), dadurch gekennzeichnet,
daß die wärmeleitende Berührung zwischen dem Kochgefäße und der wärmeempfindlichen Kapsel durch mittelbares
oder unmittelbares Ein- und Ausschalten der Kapsel nach Bedarf hergestellt oder aufgehoben werden kann.
2. Gaskochvorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß an dem Kocher mehrere auf verschiedene Temperaturen eingestellte Wärmeregler vorgesehen sind,
die nach Erfordern ein- und ausgeschaltet werden können.
3. Gaskochvorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die wärmeempfindliche Kapsel (n) sich bei abgehobenem
Kochgefäße (e) selbsttätig mittelbar oder unmittelbar gegen einen von der
Flamme erwärmten Teil (h) des Gaskochers (a) legt, um die Flamme auch bei
abgehobenem Kochgefäße kleingestellt zu halten.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT35410D AT35410B (de) | 1907-09-13 | 1908-01-07 | Gaskochvorrichtung mit Wärmeregler. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE197692C true DE197692C (de) |
Family
ID=460559
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1907197692D Expired - Lifetime DE197692C (de) | 1907-09-13 | 1907-09-13 |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE197692C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US6278057B1 (en) * | 1997-05-02 | 2001-08-21 | General Science And Technology Corp. | Medical devices incorporating at least one element made from a plurality of twisted and drawn wires at least one of the wires being a nickel-titanium alloy wire |
-
1907
- 1907-09-13 DE DE1907197692D patent/DE197692C/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US6278057B1 (en) * | 1997-05-02 | 2001-08-21 | General Science And Technology Corp. | Medical devices incorporating at least one element made from a plurality of twisted and drawn wires at least one of the wires being a nickel-titanium alloy wire |
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