DE1928126A1 - Strickmaschine zum Herstellen eines Gewebes mit eingezogenen Noppen - Google Patents

Strickmaschine zum Herstellen eines Gewebes mit eingezogenen Noppen

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DE1928126A1
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card
fibers
knitting machine
knitted fabric
needles
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Application number
DE19691928126
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English (en)
Inventor
Daniel Frishman
Clyman George R
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Reid Meredith Inc
Original Assignee
Reid Meredith Inc
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Publication date
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B9/00Circular knitting machines with independently-movable needles
    • D04B9/14Circular knitting machines with independently-movable needles with provision for incorporating loose fibres, e.g. in high-pile fabrics

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Knitting Of Fabric (AREA)

Description

  • Strickmaschine zum Herstellen eines Gestricks mit eingezogenen Noppen Die Erfindung bezieht sich auf eine Strickmaschine zum Herstellen eines Gestrickes mit eingezogenen Noppen und gibt insbesondere ein Verfahren an, um ein Gestricke bei seiner Herstellung mit einer Farbstreifung zu versehen, indem während des Strickvorgangs in das Gestric eine vorherrschende Gruppe dunkler Fasern eingeführt und ohne Unterbrechung des Strickvorgangs in dem Gestrickehellere Fasern verteilt werden, um eine strähnige Musterung des fertigen Gestricks zu erreichen. Diese Gestricke können anschliessend geschnitten und zu PerUcken verarbeitet werden, wie es in der USA-Patentschrift 5. 199 516 (10. August 1965) beschrieben ist.
  • Die hauptsächliché Verbesserung, die die Erfindung gegenüber dem bekannten Verfahren bietet, ist darin zu sehen, dass die Zuführung des Kammzugs und die Nadelsteuerung in der Zone verbessert ist, wo der Kammzug, dessen Farbe von der der anderen Kammzug der Maschine abweicht, abgenommen wird.
  • er die-Strähnigkeit herbeiführende Kammzug wird hauptsächlich impulsartig der Kardeneinrichtung durch eine selbstän--dig geregelte Zuführungseinrichtung zugeleitet, die unabhängig von den anderen Kardeneinrichtungen arbeitet, welche die vorherrschende Kammzugfarbe liefern, und unabhängig von dem Antrieb des Rundßtrickstuhls.
  • Die Erfindung wird nachstehend genauer beschrieben und in den Patentansprüchen definiert.
  • Die Zeichnungen, in denen gleiche oder einander entsprechende Bauteile mit den gleichen Bezugsseichen versehen sind, zeigen folgendes: Fig. 1 eine perspektivische Ansicht einer Wildman-Jacquard-Maschine mit der veränderten Karden- und Nadelsteuerungsmechanik nach der Erfindung; Fig. 2 eine Draufsicht auf eine Wildman-Jacquard-Maschine mit normaler Kardenzuführung zu einer Wildman-Jacquard-Maschine, wobei die zweite Karde erfindungsgemäss verändert iet; Fig. 9 eine perspektivische Ansicht der Eardenmechanik in erfindungsgemässer Konstruktion; Fig. 4 einen Querschnitt durch eine erfindungsgemässe Bandfördereinrichtung für die Eammzugfuhrung; Fig. 5 einen Teil einer perspektivischen Ansicht der Nadelsteuerung gemäß der Erfindung; Fig.$6 eine perspektivische Ansicht des Nadel-Steuernockens und des zugehörigen Betätigungasolenoids gemäss der Erfindung; Fig. 7 eine schematische Darstellung des Arbeitsablaufs an der strähnenbildenden Karde und der*Nadelsteuerung; Fig, 8 ein Zeitdiagramm des Arbeitspiels gemäss Fig. 7; Fig. 9 eine Photographie des erfindungsgemäss hergestellten Gestrickes, wenn nur die Hardenzufuhrung erfindungsgemäss yerändert ist; Fig. 10 eine Photographie des erfindungsgemäss hergestellten Gestrickes, wenn Kardenzuführung und Nadelsteuerung erfindungsgemäss koordiniert sind, In den Zeichnungen ist eine übliche Wildman-Jacquard-Rundstrickmaschine mit 10 bezeichnet; sie strickt einen Gestricke schlauch 11, in den gleichzeitig mit der Maschenbildung Fasern eingestrickt sind, die nach einer Seite des Gestrickes hervortreten; diese Fasern werden den Nadeln der Rundstrickmaschine durch ein Abnehmerband 12 zugeleitet, das die Fasern aus einem üblichen Kardenzylinder 13 herausnimmt. Der Kardenzylinder 13 und das Abnehmerband 12 werden durch Ketten 14 und 15 angetrieben, die ihrerseits in der üblichen bekannten Weise von der Rundstrickmaschine angetrieben werden.
