DE2501750A1 - Schuettelsieb - Google Patents

Schuettelsieb

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DE2501750A1
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DE
Germany
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grid
rods
rod
sieve
box
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Pending
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DE19752501750
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English (en)
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Patrick Joseph Douglas
Patrick O'neill
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Powerscreen International Ltd
Original Assignee
Powerscreen International Ltd
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Publication date
Priority to GB374074 priority Critical
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Pending legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B07SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
    • B07BSEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS BY SIEVING, SCREENING, SIFTING OR BY USING GAS CURRENTS; SEPARATING BY OTHER DRY METHODS APPLICABLE TO BULK MATERIAL, e.g. LOOSE ARTICLES FIT TO BE HANDLED LIKE BULK MATERIAL
    • B07B1/00Sieving, screening, sifting, or sorting solid materials using networks, gratings, grids, or the like
    • B07B1/46Constructional details of screens in general; Cleaning or heating of screens
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B07SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
    • B07BSEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS BY SIEVING, SCREENING, SIFTING OR BY USING GAS CURRENTS; SEPARATING BY OTHER DRY METHODS APPLICABLE TO BULK MATERIAL, e.g. LOOSE ARTICLES FIT TO BE HANDLED LIKE BULK MATERIAL
    • B07B1/00Sieving, screening, sifting, or sorting solid materials using networks, gratings, grids, or the like
    • B07B1/46Constructional details of screens in general; Cleaning or heating of screens
    • B07B1/48Stretching devices for screens
    • B07B1/49Stretching devices for screens stretching more than one screen or screen section by the same or different stretching means
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B07SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
    • B07BSEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS BY SIEVING, SCREENING, SIFTING OR BY USING GAS CURRENTS; SEPARATING BY OTHER DRY METHODS APPLICABLE TO BULK MATERIAL, e.g. LOOSE ARTICLES FIT TO BE HANDLED LIKE BULK MATERIAL
    • B07B2201/00Details applicable to machines for screening using sieves or gratings
    • B07B2201/04Multiple deck screening devices comprising one or more superimposed screens

Description

Es wird die Priorität der britischen Patentanmeldung Nr. 3740/74 vom 26. Januar 1974 beansprucht.
Schüttelsieb
Die Erfindung bezieht sich auf ein Schüttelsieb, das aus einem oben und unten offenen Siebkasten mit in der Horizontalen rechteckigem Querschnitt besteht, dessen Raum zwischen Ober- und Unterseite durch einen rechteckigen Gitterboden oder mehrere, in senkrechtem Abstand voneinander angeordnete Gitterböden unterteilt ist.
Die bisher bekannten Schüttelsiebe bestehen aus einem Siebkasten mit in der Horizontalen rechteckigem Querschnitt, der oben und- · unten offen ist und bei dem der Raum zwischen Ober- und Unterseite durch einen rechteckigen Gitterboden oder durch mehrere, in senkrechtem Abstand voneinander angebrachte, rechteckige Gitterböden unterbrochen wird. Dabei ist der Siebkasten so eingerichtet, daß er gerüttelt werden kann, damit auf den oder jeden Gitterboden aufgegebenes, stückiges Material in verschiedene Korngrössen klassiert oder gesiebt wird, indem es sich ent-
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ORIGINAL INSPECTED
weder auf dem oder jedem Gitterboden oder durch den oder die letzteren hindurch bewegt. Bisher wurden der oder jeder Gitterboden dadurch am Siebkasten befestigt, daß man sie mindestens an den beiden gegenüberliegenden Längsseiten mit Schrauben an einem entsprechenden Flansch befestigte, der an den Innenflächen der beiden Längsseiten des Siebkastens angeordnet war. Wenn bei dieser Anordnung der Gitterboden oder sämtliche Gitterböden ausgebaut und gegen einen oder mehrere Gitterböden mit größerer oder kleinerer Maschenweite ausgewechselt werden müssen, müssen alle den Gitterboden haltenden Schrauben gelöst und herausgezogen werden, der Gitterböden herausgenommen werden, der neue Gitterboden eingesetzt und alle Schrauben wieder eingesteckt und festgezogen werden. Auch muß man, wenn der Raum zwischen Ober- und Unterseite des Siebkastens mehrere Gitterböden enthält, zum Ausbauen und Auswechseln eines unteren Gitterbodens zunächst den oder sämtliche oberen Gitterböden ausbauen und nach dem Auswechseln von Gitterböden den oder die oberen Gitterböden wieden einbauen. Deshalb sind Siebkästen der oben beschriebenen Art insofern ungünstig, als Ausbauen und Auswechseln von Gitterböden mit großem Arbeitsaufwand und daher mit hohen Kosten verbunden ist.
