DE802841C - Dachbinder - Google Patents

Dachbinder

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Publication number
DE802841C
DE802841C DE1948P0006069 DEP0006069D DE802841C DE 802841 C DE802841 C DE 802841C DE 1948P0006069 DE1948P0006069 DE 1948P0006069 DE P0006069 D DEP0006069 D DE P0006069D DE 802841 C DE802841 C DE 802841C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rafters
roof
roof truss
collar
truss according
Prior art date
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Expired
Application number
DE1948P0006069
Other languages
English (en)
Inventor
Karl Beerhenke
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
GELSENKIRCHENER ZEMENTWARENFAB
Original Assignee
GELSENKIRCHENER ZEMENTWARENFAB
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by GELSENKIRCHENER ZEMENTWARENFAB filed Critical GELSENKIRCHENER ZEMENTWARENFAB
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Application granted granted Critical
Publication of DE802841C publication Critical patent/DE802841C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04CSTRUCTURAL ELEMENTS; BUILDING MATERIALS
    • E04C3/00Structural elongated elements designed for load-supporting
    • E04C3/02Joists; Girders, trusses, or trusslike structures, e.g. prefabricated; Lintels; Transoms; Braces
    • E04C3/20Joists; Girders, trusses, or trusslike structures, e.g. prefabricated; Lintels; Transoms; Braces of concrete or other stone-like material, e.g. with reinforcements or tensioning members
    • E04C3/205Joists; Girders, trusses, or trusslike structures, e.g. prefabricated; Lintels; Transoms; Braces of concrete or other stone-like material, e.g. with reinforcements or tensioning members with apertured web, e.g. frameworks, trusses

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Rod-Shaped Construction Members (AREA)

Description

  • Dachbinder Die Erfindung bezieht :ich auf die Durchbildung eines Dachbinders und bezweckt, an Stelle des Mangelwerkstoffes Holz einen anderen Werkstoff iu setzen, der die Hauptvorzüge des Holzes, nämlich Nagelbarkeit, leichte Verlegbarkeit und große Festigkeit, bei geringem Gewicht aufweist. Darüber hinaus sollen noch weitere wünschenswerte Eigenschaften, wie z.13. Nichtbrennbarkeit, Unverfaulbarkeit, leichte Herstellbarkeit in der Form und schnelle Verlegbarkeit, erreicht werden, die das Holz nicht besitzt.
  • Zu diesem Zweck wird der Dachbinder, bestehend aus Sparreh, Kehlbalken und Richtpfette aus eisenbewehrtem, nagelbarem Holzbeton hergestellt. Die Sparren sind mit veränderlichem, nach dem Anschlußpunkt des Kehlbalkens zu wachsendem Querschnitt ausgeführt, und letzterer stützt sich auf Vorsprünge auf der Unterseite der Sparren ab.
  • lin Momentennullpunkt oberhalb der Anschlußpunkte des Kehlbalkens sind die Sparren hakenblattmäßig gestoßen, um eine leichte Verlegbarkeit zu ermöglichen.
  • Am Firstende stoßen die Sparren glatt voreinander und werden durch eine eingreifende Richtpfette verriegelt.
  • Am unteren Ende erhalten die Sparren Verstärkungen, welche die Anordnung besonderer Aufschiebliiige erübrigen. Der Dachbinder ruht auf einem durchgehenden, gleichzeitig als Gesims ausgebildeten Schrägansatz, welcher mit der eingebauten Nlassivdecke unter Berücksichtigung der statisch erforderlichen Eisenbewehrung verbunden ist.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbei'piel dargestellt, und zwar zeigt Fig. i eine Vorderansicht des Dachbinders und Fig. 2 den Knotenpunkt eines Sparrens mit dem Kehlbalken in vergrößertem Maßstabe und der Darstellung der Armierung.
  • Die Sparren i sind oberhalb des Anschlußpunktes 4 der Kehlbalken 3 im Momentennullpunkt 5 hakenblattmäßig gestoßen, um sämtliche Teile des Binders handlich und leicht verlegbar zu gestalten. Im Stoß werden die beiden Teile des Sparrens durch Schrauben 6 zusammengehalten. Der Aufbau kann dabei in der Weise erfolgen, daß zunächst die unteren Teile der Sparren i zusammen mit dem Kehlbalken 3 aufgestellt werden und alsdann der obere Teil des Binders, bestehend aus den beiden oberen Teilen der Sparren und der Richtpfette, aufgesetzt wird.
  • Der Kehlbalken 3 ist an den Enden abgeschrägt und legt sich mit einer unteren Aufsatzfläche auf einen Vorsprung 7 des Sparrens auf. Er wird durch Eisenlaschen 8 fest mit dem Sparren verschraubt. Nach dem Knotenpunkt 4 zu weist der Sparren, wie Fig. 2 erkennen läßt, zunehmenden Querschnitt auf. Im übrigen entspricht der Querschnitt dem Querschnitt eines Holzbalkens für gleiche Spannweiten.
  • Die unteren Enden sind mit einer Verstärkung 9 versehen, die den Zweck hat, die Anordnung eines besonderen Aufschieblings zu erübrigen und eine möglichst breite Aufsatzfläche zu bilden. Die Schubkräfte der Sparren werden durch besonders armierte Schrägansätze i i in Verbindung mit der Massivdecke 2 bzw. dem durchgehenden Deckenbalken aus Schwerbeton aufgenommen. Die Ruflagerflächen sind senkrecht zur Neigung der Sparren angeordnet. Sparren und Gesimse werden durch einen Zapfen oder Eisendollen miteinander verbunden. Die Außenflächen 12 der Vorsprünge i i liegen in einer Flucht mit den oberen Flächen der Verstärkungen 9 der Sparren. Die oberen Enden der Sparren sind abgeschrägt und liegen mit einer senkrechten Fläche 13 glatt aneinander. Anschließend an diese Flächen sind rechtwinklige Aussparungen 14 vorgesehen, in welchen eine durchgehende Richtpfette 15 einliegt, welche die Aufgabe hat, die beiden Sparrenenden gegeneinander zu verriegeln.
  • Kehlbalken und Sparren bestehen aus Holzbeton, der in der dargestellten Weise eisenbewehrt ist. Der Holzbeton wird in üblicher Weise aus Zement, Sägemehl und Quarzsand hergestellt, wobei das Sägemehl vorher durch bekannte Mittel mineralisiert worden ist. Die Eisenarmierung wird in der üblichen Weise nach statischen Gesichtspunkten angebracht. Sparren, Kehlbalken und Richtpfette werden in Standformen hergestellt; die Abbinde-und Härtezeit dauert etwas länger als für gewöhnlichen Beton.
  • Die durch dieVerwendung von Holzbeton alsWerkstoff begründete Nagelbarkeit gestattet ohne weiteres das Annageln der Dachlatten an die Sparren und die Verkleidung mit Dämmplatten wie auch die Aufnagelung des Fußbodens für den Bodenraum.
  • Die Einzelteile des Dachbinders sind so leicht gehalten, daß sie ohne Schwierigkeit von Hand oder unter Benutzung einfacher Bauwinden eingebaut werden können. Irgendwelche spanabhebende oder Formarbeit ist beim Zusammenbau nicht mehr zu leisten, so daß der Dachstuhl eines Hauses in sehr kurzer Zeit aufgerichtet werden kann.

