DE688695C - Traggeruest fuer Bauarbeiten, Malerarbeiten u. dgl. - Google Patents

Traggeruest fuer Bauarbeiten, Malerarbeiten u. dgl.

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DE688695C
DE688695C DE1936K0140827 DEK0140827D DE688695C DE 688695 C DE688695 C DE 688695C DE 1936K0140827 DE1936K0140827 DE 1936K0140827 DE K0140827 D DEK0140827 D DE K0140827D DE 688695 C DE688695 C DE 688695C
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04GSCAFFOLDING; FORMS; SHUTTERING; BUILDING IMPLEMENTS OR AIDS, OR THEIR USE; HANDLING BUILDING MATERIALS ON THE SITE; REPAIRING, BREAKING-UP OR OTHER WORK ON EXISTING BUILDINGS
    • E04G1/00Scaffolds primarily resting on the ground
    • E04G1/15Scaffolds primarily resting on the ground essentially comprising special means for supporting or forming platforms; Platforms

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Movable Scaffolding (AREA)

Description

  • Traggerüst für Bauarbeiten, Malerarbeiten u. dgl. Bekannt sind Traggerüste für die Ausführung von Bauarbeiten, Malerarbeiten u. dgl., die aus hölzernen oder eisernen Tragständern bestehen und bei denen der aus Brettern oder Bohlen bestehende Laufsteg beiderseitig auf Tragstützen ruht, die an den Stangen oder Rohren der Tragständer schlittenartig verschiebbar-und in beliebiger Höhenlage feststellbar sind. Die Geländerlatten und Diagonalversteifungen werden unabhängig von den Laufbrettern an den Tragständern befestigt. Bei einer bekannten Ausführung ist das nur einseitig angebrachte Geländer am Boden des Laufsteges befestigt. Derartige Baugerüste sind wenig betriebssicher. Die Laufbretter werden in ungünstigsterWeise über dieAchse des geringsten Widerstandsmomentes auf Biegung beansprucht und müssen daher verhältnismäßig stark gewählt werden. Trotzdem sind dieAbstände der Tragständer verhältnismäßig klein. Das Gerüst ist also teuer und schwer zu befördern. Die als Geländer dienenden Bretter oder Latten biegen sich leicht seitlich aus und gewähren daher keinen sicheren Schutz.
  • Bei dem den Gegenstand der Erfindung bildenden neuen Traggerüst für den handwerklichen Gebrauch sind diese Nachteile vermieden. Das neue Traggerüst besteht gleichfalls aus zweckmäßig eisernen Tragständern und aufdicscnverschiebbaren, inbeliebigcrHöhenlage ein- und feststellbaren Tragschlitten sowie auf diesen beiderseitig ruhenden Laufstegen, unterscheidet sich aber von den bekannten Gerüsten ähnlicherArt besonders dadurch, daß die Laufbretter auf den unteren Querstegen von mehreren gleichmäßig über die ganze Steglänge verteilten starren, U-förmig gestalteten Tragbügeln oder Tragankern ruhen, die mit ihren am oberen Ende hakenförmig gestalteten Schenkelenden derart über zwei zu beiden Seiten des Steges angeordneten, hochkant gestellten und gegen Verkanten gesicherten, mit ihren Enden auf den Tragschlitten der Ständer gelagerten und gleichzeitig als Geländer dienenden Tragbrettern aufgehängt sind, daß beim Betreten des Steges eine Übertragung der lotrechten Kräfte von den Laufbrettern aus über die Tragbügel oder Traganker auf diese Tragbretter erfolgt, die somit fast allein zur Aufnahme dieser lotrechten Kräfte dienen. Die Laufbretter selbst haben nach Überleitung der lotrechten Kräfte in die Tragbretter nur seitliche Kräfte aufzunehmen und sichern infolge ihrer starren Verbindung mit den Tragbrettern auch, diese gegen seitliches Durchbiegen. Auf diese Weise entsteht eine Art kraftschlüssiger Verbindung zwischen den Lauf- und Trag- bzw. Geländerbrettern, bei der diese Bretter jeweils über ihre Achse des günstigsten Widerstandsinomentes auf Biegung beansprucht "verden. Sie können daher verhältnismäßig dünn gehalten sein und dennoch einen weit größeren Abstand zwischen den Tragständern überbrücken als bisher. Dadurch werden weniger Tragständer benötigt, und das Gerüst wird verbilligt. Abgesehen von der klaren Gliederung der Kraftübertragung zeichnet sich das neue Gerüst durch die für seine praktische Verwendung wesentliche Eigenschaft des einfachen Auf- und Abbaus ohne Zuhilfenahme von Werkzeugen bei gleichzeitiger leichter Beförderungsmöglichkeit des zerlegbaren@Laufsteges aus.
  • Die Ständer können in beliebigen Längen, auch zusammensetzbar, hergestellt werden, so daß das Gerüst auch mit mehreren übereinanderliegenden Laufstegen versehen sein kann, um gleichzeitiges Arbeiten in verschiedenen Höhenlagen zu ermöglichen. Das Gerüst kann im Freien als Baugerüst, aber auch in Sälen, Treppenhäusern usw. verwendet werden.
  • Der Gegenstand der Erfindung ist in der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht. Es zeigen Abb. i eine Gesamtseitenansicht des neuen Traggerüstes, Abb. 2 einen lotrechten Schnitt nach Linie II-II der Abb. i, .
  • Abb. 3 und 3 a eine Seitenansicht und Draufsicht des verschiebbaren Tragschlittens, Abb. q. und 4.a in Seitenansicht und Draufsicht den am Ständer befestigten U-förmigen Tragbügel, Abb. 5 eine Seitenansicht des freien U-förmigen Tragankers des Laufsteges.