Es ist nun ein Ziel dieser Erfindung, die obigen Nachteile zu umgehen oder zu mindern. Daher liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein Schüttelsieb der eingangs genannten Art dadurch zu verbessern, daß die einzelnen Gitterböden des Siebkastens leicht aus- und eingebaut werden können.
Diese Aufgabe wird bei einem Schüttelsieb, das aus einem Siebkasten mit in der Horizontalen rechteckigem Querschnitt besteht, der oben und unten offen ist und in dem der Raum zwischen Ober- und Unterseite durch einen rechteckigen Gitterboden oder durch mehrere, im senkrechten Abstand voneinander angebrachte rechteckige Gitterböden unterteilt ist, dadurch gelöst, daß der bzw. jeder Gitterboden aufwärts gewölbt ist und seine beiden
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Seitenkanten auf sich selbst zurückgebogen sind und um eine Stange herumgreifen die jeweils quer zum Siebkasten verläuft und deren Enden durch einen Schlitz in der Seite des Siebkastens daraus heraus-ragt, wobei mindestens eine der beiden Stangen des bzw. jedes Gitterbodens in ihrem Schlitz zum Spannen des jeweiligen Gitterbodens verschieblich und in spannender Position arretierbar ist.
In vorteilhafter Ausbildung nach der Erfindung erstrecken sich zwischen gegenüberliegenden Längsseiten des Siebkastens eine Reihe von Stützelementen für die Gitterböden, wobei zwischen den !!lementen und der Unterseite des oder jedes Gitterbodens Dämpfungseinrichtungen angeordnet und die Elemente gegenüber den Längsseiten des Siebkastens in Form einer Kurve ausgebildet sind.
In weiterer vorteilhafter Ausbildung sind beide Enden der Stange oder beider Stangen für den oder jeden Gitterboden durch einen Sicherungszapfen festgehalten, der durch miteinander fluchtende Öffnungen in zwei im senkrechten Abstand voneinander angeordnete Zungen hindurchgeht, die um den Schlitz in den Längsseiten des Siebkastens herum angeordnet sind und nach außen herausragen, wobei zwischen entsprechenden Zungen jeweils ein Ende der Stange mit einer mit den Öffnungen in den Zungen fluchtenden Öffnung angeordnet und den beiden Enden der anderen Stangen je ein Gelenkriegel zugeordnet ist.
Weiterhin ist von Vorteil, wenn beiden Enden beider Stangen je ein Gelenkriegel zugeordnet ist.
Eine andere vorteilhafte Ausbildung nach der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß beide Enden der Stange oder der Stangen des bzw. der Gitterböden durch einen Keil erfaßt sind, der mit seinem verjüngten Ende nach unten zwischen der Stange und einem mit einer senkrechten Nut versehenen Führungsblock
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angeordnet ist, in den der Keil verschiebbar eingreift und der außen an den Längsseiten des Siebkastens befestigt ist, und daß beiden Enden der anderen Stange je ein Gelenkriegel zugeordnet ist.
Eine weitere vorteilhafte Ausbildungsform besteht darin, daß beide Enden der beiden dem jeweiligen Gitterboden zugeordneten Stangen durch einen Keil erfaßt sind, der mit dem verjüngten Ende nach unten zwischen den Stangen und einem mit einer senkrechten Nut versehenen Führungsblock angeordnet ist, in den der Keil verschiebbar eingreift und der außen an den Längsseiten des Siebkastens befestigt ist.
Ferner ist von Vorteil, wenn jeder der Gitterböden aus zwei oder mehr miteinander verbundenen Gittern besteht.