  • Radial nach aussen springt von der Rundstrickmaschine 10 eine Tragplatte 16 vor, auf der ein Motor 17 steht, der über eine Kupplung 19 ein Untersetzungsgetriebe 18 antreibt. Vom Getriebeabgang her wird eine Welle 20 angetrieben, die eine Welle 21 in Drehung versetzt, die ihrerseits zwei Endlosförderbänder 22, 23 antreibt, welche Fasern aus dem Kammzug A auf den Haupt-Kardenzylinder 13 übertragen.
  • Der Motor 17 ist ein Dreiphasenmotor, der aus einer Versorgungsleitung 24 gespeist wird, in der eine Zeitsteuerungseinrichtung 25 liegt; von dort läuft die Leitung 24 zum Netz.
  • Die Zeitsteuerung ist als übliche Taktgebersteuerung ausgeführt, die so eingestellt werden kann, dass sie einen Stromkreis eine bestimmte Zahl von Sekunden während einer Minute schliesst; z. B. kann die von dem Taktgeber hervorgerufene Steuerung den Stromschluss während 0,4 Sekunden innerhalb von 4,25 Sekunden bewirken.
  • Bei erregtem Steuerkreis wird huber die Leitung 26, 24 dem Motor 17 Spannung zugeführt; der Motor 17 treibt das Getriebe 18 an, so dass die Kette 20 die Endlosförderer 22, ?3 bewegt, wodurch Fasern aus dem Kammzug A. auf die Nadeln. des Kardenzylinders 13 gelangen; die Fasern werden auf das Abnahmeband 12 uebertragen und dann den Nadeln der Rundstrickmaschine übergeben, wie es in der schon genannten USA-Patentschrift 3.199,516 beschrieben ist.
  • Die Karden 27, 29 (Fig. 2) führen einen Kammzug von dunkler Tönung heran; die Fasern dieser Kammzüge werden an die Nadeln der Rundstrickmaschine abgegeben, und da mehr als ein Kammzug mit dunkler Farbtönung vorgesehen ist, wird ein Gestricke mit haarartiger Oberfläche in überwiegend dunkler Farbtönung hergestellt; die den Gegenstand der Erfindung bildenden Karden 28 und 38 führen demgegenüber Fasern aus dem Kammzug A heran, die heller getönt sind und die demnach ein Gestricke hervorrufen, das Strähnen aus heller getönten Fasern eingeschaltet erhält, weil der Motor, der die Endlosförderer 22, 23 antreibt, welche Fasern an die Karden 28 und 38 liefern, intermittierend arbeitet. Die Karden, die gleichartige Fasern liefern, sind, wie in Fig. 2 dargestellt, am Umfang einander gegenübergestellt.