Claims (7)

  1. PATENTANSPECCHE: i. Dachbinder, dadurch gekennzeichnet, daß das Balkenwerk, bestehend aus Sparren (i), Richtpfette (15) und Kehlbalken (3), aus eisenbewehrtem, nagelbarem Holzbeton besteht.
  2. 2. Dachbinder nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Sparren (i) mit veränderlichem und nach den Anschlußpunkten des Kehlbalkens zu wachsendem Querschnitt ausgeführt sind.
  3. 3. Dachbinder nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß sich der Kehlbalken (3) auf an der Unterfläche der Sparren angeordneten Vorsprüngen (7) abstützt und durch Eisenlaschen (8) gehalten wird.
  4. 4. Dachbinder nach einem der Ansprüche i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Sparren (i) im Momentennullpunkt (5) oberhalb des Anschlusses des Richtbalkens hakenblattmäßig gestoßen sind.
  5. 5. Dachbinder nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Sparren (i) im First in senkrechten Flächen (13) glatt aneinanderliegen und durch eine in winklige Aussparungen (14) eingreifende, durchgehende Richtpfette (15) gegeneinander verriegelt sind.
  6. 6. Dachbinder nach einem der Ansprüche i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Sparren am Fußende mit Verstärkungen (9) versehen sind, um die Anordnung besonderer Aufschieblinge zu erübrigen und eine breite Aufsatzfläche zu gewährleisten.
  7. 7. Dachbinder nach einem der Ansprüche i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Auflager der Massivdecke bzw. durchgehenden Deckenbalken (2) armierte Schrägvorsprünge (i i) aufweisen, gegen die sich die Sparren (1) abstützen und deren Außenflächen (12) in einer Flucht mit den oberen Flächen der Verstärkungen (9) der Sparren liegen.
DE1948P0006069 1948-10-02 1948-10-02 Dachbinder Expired DE802841C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE889515C (de) * 1951-09-15 1953-09-10 Willy Stahn Knotenverbindung fuer aus Stahlbetonstaeben zusammenzusetzende Dachbinder, Fachwerktraeger od. dgl.

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE889515C (de) * 1951-09-15 1953-09-10 Willy Stahn Knotenverbindung fuer aus Stahlbetonstaeben zusammenzusetzende Dachbinder, Fachwerktraeger od. dgl.

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