DE1961200C - Forderschwingrost - Google Patents

Forderschwingrost

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Publication number
DE1961200C
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
grate
vibrating conveyor
connecting rods
conveyor grate
longitudinal struts
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Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Peter Douglas Kirkland Quebec Ranger (Kanada)
Original Assignee
Allis Chalmers Manufacturing Co, West Allis, Wis (V St A )
Publication date

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Description

I 961 200
Die Erfindung betrifft einen Förcjer-Schwingrost mit nebeneinander im Abstand parallel angeordneten, sich in FörderrichUing erstreckenden, durchgehenden Lüngsstreben, die durch an ihrer Unterseite quer verlaufende Verbindungsstangen gehalten sind.
Bei derartigen Rosten besteht im Falle der Förderung und Siebung eines feuchten oder klebrigen Gutes die Gefahr, daß sich an den Querverbinc'.ungsstangen Materialablagerungen aufbauen, die eine häufige Säuberung und damit Betriebsunterbrechung des Rostes erforderlich machen. Man hat bereits versucht (USA.-Patentschrift 2 914 177), diesem Übelstand dadurch abzuhelfen, daß man die Längsstreben des Rostes auf einzelnen flach ausgebildeten Tragelementen lagert und diese mit ihrer Unterseile auf einem Querträger anordnet. Abgesehen davon, daß sich auch bei dieser Ausführung über die Oberseite des Rostes hinaus erstreckende Ablagerungen bilden können, ist die bekannte Lagerung der Längsstreben mifwendig.
Es ist autii schon ein Stufenrost bekannt, bei dem jedoch keine durchgehenden, sondern von Stufeniibschnitt zu Stufenabschnitt gegeneinander versetzt ungeordnete Rostelemente verwendet werden, die zudem konisch ausgebildet sind, derart, daß der Rostzwischenraum sich vom Beginn zum Ende jeder Stufe erweitert. Bei diesem bekannten Stufenrost ist die Gefahr der Bildung von Ablagerungen besonders groß, weil die Stirnseiten jedes Rostelementes dem Gutstrom ausgesetzt sind. Die von einer Stufe zur nächst tiefer telegenen herabfallenden Teilchen des Siebgu'es sind nicht in der Lage, die Ablagerungen abzutragen, da diese von cLn Rostelementen festgehalten werden. Ein weiterer Nachteil besteht in den sich konisch erweiternden Rostöffnungen, da hierdurch besonders in dem kritischen Bereich der Bildung von Ablagerungen ein zusätzlicher Ausfall von auszusiebenden Teilchen zu verzeichnen ist. Aus diesen Gründen eignet sich der bekannte Stufenrost nur i'.ur Siebung relativ groben Materials wie Kohle und Hrz, nicht aber für feuchtes und klebriges Gut, wie ■/.. B. Eisenerz-Grünpellets.
Die Aufgabe der Erfindung besteht somit darin, einen Förderschwingrost der eingangs genannten Gattung zu schaffen, bei dem durch eine Verminderung der hinderlichen Ablagerungen, selbst bei Verwendung eines feuchten und klebrigen Siebgutes, die Kapazität wesentlich heraufgesetzt ist.
Zur Lösung dieser Aufgabe sieht die Erfindung vor, daß die Längsstreben Stufen von einer den freien Flug des Siebgutes ermöglichenden Tiefe aufweisen lind die Querverbindungsstangen jeweils unterhalb einer Stufe im Bereich der freien Flugbahn des Siebgutes angeordnet sind. Erfindungsgemäß weist also ti ic einzelne vom Beginn bis zum Ende des Rostes durchgehende Längsstrebe selbst die Stufen auf, so dall die einzigen Teile, wo sich Ablagerungen bilden könnten, die Querverbindungsstangen sind. Wegen der erfindungsgemäßen Anordnung der Querverbindungsstangen ist jedoch der Aufbau von Ablagerungen auf ein Minimum herabgesetzt. Sollten sich bsi längerem Betrieh dennoch Ablagerungen auf den Quervtrbindiingsstütigen /wischen den Langsslreben ausbilden, so weiden diese nach Erreichen einer die Kapazität noch nicht einschränkenden Hohe von den freifliegenden gröberen Teilchen abgetragen. Durch die erfindungsgemäße Maßnahme kann die Kapazität eines Förderschwingrostes bei sonst gleicher Ausbildung und gleichem Material um etwa 50»/« gesteigert werden.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform schließen die Längsstreben im Bereich der Stufen mit der Hoirizontalen einen Winkel von wenigstens 70° ein. Vorzugsweise ist der Winkel größer als 90°.
Eine besonders günstige Anordnung der Querverbindungsstangen ist die, bei der diese vom Ende jedes Tragteiles nicht weiter entfernt sind als die Hälfte des ίο von der Stufe vorgesehenen vertikalen Sprunges.
Nach einer bevorzugten Ausführungsform weisen die je zwischen zwei Stufen befindlichen Tragteile der ersten Abschnitte entgegen der Förderrichtung gesehen eine progressiv zunehmende Neigung auf, is welche vorzugsweise von 15 bis 50° zunimmt.
Die Erfindung wird im folgenden beispielsweise an Hand der Zeichnung beschrieben; in dieser zeigt