  • Aus den Fig. 2, 5 und 6 geht hervor, dass neben der obenbeschriebenen impulshaften Zuführung von Kammzug zur strähnenbildenden Karde erfindungsgemäss eine Steuerung der Nadeln vorgesehen ist, wozu ein Nocken 30 dient, der auf einer hin und her gehenden Welle 31 festgekeilt ist, die in einer Lagerung 32 auf der Tragplatte 33 aufgenommen ist. Ein Hebelarm 34 bewegt die Welle 31 und damit den Nocken 30 hin und her. Der Hebel 34 wird von einem Solenoid 35 betätigt, dessen Anker 36 sich entsprechend der Erregung der Solenoidwirkung auf und ab bewegt. Aus der Draufsicht in Fig. 2 ergibt sich, dass der Solenoid 35 auf der tragplatte 33 am, Maschinenumfang unmittelbar vor der strähnenbildenden Karde steht. Der Solenoid liegt in einem elektrischen Kreis mit der Zeitsteuerung 25 (Leitung 37), und Fig. 7 zeigt, dass die zeitliche Steuerung der Impulse zu dem Solenoid 35 über die Steuerung 25 erfolgt, und zwar in der Weise, dass der Motor 17 so erregt wird, dass eine Zuführung von strähnenbildenden Kammzugsfasern durch den Endlosförderer 22, 23 während einer Periode von 0,4 Sec. erfolgt. Der Solenoid 35 wird dann erregt und hebt den Nocken 30 an, so dass ein Hindernis entsteht, welches die Nadelfüsse 36 die schräge Fläche hinauftreibt, bevor die strähnenbildenden Fasern auf die Stricknadeln gegeben werden.
  • Der Endlosförderer 22, 23, der die Fasern des Hauptnoppens von den Karden 27 und 29 auf das Gestricke gibt, läuft mit einer Umfangsgeschwindigkeit von 9,7 ft/min (2,95 m/min) bei einer Rundstrickmaschine, deren Nadelzylinder mit 19 oder 20 Umdrehungen pro Minute auf einem 23-Zoll-Zylinder (58,4 cm Durchmesser) umläuft; dieser Förderer arbeitet kontinuierlich. Die Umfangsgeschwindigkeit des Förderers für die Karde 28 oder 38 beträgt ungefähr 59 ft/min (18 m/min); da jeder dieser Förderer aber nur 5,5 sec lang während jeder Minute durch den Motor 17 angetrieben werden, macht ihre Förderleistung nur insgesamt 5,4 ft (1,65 m) aus im Vergleich zu den 9,7 ft Je Minute (2,95 m je Minute) für die Karden 27 und 29. Das hat zur Folge, dass das Gestricke ungefähr 36 %0 helle Fasern gegenüber 64 % dunklen Fasern aufweist, wenn die Zeitsteuerung gemäss Fig. 8 angewandt wird. Wir betreiben die Zeitsteuerzyklen ausser Phase gegenüber der Zeit für einen Nadelzylinderumlauf. Zum Beispiel läuft der Nadelzylinder mit 20 Umdrehungen pro Minute, d. h. eine Umdrehung erfördert 3 Sekunden. Der Zeitsteuerzyklus für die Strähnenzuführung liegt entweder bei etwa 4,4 sec oder bei etwa 2,4 sec, Bei einem Zeitsteuerzyklus von 3 sec wird eine Folge horizontaler Streifen erzeugt, die einer über den anderen fallen. Wenn andererseits eine Zeitgewählt wird, die nicht ein ganzzahliges Vielfaches oder einen ganzzahligen Bruchteil der Umdrehungszahl des Nadelzylinders ausmacht, weisen die Einschüsse eine mehr zufällige Verteilung auf. Nähert sich der Zeitsteuerzyklus stark den 3 Sekunden, so ergibt sich eine sehr geringe Verschiebung der aufeinanderfolgenden Einschüsse.
  • Beim Anlaufen'der Maschine ergibt sich zweierlei: (1) Der Nadelzylinder beginnt umzulaufen, der Strickvorgang beginnt an allen Fadeneinlaufstellen und die die dunkleren Fasern führende Karde beginnt in üblicher Weise Fasern an die Nadeln abzugeben. Auch die Abnahmeeinrichtung und der Hauptzylinder der Karde mit helleren Fasern beginnt zu laufen; die Förderrollen, die den hellen, strähnenbildenden Kammzug an die Karde fördern, werden von diesem Mechanismus nicht in Betrieb gesetzt. (2) Die Zeitsteuerung 25 schaltet sich ein und setzt den Motor 17 in Bewegung, der die Endlosförderer 22, 23 der strähnenbildenden Karde antreibt. Nach einem Betrieb von nur 0,4 sec wird abgeschalt,et und bleibt 4 seo lang abgeschaltet.
