DE1945583U - Vorrichtung zum kontinuierlichen abtragen von mischhalden. - Google Patents
Vorrichtung zum kontinuierlichen abtragen von mischhalden.Info
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
- B01F—MIXING, e.g. DISSOLVING, EMULSIFYING OR DISPERSING
- B01F27/00—Mixers with rotary stirring devices in fixed receptacles; Kneaders
- B01F27/60—Mixers with rotary stirring devices in fixed receptacles; Kneaders with stirrers rotating about a horizontal or inclined axis
- B01F27/70—Mixers with rotary stirring devices in fixed receptacles; Kneaders with stirrers rotating about a horizontal or inclined axis with paddles, blades or arms
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
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- Soil Working Implements (AREA)
Description
RAl 3/3 6&Z*16.7.66
Eisenwerk Weserirutte^ Aktiengesellschaft, Bad Osynhausen
Einrichtung zus. kontinuierlichen Abtragen von ;iischhalden
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum kontinuierlichen. Abtragen von Miscnhalden, "bei der .jeweils ein an dsr Stirnseite
der Mischhalde das gespeicherte Schüttgut lösendes
Krats— oder Präsgerät mit einoo. zur Aufnahme dos gelösten
Gutes bestimmten Schaufelrad susanraenarbeitet, indem sie
sich beide auf einer quer zur Mischhaldo angeordneten, in
dessen Längsrichtung verfahrbaren sowie nd.t einen Abforderband
ausgerüsteten Brücke hin- und herbewegen.
Es sind bereits Anordnungen der genannten Art bekannt, die
aus einem sich um einen Kastc-nträger drehenden und in unveränderlicher
Höhe an dissea entlangfahrenden Schauislrad sowie
einer davor befestigten Egge bestehen, wobei letzters das Material von der Halde abkratzt, während es anschließend
vom Schaufelrad aufgenommen wird. Eine einwandfreie Mischung des so gewonnenen Schüttgutes ist Jedoch insofern nicht su
erzielen, als die Mischhalden stets Material verschiedener Art und Körnungen aufweisen, dessen Mischungsverhältnis über
den Querschnitt der Halden außerordentlich unterschiedlich ist. Vexw. demnach das Schaufelrad an den Rändern der Mischhalde
arbeitet, wo sich vor allem bei der Speicherung von
Eraen nur die größeren Brocken ans amme In s, fördert es eine
ganz andere Materialzusammensetzung als aus den
Bereich.
Um den oben dar ge legt en !ischteil su vergolden, hat sich ' ■-die
Erfindung das Ziel gesetst, ei« Gera·; su er.tv.deksInp
das Lei konstanter leistung eins völlig gleichzü3i£ß JxIi- ■■"
scllung der verschiedenen übc-r den Querschnitt der Kischhalde
verteilten I.Iatoriailcc^ponanten liefert. Sur Lösung
dieser Aufgabe wird vor^c-sclila^'n, da3 cindc·sterba swei
das gelöste .Material aiifüGh^er-as und dasselbe /;bföruerbar.a
beschickende Schaufelräder vorhanden t-sr.a ^o miteinander
£el-ruppaIt sind, da3 ür Abstand ot?/a der nalben
Fußbreite- der Lliscüiialda ent^priciit. Auf diosea Wege wird
eine Saufora geschaffens deren Eotriebsweise sich dadurch
2Cicnnet, da3 inner dann, ^er_n eines ä3i- i3ohaiifs!räder
Rande der ."Jiechhalöe vor;viegoizd uiioeaiccjatcs !.Material
baggert, das andere Schaufelrad in der Mitte der Halde
steht und von dort eina bessere iliociiun- hinzufügt. Letzteres
besitzt außerdem cn diesem Zeitpunkt soina volle Förderleistung,
weshalb das Gesactnischungsverliältiiis selbst dann
noch günstig ausfällt«, wsnn von 2'.;eit;-n Schaufelrad ausnahiJlos
ungeiiischtcs C-ut gewonnen werden sollte«
Ein wesentlicher Vorteil der Grfindunsc^c-^C'en Einrichtung
besteht auch darin^ dc.2 die rür^ii-^cnge cl:;-r .-,MIa1^o ohne
besondere Vorkehrungen konstant j'3^-!^62- wi^d. 2in Seil
der bisher in Anwendung stehenden Geräte versucht dieses Ziel dadurch su erreichen^ daß die seitliche Pahrgcschwin—
digkeit des Schaufelrades um so mehr gesteigert wurde, ja
- - "■■■■■' --5
weiter es sich den Sandern der "ischiiaide näherte. Da au ^
ist jedoch ein außerordentlich aufwendiges Getriebe not— "
wendig, dessen Übersetzungsverhältnis ßieh mittels einer.' komplizierten
Steuereinrichtung stetig rsgsln. läßt, ua die.
