AT167012B - Hängegerüst für Spengler-, Dachdecker-, Gesims- und Verputzarbeiten - Google Patents

Hängegerüst für Spengler-, Dachdecker-, Gesims- und Verputzarbeiten

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AT167012B
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AT
Austria
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scaffolding
hanging
pressure distribution
screwed
roof
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Inventor
Wilhelm Haertel
Emil Mischek
Original Assignee
Wilhelm Haertel
Emil Mischek
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Hängegerüst für Spengler-, Dachdecker-, Gesims-und Verputzarbeiten 
Es sind Hängegerüste bekannt, die entweder fix an Seilen befestigt sind oder durch eine Auf- zugwinde in die gewünschte Höhe gezogen werden können. Diese Konstruktionen setzen vielfach in der Dachfläche eingebaute Haken voraus, was bei den Baumethoden nur weniger
Länder üblich ist. Ausserdem stellt es ein Wagnis dar, Hängegerüste an Reparaturhaken, die der
Witterung ausgesetzt sind, zu befestigen. Die an Seilen freischwingenden Gerüste haben den
Nachteil, dass sie stets schwingen und die Durch- führung von Arbeiten, die eine ruhige Hand erfordern, unmöglich machen.

   Beide Methoden tragen schliesslich auch den Sicherheitsansprüchen der Arbeitenden wenig Rechnung (Beschädigung der Halteseile durch Reibung an den Gebäude- vorsprüngen) und benötigen   obeadrein   zur
Montage mehrere Personen. 



   Diesen Nachteilen begegnet der Erfindung- gegenstand dadurch, dass er als Kleingerät aus wenigen leichten Bauelementen konstruiert ist, die von einem Mann leicht zu montieren sind. 



   Dadurch ist es jedem Professionisten möglich, an schwer zugänglichen Teilen des Hauses, wie Gesimsen, Dachrinnen usw., die erforderlichen
Arbeiten ohne Einrüstung der ganzen Haus- front vom Boden herauf durchzuführen. Die
Verankerung mit dem Bauwerk erfolgt an den
Elementen der Dachkonstruktion selbst und verzichtet im Interesse grösster Sicherheit auf die bisher übliche Aufhängung durch Seile. 



   Der Erfindungsgegenstand besteht gemäss Fig. 1 aus zwei oder mehreren Binderelementen, die durch einen   Rundstahlring     1   b, Fig. 2 und 2 a, in ein U-Eisen 6 mit zwei Schrägschlitzen   6 a   und einer Druckplatte 6 b, welches durch Schraubenbolzen an der Dachkonstruktion befestigt ist, eingehängt werden. Der obere Kragarm 1 besteht aus zwei gegeneinander verschiebbaren Profilen. Die Fixierung der beiden parallel liegenden Profile des Kragarmes erfolgt durch Schraubenbolzen mit Beilagscheiben entsprechend den statischen Erfordernissen.

   Das obere Ende des Kragarmes   1   a ist kufenartig ausgebildet mit aufgeschweisstem Versteifungsblech und Versteifungsringscheiben, durch die der Einhängering geführt ist, um be jeder Dachneigung, vom Flachdach bis zum Turmdach, eine gleichmässig gute Druckverteilung auf die Bodenplatte 6 b zu erhalten. Die Befestigung des Kragarmes 1 mittels Einhängering 1 b geschieht in zwei Schrägschlitzen 6 a, die sich in den Flanschen eines U-Eisens befinden. Diese Schrägschlitze verhindern ein selbsttätiges Aushängen des Binders. Auf die beiden Flansche des U-Eisens 6 ist die Druckplatte 6 b aufgeschweisst. 



   Am unteren Ende des Stabes 1 ist die Hängesäule 2 befestigt, die nach Bedarf wie Stab   1   so ausgebildet ist, dass sie verlängert werden kann. An der Hängesäule 2 sind befestigt : Die Brustwehr, ein Schutzgeländer für Arbeiter, befestigt mittels Schraubenbolzen und Flacheisenklaue (Fig. 3) ; die Verschwertung, als Seitenversteifung des Gerüstes (ihre Befestigung zeigt Fig. 3) ; die Zugstrebe 4, die den Dreiecksverband zum Kragarm 1 herstellt, verstellbar je nach Dachneigung ; die Zugstrebe 5, die den Dreiecksverband zum Gerüstbodenstab 3 herstellt ; das Fussbrett, als Schutz für die Arbeiter gegen Ausgleiten nach vorn, wie Fig. 3 zeigt, befestigt ; der Gerüstbodenstab 3 zur Aufnahme des Bohlenbelages und nach Erfordernis eine
Seilrolle für den Materialaufzug (Fig. 1 und 1 a,
7-11). 



