DE1968820U - Hilfsvorrichtung fuer die durchfuehrung von arbeiten auf daechern, insbesondere von kaminarbeiten. - Google Patents

Hilfsvorrichtung fuer die durchfuehrung von arbeiten auf daechern, insbesondere von kaminarbeiten.

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DE1968820U DEK57905U DEK0057905U DE1968820U DE 1968820 U DE1968820 U DE 1968820U DE K57905 U DEK57905 U DE K57905U DE K0057905 U DEK0057905 U DE K0057905U DE 1968820 U DE1968820 U DE 1968820U
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Description

Dip!. Ing. Fr. Thalmann
Dipl. Ing." H. Schmitt
Patentanwälte
78 Freiburg i. Brsg.
Karlstraße 23, Tel. 3 21 99
Ing»Adolf Künzl in Wien (Österreich)
HilfSVGrrichtung für die Durchführung von Arbeiten auf Dächern, inabesondere von Kaminarbeiten
Die !feuerung betrifft eine Hilfsvorrichtung für die Durchführung von Arbeiten auf Bachern, insbesondere, von Kaminarbeiten, mit einem Iiamtenauf zug und einem am Bach abgestützten !Laulgerüst.
Bekannte Hilfsvorrichtungen dieser Art sind hauptsächlich für die !Durchführung von Ausbesserungsar— beiten an Dächern, Dachrinnen und Daehgesimeen bestimmt und weisen dementsprechend einen verhältnismäßig leichten Aufbau auf. line bekannte Hilfsvorrichtung dieser Art besitzt einen mit Hilfe von Schrauben durch die Abdeckung hindurch bzw. nach Abnahme der Daeheindeckung an einem Dachsparren befestä|3aren Längsträger, an dem ein Galgen mit einer Seilwinde befestigt und ferner ein außerhalb des Daches nach unten fieisendes Zugstück anzubringen ist, an dem Querträger und Ständer befestigt werden können» Mehrere derartige Querträger können untereinander durch
aufgelegte Bohlen«, die einen Laufsteg "bilden» verbunden werden« G-erüste dieser Art sind hauptsächlich für Ar— beiten an der Dachrinne und am Gesims geeignet, Is er*~ gibt sich der entscheidend© lachteil, daß die Dachhaut beschädigt oder abgenommen werden muß, um die Befestigung dieser Gerüste zu ermöglichen und daß das Lösen und Montieren, der Eräger an den Sparren einen beträchtlichen Zeitaufwand erfordert. Die vorgesehenen. Aufzüge ermöglichen hier nur ein Hochfördern der Lasten "bis etwa zur Höhe der Dachrinne bzw» Bachtraufe.
Anders für die Durchführung von Baeharbeiten bekannte Gerüste besitzen Fußplatten oder Fußstützen an Gerüst— bocken od.dgl., welche Fußstützen an Stelle einer oder mehrerer Dachziegel nach Abnahme der betreffenden Dachziegel in Bachlatten eingehängt werden können. Die Böcke dienen als Auflage für Laufstege bildende Bretter,.Auch hier ist nur eine
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verhältnismäßig geringe Ortsbeweglichkeit gegeben, d.h. der Aufbau des Gerüstes am Daeh und das Versetzen des Gerüstes auf ein und demselben Dach erfordert einen erheblichen Zeitaufwand. Für die Förderung schwerer Lasten auf Dächer sind bereits Lastenaufzüge bekannt, bei denen nach Art eines Kabelkranes eine vorgesehene? den Lasthaken od,dgl. tragende Laufkatze auf einem fragseil lauft und zur Betätigung der Laufkatze ein eigenes Zugseil, daß von einer gesonderten Winde betätigt wird, vorgesehen ist. Zur Halterung des Tragseiles, in Baehbereioh und zur Abstützung einer Umlenkro-lle für das Zugseil dient bei einem bekannten Aufzug dieser Art ein am Bachstuhl verankerter^ über den Bachfirst emporstehender Mast* Diese Ausbildung ermöglicht zwar die Zulieferung schwerer Lasten in den Daehbereich, hat aber den entscheidenden laehteil, daß der mit seinen Zusatzeinrichtungen schwere und unhandliche Mast vor Beginn des lörderbetriebes nach entsprechender Abdeckung d#s Baches am Bachstuhl ver** ankert werden muß* Sämtliche &ureh die Abspannung des