nach einer Exponentialkurve vorlaufen.·:13 Geschwindigkeit«—-i-,
änderung vorsunehsoÄ« /,11^ diese 2uciit3Iich.cn Mittel können
bei dera geltend gemachten. Erfind un£sg& ge not and entfallen *-■"^
denn die Sunnss der Uüöühungshöhenj vor der sich die Schaufelräder
in ^edez- ihrer Stellungen ceiinclen* ist stets ; ΐ
gleich der Gesaatliöho der L'iBohiialcs 5 wodurch die Förderleistung ksinerlei ftch^ankuiigen unterliegt»
Eine Weiterbildung ugs Erfindunjsgfcdankeiis sieht schließ- .'
lieh noch vor, daß die sich cv/ischen den V-oiden Schaufel-, rädern
erstrecicenda JIuppGlcian^s durch r^chaniach oder
hydraulisch betriebono Yorrichtuiigon in ihrer Lac^e veränderlich
ist. Auf diese Weise soll die Möglichkeit geschaffen
werden, den ge^enseitir/cn Abstand dor Schaufelräder
bei Mischhalden von wechselnder Pußbrsite zu ;jedar
Zeit und ohne Unterbrechung der röi-derun^ auf die halbe
Länge der gerade vorliegenden Fußbreite einstellen zu
können.
Ein Ausführungsbsispiel der erfindungügc-^lDen -'Silage wird
nachstehend an Hand der beigefügten Zeichnung erläutert. Darin zeigen in einzelnen:
Abb. 1 eine Seitenansicht und
Abb. 1 eine Seitenansicht und
Abb. 2 eine quer zur liicchhalde gerichtete Ansicht des
Gerätes,
Wie aus äon Abbildungen hörvorgc-ht, bosteiit die vor der .'-; ^\
Stirnseite der iJiscLh^Ido 1 angeordnete Srückenkonstruktiozi
aus den-aufrecht stehenden Stiltaor. 2 und 3, die über
Längsträger 4 und 5 nituicar.ier verbunden ciiid, 2u beiden *v;
Seiten der Miscnhaldo 1 sind Schienen 5 verlegt* auf denen ·· ■
die Brückenkonstruktion nit ihr0:1 rahrwcrkcn 7 und S dem
Abbaufortschritt der Llisckhaide 1 folgen kenn. Auf der
Oberseite der Längsträger 4 und 5 liegen gleichfalls Schienen.
9 und 10, auf denen sich die beiden EaLUiSn 11 und 12
mit ihren Fanrv/erksn 15 und 14 quer vor der I.:iöchnaldo 1
hin- und herbe\7e£en„ An jeden acr .veni-^.att-.n 5cs.}iCic;a 11 und
12 ist im Punkt 16 ein /rasleger 15 schwenkbar gelagert.
Letztere tragen die um Achsen 17 drehbaren Schaufelräder
18 und 19 sowie die nur Ibförderunix de 2 ν cn ihn gh gewonnenen
Schüttgutes dienenden Z.viechen"bU>ider 20 und 21» Die
Ausleger 15, v/elche zweclas Aufnahniß der Schaufelräder 18
und 19 gegabelt sind., tragen an ihrer Spitcc- in Drehpunkt
22 die Kratz- oder Fräsgeräte 23 und 24, die entv/eder als
Eggen mit feststehenden Zinken oder als ;2ratser mit umlaufenden
Ketten und Messern ausgebildet cind. Das mit ihrer Hilfe an, der Stirnseite der r^terialhalde 1 gelöste Gut
wird über die von ihres, unteren ieil 25 umschlossenen Schaufelräder
18 und 19 aufgenommen und niittelc der zwischenbänder
20 und 21 der: die ganze Lunge der L^c ken konstruktion
einnehmenden Abförderband 26 zugeführt9 ic:.· er, seinerseits
ε:: den Lagerplats-Läiigsfördei'er 2? weitergibt. Das Abförderband
25 kann auch reversierbar sein, um eine abwechselnd
nach beiden Seiten verlaufende förderung zu ermöglichen» Pie Höhenlage der Schaufelräder 18 und 19 coil mittels der dafür
■ - 5 -
vorgesehenen Winde 28 verändert worden, und die !Teigung der !**>
Kratz- oder Präsgeräts 23 und 24 ist ebenfalls durch. Eub—
vorrichtungen 29 su verstollen.