Die Erfindung wird nachstehend anhand der Zeichnung an Ausführungsbeispielen noch näher erläutert. In der Zeichnung zeigt:
Figur 1 eine Draufsicht eines Siebkastens eines
Schüttelsiebes gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel der Erfindung,
Figur 2 eine Seitenansicht des Siebkastens nach Figur lf worin die dem Betrachter zugewandte Längsseite teilweise weggelassen wurde, um den oberen Gitterboden zu zeigen,
Figur 3 eine Draufsicht eines Siebkastens eines
Schüttelsiebes gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel,
Figur 4 eine Seitenansicht des Siebkastens nach Figur 3, worin die dem Betrachter zugewandte Längsseite teilweise weggelassen wurde, um den oberen Gitterboden zu zeigen,
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Figur 5 eine Draufsicht eines Siebkastens eines
Schüttelsiebes gemäß einem dritten Ausführungsbeispiel,
Figur 6 eine Seitenansicht des Siebkastens nach Figur 5, worin die dem Betrachter zugewandte Längsseite teilweise weggelassen wurde, um den oberen Gitterboden zu zeigen und
Figur 7 eine Seitenansicht eines Siebkastens eines
Schüttelsiebes gemäß einem vierten Ausführungsbeispiel, worin die dem Betrachter zugewandte Längsseite teilweise weggelassen wurde, um einen oberen Gitterboden zu zeigen, der in einer anderen Form dargestellt ist. · .
Gemäß den Zeichnungen, in denen gleichartige Teile stets mit den gleichen Bezugszahlen bezeichnet sind, hat ein Schüttelsieb einen (nicht dargestellten) rechteckigen Rahmen zur Montage auf anderen Vorrichtungen. Innerhalb des Rahmens ist ein Siebkasten mit in der Horizontalen rechteckigem Querschnitt praktisch in der Mitte zwischen seinen beiden Enden auf einer Querachse 10 gelagert, deren äußere Enden in (nicht dargestellten) Lagern laufen, die an zwei gegenüberliegenden Stellen am Rahmen befestigt sind. Die Außenenden beider Längsseiten des Siebkastens sind ebenfalls mit dem Rahmen verbunden, und zwar durch Federn, Puffer oder gleichartige elastische Elemente. Ein (nicht dargestellter) Motor oder dergleichen zum Rütteln der' Achse sitzt außerhalb des Siebkastens . auf der Achse 10.
Der Siebkasten ist oben und unten offen, und der Raum zwischen Ober- und Unterseite wird durch drei in senkrechtem Abstand voneinander angeordnete Gitterböden 11, 12 und 13 unterbrochen, die so angeordnet sind, daß sich ein Gitterboden 11 unterhalb und die ' beiden anderen Gitterböden 12 und 13 oberhalb der Achse 10 be-
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finden. Die Gitterböden 11, 12 und 13 sind bei allen Ausführungsbeispielen netzförmig/ wobei das Netz aus mehreren, miteinander verflochtenen Längs- und Querdrähten besteht. Die Maschenweite des oberen Gitterbodens 13 ist größer als die Maschenweite des mittleren Gitterbodens 12, die ihrerseits wieder größer ist als die Maschenweite des unteren Gitterbodens 11. Ein Ende des Siebkastens, nämlich das Ende, das als Auslaß eingerichtet ist, ist offen, wobei daran Platten angebracht sind, die jeweils als Verlängerung des unteren, mittleren und oberen Gitterbodens 11, 12 bzw. 13 dienen und dazu, nach Korngröße klassiertes Material von der Oberseite des jeweiligen Gitterbodens zu einer anderen Stelle zu leiten, wobei nur eine dieser Platten in Form einer Vorplatte 12A gezeigt und mit der Oberfläche des mittleren Gitterbodens 12 auf gleicher Höhe angeordnet ist. Die anderen Platten sind gelenkig so am Siebkasten befestigt, daß ihr inneres Ende auf gleicher Höhe mit dem Gitterboden 11 bzw. dem Gitterboden liegt, wobei die Platten für die Gitterböden 11 und 13 verschieden lang sind und sich über die Vorplatte 12A erstrecken. Eine weitere Platte ist unter dem unteren Gitterboden liegend und in einem abwärts geneigten Winkel zum letzteren angeordnet und erstreckt sich vom Auslaßende in einer Richtung von den anderen Platten weg. '
Die Gitterböden 11,12 und 13 sind nach oben gewölbt und die Enden oder Querseiten aller Gitterböden nach unten und nach hinten bis auf sich selbst zurück umgebogen. Für jeden Gitterboden 11, 12 und 13 sind zwei im Abstand voneinander angeordnete Stangen 14 und 15 vorhanden, die jeweils unter eine Biegung an den Enden der Gitterböden fassen. Die Stangen 14 und 15 sind in Querrichtung des Siebkastens angeordnet, beide Enden der Stangen durch einen Längsschlitz 16 in den Längsseiten hindurchgeführt und ragen aus diesen Längsseiten nach außen heraus. Zwischen gegenüberliegenden Längsseiten des Siebkastens erstreckt sich eine Reihe von vier in gleichen Abständen voneinander angeordneten Elementen 17, die die Böden 11,12 und 13 stützen, wobei zwischen
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den Elementen und der Unterseite der Gitterböden 11, 12 und 13 Dämpfungseinrichtungen 17A angeordnet sind. Die Elemente 17 jeder Reihe sind gegenüber den Längsseiten des Siebkastens in kurvenförmiger Anordnung angebracht. Es sind Einrichtungen zum Bewegen einer oder beider Stangen 14 und 15 jedes bodenerfassenden Stangenpaares gegenüber der anderen, und zwar jeweils in ihrem Schlitz 16, vorhanden, um die Gitterböden 11, 12 und 13 -in Längsrichtung zu spannen und dann die Stangen 14 und 15 in der bodenspannenden Position zu arretieren.