  • Eine zweite Zeitsteuerung in dem Zeitsteuerungskreis 25, die von der ersten Zeitsteuerung indirekt angeregt wird, erregt einen Solenoid, der eine unmittelbar vor der strähnenbildenden Karde liegende Nadelgruppe anhebt. Diese Nadeln werden angehoben, nachdem der Endlosförderer 22, 23 die Zuführung der hellen, strähnenbildenden Fasern zur Karde begonnen hat.
  • Wir haben die Zeitateuermngen so abgestimmt, dass gerade dänn, wenn die Zuführungsrollen 22, 23 ihren kurzen Lauf von 0,4 sec Dauer geendet haben, der Solenoid 35 erregt wird. Der Solenoid bleibt jedoch nur 0,4 sec lang erregt und hebt nur etwa 45 Nadeln an. Die angehobenen Nadeln ergreifen die Fasern in der Abnehmereinrichtung, und es wird ein Haufen aus.
  • hellen, strähnenbildenden Fasern gebildet. Der Solenoid 35 wird erst wieder erregt, wenn die erste Zeitsteuerung anläuft und ihrerseits die zweite Zeitsteuerung einschaltet. Die Aufeinanderfolge der beschriebenen Schritte ist am deutlichsten durch das Bild des Arbeitsspiels nach Fig. 7 dargestellt.
  • Das verzögerte Relais, das die zweite Zeitsteuerung einschaltet, ist erforderlich, um der zweiten Zeitsteuerung Strom zuzuführen, wenn die erste Zeitsteuerung abschaltet. Dieses verzögerte Relais ist als pneumatisches Bauelement ausgeführt, das so eingestellt ist, dass etwa eine Sekunde nach dem Abschalten des Erregerstroms Strom geliefert wird. Die gestrichelte Linie zwischen "ENERGIE FÜR AUSGANGSLEITUNG F2R VERZÖGERTES RELAIS" und "VERZÖGERTES RELAIS" zeigt die Anwesenheit einer Energie an, Qie Strom liefert, so lange der pneumatische Schalter geschlossen bleibt.
  • Der aus der Wildman-Jacquard-Maschine 10 herauskommende Gestrickeschlauch 11 wird dann aufgeschnitten und zu einem grossen Gestricke ausgebreitet, das dann in Abschnitte zum Herstellen von Perücken zerschnitten wird, die strähnig erscheinen, wie es bei menschlichem Haar vorkommt, in dem manche Locken vorzeitig ergraut sind oder eine gegenüber der eigentlichen Haarfarbe abweichende Haarfarbe aufweisen.
  • In den das Gestricke darstellenden Fig. 9 und 10 ist 40 die Rückseite eines Gestrickes, das nach einem Merkmal der Erfindung gestrickt worden ist, wobei nur eine intermittierende Kammzugzuführung erfolgt ist. In Fig. 9 wurden alle Nadeln vor dem Eintreffen an der Karde angehoben. 41 bezeichnet den Gestrickeuntergrund, und die horizontal laufenden Streifen 42 sind die strähnenbildenden Fasern. Die Fasern 42 liegen in der Flächenmitte dicht und laufennach den Seiten der Flächenmitte hin aus.
  • Werden nebeneinander die impulsartige Zuführung von Kammzug und gleichzeitiges Anheben nur einer bestimmten Nadelgruppe vor dem Eintreffen an der Karde ausgeübt, so entsteht ein schärfer konturiertes Gestricke 45 mit schärfer darin definierten strähnenbildenden Fasern 46, in dem schärfer konzentrierte Bündel strähnenbildender Fasern 47 liegen, die sich schärfer reihenweise über eine begrenzte Zahl von Maschen erstrecken, wodurch ein Gestricke erzeugt wird, das besonders gut brauchbar für die Herstellung von Strähnen aufweisenden Perücken ist.
  • Das Gestricke nach Fig. 9 ist in Reihen und in Maschenrichtung über eine grössere Fläche mit Noppen versehen und ähnelt einem gemischten Gestricke, das nicht so sehr für die Herstellung von Perücken, sondern mehr für Bekleidungszwecke geeignet ist, wie sich aus den obengenannten Patentschriften ergibt.