Tragseiles, die Abstützung der last auf diesemund durch die ümlenkrolle des Zugseiles "bei der Betätigung der Last erzeugten Kräfte wirken in form kräftiger Sehwenkmomente über den Mast auf den dachstuhl* Bs ist somit ©ine sehr kräftige Ausbildung und Verankerung des.Mastes erforderlieh» Eine Yereetzungsmögliehkeit des Mastes ist nicht vorgesehen»
Bie Heuerung hat sieh die Aufgabe gestellt, eine Hilfsvorrichtung zu schaffen, die eine Durchführung von Arbeiten auf Bächern, wie Kaminarbeiten, z.B* die Instandsetzung oder Heuerrichtung schadhaft gewordener Bauchfangköpfe ermöglicht, aber auch bei allen anderen Dachbereichsarbeiten, ζ»Β» der Montage von Antennen, Blitzableitern, Bachbodenäusbäuten usw* verwendbar ist und die durch schnelle Montierbarkeit und leichte Versetzbarkeit sehr kurzen Rüstzeiten gewährleistet und nicht nur eine Zugänglichkeit jeder gewünschten Stelle im Daehbereieh ermöglicht, sondern auch die Lastzubringung zu jeder gewünschten Stelle zuläßt.
Die gestellte Aufgabe wird neuerungsgemäß dadurch gelöst, daß bei einer Hilfsvorrichtung der eingangs genannten Art der"Lastenaufzug, wie an sieh bekannt* als Schrägaufzug ausgebildet ist und ©in Tragseil für die mittels eines Zugseiles verfahrbare Laufkatze od·dgl. aufweist,"wobei das !Tragseil über sine Baohstütze geführt ist, daß diese Bachstütze ebenso wie zum Laufgerüst gehörige Abstützungen mit Hilfe von lechselhalterungen leicht versetzbar an am Dach bzw. einem Kamin vorgesehenen G-egenhaltern befestigbar sind und daß auf die Abstützungen aufsetzbare Laufstegelemente od«dgl· untereinander zusammensteckbar ausgebildet sind·
Durch dieisAusführung kann man praktisch jeden Punkt des Daches mit einer Last erreichen bzw. von jedem Daehpunkt eine last abtransportieren* Ferner kann man ohne Beschädigung der.Dachhaut in jedem Bereich des Daches ein Gerüst erreichen und dieses mit geringstem Aufwand und ohne Zuhilfenahme besonderer Werkzeuge entsprechend den Arbeits—
anforderungen am.Dach weiter versetzen» wobei Teile des "bereits vorher errichteten G-erüstes als Standplatz beim Versetzen, der Gerüster dienen können. Is wird somit möglicns das Gerüst unmittelbar in demBereieh zu errichten, in dem jeweils eine Arbeit vorzunehmen, ist und lasten dem Arbeitsbereich unmittelbar zuzuführen bzw. aus dem Arbeitsbereich au entfernen· Die Verwendung eines Schrägaufzüges ermöglicht es, die Arbeiten so zu organisieren, daß z.B. bei der Errichtung eines Kamines die Kaminbausteine unmittelbar von einem auf der Straße vorfahrenden lastwagen in einen an die laufkatze anhängbaren Transportbehälter verladen und mittels dieses Transportbehälters unmittelbar der Kaminbaustelle zugeführt werden können* In gleicher Weise kann Bauschutt und Abbruch von der Anfallstelle mittels des Schrägaufzuges auf einen lastwagen für den Abtransport verbracht, werden· Bas vorgesehene Gerüst kann entsprechend den ■jeweiligen Erfordernissen aus einfachen Elementen aufgebaut, erweitert, versetzt und auch mit anderen bekannten Gerüstbauelementen kombiniert werden. Bie einzelnen G-erüstbauelemente können unter anderem auch mit Hilfe des Schrägaufzuges an den jeweils gewünschten linsatzort am Dach verbracht werden· Durch die zusammensetzbare Ausbildung der laufstegelemente, die aus Brettern, Gittern oder Tafeln bestehen können, wird erreicht, daß beliebig große laufstege zusammengesetzt werden können, wobei eine ebene Oberseite gegeben ist und dia beim üblichen überlappenden Stoß von Bohlen gegebenen Stolperstellen vermieden werden.
