DE1950754B2 - Zwischendeckselemente fuer schiffsladeraeume - Google Patents
Zwischendeckselemente fuer schiffsladeraeumeInfo
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Description
Die eingangs genannte vertikale Führung dieser
Die Erfindung betrifft Zwischendeckselemente für Zwischendeckselemente erstreckt sich nur über einen
Schiffsladeräume, die aus einer im wesentlichen ver- begrenzten Teil der Höne des Laderaums und dient
tikalen Staustellung in die horizontale Gebrauchsstel- 55 zur Verstellung des genannten einzigen Decks zwi-
lung und umgekehrt verschwenkbar sind, wobei jedes sehen zwei oder gegebenenfalls mehr Auflagern, die
Zwischendeckselement an der Schwenkkante Füh- längs der Führung vertikal übereinander vorgesehen
rungs- bzw. Abstützelemente zum Zusammenwirken sind.
mit im wesentlichen senkrecht verlaufenden, an einer Diese Konstruktion erscheint relativ aufwendig, ist
den Laderaum begrenzenden Wand angeordneten 60 schwierig zu handhaben und eignet sich nicht für die
Führungen bzw. zum Zusammenwirken mit an den Anordnung mehrerer, übereinanderliegender Zwi-
Führungcn in der für das Zwischendeckselement er- schcndecks.
wünschten Höhenlage angebrachten Auflagern auf- Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde,
weist, und wobei jedes Zwischcndeckselemcnt im die Anordnung der genannten Zwischendecksele-
Abstand von der Schwenkachse durch Stützen getra- 65 mente weitgehend zu vereinfachen, sowie mehrere,
gen ist. übereinander angeordnete Zwischendeckselemente
It der Staustellung der Zwischendeckselemente dieser Art zu schaffen: welche ohne das genannte
steht Jer aesamte Schiffsladeraum zur Aufnahme von Verschwenken bzw. Zusammenklappen zweier Teile
auskommen und welche trotzdem eine Breite er^ei- In Fig. 1 sind die Zwischendeckselemente in verdien,
die den Abstand zweier Decks voneinander stauter Lage als Paket D auf der linken belle des
weit übertrifft. Laderaumes// gezeigt, während d.e Deckselemente
Die Lösung besteht gemäß der Erfindung darin, auf der anderen Seite der Laderaummitte horizonta
daß mehrere Zwischendecks übereinander aneeord- 5 aufgestellt sind. In dem gezeichneten Beispiel sind
net sind, und die im wesentlichen vertikal verlaufen- sechs aufstellbare Deckselemente rf, bis rf \ Dresden Führungen der übereinanderliegenden Decksele- hen. Sämtliche Deckselemente weisen an ihrem der
mcnte im wesentlichen parallel zueinander mit einer Schiffswand zu gelegenen Rand als Hihrungselemenderartigen
Länge und Lage angeordnet sind, daß je- te/ Zapfen auf, die in hauptsachlich vertikalen, an
des: der schwenkbaren Zwischendeckselemente in sei- io der Schiffsseite oder an Querschotten vorgesehenen,
ner ganzen Breite an die Wand anklappbar ist, so Führungen g gleiten.
daß die Deckselemente im gestauten Zustand ein Pa- Im gezeigten Beispiel hat jedes aufstellbare U'.'ck.-
ket bilden. element rf, bis de eine Größe, d.e der halben Breite
Bei dieser Anordnung werden die Deckselemente und einem Teil der Länge des Laderaumes// ent-
also zum Verstauen an ihrer der Wand zugeordneten 15 spricht, wie aus der Draufsicht in F 1 g. hervorgeht.
