DE195657C - - Google Patents

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DE195657C
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KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 195657 KLASSE 12 o. GRUPPE
in BERLIN.
Verfahren zur Darstellung von 3,4-Dioxyphenylglyoxim.
Zusatz zum Patente 195655 vom 12. Juni 1906.*)
Patentiert im Deutschen Reiche vom 26. Juli 1906 ab. Längste Dauer: 11. Juni 1921.
Das durch Patent 195655 geschützte Verfahren zur Darstellung von 3, 4-Dioxyphenylglyoxim betrifft die Einwirkung von Hydroxylamin auf Halogenacetobrenzkatechin. Zu dem gleichen Produkt gelangt man nun, wenn man Hydroxylamin bzw. ein geeignetes Hydroxylaminsalz auf Dialkylaminoacetobrenzkatechine (Berichte d. D. ehem. Ges. XXII [1894], S. 1893) einwirken läßt. Die Reaktion ist überraschend, da bei der Behandlung von Dialkylaminoacetonen mit Hydroxylamin ein Dioxim nicht entsteht.
Beispiele.
I. 110 g Dimethylaminoacetobrenzkatechinoxalat werden in 500 ecm Wasser suspendiert, etwa 100 g Calciumcarbonat zugefügt und 2 Stunden gekocht, bis die Oxalsäure an Kalk gebunden ist. Man nitriert vom oxalsauren Kalk und überschüssigem Calciumcarbonat ab und erhält so eine Lösung des freien Dimethylaminoacetobrenzkatechins. Hierzu gibt man eine Lösung von 140 g salzsaurem Hydroxylamin, die mit 106 g kalzinierter Soda versetzt ist und fügt so lange Essigsäure zu, bis eine deutlich saure Reaktion nachweisbar ist. Nun erhitzt man 6 bis 8 Stunden auf etwa 85 bis 90°, neutralisiert mit Sodalösung und extrahiert mit Essigester. Nach dem Trocknen mit Natriumsulfat wird die Essigesterlösung bis auf etwa 200 ecm
*) Früheres Zusatzpatent: 195656.
abdestilliert, mit Zuckerkohle aufgekocht, filtriert und mit Petroläther versetzt. Das Reaktionsprodukt wird abgesaugt, getrocknet und aus reinem Essigester unter Zusatz von Ligroin mehrfach umkristallisiert.
2. 26 g Diäthylaminoacetobrenzkatechinchlorhydrat werden in 75 ecm Wasser gelöst, 7 g Kaliumcarbonat hinzugefügt und mit einer Lösung von 28 g salzsaurem Hydroxylamin, 20 g Natronhydrat in 50 ecm Wasser etwa 4 Stunden lang auf 6o° erwärmt. Hierauf extrahiert man mit Essigester, trocknet die Lösung, kocht mit Kohle auf und fällt mit Ligroin aus. Durch mehrmaliges Umkristallisieren aus einer Mischung von Essigester und Petroläther erhält man die Verbindung rein.
3. 23 g Piperidoacetobrenzkatechin werden in 40 ecm Wasser suspendiert und mit einer Lösung von 14 g Hydroxylamin unter Zusatz der zur Lösung nötigen Menge Essigsäure einige Stunden auf dem Wasserbade erwärmt. Man verfährt dann weiter wie vorstehend angegeben.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    55
    Abänderung des durch Patent 195655 geschützten Verfahrens zur Darstellung von 3, 4-Dioxyphenylglyoxim, darin bestehend, daß man an Stelle der 3, 4-D1-oxyphenylhalogenalkylketone Dialkylami- 6p noacetobrenzkatechin mit Hydroxylamin behandelt.
    BERLIN. GEDRUCKT IN DER REICHSDRUCKEREI.
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