Beim ersten Ausführungsbeispiel (Figur 1 und Figur 2) werden beide Enden jeder Stange 14 durch einen Sicherungszapfen 18 gehalten, der durch miteinander fluchtende öffnungen in zwei in senkrechtem Abstand voneinander angeordneten Zungen 19 hindurchgeht, die um den Schlitz 16 herum angebracht sind aus den entsprechenden Längsseiten des Siebkastens nach außen herausragen, wobei zwischen diesen entsprechenden Zungen jeweils ein Ende der Stange 14 mit einer fluchtenden öffnung angeordnet ist. Beiden Enden der zweiten Stange 15 ist ein Gelenkriegel 20 zugeordnet, der aus einem Bolzen 21 und einem Gelenk 25 besteht, die Ende an Ende gelenkig miteinander verbunden sind. Der Bolzen 21 sitzt verschiebbar in einer dafür . in einem Vorsprung 22 angebrachten Bohrung, und der Gelenkhebel 25 ist an seinem anderen Ende mit einer schwenkbar befestigten Segmentplatte 23 gelenkig verbunden. Die Gelenkverbindung zwischen dem Gelenkhebel 25 und der Segmentplatte 23 befindet sich nahe der Verbindungsstelle zwischen dem Randbogen und dem einen Seitenradius der Platte 23; der Drehpunkt der letzteren liegt nahe an der Schnittstelle ihrer Seitenradien. Ein Handhebel 24, der an der Platte 23 längs des von der Gelenkverbindung zwischen der Platte und dem Gelenkhebel 25 abgelegenen enthaltenden Radius befestigt ist und über die Fläche der Platte hinausragt, dient zum Schwenken der Platte 23 um ihren Drehpunkt, wodurch der Gelenkhebel gestreckt und der Bolzen gegen das entsprechende Ende der Stange 15 gedrückt
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Bei der Anwendung des ersten Ausführungsbeispiels ist das Schüttelsieb mittels des Rahmens in schräger oder horizontaler Position unter dem Abwurfende eines Endlosband-Förderers oder dergleichen angebracht. Der an eine Stromversorgung angeschlossene Motor wird in Betrieb gesetzt und bewirkt, daß der Siebkasten gegenüber dem stationären Rahmen schwingt. Diese Schüttelbewegung bewirkt, daß vom Förderer in den Siebkasten eingegebenes Material in vier Korngrößen klassiert oder gesiebt wird, nämlich das grobkörnigste Material, das nicht durch die Maschen des Netzes des oberen Gitterbodens 13 hindurchgeht und unter der Wirkung der Schüttelbewegung auf diesem Gitterboden 13 hinabrollt oder sich auf andere Weise abwärtsbewegt und auf die Abwurf platte des letzteren fällt, das grobkörnigere Material, das durch die Maschen des Netzes des mittleren Gitterbodens 12 nicht hindurchgeht und unter der Wirkung der Schüttelbewegung auf diesem Gitterboden 12 hinabrollt oder sich auf andere Weise abwärts bewegt und auf die Abwurfplatte 12A des letzteren fällt, das feinkörnigere Material, das durch die Maschen des Netzes des unteren Gitterbodens 11 nicht hindurchgeht und unter der Wirkung der Schüttelbewegung auf dem unteren Gitterboden 11 hinabrollt oder sich auf andere Weise abwärts bewegt und auf die Abwurf platte des letzteren fällt und schließlich das feinkörnigste Material, das, indem es zwischen den Maschen des Netzes des unteren Gitterbodens hindurchgeht, auf die entsprechende Platte fällt oder abgeworfen wird und durch die letztere auf eine Kippe geleitet wird.