  • Die Ständer A und B des neuen Traggerüstes bestehen zweckmäßig aus je zwei eisernen Stangen oder Rohren i und 2, deren obere Enden durch die Laschen 3 starr miteinander verbunden -sind. Zur Auflage des Laufsteges C dient ein Tragschlitten, der, wie Abb. 3 und 3 a zeigen, an den Stangen oder Rohren i und :2 verschiebbar ist und der aus den waagerechten Querlaschen 4, 5 und den senkrechten Verbindungslaschen 6 besteht. Die Feststellung des Tragschlittens in seiner Höhenlage an den Ständern A und B erfolgt zweckmäßig durch Vorstecker in Verbindung mit den Einstecklöchern 7 der Ständer. Die oberen Querlaschen 4 der Tragschlitten dienen zum Tragen des Laufsteges C, und zwar in der Weise, daß die gleichzeitig als Geländer. dienenden Tragbretter 8 beiderseits hochkant auf dieselben aufgesetzt und in ihrerLage durch U-förmige Tragbügel 9 gehalten werden, wie Abb. 4 und q. a zeigen. Die nach oben gerichteten Schenkel der Tragbügel 9 sind ösenartig gestaltet und enthalten je einen verschiebbaren und feststellbaren Greifer 9', der die betreffende Sti-inderstange i oder 2 hakenartig umfaßt. Die Breite des U-förmigen Tragbügels 9 ist so bemessen, daß er den freien Raum zwischen den an der Innenseite der Ständerstangen i und 2 auf dem Tragschlitten gelagerten Tragbrettern 8 gerade ausfüllt. Dadurch wird das Verkanten derselben wirksam verhindert. Der untere waagerechte Steg des Bügels 9 dient den Laufbrettern io als Auflage. Zwischen den Ständern A und B sind über die ganze Länge des Laufsteges C beliebig viele freie Traganker ii (Abb. 5) verteilt, die gleichfalls U-förmig gestaltet sind. Die oberen Schenkelenden dieser Traganker i i sind hakenartig nach außen umgebogen und umfassen dieTragbretter 8 des Geländers von beiden Seiten und von oben derart, daß auch durch sie das Verkanten der Tragbretter 8 verhindert wird. Die Breite und Tiefe der Traganker i i ist die gleiche wie diejenige der Tragbügel 9, wobei wiederum ihr unterer waagerechter Steg zum Tragen der Laufbretter io dient. Die Abstände der Tragbügel 9 und der Traganker i i voneinander richten sich nach der Größe der Belastung.
  • Zur Absteifung des Gerüstes dienen die Zuganker 12 zwischen den Tragbrettern 8 und den waagerechten Querlaschen 4 und 5 der an den Ständern A und B verschiebbaren Tragschlitten. Damit die Trag- und Laufbretter 8, io sich in ihrer Längsrichtung nicht verschieben können, sind sie in beliebiger Art an ihren Halteteilen befestigt, beispielsweise durch entsprechende Einschnitte an denjenigen Stellen, an denen sie auf den Tragbügeln oder den Tragschlitten aufliegen.
  • Infolge der Verwendung der Tragbügel und Traganker 9, i i ist der Laufsteg C selbsttragend. . Er kann daher durch Heben an den Enden der Tragbretter 8 im ganzen von den Ständern A und B abgehoben oder aber, ohne ihn abbauen zu müssen, durch einfaches Verschieben der Tragschlitten an den StändernA und B in eine andere Höhenlage gebracht werden. Dadurch ist eine wesentliche Zeit- und Arbeitsersparnis bedingt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Traggerüst für Bauarbeiten, Malerarbeiten u. dgl., bestehend aus zwei Ständern mit je einem oder mehreren an diesen verschiebbaren und in beliebiger Höhenlage feststellbaren Tragschlitten sowie auf diesen ruhenden Laufstegen, dadurch gekennzeichnet, daß die Laufbretter (io) auf den unteren waagerechten Querstegen von mehreren gleichmäßig über die ganze Steglänge verteilten starren und U-förmig gestalteten Tragbügeln oder Tragankern 11) ruhen, die mit ihren am oberen Ende Hakenförmig gestalteten Schenkelenden derart über zwei an beiden Seiten des Steges angeordneten, hochkant gestellten und gegen Verkanten gesicherten, mit ihren Enden auf den Tragschlitten der Ständer (A, B) gelagerten und gleichzeitig als Geländer dienenden Tragbrettern '(8) aufgehängt sind, daß beim Betretendes Steges eine Übertragung der lotrechten Kräfte von den Laufbrettern (io) aus über die Tragbügel oder Traganker (9, ii) auf diese Tragbretter (8) erfolgt. a. Traggerüst nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die U-förmigen Tragbügel (9) an ihren oberen Schenkelenden ösenartig gestaltet sind und verschiebbare und feststellbare Greifer (9') haben, die die Stangen oder Rohre (1, z) der Tragständer (A; B) umfassen und auf der Oberseite der zwischen den Stangen oder Rohren (1, a) und den senkrechten Schenkeln der Tragbügel (9) befindlichenTragbretter (8) ruhen. 3. Traggerüst nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die oberen Schenkelenden der U-förmig gestalteten Traganker (i i) hakenartig nach außen gebogen sind und die Tragbretter (8) von beiden Seiten und von oben umfassen. ¢. Traggerüst nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Tragbrettern (8) des Laufsteges (C) und den Ouerlaschen (q, 5) der Tragschlitten Zuganker(i2) zurVersteifung angeordnet sind. ' 5. Traggerüst nach Anspruch i bis q., dadurch gekennzeichnet, daß die Trag und Laufbretter (8, io) an ihrenAuflagerstellen mit Einschnitten versehen oder anderweitig befestigt sind, um ihre Längsverschiebung zu verhindern.
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