lach einer' bevorzugten Ausgestaltung ist das Tragseil des Schrägaufzuges über eine an sich bekannte Umlenkung, z.B. Rolle der Dachstütze geführt und mit seinem Ende hinter der Stütze, z.B. am Bach oder an einem Kamin befestigt und das zwischen Stütze und Befestigungsstelle liegende Tragseiltrum trägt eine Halterung für die Umlenkrolle des Zugseiles, welch letzteres, vorzugsweise bei A*-förmiger Ausbildung der Stütze mit seinen beiden Trumen
zwischen den Stützenschenkeln hindurehgeführt ist. Dadurch wird die Dachstütze praktisch völlig von Biege-* kräften entlastet, so daß mit einer einfachen Verankerung das Auslangen gefunden wird. · -
' Man kann unter anderem unmittelbar Kaminzüge als Gegenhalter für die Tragseilstütze verwenden» Dabei kann man zur Erzielung einer, ausreichenden Befestigung die unteren Sehenkelenden der Iragseilstütze über vorzugsweise in der Stützenquerstrebe untergebrachte Hebeltriebe od.dgl. spreizbar und in den Spreizstellungen feststellbar ausbilden, so daß man durch diese Verspreizung ein Festklemmen der Tragseilstützensehenkel in den Kamin— zügen erreicht.
lach einer weiteren Ausführung tragen die Abstützungen für das Gerüst am unteren Ende eines Stehers ein© Querstütze, auf deren Schenkel Hollen aus elastisch zusammendrüGkbarem Material, insbesondere G-ummi, mit exzeatrisehen Längsbohrungen aufschiebbar sind und es sind "zwei normal zur Querstütze angeordnete, mit dem Steherunterteil einen Dreieckrahmen bildende Streben vorgesehen, von denen die untere etwa entsprechend der Bachneigung schräggestellt ist und die obere eine Stützauflage für die Laufstegelemente bildet· Mit Hilfe der Rollen können geringfügige Abweichungen der Dachneigung so ausgeglichen werden, daß die Stützauflage etwa horizontal verläuft. Zufolge der Abstützung auf elastischen Hollen wird eine weitgehende Schonung der Dachhaut bzw© der Dacheindeckung erreicht· Vorzugsweise sind auf der oberen Strebe des Dreieckrahmens Sollen, Walzen od«dgl. angeordnetι um ein leichtes Verschieben der laufstegelemente zu gewährleisten» Ferner sind zum Befestigen der Abstützungen am Ba.eh an dem vom Steher abweisenden Ende des Dreieckrahmens, eine ödere mehrere Ösen od.dgl. vorgesehen=,· in die das als Sicherungsring ausgebildete Hakenende
»■5-
des Hakenelementes eingehängt ist, dessen als Sieherungs-* lasche ausgebildetes oberes Ende am Bachsparren od.dgl» mittels lägein od«dgl» "befestigt wird. Weiterhin kann man in die oben am Steher vorgesehene ös.e leisten, Bretter, Rohre oder Seile als Sehutzgeländer einführen. In weiterer Ausgestaltung der Erfindung sind auf die obere Strebe des Breieekrahmens Laufstegelemente aufsetzbar und darauf verschiebbar» die mittels Zapfen-Loehverbindung untereinander zT&sammensteckbar sind·
.In der Zeichnung ist der Jeuerungsgegenstand beispielsweise veranschaulicht· Es zeigti