Zum Einlegen eines gebrauchsfertigen Gitterbodens in den Siebkasten wird der Gitterboden über die Elemente 17 mit den Dämpfungseinrichtungen, wie etwa auf der Oberseite der Elemente befestigte Gummipuffer, gelegt. An einem Ende des Gitterbodens wird die Biegung über die Stange 14 gelegt, und deren Enden werden mit den Sicherungszapfen 18 befestigt, während am anderen Ende des Gitterbodens die Biegung über die entsprechende zweite Stange 15 faßt. Die beiden Gelenkriegel 20 für die zwei-
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te Stange befindet sich zunächst' in einer gebogenen oder winkligen Stellung. Der Handhebel 24 wird in Richtung zum Bolzen 21 hin gezogenr um die Hebel zu strecken und dadurch zu bewirken, daß der Bolzen 21 an der Stange 15 zum Anschlag kommt und sie von der ersten Stange 14 weg und zur entsprechenden Vorplatte hin zieht, wodurch der Gitterboden in Längsrichtung gespannt und fest gegen die Elemente 17 gedrückt wird.
Beim zweiten Ausführungsbeispiel (Figur 3 und Figur 4) .ist beiden Enden beider Stangen 14 und 15 je ein Gelenkriegel 20 zuge-r ordnet, der ebenso aufgebaut ist wie der soeben anhand von Figur 1 und Figur 2 beschriebene Gelenkriegel.
Beim dritten Ausführungsbeispiel (Figur 5 und Figur 6) werden beide Enden der einen Stange^ 14durch je einen Keil 26 erfaßt, der mit seinem verjüngten Ende nach unten zwischen der Stange 14 und einem mit einer senkrechten Nut versehenen, außen an den Längsseiten des Siebkastens angebrachten Führungsblock 27 angeordnet ist, in den der Keil verschiebbar eingesetzt ist.
Beiden Enden der anderen Stangen 15 ist ein Gelenkriegel 20 zugeordnet, wie es anhand der Figur· 1 und Figur 2 beschrieben worden ist. Nachdem die erste Stange eingesetzt und mit den Keilen arretiert worden ist, wird der Gitterboden wie beim ersten Ausführungsbeispiel eingebaut.
Beim vierten Ausführungsbeispiel (Figur 7) werden beide Enden der beiden, jedem Gitterboden zugeordneten Stangen 14 und 15 durch je einen Keil 26 erfaßt, der mit seinem verjüngten Endenach unten zwischen der Stange und einem mit einer senkrechten Nut versehenen Führungsblock 27 angeordnet ist, in den der Keil verschiebbar eingesetzt und der außen an den Längsseiten des .Siebkastens befestigt ist. Nachdem die erste Stange 14 jedes Gitterbodens eingesetzt und mit den Keilen arretiert worden
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ist, wird der Gitterboden wie vorstehend beschrieben eingesetzt und die zweite Stange 15 ebenfalls mit den Keilen arretiert.
Bei einer Variante (Figur 7) können die einzelnen Gitterböden aus jeweils zwei oder mehr Gittern 30 und 31 bestehen, die Ende an Ende miteinander verbunden sind, und zwar dadurch, daß jeweils ein Ende der Gitter 30 und 31 aufwärts auf sich selbst zurück gebogen ist und das andere Ende abwärts auf sich selbst zurück und ein gebogenes Ende eines Gitters mit dem entgegengesetzt gebogenen Ende eines angrenzenden Gitters ineinandergreift. Ein aus diesen Gittern 30 und 31 bestehender Gitterboden hat ein die Stange 14 erfassendes, aufwärts auf sich selbst zurück gebogenes Ende und ein die Stange 15 erfassendes, abwärts auf sich selbst zurück gebogenes Ende. Die Gitter 30 und 31 eines Gitterbodens können verschiedene Maschenweiten haben.