. Bach dein Hauptmerkmal dar Erfindung sind die beiden Rahmen
11 und' 12 durch eine Kuppelstange 30 so miteinander verbun-'
den, daß das Schaufelrad 18 in der Mitte der üischhalde 1
steht. Tzexoi das zweite Schaufelrad 19 den äußeren Rand der
Mischhalde 1 erreicht hat. Die Siz^^ie der vor den Schaufelrädern
18 und 19 jeweils anstehenden iiatcrialhöheri ict dann
stets gleich der Ge samt höhe der !.liechh^las 1» Diese Tatsache
gilt bei dem in der Zciclinuiig -.rivaergs^akacn /ststaad dsr
Schaufelräder 18 und 19 für jedo I^triousitollung, denn
stehen sie beispielaweic^ so, daß ihr Abstand von der Sittellinie
der Misciihalds 1 gleich ist, caim haben die izs Bereich
der beiden 2rats~ oder Präa^eräts 25 luiu 24 befindlichen
Böschungen die halbe Höho der- Äischhaldc 1, und ihre Susansstimmt
daher mit cieesen Gesaathche übereiü.
Ein weiterer Fortschritt wird durch die außerdem vorgesehene ;
Längenverstellbar ice it der Kuppelstange 30 erreicht, weil sich
das Gerät daait allen vorkommenden Zetriobs-ccdiiLcungen sofort
anpassen läßt. In der dargestellten For.ii der :Ju;:,o!stange 30
ist an deren freiem Σχιάο eine Mutter 51 drehbar ^glagert,
welche durch den Motor 32 über das Getriebe 33 ~?<- Umdrehungen
versetzt werden kann. Bei ihrer Betätigung sieht eis die in
ihr geführte GewindespindeI 34 ein oder stößt sis bei umgekehrter
Motordrehrichtung heraus, wobei sich der Abstand derbe
iden Rahmen 11 und 12 in der gewünschten Weise 'ändert. Ein
- 6—
doppelt beaufschlagter hydraulischer Zylinder würde dieselbe
Wirkung erzielen.
Besitzt die abzutragende Mi3chhalde 1 eine ständig gleichbleibende
Fußbreite, so kann auf dia Längenveränderlichkeit
der Kuppelstange 30 versiegtet werden, und die neuartige .
Einrichtung erlaubt es, sie'vollautomatisch mit konstanter
Geschwindigkeit arbeiten au lasssn. lediglich nach dem Erreichen
der jeweiligen Endstollungen der Schaufelräder 13 und 19 an den Rändern der liischhalde 1 muß die Brückenkonstruktion
um eine Spantiofa £3gen die Böschung der Misclihalde
1 verschoben und dio Fahrtrichtung der Rahmen 11 und
12 umgeschaltet werden, ??as gegebenenfalls ebenso durch
selbsttätige- Bege!einrichtungη erreicht werden kann.
Claims (1)
- Gbm-Antrag vom 14. 10» 1964, Aktenzeichen E 20- 672/81 e.Einrichtung zum kontinuierlichen Abtragen.von Mischhalden, bei der jeweils ein an der Stirnseite der Misch— halde das gespeicherte Schüttgut lösendes Kratz- oder Fräsgerät mit einem zur Aufnahme des gelösten Gutes bestimmten Schaufelrad zusammenarbeitet, indem sie sich beide auf einer quer zur Mischhalde angeordneten, in dessen Längsrichtung verfahrbaren sovrie mit einem Abförderband ausgerüsteten Brücke hin- und herbewegen, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens zwei das gelöste Material aufnehmende und dasselbe Abförderband (26) beschickende Schaufelräder (18, 19) vorhanden und so miteinander gekuppelt sind, daß ihr Abstand etwa der halben... Fußbreite der Misehhalde (1) entspricht οDurch diese Anordnung der miteinander verbundenen Schaufelräder, die gleichzeitig vom "Rand und aus der Mitte.der Halde das Material aufnehmen, wird eine gute Mischung des abgeförderten Materials auf dem Band (26) erreicht.fassung der ursprünglich eingeräumter ->■'-Di9 ursprünglich eingereichten Unr,» ·■ rechtlichen l,****» &*****■ ^ ζ*<1»QMteten^ 'J'/ \ ^,,.ärt, Sie können i*!erzett ohne Nocfcwötf -_ _ ··. - himm aueh tetdkop!en od» WIm-vmü„,i. Au* A. ^ m&umui
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEE20672U DE1945583U (de) | 1964-10-17 | 1964-10-17 | Vorrichtung zum kontinuierlichen abtragen von mischhalden. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEE20672U DE1945583U (de) | 1964-10-17 | 1964-10-17 | Vorrichtung zum kontinuierlichen abtragen von mischhalden. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1945583U true DE1945583U (de) | 1966-09-01 |
Family
ID=33330497
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEE20672U Expired DE1945583U (de) | 1964-10-17 | 1964-10-17 | Vorrichtung zum kontinuierlichen abtragen von mischhalden. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1945583U (de) |
-
1964
- 1964-10-17 DE DEE20672U patent/DE1945583U/de not_active Expired
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