1 eine Hilfsvorrichtung schematisiert bei ihrer T©r~ wendung bei einem Umbau von Kaminen im Schaubild,
2 die Baehstütze des_Schrägaufzug©» imSchaubild» Fig. 3 in schaubildli^h-auseinandergezogener Barstellungs—
weise eine mögliche Ausführung des Gerüstes und fig. 4 schematisiert verschiedene Varianten im Aufbau der Vorrichtung,
lach den lig. 1 bis 3 findet die Hilfsvorrichtung bei der Ausbesserung bzw« Efeuerriehtung von Kaminen 1 im Bereich des Baches 2 eines Gebäudes 3 Verwendung, für die Einrichtung der Baustelle wird zunächst bei diesem Ausführungsbeispiel im Bereich des Bachfirstes eine aus zwei miteinander durch eine QueMrebe 4 verbundenen Schenkeln 5j6 bestehende Daehstütze angebracht. Die unteren Snden der aus Rohren bestehenden Schenkel 5,6 werden zu diesem Zweck mit Hilfe von Sehnellkupplungen 7 in vorher angebrachten! in S4Ig. 2 in 3?orm von Hohren 8 veranschaulichten Gegenhaltern befestigt. Es empfiehlt sieh, derartige Gegen« halter abstandsweise im Bach anzubringen, so daß ein einfaches Versetzen der im folgenden in ihrer Gesamtheit mit 5 bezeichneten Daehstütze möglich wird. Weiterhin ist in der ^uerstrebe 4 ein über einen Hebel 9 betätigbares Spreizgetriebe untergebracht, mit dessen Hilfe die Schenkel 5,6 gespreizt werden können· Bie unteren Enden der Stützen-
Schenkel können unter anderem auch in Kaminzüge 10 eingeführt und durch Iferspreizen "befestigt werden.
3>ie Stütze 5 trägt oben eine Umlenkrolle 11, die zur Umlenkung eines 5Dragseiles 12 eines ein Hilfsgerät ■bildenden Schrägaufzuges dient* Dieses Tragseil wird an der Baustelle von einer mit einer Handkurbel 13 bzw. einem Antriebsmotor 14 versehenen linde 15 aus aochgeführt, wobei mit Hilfe der Winde ein Festspannen möglieh ist» Das an der Stützenrückseite wegführende OJrum 16 des Tragseiles 12 wir#iit seinem Snde am Dach oder an einem Kamin befestigt. In der Uähe der Umlenkrolle 11 sitzt am EOrum 16 eine Halte— backe 17 für eine weitere Umlenkrolle 18, über die ein Zugseil 19 von einer gesonderten Seilwinde 20 aus zu einer Laufkatze 21 am fragseiltrum 12 geführt ist. Me Laufkatze bestitzt einen lasthaken 22. Pur einen Antriebsmotor der Winde 20 wird vorzugsweise eine Hilfssteuereinrichtung vorgesehen,, die bei Überlastung, z.B. wenn eine laufkatze an der Stütz© anführts selbsttätig die Antriebsleistung drosselt, bzw« die Kraftübertragung auf das Zugseil 19 unterbricht· Mit Hilfe des Schrägaufzuges können lasten zu bzw. von jeder Stelle des Baches 2 transportiert werden· Bei Arbeiten-an den Kaminen 1 wird man die Stütze 5 jeweils so versetzen, daß der Aufzug unmittelbar zu den eben in Arbeit stehenden Kaminen führt.
Mit Hilfe des Lastenaufzuges können bei Beginn der Arbeiten zunächst Gerüstbauelemente aufgezogen \verden, die dann, miteinander zu einem einen Bestandteil der Hilfe«· vorrichtung bildenden Laufgerüst«, wie es in Pig. 1 ersichtlich ist, vereinigt werden.