Bei einer weiteren (nicht dargestellten) Version dieser Variante können die Enden sämtlicher Gitter eines Gitterbodens abwärts auf sich selbst zurück gebogen sein. Für je zwei miteinander zu verbindende Enden kann ein Verbindungselement mit U-förmigem Querschnitt vorhanden sein, bei dem sich von den gegenüberliegenden Schenkeln einwärts gerichtete Flansche erstrecken. Dabei ist eine aufwärts gewölbte Vorplatte vorhanden, um über der Verbindung zwischen jeweils zwei Ende an Ende miteinander verbundenen Gittern zu sitzen, wobei die einzelnen .Vorplatten am entsprechenden Element mit U-förmigem Querschnitt befestigt sind.
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Claims (7)

Patentansprüche
1.) Schüttelsieb, bestehend aus einem oben und unten offenen Siebkasten mit in der Horizontalen rechteckigem Querschnitt, dessen Raum zwischen Ober- und Unterseite durch einen rechteckigen Gitterboden oder mehrere, in senkrechtem Abstand voneinander angeordnete Gitterböden unterteilt ist, dadurch gekennzeichnet, daß der bzw. jeder Gitterboden (11,12,13) aufwärts gewölbt ist und seine beiden Seitenkanten auf sich selbst zurück gebogen sind und um eine Stange (14,15) herumgreifen, die jeweils quer zum Siebkasten verläuft und deren Enden durch einen Schlitz (16) in der Seite des Siebkastens daraus herausragt, wobei mindestens eine der beiden Stangen (14,15) des bzw. jedes Gitterbodens (11,12,13) in ihrem Schlitz zum Spannen des jeweiligen Gitterbodens verschieb-Iich und in spannender Position arretierbar ist.
2.) Schüttelsieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich zwischen gegenüberliegenden Längsseiten des Sieb— kastens eine Reihe von Stützelementen (17) für die Gitterböden (11,12,13) erstrecken, wobei zwischen den Elementen
(17) und der Unterseite des oder jedes Gitterbodens (11,12, 13) Dämpfungseinrichtungen (17A) angeordnet und die Elemente
(17) gegenüber den Längsseiten des Siebkastens in Form einer Kurve ausgebildet sind.
3.) Schüttelsieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß beide Enden der Stange (14) oder beider Stangen (14,15) für den oder jeden Gitterboden (11,12,13) durch einen Sicherungszapfen (18) festgehalten sind, der durch miteinander fluchtende öffnungen in zwei im senkrechten Abstand
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voneinander angeordnete Zungen (19) hindurchgeht, die um den Schlitz (16) in den Längsseiten des Siebkastens herum angeordnet sind und nach außen herausragen, wobei zwischen entsprechenden Zungen (19) jeweils ein Ende der Stange (14) mit einer mit den Öffnungen in den Zungen fluchtenden Öffnung angeordnet und den beiden Enden der anderen Stangen (15) je ein Gelenkriegel (20) zugeordnet ist.
4.) Schüttelsieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß beiden Enden beider Stangen (14,15) je ein Gelenkriegel (20) zugeordnet ist.
5.) Schüttelsieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß beide Enden der Stange (14) oder der Stangen (14,15) des bzw. der Gitterböden (11,12,13) durch einen Keil (26) erfaßt sind, der mit seinem verjüngten Ende nach unten zwischen der Stange (14) und einem mit einer senkrechten Nut versehenen Führungsblock (27) angeordnet ist, in den der Keil verschiebbar eingreift und der außen an den Längsseiten des Siebkastens befestigt ist, und daß beiden Enden der anderen Stange (15) je ein Gelenkriegel (20) zugeordnet ist.
6.) Schüttelsieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß beide Enden der beiden dem jeweiligen Gitterboden (11,12, 13) zugeordneten Stangen (14,15) durch einen Keil (26) erfaßt sind, der mit dem verjüngten Ende nach unten zwischen den Stangen (14,15) und einem mit einer senkrechten Nut versehenen Führungsblock (27) angeordnet ist, in den der Keil (26) verschiebbar eingreift und der außen an den Längsseiten des Siebkastens befestigt ist.
7.) Schüttelsieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeder der Gitterböden (11,12,13) aus zwei oder mehr miteinander verbundenen Gittern (30,31) besteht.
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DE19752501750 1974-01-26 1975-01-17 Schuettelsieb Pending DE2501750A1 (de)

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SE7500471L (de) 1975-07-28
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