  • Das Gestricke 45 stellt mit seinen scharf definierten Zonen 48 strähnig angeordneter Fasern ein ausgezeichnetes Gestricke für Perücken dar, das dem Aussehen natürlichen Frauenhaars, das vom Friseur sträbnig verfärbt worden ist, erheblich näher kommt.
  • Es sei darauf hingewiesen, dass, wie in der erwähnten usA,-Patentschrift 3.199.516 angegeben, das nach der obigen Beschreibung hergestellX Gestricke mit dem Strähneneffekt auch für andere Artikel verwendet werden kann, etwa für Bärenfelldecken und Bekleidungsmaterial, bei denen der Strähneneffekt verlangt wird.

Claims (1)

  1. 'P atenlansprüche
    1. Strickmaschine zum Herstellen eines Gestricks mit eingezogenen Noppen auf einer Wildman-Jacquard-Rundstrickmaschine mit zwei motorbetriebenen Kardeneinrichtungen zum Einfügen von Fasern in das Gestricke, während das Grundgestricke mit Nadeln auf einem Nadelzylinder gestrickt wird, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Kardeneinrichtung (27,29) kontinuierlich angetrieben ist, und dass die zweite Kardeneinrichtung (28,38), die eine Faser, deren Farbtönung von den Fasern der ersten Kardeneinrichtung (27,29) abweicht, liefert, während kurzer Zeitabschnitte intqermittierend antreibbar ist.
    2. Strickmaschine nach Aspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Arbeitsmittel zum intermittierenden Antreiben der zweiten Kardeneinrichtung (28,38) von einem Motor (17)' getrennt angetriebene Zuführrollen (22,23) aufweisen.
    5. Strickmaschine nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass zum Anheben der am Nadelzylinder befindlichen Nadeln bei der zweiten Kardeneinrichtung (28, 58) ein von einem Solenoid (35) betätigter Nocken ()0) vorgesehen ist, der auf die NadelfUsse ()6) einwirkt.
    4. Strickmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zur Steuerung des intermittierenden Zuführens von der zweiten Kardeneinrichtung (28, 38) ein Steuerkreis (25) zwischen dem Antriebsmotor (17) für die zweite Kardeneinrichtung (28, D8) und einem Solenoid (25) mit einer Zeitsteuerung vorgesehen ist, die die Kammzugzurührung durch den Motor. und das Anheben eines solenoldbetätigten Nockens ()0) veranlasst, der wahlweise in die Umlaufbahn der Nadeln einsetzbar ist und die Nadeln nach dem Beginn der KammzugzurUhrung anhebt.
    5. Strickmaschine nach einem der vorhergehenden AnsprUche, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Kardeneinrichtung (28, 38) einen Kardenhauptzylinder (13) aufweist sowie eine Abnahmeeinrichtung (12), die so angeordnet ist, dass Fasern von dem Kardenzylinder (15) abgenommen und in das entstehende Gestrick eingeführt werden, dass ferner eine Zuführungseinrichtung fUr Kammzugmaterial in Form-von Fasern zu dem Kardenzylinder (13) in Gestalt zweier endloser Bänder (22, 23) vorgesehen ist, die einander gegendberliegen und zwischen sich die Kammzugfasern aufnehmen, sowie damit verbundene Antriebsmittel (20) und schliesslich ein Motor (17) für das kurzzeitige intermittierende Bewegen der Antriebsmittel.
    6. Verfahren zum Stricken eines Ausgangsgewebes für eine strähnige PerUcke auf einer Rundstrickmaschine unter gleichzeitigem Zuführen von das Aussehen beeinflussenden Fasern in das Grundgestricke in mindestens zwei Kardenstationen, dadurch gekennzeichnet, dass die eine Kardenstation kontinuierlich angetrieben wird, während die andere Kardenstation, an der eine Faser zugeführt wird, die in der Farbe von der Faser an der ersten Station abweicht, intermittierend angetrieben wird.
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