DE687483C - Im Trockenbau herzustellende Decke aus Traegern und Deckplatten - Google Patents
Im Trockenbau herzustellende Decke aus Traegern und DeckplattenInfo
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- E04B5/02—Load-carrying floor structures formed substantially of prefabricated units
- E04B5/04—Load-carrying floor structures formed substantially of prefabricated units with beams or slabs of concrete or other stone-like material, e.g. asbestos cement
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Description
- Im Trockenbau herzustellende Decke aus Trägern und Deckplatten Es sind im Trockenbau .herzustellende Decken aus Trägern und Deckplatten bekannt, deren herausstehende Bewehrungseisen über den Trägern miteinander verbunden sind. Die Erfindung betrifft eine Verbesserung derartiger Decken und besteht darin, daß die herausgeführten Bewehrungen der Deckplatten zum Teil auch unter die Träger geführt und hier verknüpft sind. Zweckmäßig wird hierbei gleichzeitig eine Verspannung vorgenommen.
- Durch die Erfindung ist erreicht, daß die Platten mit den Trägern durch ein korbartiges Gebilde verbunden sind, so daß sich bei Belastungen selbst von ungleichmäßiger Art die Platten von den Trägern nicht abheben können. Bei der Belastung der Decke können sich daher die Deckenträger nicht für sich allein durchbiegen, vielmehr müssen die Deckenplatten die Bewegung der Träger mitmachen; da sie jedöch starr miteinander verbunden sind, überträgt diese Decke ihre Last auf die deckentragenden Wände wie eine auf eine Deckenschalung im Naßverfahren aus= geführte Eisenbetonplattenbalkendecke, also wie eine ebene waagerechte Platte. Da sie in die aufgehenden Wände des Gebäudes eingebunden wird und ebenso schub- und zugfest wie eine Eisenbetondecke ist, steift sie gleichzeitig das Gebäude rahmenfest aus.
- Infolge der Verspannung der Eisenbewehrung und deren korbartigen Verbindung (Anordnung) erzielt man eine ebenso hohe Tragfähigkeit bei dieser Decke wie bei einer in einem Guß ausgeführten gewöhnlichen Eisenbetonplattenbalkendecke. Da die einzelnen Deckenteile als Hohlkörper ausgebildet werden und für die Belastung die günstigste Ouerschnittsgestaltung erhalten können, was bei einer im Naßverfahren hergestellten Eisenbetondecke nicht in gleicher Weise möglich ist, wird das Eigengewicht und damit der Baustoffbedarf auf ein Mindestmaß herabgesetzt.
- Als Deckenträger sind sowohl. Stahlträger als auch Eisenbetonträger verwendbar.
- Von besonderem Vorteil ist die erfindungsgemäße Decken- und Dachkonstruktion bei Verwendung von Eisenbetonträgern. Zur innigeren Verbindung der Eisenbetondeckenträger mit den Deckenplatten werden zweckmäßig in den Widerlagerflächen der Betondeckenträger Rillen vorgesehen, um dem Fugenmörtel eine verzahnte und daher kräftigere Verbindung zu geben. Noch stärker wird diese innige Verbindung zwischen Deckenträger und -platten, wenn die Deckenplatten verzahnt in die Deckenträger eingreifen. Diese Verzahnung nimmt in besonders günstiger Weise die Druckkräfte auf, die in dem Träger bei Belastung der Decke auftreten und die dadurch in den oberen Teil der Deckenplatten als Druckzone übertragen werden. Deckenplatte und Deckenträger bilden so für den Angriff der Biegungs- und Schubkräfte ein einheitliches Ganzes.
- In der Zeichnung sind zwei Ausführungsformen der Erfindung in mehrfach abgewandelten Deckenträgern beispielsweise dargestellt, und zwar zeigen: Fig. i eine Decke für einen massiven Fußboden, Fig. a eine solche Decke für Holzfußboden. Nach den Fig. i und z werden die aus der Unterseite der Platte herausstehenden Bewehrungseisen vor dem Verlegen nach unten abgebogen, wie dies gestrichelt bei a, b, c und d gezeigt ist. Nach dem Verlegen der Deckenplatten werden sie dann wieder hochgebogen und in die unten in den Deckenträgern ausgesparten - Rillen eingelegt und dann verknebelt. Hierdurch werden sie verspannt, um die angestrebte feste, korbartige Verbindung zwischen Deckplatten und Trägern herzustellen. Nach dieser Verknebelung werden die in den Deckenträgern ausgesparten Rillen mit Zementmörtel ausgefüllt, und die freiliegenden Teile werden bei f und g (Fig. i) rostsicher eingeputzt.
- Zur Befestigung des Deckenputzträgers können Bindedrähte p angebracht werden. Der Raum zwischen zwei auf einem Eisenbetonträger auflagernden Deckplatten wird mit Zementmörtel zum Schutz der hier freiliegenden Bewehrungseisen ausgefüllt.
- Die Eisenbetondeckenträger erhalten zweckmäßig in der Achse einen Hohlraum.
- Da die Fugen zwischen Trägern und Platten durch Zementmörtel ausgefüllt sind, entsteht ein einheitliches Tragwerk zwischen Deckenplatten und Deckenträgern.
- Die Widerlagerflächen der Deckenträger und ebenso die Stoßflächen der Deckenplatten an den Widerlagerflächen der Träger werden mit Rillen versehen, damit der Zementmörtel besser darauf haftet und sich eine Art Verzahnung zwischen den Stoßflächen der Deckenplatten und der Deckenträger bildet.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Im Trockenbau herzustellende Decke aus Trägern und Deckplatten, deren herausstehende Bewehrungen über den Trägern miteinander verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß die herausstehenden Bewehrungen der Deckplatten zum Teil auch unter die Träger geführt und hier verknüpft sind, so daß die Platten mit den Trägern durch ein korbartiges Gebilde von Bewehrungseisen verbunden sind. Decke nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die über und unter den Deckenträgern verbundenen Bewehrungseisen durch Verknebelung miteinander verspannt sind.
Priority Applications (1)
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| DE1937G0094641 DE687483C (de) | 1937-01-24 | 1937-01-24 | Im Trockenbau herzustellende Decke aus Traegern und Deckplatten |
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| DE687483C true DE687483C (de) | 1940-01-31 |
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| DE1937G0094641 Expired DE687483C (de) | 1937-01-24 | 1937-01-24 | Im Trockenbau herzustellende Decke aus Traegern und Deckplatten |
Country Status (1)
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