Fig. 1 eine Seitenansicht eines Förderschwingrostes gemäß der Erfindung, wobei ein Teil weggebrochen ist, um den Aufbau des Rostes zu veranschaulichen.
Fig 2 einen Schnitt nach Linie H-II in Fig. 1, F i g. 3 eine vergrößerte Seitenansicht einer Stufe einer Längsstrebe einer ersten Ausführungsform des Förderschwingrostes gemäß der Erfindung und
Fig. 4 eine vergrößerte Seitenansicht einer Stufe einer Längsstrebe e:iner zweiten Ausführungsform der Erfindung.
Nach F i g. 1 weist ein Förderschwingrost 1 einen Grundrahmen 2 auf, auf dem ein Schwinggestell 3 federnd und geneigt angebracht ist. Das Schwinggestell 3 wird durch eine Vibratoranordnung 4 gerüttelt. Eine derartige Anordnung ist z. B. in der USA.-Patentschrift 3 030 098 beschrieben.
Nach den Fig. 1 und 2 weist der Förderschwingrost 1 einen Rost 10 auf, der aus parallelen Längsstreben 11 aufgebaul: ist, die einen Abstand 12 aufweisen, durch den die auszusiebenden Teilchen 13 hindurchtreten können. IXj größere" Teilchen 14 werden entlang den Oberseiten der Streben 11 in Richtung des Pfeiles in Fig. 7 gefördert. Jede Längsstrebe 11 besteht aus einem einzelnen durchgehenden Stück, isi jedoch in Abschnitte 15a, ISb, 15c 15el und 15 unterteilt, von denen jeder aus einem geraden Tragteil 16 und einer Stufe 17 besteht.
Die Längsstreben 11 sind auf Querverbindungsstangen 20 gelagert, von denen jede nach F i g. 2 durch Anne 21, 22 getragen ist, die mit einem Querarm 23 durch Bolzen 24 verbunden sind. Flansche 25 und 26 an den Enden eines jeden Querarms 23 sind durch Bolzen 27, 28 mit den gegenüberliegenden Seiten des Schwinggestelles 3 verbunden.
In Fig. 3 sind zwei aufeinanderfolgende Tragteile 16 a, 16 b und eine Stufe 17 einer Längsstrebe 11 in vergrößertem Maßstab dargestellt. Die Stufe 17 ist gegenüber den Horizontalcbenen 30, 31 um einen Winkel Λ nach unten geneigt, der wesentlich größer als die Abwärtsneigung B der angrenzenden Tragteile 16a, 16b ist. Nach Fig. 3 beträgt der Ncigungswinkel Λ der Stufe 17 unter der Ebene 30 wenigstens etwa 70°, während der Winkel B selbst für die steilste Stufe ISa nicht mehr als 50° betrügt. Die in F t g, 3 dargestellte Quer-Verbindungsstange 20 ist nahe dem oberen Ende 32 des Tragteiles 166 *S angeordnet und ist vorteilhaft nicht weiter davon entfernt als ungefähr die Hälfte des an der Stufe 17 vorgesehenen vertikalen Sprunges X. In Fig. 4 ist eine weitere Ausfuhrungsform der
Erfindung dargestellt, bei der dt". Neigungswinkel A' einer Stufe 17' wesentlich größer als der entsprechende Winkel der Stufe 17 in Fig. 3 ist, und zwar ist der Neigungswinkel A' der Stufe 17' gegenüber einer horizontalen Ebene 30' größer als 90°. Ein>i Verbindungsstange 20' ist ähnlich der Stange 20 in Fig. 3 unter dem Tragteil 16b' nahe dessen oberem Ende 32' angeordnet, und zwar vorzugsweise nicht weiter von diesem entfernt als ungefähr die Hälfte des an der Stufe 17' erfolgenden vertikalen Sprunges X'.
Nach F i g. 1 erfolgt an den ersten Abschnitten ISa, ISb, ISc, ISd die Aufgabe des Siebgutes, das beispielsweise aus Eisenerz-Grünpellets besteht. Die Tragteile der Abschnitte 15 a bis 15 d haben eine wesentlich steilere Abwärtsneigung als die folgenden Abschnitte, um den Teilchen 13,14 eine ausreichende Anfangsgeschwindigkeit und einen genügend großen Antangsimpuls zu erteilen.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform eines Förlierschwingrostes gemäß der Erfindung für einen Betrieb in einem System, wie es in der USA.-Patent-Echrift 3 235 372 beschrieben ist, wird das Schwinggestell 3 mit einer Abwärtsneigung gegenüber der Horizontalen von 10 bis 20° gelagert. Die Längsstreben 11 weisen einen Durchmesser von 6 mm auf und sind mit einem Abstand von 15 mm voneinander angeordnet, um Pellets bei ungefähr 1,6 cm zu trennen. Die ersten Abschnitte 15a bis 15t/ weisen Tragteile 16 auf, die gegenüber der Horizontalen abwärts geneigt sind, und zwar in einem Bereich von ungefähr 50° am Beginn der Aufnahmezone bis ungefähr 15° am Ende der Aufnahmezone
Durch die Stufen 17, 17' nach den F i g. 3 und 4 wird der Aufbau hinderlicher Ablagerungen an den Verbindungsstangen 20, 20' vermieden, da die Pellets genügend Geschwindigkeit und Impuls haben, um in einer freien Flugbahn über die Stufen 17, 17' und die Quer-Verbindungsstangen 20, 20' zu fliegen, wobei eventuelle Ablagerungen abgetragen werden.
Es wurde ein Versuch ausgeführt, um die gesteigerte Kapazität eines Förderschwingrostes gemäß der Erfindung zu bestimmen.
Zunächst wurde ein Rost ohne die Stufen gemäß
der Erfindung verwendet. Die Kapazität betrug 60 t pro Stunde. Dann wurde ein Rost gei der Erfindung herangezogen, der die gleiche Anzahl von Streben, den gleichen Strebendurchmesser und den gleichen Abstand zwischen den Streben aufwies. Die Kapazität dieses Rostes betrug für das gleiche Material 90 t pro Stunde.