Aus den Fig. 1 und 3 ist ersiGhtliöhs wie dieses Gerüst aufgebaut sein kann. Zunächst werden unter entsprechender Drehung zwischen Dachziegeln hindurch Haken*- elemente 25 in das Bach eingefädelt, an Dachsparren ange-
rückt und an diesen mit Hilfe von durch eine Sicherungs~. lasche 24 eingetriebenen lägein 23 bzw. mit Maurerklammern gesichert* In aus der Eindeekung herausragenden Hakenenden 26 können in ihrer Gesamtheit mit 27 bezeichnete Abstützungen eingehängt werden. Biese Abstützungen bestehen aus dem Steher 27» der unten eine Querstütze 28 trägt, auf deren Schenkel Rollen 29 aus elastisch zusammendrückbarem Material, die eine exzentrische Bohrung 30 aufweisen, aufgeschoben sind. Zwei normal zur Querstütze 28 verlaufende Streben 31,32 bilden mit dem unteren Inde des Stehers 27 einen Dreieckrahmen, bei dem die untere Strebe 32 etwa entsprechend der Bachneigung schräg verläuft, die obere Strebe 31 aber eine Auflage für einen Laufsteg "bildet· Allenfalls kann auf der Strebe 31 eine Walze oder Rolle gelagert sein, um eine leichte Yersehiebbarkeit des aus Binzelfeldern 44 zusammengesetzten laufSteges zu gewährleisten» 3>i© iaufstegelemente 449 die in fig. 3 schaubiElich dargestellt wurden, können auch aus Gittern bestehen und sind durch eine lösbare Zapfen«. Iiochverbindung 33,34 miteinander gekuppelt· Eine an der Spitze des Dreieekrahmens 31,32 vorgesehene Öse 3β dient zum Einhängen des. Stehers 27 in den Haken 26 des HakeneZtenentes Ferner können die Abstützungen 27 des Laufgerüstes beim Auf- und Abtransport sowohl mit dieser Öse 36 als auch mit der oben am Steher 27 vorgesehenen Öwe 37, die normalerweise zur Abstützung eines Sehutzgelanders 38 dient, in den Lasthaken 22 der Laufkatze 21 eingehängt werden.
-In fig. 4 sind verschiedene Ausführungsvarianten veranschaulicht« In der linken Hälfte wurde veranschaulicht, daß das- Sragseil 12 von einer Dachstütze 5 aus auch über eine UmlenlLfcurve 45 geführt werden kann, so daß. es dann am Haus schräg entlang der Wand führbar ist. Nebenstehend wurde gezeigt, wie eine Stütze 5 in einem Kamin 1 verankert werden kann» In der folgenden Darstellung wurde ein etefen«· falls im Zusammenhang mit dem vorbeschriebenen Sohrägauf**
zug verwendbares Gerüst gezeigt, das aus Einzelelementen zusammengesetzte leitern 39 besitzt, die mit Gleitkufen 40 in der Dachrinne abgestützt und eben miteinander durch einen Querträger 41 zu einem Crap%rahmen verbunden sind. Dieses Gerüst kann in seiner Gesamtheit am Bach verschoben werden» Auf aus den Leitern vorstehenden !Trägern sind Laufstege 44 aufsetzbar.
Am rechten Inde des in Pig. 4 veransehalichten Hauses wurde gezeigt, daß das 5Dr ag seil 12 auch über eine Zwischenstütze 42 geführt werden kann. Diese Zwischenstütze ragt über die Dachtraufe vor und es wird dadurch möglich, das Seil parallel zur Hauswand 43 etwa vertikal nach unten zu führen* Bei dieser Ausführungsvariante wird man für die Laufkatze eine ausgekröpfte Halterung wählen.
