DE1936934U - Vorrichtung zum geradelegen der bedruckten bogen auf dem ablegetisch von bogendruckmaschinen. - Google Patents

Vorrichtung zum geradelegen der bedruckten bogen auf dem ablegetisch von bogendruckmaschinen.

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DE1936934U
DE1936934U DE1965M0051967 DEM0051967U DE1936934U DE 1936934 U DE1936934 U DE 1936934U DE 1965M0051967 DE1965M0051967 DE 1965M0051967 DE M0051967 U DEM0051967 U DE M0051967U DE 1936934 U DE1936934 U DE 1936934U
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Description

Die Neuerung betrifft eine Vorrichtung zum Geradelegen der bedruckten Bogen auf dem Ablegetisch von Bogendruckmaschinen3 dem die abzulegenden Bogen durch an umlaufenden Ketten befestigte Greiferstangen zugeführt werden, wobei am Druckanfang des Bogens und gegebenenfalls an dessen beiden Seiten hin- und herbewegte Bogengeradstosser zum Ausrichten der bedruckten Bogen vorgesehen sind. Bei bekannten Vorrichtungen dieser Art sind die am Druckanfang des Bogens vorgesehenen Bogengeradstosser mittels eines Zahnrad-Zahnstangen-Antriebs auf die Bogenhöhe einstellbar.
Die bekannten Vorrichtungen dieser Art sind konstruktiv und damit herstellungsmässig sehr aufwendig. Es ist daher Aufgabe der Neuerung, eine vereinfachte Vorrichtung zum Geradelegen der
bedruckten Bogen mittels am Druckanfang des Bogens und gegebenenfalls auch an den !beiden Seiten des Bogens vorgesehener, hin- und her-bewegter Bogengeradstosser zu schaffen, die ebenfalls in einfacher Weise, und zwar auch bei laufender Druckmaschine, auf die Bogenhöhe einstellbar ist.
Gemäss der Neuerung sind zur Lösung dieser Aufgabe an den zur Einstellung auf die Bogenhöhe vorgesehenen Zahnstangen Lagerböcke befestigt, in denen zwei zueinander parallele Wellen gelagert sind, mit denen der Bogengeradstosser über ein Parallelogrammgestänge verbunden ist und von denen die eine Welle mittels eines Kegelrads 20 angetrieben wird, das in Eingriff steht mit einem in dem einen Lagerbock gelagerten Kegelrad, das auf einer zu den Zahnstangen parallelen Welle axial verschiebbar, jedoch dieser gegenüber unverdrehbar, gelagert ist, welche mittels eines mit einer Umdrehung pro Druck (eintourig) umlaufenden Nokkens, einen von einem Hebel getragenen Rollenstössel, eine mit diesem Hebel verbundene Stange und einen mit der Welle verbundenen Hebel in eine hin- und her-gehende Schwenkbewegung versetzt wird.
In weiterer Ausbildung der Neuerung kann auch mindestens eine der seitlichen Geradstosser von einem auf der Welle, die die am Druckanfang angeordneten Bogengeradstosser antreibt, befestigten Hebel angetrieben werden. Falls die seitlichen Geradstosser auf beiden Seiten des Bogens angetrieben werden sollen, wird eine solche Welle auch auf der dem Antrieb der Welle für
die am Druckanfang angeordneten Bogengeradstosser gegenüberliegenden Seite vorgesehen, die dann von dieser quer verlaufenden Welle über ein entsprechendes Kegelradgetriebe angetrieben wird.
In ,der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Neuerung dargestellt.
Fig. 1 zeigt eine Seitenansicht der neuerungsgemassen Vorrichtung.
Fig. 2 zeigt eine Draufsicht auf die Vorrichtung.
Fig. 3 ist ein Schnitt entlang der in Fig. 1 eingetragenen Schnittlinie A-B.
Fig. 4 ist ein Schnitt entlang der in Fig. 2 eingetragenen Schnittlinie C-D, die
Fig. 5s 6 und 7 zeigen die Formgebung der drei Nockenscheiben zum Antrieb der Bogengeradstosser.
Fig. 8 zeigt Einzelheiten des Kegelradantriebs der die Bogengeradstosser antreibenden Welle.
Auf einer mit einer Umdrehung pro Druck umlaufenden Welle 1 sind nebeneinander drei Kurvenscheiben 25 3 und % angebracht, von denen die Kurvenscheibe 2 eine Betätigung der Bogengeradstosser einmal pro Druck bewirkt, während die Kurvenscheibe 4 eine wesentlich schneller schwingende Bewegung der Geradstosser mehrmals pro Druck,bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel sechsmal pro Druck, bewirkt. Die Kurvenscheibe 3 bewirkt dagegen eine
Ausschaltung der Bogengeradstossvorrichtung.
Durch einen zweiarmigen Hebel 5 wird der Rollenstössel 6 getragen und mittels der Feder 15 gegen die jeweils eingestellte Nockenscheibe 2, 3) 4 gedrückt. Die von diesen Nocken aus angetriebenen Geradstosser sind mit 7} 8 und 9 bezeichnet, wobei der Geradstosser 7 am Druckanfang des Bogens, die beiden Geradstosser 8 und beiderseits des Bogenstapels angeordnet sind.
Die Umstellung des Rollenstö'ssels 6 von der einen auf die andere Nockenscheibe 2, 3S ^ kann bei laufender Maschine dadurch vorgenommen werden, dass der den Hebel 5 tragende Bolzen 10 mittels eines an ihm angebrachten Handrads 11 zunächst in der Richtung verdreht wird, dass der Rollenstössel 6 aus der Bahn des höchsten Punktes der Kurvenscheiben 2, 3} 4 herausgeschwenkt wird und dann durch axiale Verschiebung in die der gewünschten Kurvenscheibe entsprechende Stellung bewegt wird. Beim anschliessenden Herunterschwenken des Rollenstössels 6 greift die gestellfeste Führungsplatte 13 in eine der am Bizen 10 angebrachten Rastnuten 12 ein und sichert dann die Axialstellung des Bolzens 10.
Der Hebel 5 bewirkt über eine Stange 1% und einen Hebel 16, selbstverständlich nur bei Einstellung auf eine der Kurvenscheiben 2 und 4, eine Hin- und Herverschwenkung einer horizontal im Maschinengestell gelagerten Welle 17. Mittels einer Längsnut 18 und eines nicht dargestellten Keils ist mit dieser Welle axial verschiebbar j jedoch ihr gegenüber nicht verdrehbar ein Kegelrad 20a verbunden, das in einem Auge 19 eines Lagerbocks 24 gelagert ist und mit einem Kegelrad 20 in Eingriff steht, das auf
einer in Querrichtung durch die Maschine hindurch verlaufenden Welle 21 sitzt. An dieser Welle 21 und einer zweiten, hierzu parallelen Welle 21a ist mittels eines Parallelogrammgestänges 31, 32, 22 der dem Druckanfang zugeordnete . Bogengeradstosser 7 aufgehängt. Die Hebel 31 sind mit der Welle 21 drehfest verbunden und werden daher durch die über die Kegelräder 20a, 20 eingeleitete Schwenkbewegung der Welle 21 ebenfalls in eine hin- und hergehende Bewegung versetzt, die auf den Geradstosser 7 übertragen wird.
Die beiden Lagerböcke 24 sind an zwei Zahnstangen 25 befestigt, die zwecks Einstellung des Bogenformats in Längsrichtung verschiebbar sind durch auf einer Welle 26 sitzende Zahnräder. Die Welle 26 besitzt zu diesem Zweck einen Griff 27.
Am anderen Ende der Welle 17 sind Hebel 23 angebracht, die eine der Bewegung des Bogengeradstossers 7 entsprechende Hin- und Herbewegung des seitlichen Geradstossers 8 bewirken. Falls auch der andere seitliche Geradstosser angetrieben wextfen soll, was nicht in allen Fällen unbedingt nötig ist, dann ist auch auf dieser anderen Maschinenseite eine weitere Längswelle 17 vorgesehen, die von der angetriebenen Welle 21 aus über ein weiteres Kegelradpaar 21a, 20 angetrieben wird und dann ebenfalls über einen Hebel 23 eine Hin- und Herbewegung des anderen seitlichen Bogengeradstossers 9 bewirkt.
Die bedruckten Bogen werden in üblicher Weise durch die Greiferleisten 28 der Auslegeketten 29 ausgeführt, gewendet und zwischen dem Bogengeradstosser 7 und dem Anschlag 30 auf den Ablegetisch 33 abgelegt.