Kante längs der Führung nach unten gefahren und F i g. 3 zeigt die Deckselemente rf, bis rf,, beim
dabei gleichzeitig in die vertikale Staustellung aus Aufteilen. Aus der verstauten Lage als Paket/),
der horizontalen Gebrauchssteüung verschwenkt. links in Fig. 1. wird zue ί das äußere Decksde-
Die Führungen erstrecken sicrfvor einer tiefsten mentrf(i. d.h. das in aufgestellter Lage unterste
Laiie, in welcher die unteren Kanten aller Decksele- 20 Deckselcment, in die in Fig. 3 gezeigte Lage vermente
nebeneinander zu liegen kommen, bis zu der schwenkt, wobei gleichzeitig niederschwenkbare Stuthöchsten
Lage, die das z\vischendeckselement in zen S in eine Lage gebracht werden, wo sie mit ihrem
dem Schiffsladeraum einnehmen kann. unteren Fnde auf der Tankoberseite des Doppe'bo-
Somit können die Deckselemente gemäß der Erfin- dens ruhen. Dieses untere Deckselement besitzt keine
duns durchgehend so breit sein wie der Schiffslade- 25 Führung.?, sondern nur eine Gelenkverbindung und
raum hoch ist. kann gegebenenfalls zum Schutz der übrigen Decks-Zweckmäßig erstrecken sich die Deckselemente elemente gegen Schüttgut stärker als die übrigen
über die gesamte Länge und die halbe Breite des zu- Zwischendeckselemente ausgeführt sein. Sodann
gehörigen Laderaumes. wird das nächste Deckselement rf- in seiner Fuh-
Zweckmäßig kann das unterste Deckselement Ie- 30 rung g angehoben und in eine parallele Lage zum
diglich schwenkbar und im Abstand von derSchwenk- Deckselement rf(i geschwenkt, wobei es auf den hier
achse abstützbar sein. Die Führungen für die übri- am freien Rand gezeigten Stützen S ruht. Der zur
gen Deckselemente enden dann unten auf der Höhe Schiffswand gerichtete Rand der Deckselemente wird
dieses untersten Zwischendecks. nach dem Anheben in die vorgesehene Höhe mittels
Die Auflager können zweckmäßig von Schwenkhe- 35 als Schwenkhebel ρ ausgebildeter Auflager unter-
beln gebildet sein, die in die Bahn der Führungen. stützt, die in die Bahn der Führungeng, die Zapfen
die Führungselemente untergreifend, einschwenkbar der Deckselemente untergreifend, einschwenkbar
sind. sind. Ebenso werden die Deckselemente rf4 rf:t. d..
Damit ist eine relativ einfache, aber recht betriebs- und rf, aufgestellt, bis alle Deckselemente rf, bis rf(;.
sichere Konstruktion gegeben. 40 wie rechts in F i g. 1 gezeigt, aufgestellt sind. Die
Schließlich wird noch vorgeschlagen, daß die im Stützen S sind derart angeordnet, daß sie direkt über-
Abstar.d von der Schwenkachse angeordneten Stüt- einander, jeweils mit ihrem unteren, freien Ende auf
zcn ausklappbar an den Deckselementen angebracht dem oberen Ende der darunterstehenden Stütze ru-
sind. Die Stützen werden also zum Verstauen an hend eine durchgehende Säule bilden,
bzw. auf die Deckselemente herangeschwenkt und 45 Fig.4 zeigt schematisch die Führungen der Zwi-
dann zusammen mit diesen eingefahren. schendeckselemente rf, bis rf(i.
Nachfolgend wird ein Ausführungsbeispiel der Er- F i g. 5 zeigt die als Schwenkhebel ρ ausgebildeten
findung an Hand der schematischen Zeichnung be- Auflager zum Festhalten der Deckselemente in ihren
schrieben. " erwünschten Lagen. Die Deckselemente weisen im
F i g. 1 ist ein Schnitt durch ein Schiff mit aufstell- 50 gezeigten Beispiel Zapfen als Führungselemente /
baren Zwischendeckselementen; auf, die in den an beiden Seiten des an die Schiffs-
F i g. 2 zeigt eine Draufsicht auf Fig. 1; seite stoßenden Randes der Deckselemente angeord-
F ig. 3 zeigt schematisch, wie die Deckselemente neten Führungen g gleiten,
aufgestellt werden; Die an den Führungen angebrachten Schwenkhe-
F i g. 4 ist eine schematische Darstellung der Füh- 55 bei ρ untergreifen den Zapfen als Auflager,
rungen für die Deckselemente, und " Die aufstellbaren Deckselemente rf", bis d,. können
F~ig. 5 zeigt die an den Führungen für die Decks- in verstauter Lage auch entlang eines Schotts. z.B.
elemente angebrachten Auflager. eines Querschotts oder Längsschotts, liegen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (5)
1. Zwischendeckselemente für Schiffsladc- von Stückgut.
räume, die aus einer im wesentlichen vertikalen 5 Anfänglich waren entfernbare Zwischendecks als
Staustellung in die horizontale Gebrauchsstellung sogenannte »Hängedecks« ausgebildet, wobei meh-
und umgekehrt verschwenkbar sind, wobei jedes rere Decks von dem obersten ortsfesten Schiffsdeck
Zwischendeckselement a:i der Schwenkkante aus mittels Seilzügen im Abstand voneinander nach
Führungs- bzw. Abstützelemente zum Zusam- unten in den Schiffsladeraum abgesenkt oder wieder
menwirken mit im wesentlichen senkrecht verlau- io nach oben in die Staustellung unter das oberste, orts-
fenden, an einer den Laderaum begrenzenden feste Deck gezogen werden konnten.
