DE192680C - - Google Patents

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DE192680C
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J13/00Discharge tubes with liquid-pool cathodes, e.g. metal-vapour rectifying tubes
    • H01J13/02Details
    • H01J13/34Igniting arrangements
    • H01J13/42Igniting by movement of vessel as a whole, e.g. tilting

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  • Rectifiers (AREA)

Description

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1 ■>
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 192680 KLASSE 21g·. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 28. Juli 1905 ab.
Bei den bisherigen Anlaßvorrichtungen für Quecksilberlampen und Quecksilbergleichrichter, die zur Ladung einer Sammelbatterie unter Verwendung von Hilfselektroden benutzt werden sollen, hat man vorgeschlagen, die Sammelbätterie behufs .Anlassen des Apparates in einen Lokalstrom zu verlegen, die Schaltungen aber so zu treffen, daß die Batterie den Strom nach Anlassen der Gleichrichter aufnimmt. Dabei hat man es für nötig gehalten, Schalter in den Hauptstrom zu verlegen, so daß sie den vollen Arbeitsstrom aufnehmen müssen, wodurch der Apparat unzuverlässig in seiner Arbeitsweise und ungeeignet für den praktischen. Gebrauch wird. Gemäß der vorliegenden Erfindung werden Ausschalter nicht in den Hauptstromkreis verlegt, sondern das Anlassen geschieht ohne Unterbrechungen dieses Haupt-Stromkreises. In der Zeichnung ist die Erfindung schematisch dargestellt. ·
Der Gleichrichter 11 wird vom Ringe 14 getragen. Über diesen und über den Behälter des Gleichrichters geht zur Verbindung beider ein Streifen 15. An dem Ringe 14 ist ferner der Hebel 17 mit den Schneiden 18, welche in Nuten 19 auf einem festen Ständer passen, befestigt. Am Hebel 17 sitzt drehbar die Gelenkstange 20, und hieran ist wieder der Kern 21 des Kippmagneten 10 angelenkte Bei Erregung des Magneten tritt- der Kern . in das Innere der Spule und bringt dadurch den Gleichrichter zum Kippen.
Der Gleichrichter hat zwei feste positive Elektroden 22 und 23 und eine negative Quecksilberelektrode 24. Eine Hilfselektrode . 25, welche durch Quecksilber in der Tasche 26 gebildet wird, dient anfänglich als zeitweise negative Elektrode, später als positive Elektrode.
Die Elektroden 22 und 23 sind von dem Schirm 50 aus Isoliermaterial umgeben, um Kurzschluß zwischen den Elektroden zu verhüten , falls eine in bezug auf die andere negativ werden sollte. Der Gleichrichter empfängt seine elektrische Energie von dem Transformator 39, 40, in dessen Primärstromkreis die Induktanz 28 und der Schalter 36 liegt, welcher zur Unterbrechung des Stromkreises der Leiter 37, 38 dient. Der Schalter 35 schließt den Stromkreis, welcher von einem mittleren Punkt der Sekundärspule 40 zur Verbrauchsstelle, z. B. der Sammelbatterie 41, führt. Diese wird durch Wechselstrom, der durch den Gleichrichter in Gleichstrom verwandelt wird, gespeist. Zwischen der Sammelbatterie und der Elektrode 24. liegt die Induktanz 42 und der Magnet 51, welcher, erregt, den Unterbrecher 44 betätigt. Von der festen Klemme dieses Schalters geht die Leitung 45 zur Spule des Kippmagneten 10 und von da zu dem Widerstand 46, während vom anderen Ende des Arbeitsstromkreises 41 die Leitung 47 über den Widerstand 48 zur Elektrode 25 geht.
Wenn der Gleichrichter in Gang gesetzt werden soll, -so wird der Schalter 35 zuerst geschlossen und bringt deshalb die Sammel-

Claims (1)