   Am unteren Ende der Hängesäule 2 ist der verschiebbare Gerüstbodenstab 3 befestigt, der aus einem Doppelprofil besteht und auf jede
Breite der Gesimsausladung fixiert werden kann.
Dieser dient zur Aufnahme und zur Befestigung der Gerüstbohlen, zur Befestigung der Zug- strebe 5 und hat am anderen Ende einen grossflächigen Holzblock 3 a mit Gummipolsterung 3 b angeschraubt, um eine Druckverteilung zu erreichen und Fassadenbeschädigungen zu vermeiden. Der Bohlenbelag ist mittels Schraubenbolzen und Flacheisenklaue (Fig. 3) am Stab 3 verschraubt, um ein Aufkippen zu vermeiden und die Seitensteifigkeit zu erhöhen. Nach Erfordernis können   Veriängerungsstäbe   7 und   8,   Fig. 1 und 1 a, angebracht werden, um daran eine Aufhängevorrichtung 9 mit Seilrolle 11 und Handschutz 10 befestigen zu können. 



   Um vom Dach aus die genaue Länge des Stabes   3,   die durch die Gesimsausladung bedingt ist, ermitteln zu können, ist ein Hilfsgerät vorgesehen, das aus einem rechten Winkel besteht. Der senkrechte Schenkel erhält oben eine Wasserwaage, mit deren Hilfe der Arbeiter in der Lage ist, den Winkel senkrecht über 

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 die Traufe nach unten zu führen. Der waagrechte Schenkel ist teleskopartig auseinanderschiebbar. Bei Andrücken an die Hauswand schiebt er sich automatisch ineinander. Auf diese Weise lässt sich von oben her das genaue Mass von der Hauswand bis zur Traufenvorderkante ermitteln. 



   PATENTANSPRÜCHE :   t.   Hängegerüst für Spengler-, Dachdecker-, Gesims-und Verputzarbeiten, dadurch gekennzeichnet, dass die Binderelemente aus drei biegesteifen   Stahl-oder Stahlblechpromen , ,   od. dgl. durch zwei eckaussteifende Zugstreben 
 EMI2.1 


Claims (1)

  1. gekennzeichnet, dass die Einhängevorrichtung dieses Gerüstes einen Kragarm (1) mit einer am oberen Ende angeordneten Kufe (1 a) aufweist, welche sich der Dachneigung entsprechend auf eine Druckverteilerplatte (6b) aufsetzt und mittels Einhängering (1 b) eine feste Verankerung mit der Dachkonstruktion ergibt.
    3. Hängegerüst nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass als Bodenplatte ein U-Eisen (6) mit aufgeschweisster Druckverteilerplatte (6 b) direkt mit dem Sparren verschraubt ist, wobei sie einerseits ein Abwälzen der Kufe (1 a) EMI2.2 bracht ist, der ein gesichertes Einhängen des Kragarmes (1) ermöglicht.
    4. Hängegerüst nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an den Kopf des Gerüst- bodens tabes (3) ein breitflächiger Holzblock (3 a) mit Gummipolsterung (3 b) geschraubt ist, um eine weitgehende Druckverteilung auf die Hauswand zu erreichen und um dadurch auch die Fassadenprofile vor Beschädigungen zu schützen.
    5. Hängegerüst nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass klauenartige Flacheisen (12) in den Gerüstbodenstab (3) eingreifen und mittels Schraubenbolzen und einer breiten Beilagscheibe, die die Bohlen von oben niederhält, durch eine Schraubenmutter feststellbar an dem Binder befestigt sind, wodurch die BelagboLn gegen Aufkippen gesichert sind.
    6. Vorrichtung zum Verstellen der drei biegesteifen Stahlprofile des Hängegerüstes nach Anspruch 1, für Dachneigungen von drei-bis fünfundsiebzig Grad, dadurch gekennzeichnet, dass die biegesteifen Stahlprofile (1, 2, 3) aus zwei gegeneinander verschiebbaren Teilen bestehen und mit einer entsprechenden Anzahl Durchbohrungen versehen sind, in die in bekannter Weise mehrere Bolzen eingesetzt werden können.
    7. Vorrichtung zur Anbringung einer Seilrolle für den Materialaufzug des Hängegerüstes nach EMI2.3 gabelförmiges Endstück (9) zur Aufnahme der Seilrolle (11) mit darunterliegendem Handschutz (10) angeschraubt ist.
AT167012D 1949-10-05 1949-10-05 Hängegerüst für Spengler-, Dachdecker-, Gesims- und Verputzarbeiten AT167012B (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4122916A (en) * 1977-06-06 1978-10-31 Strobel William C Scaffolding
US4256201A (en) * 1979-09-13 1981-03-17 James Neighbors Scaffolding frame members
WO2016114704A1 (en) * 2015-01-16 2016-07-21 Ramström Pontus A method of mounting a suspended scaffold

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