DE193263C - - Google Patents

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DE193263C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04CBRAIDING OR MANUFACTURE OF LACE, INCLUDING BOBBIN-NET OR CARBONISED LACE; BRAIDING MACHINES; BRAID; LACE
    • D04C5/00Twist or bobbin-net lace-making machines
    • D04C5/02Net looms for tulle fabrics

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Press Drives And Press Lines (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-M 193263 KLASSE 25 b. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 13. April 1906 ab.
Bei den mit Treiberbarren arbeitenden Bobbinetstühlen und ähnlichen Maschinen ist beim Auswechseln oder Einsetzen der Spulenschlitten beim Einziehen der Kette und Ausbessern von Fadenbrüchen notwendig, die Treiberbarren aus ihrer Arbeitsstellung zu entfernen und oberhalb der Spulenschlitten zu lagern, um Spulenschlitten und Fäden erreichen zu können. Dies ist bei solchen
ίο Bobbinetstühlen und ähnlichen Maschinen, deren Treiberbarren unter Vermittlung einer Parallelkreisführung und einer Ausgleichparallelkurbelführung im Kreisbogen um die Warenkante geführt werden (vgl. Patent-Schrift 144786), meistens nur in bestimmten Stellungen der Treiberbarren möglich, und auch nur dann mit sehr umständlichen Hilfsmitteln, z. B. dadurch, daß man Aushebevorrichtungen, wie Ketten, Hebel usw. ,an den freien Barrenenden anordnet, wobei aber ein gleichmäßiges Ausheben sehr schwierig ist. Gegenstand vorliegender Erfindung bildet
nun eine Vorrichtung zum Ausheben der Treiberbarren für Bobbinet- und Spitzenstuhle, bei der man auf eine einfache Art bei jeder Treiberbarrenstellung den Barren gleichmäßig ausheben kann, und bei der es außerdem ein großer Vorteil ist, sie unabhängig von der Bauart der Barrenführung und Barrenlänge anordnen zu können.
DerErfindungsgedanke vorliegenderTreiberbarrenaushebung beruht darauf, die· bekannte, Ausgleichparallelkurbelführung des Verbindungsorganes zwischeri Treiberbarren undTreiberbarrenführung derart zu beeinflussen, daß dieselbe entweder an der zwaugläufigen Führ· rung der Treiberbarren in der Arbeitsstellung teilnimmt oder einen Ausschlag des Verbindungsorganes verursacht, der eine Aushebung des Treiberbarrens aus seiner Arbeitsstellung zur Folge hat.
Die beiliegenden Zeichnungen stellen den Erfindungsgegenstand in beispielsweisen Ausführungsformen dar in Verbindung mit verschiedenen Treiberbarrenführungen.
Es zeigt:
Fig.'ι den durch zwei Parallelkurbelführungen gesteuerten Treiberbarren, dessen Aushebung durch die Beeinflussung der einen Pärallelkurbelführung mittels eines Hebel-Systems erreicht werden kann,
Fig. 2 dieselbe Anordnung mit ausgehobenen Treiberbarren,
Fig. 3 den durch Kulisse und Ausgleichparallelkurbelführung gesteuerten Treiberbarren, dessen Aushebung durch Längenänderung des die Parallelkurbeln verbindenden Gestänges, also der der Kurbelstange des antreibenden Kurbelmechanismus (Kurbel und Kurbelstange) der Ausgleichparallelkurbeln erfolgt,
Fig. 4 dieselbe Anordnung mit ausgehobenen Treiberbarren.
In Fig. ι und 2 ist 1 der Tragarm des Treiberbarrens 2. Dieser ist um den Bolzen 4 drehbar und mit der Kurbel 5 versehen, an welcher die Kurbelstange 6 der zweiten antreibenden Kurbel 7 des Ausgleichparallelkurbelsystems anfaßt, die fest mit dem einen Ende des Hebelarms verbunden, ist, welcher mit diesem Ende an dem in Kreisbogen schwingenden Treiberbarrenbewegungsteil 3 ,

Claims (1)

  1. am Bolzen 9 drehbar angeordnet ist, und dessen anderes Hebelende mittels der Gelenkstange 10 durch den Handhebel 11, 12 in dem Drehpunkt 13 des Lenkers für den 5 oberen Teil des Stückes 3 festgehalten wird. Wird nun der Handhebel 11, 12 zwecks Aushebung des Treiberbarrens in die in Fig. 2 gezeichnete Lage gebracht, so wird die Gelenkstange 10 den Hebelarm 8 aus seiner radialen Lage bringen und hierdurch ein Heben des Treiberbarrens aus seiner bisherigen Stellung hervorrufen.
    Es ist klar, daß der Treiberbarren in der Arbeitsstellung und in ausgehobenem Zustände stets eine bestimmte Lage des Handhebels 11, 12 voraussetzt und diese Stellungen des Handhebels fixiert sein müssen, und zwar geschieht dies durch bekannte Feststellvorrichtungen.
    Die in Fig. 3 und 4 dargestellten beispiels-' weisen Ausführungsformen gleichen der im vorhergehenden geschilderten insofern, als auch hier die Parallelkurbeln 5 und .7 entsprechend angeordnet sind. Die antreibende Kurbel 7 dieses Ausgleichparallelkurbelsystems ist jedoch gezwungen, sich stets radial um den geometrischen-Bewegungsmittelpunkt des Bolzens 9 zu bewegen, der dem Drehpunkt 13 der Fig. 1 und 2 entspricht. Die Kurbel 7 ist durch ihre geteilte Kurbelstange 14, 15 mit der zweiten Kurbel 5 verbunden. Durch
    ■ Gewinde und Mutter stehen die Teile 14 und 15 so miteinander in Verbindung, daß durch Drehung des Handrades 16 eine Verkürzung der Kurbelstangenlänge eintritt, was einen Ausschlag der Kurbel 5 und damit die Aushebung des Treiberbarrens aus der Arbeitsstellung zur Folge hat.
    Es liegt auf der Hand, daß man für die Anordnung dieser beiden Ausführungsformen jeden kreisförmig ausschwingenden Punkt eines Treiberbewegungsteiles mit seinem geometrischen Bewegungsmittelpunkt verwenden kann.
    45 Pate ν τ-An s pe üc he:
    i. Vorrichtung zum Ausheben des Treiberbarrens von Bobbinet- und ähnlichen Maschinen, bei welchen der Treiberbarren durch Parallelkreisführungen und Ausgleichparallelkurbeln (4, 5, 9, 7) geführt ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Ausheben1 des Barrens durch ein die Verstellung des antreibenden Kurbelmechanismus (9, 7, 6) vermittelndes, von Hand bewegbares Getriebe erfolgt.
    "~ 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Verstellen des antreibenden Kurbelmechanismus (9, 7, 6) durch Verdrehen seiner Kurbel (9, 7) mittels eines bis in den Mittelpunkt (13) der oberen Kreisführungen reichenden Armes (8) erfolgt, der durch Handhebel (11, 12) und Gelenkstange (10) gestützt und bewegt wird.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstellung des antreibenden Kurbelmechanismus (9, 7, 6) durch Längenänderung seiner Kurbelstange (6) erfolgt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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