Claims (6)

Patentansprüche:
1. Förderschwingrost mit nebeneinander im Abstand parallel angeordneten, sich in Förderrichtung erstreckenden durchgehenden Längsstreben, did durch an ihrer Unterseite quer verlaufende Verbindungsstangen gehalten sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Längsstreben (11) Stufen (17) von einer den freien Flug des Siebgutes ermöglichenden Tiefe aufweisen und die Querverbindungsstangen (20) jeweils unterhalb einer Stufe im Bereich der freien Flugbahn des Siebgutes angeordnet sind.
2. Förderschwingi ost nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Längsstreben im Bereich der Stufen (17) mit der Horizontalen (30) einen Winkel (A) von wenigstens 70° einschließen.
3. Förderschwingrost nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Winkel (A) größer als 90° ist.
4. Förderschwingrost nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Querverbindungsstangen (20) vom Ende (32) jedes Tragteiles (16 b) nicht weiter entfernt sind als die Hälfte des an der Stufe (17) vorgesehenen vertikalen Sprunges (X).
5. Förderschwingrost nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die zwischen je zwei Stufen (17) befindlichen Tragteüe (16) der ersten Abschnitte (15 a bis ISd) entgegen der Förderrichtung gesehen eine progressiv zunehmende Neigung aufweisen.
6. Förderschwingrost nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Neigung von 15 bis 50° zunimmt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

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