Wand angeordneten Führungen bzw. zum Zu- Auch die deutsche Auslegeschrift 1 279 497 zeigt
sammenwirken mit an den Führungen in der für solche Hängedecks. Dabei ist an der Seitenwand des
das Zwischendeckselement erwünschten Höhen- Schiffes oberhalb des obersten Zwischendecks eine
lage angebrachten Auflagern aufweist, und wobei 15 im wesentlichen vertikale Führung vorgesehen. Diese
jedes Zwischendeckselement im Abstand von der dient aber nur zur Führung des Deckstapels insge-
Si hwenkachse i'urch Stützen getragen ist. da- samt, um diesen in Anlage an eine stationäre Schräg-
durch gekennzeichnet, daß mehrere wand /u bringen, nachdem die Decks bis unter das
Zwischendecks übereinander angeordnet sind, oh.'rste Zwischendeck zu einem horizontalen Stapel
und die im wesentlichen vertikal verlaufenden 20 hochgezogen wurden.
Führungen (.1;) der übereinanderliegenden Decks- Ferner ist es aus der deutschen Auslegeschrift
elemente (</, bis </(i) im wesentlichen parallel 1087 925 bekannt. Hilfsdecks mittels beiklappbarer
zueinander mit einer derartigen Länge und Lage Stützen abzustützen.
angeordnet sind, daß jedes der schwenkbaren Zwischendeckselemente der eingangs angegebenen
Zwischendeckselemente (</, bis r/(.) in seiner gan- 25 Art sind bereits aus der französischen Patentschrift
zen Breite an die Wand anklappbar ist. so daß 1 164 208 bekanntgeworden. Dabei handelt es sich
die Deckselemente (i/, bis </,,) im gestauten Zu- jedoch nur um ein einziges Zwischendeck, welches
stand ein Paket (1)) bilden. von zwei bis etwa zur Schiffsmitte reichenden Zwi-
2. Zwischendeckselei.iente für Schiffslade- schendeckselementen gebildet ist, die jeweils an der
räume nach Anspruch !.dadurch gekennzcich- 30 Seitenwand des Schiffs angebracht sind und also den
net. daß sich die Zwischendecksi-.emente (i/, bis Laderaum des Schiffs vertikal nur in zwei Teile un-
1I1.) über die gesamte Länge und die halbe Breite terieilen. Jedes dieser Zwischendeckselemente bedes
zugehörigen Laderaumes (//) erstrecken. steht aus zwei Teilen, und zwar ist am freien Ende
3. Zwischendeckselemenie nach einem der An- des an der Schiffswand angelenkten Teiles ein äußesprüche
1 oder 2. dadurch gekennzeichnet, daß 35 rer Teil angelenkt mittels in SchifMängsrichtung verdas
unterste Deckselement (i/(i) lediglich laufenden Gelenkes und verschwenkbar,
schwenkbar und an seinem freien Rand abstütz- Zum Wegstauen des Zwischendecks wird der an bar ist. der Schiffswand angelenkte Teil jedes Deckselemen-
schwenkbar und an seinem freien Rand abstütz- Zum Wegstauen des Zwischendecks wird der an bar ist. der Schiffswand angelenkte Teil jedes Deckselemen-
4. Zwischendeckselemente nach einem der An- tes entweder nach unten oder nach oben versprüche
1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die 40 schwenkt. Bei Verschwenkung nach unten kommt
Auflager von den Führungen (,(?) zugeordneten der außen angelenkte Decksteil am Schiffsboden zur
Schwenkhebeln (p) «ebildet sind, die in die Bahn Auflage. Bei Verschwenkung nach oben wird zuvor
der Führungen (.?), die Führungselemente (r) un- der äußere Teil auf den Inneren herübergeklappt und
!ergreifend, einschwenkbar sind (F i g. 5). beide Teile dann zusammen an eine Schrägwand her-
5. Zwischendeckselemente nach einem der An- 45 angezogen.
sprüche I bis 4. dadurch gekennzeichnet, daß die Zum Blockieren des Gelenks zwischen den beiden
im Abstand von der Schwenkachse angeordneten Teilen jedes Deckselementes sind relativ schwere
Stützen (S) ausklappbar an den Deckselementen Blockierungsglieder erfcrderlich. Bei der Anordnung
(rf, bis (I1.) befestigt sind. der Stützen muß auf di<: Gelenke zwischen den bei-
50 den Teilen jedes Deckselements Rücksicht genommen
werden.
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