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Claims (4)

  1. Se kii tz aas prü c h e s
    1· Hilfsvorrichtung für die !Durchführung von Arbeiten auf Dächern» insbesondere von Kaminarbeiten, mit einem Lastenaufzug und einem am Bach abgestützten Laufgerüst, dadurch gekennzeichnet, daß der Lastenaufzug, wie an sich bekannt, als Schrägaufzug ausgebildet iat und ein über eine Däehstütze (5) geführtes fxagseil (12) für die mibtels eines Zugseiles (19) verfahrbare laufkatze (21) öd·dgl»aufweist, wobei das Iragseil über eine Dachstütze (5) geführt ist, daß diese Baehstütze (5) ebenso wie die zum laufgerüst gehörigen Abstützungen (27) leicht versetzbar an am Bach (2) bzw, einem Kaminzug . (10) vorgesehenen Gegenhalterungen (8,10 bzw. 23) befestigbar sind und daß auf die Abstützungen (51) aufsetzbare Laufstegelemente untereinander zusammenstee&bar ausge** bildet sind.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das tragseil (12) des Schrägaufzuges über eine an sieh bekannte Umlenkung, z.B. Rolle (11) der Dachstütze (-5) geführt und mit seinem Ende (16) hinter der Stütze am Dach oder Kamin befestigt ist und das zwischen Stütz© (5) und Befestigungsstelle liegende Tragseil trum (16) eine Halterung (17) für die Umlenkrolle (18) des Zugseiles (19) trägts ¥\relch letzteres vorzugsweise bei A-förmiger Ausbildung der Stütze mit seinen beiden ffirumen zwischen den Stützenschenfceln (5»6) hindurehgeführt ist.
  3. 3· Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die unteren Schenkelenden der Daehstütae (5) über vorzugsweise in der Stützena^erstrebe (4) untergebrachte Hebeltriebe (9) od.dgl. spreizbar und in den Spreizstellungen feststellbar sind.
    -_ m 10 m -
  4. 4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1-3, dadurch gekennzeichnet, daß für das Tragseil (12) im Dach-"bereich eine oder mehrere Zwischenstützen (42,45) vorgesehen sind,, von denen eine schräg über die Dachtraufe vorragt, so daß das Seil etwa senkrecht an der Hauswand (45) emporgeführt werden kann (]?ig. 4)·, 5· . Torrichtung nach einem der Ansprüche 1 - 4» dadurch gekennzeichnet, daß die Abstützungen für das laufgerüst aus einem Steher (27) mit einer Queretütze (28) "bestehen, auf deren Schenkel Rollen (29) aus elastisch zusammendrüekbarem Material, insbesondere öummi mit exzentrischen Mngsbohrungen (30) aufschiebbar sind und zwei normal zur Querstütze angeordnete, mit dem Steherunterteil einen Breieckrahmen bildende Streben .(31,32) vorgesehen sind, von denen die untere etwa entsprechend der Baehneigung sehraggestellt ist und die obere eine Stützauflage für die laufstegelemente (44) bildet» 6„. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß auf der oberen Strebe (31) des Dreieckrahmens Eollenj Walzen od.dgl. angeordnet sind, um ein leichtes Verschieben der Laufstegelemente (44) zu gewährleisten.
    7 β Vorrichtung naöh Anspruch 5 ? dadurch gekenn— _. zeichnet/ -daß an dem vom Steher (27) abweisenden Ende tier einen DreieGkrahmen bildenden Streben (31,32) eine oder mehrere Ösen (36) od.dgl. vorgesehen sind, in die das als Sicherungsring ausgebildete -Hakenende' (.26) des Hakenelementes, (2,3) eingehängt ist, dessen als Sieheru'ngslasche C24) ausgebildetes oberes Ende an Dachsparren od.dgl. mittels Nägeln (.2.5). öd.dgl. befestigt wird. 8* Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die auf'die Strebes (31) der Dreieckrahmen aufsetzbaren Laufstegelemente (44). mittels Zapfen-Lochverbindung (33,34) untereinander zusammensteokbar sind.
    11 «
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