Claims (2)

BA. 130 857*10.3. Schutzansprüche
1.) Vorrichtung zum Geradelegen der bedruckten Bogen auf dem Ablegetisch von Bogendruckmaschinen, dem die abzulegenden Bogen durch an"umlaufenden Ketten befestigte Greiferstangen zugeführt werden, mit am Druckanfang des Bogens vorgesehenen, hin- und herbewegten angetriebenen Bogengeradstossern, die mittels eines Zahnrad-Zahns tang en- Antriebs auf die Bogenhöhe einstellbar sind, dadurch gekennzeichnet, dass an den Zahnstangen (25) Lagerböcke (24) befestigt sind, in denen zwei zueinander parallele Wellen (21, 21a) gelagert sind, mit denen der Bogengeradstosser (7) über ein Parallelogrammgestänge (3i, 32, 22) verbunden ist und von denen die eine mittels eines Kegelrads (20) angetrieben wird, das in Eingriff steht mit einem in dem einen Lagerbock (24) gelagerten Kegelrad (20a), das auf einer zu den Zahnstangen (25) parallelen Welle (17) axial verschiebbar, jedoch dieser gegenüber unverdrehbar, gelagert ist, welche mittels eines mit einer Umdrehung pro Druck (eintourig) umlaufenden Kurvenscheibe (2 bzw. k) über einen von einem Hebel (5) getragenen Rollstössel (6), eine mit dem Hebel (5) verbundene Stange (14) und einen mit der Welle (17) verbundenen Hebel (l6) in eine hin- und hergehende Drehbewegung versetzt wird.
2.) Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens einer der seitlichen Geradstosser (8, 9) von einem auf der Welle (17) befestigten Hebel (23) angetrieben wird.
DE1965M0051967 1965-06-18 1965-06-18 Vorrichtung zum geradelegen der bedruckten bogen auf dem ablegetisch von bogendruckmaschinen. Expired DE1936934U (de)

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