  1. batterie in den Stromkreis. Es wird somit ein Stromkreis über Leitung 47, Widerstand 48, Widerstand 46, Spule 10, Leitung 45, Schalter 44 und Ausschaltmagnet 51 gebildet. Infolge des Umstandes, daß die verschiedenen eben genannten Widerstände eingeschaltet sind, spricht der Magnet 51 nicht an, wohl aber tritt Magnet 10 in Tätigkeit und läßt das Quecksilber 24 mit dem Quecksilber in der Tasche 26 in Berührung kommen.
    Dadurch bildet sich ein Stromkreis über den Magneten 51, die Induktanz 42, die Elektroden 24 und 25, den- Widerstand 48 und den Leiter 47 unter Kurzschluß der Magnetspule 10, was zur Folge hat, daß der Gleichrichter 11 in seine Anfangslage zurückkippt, die Elektroden 24 und 25 trennt und somit das Quecksilber bei 24 zu einer positiven Elektrode in bezug auf das Quecksilber in der Tasche 26 macht. Wenn der Wechselstrom durch Umlegen des Schalters 36 angelassen ist, so kann Strom über den Gleichrichter Ii von den Elektroden 22 und 23 zu der zeitweise negativen Elektrode 25 und zurück zu dem mittleren Punkt der sekundären Wicklung 40 über die verschiedenen Zweige fließen, deren einer durch den Leiter 47 und den Widerstand 48, der andere durch den Widerstand 46, die Magnete 10 und "51 und die Batterie 41 gebildet wird. Dieser Strom sollte genügend stark sein, um den Magneten 10 gehörig zu erregen, so daß der Gleichrichter 11 gekippt wird, bis wiederum Kontakt zwischen den Elektroden 24 und 25 entsteht. Hierauf wird sich der Strom von den positiven Elektroden 22 und 23, nachdem er zur zeitweise negativen Elektrode 25 gelangt ist, in zwei Teile teilen, wovon der größere Teil durch die Elektrode 24, die Spule 42 und dann wie zuvor fließt, der andere kleinere Teil aber durch die Elektrode 25, den Widerstand 48, den Leiter 47 wie zuvor, oder durch den Zweig 46, 10, 45,44 wie zuvor. Dieser Teil ist kleiner, weil der Ohmsche Widerstand den Strom zwingt,, den Weg geringeren Widerstandes einzuschlagen; er wird aber gleich Null, sobald der Nullpunkt der Welle eintritt, da kein induktiver Widerstand zur Aufrechterhaltung des Stromes vorhanden ist.
    Die leitende Verbindung zwischen den Elektroden 24 und 25 infolge ihres zweiten Kippens bildet einen Nebenschluß zu dem Magneten 10 und gestattet dem Gleichrichter, ein zweites Mal in seine Lage zurückzu-· kippen, wobei er die Elektroden 24 und 25 wieder trennt. Hierauf wird die Elektrode 25 aus dem Stromkreis durch Betätigung des Magneten 51 und Ausschalters 44 geschaltet. Die Erfahrung hat gelehrt, daß die Spule 10 oft eine doppelte Verbindung und Trennung zwischen den Elektroden 24 und 25 mit einem einzigen Kippen des Gleichrichters erleidet, alsdann ist ein zweites Kippen des Apparates nicht vonnöten und geschieht auch nicht, weil der Ausschalter 44 durch den Stromdurchgang zu dem Magneten 51 geöffnet ist. Der Ausschalter 44 kann in die Leitung 47 statt in die Leitung 45 eingeschaltet werden, oder es mag auch ein Ausschalter in jeder Leitung vorhanden sein. In der Anordnung, welche dargestellt ist, ist der Ausschalter im Stromkreis 47 weggelassen, da der Stromfluß in der negativen Elektrode nicht aufrechterhalten wird, was davon herrührt, daß keine Induktion in diesem Stromkreis vorhanden ist.
    Pate NT-A ν SPRUC η :
    Schaltungsanordnung zum Anlassen von Quecksilberdampfgleichrichtern von einer zu ladenden Batterie aus, die zwischen die Kathode und eine in bekannter Weise in der Nähe derselben angeordnete Hilfselektrode geschaltet wird, wobei der Apparat zum Anlassen durch eine elektromagnetische Vorrichtung gekippt wird, dadurch gekennzeichnet, daß, um den Apparat ohne Umschalter im Haupt-Stromkreise in Tätigkeit zu setzen, bei normaler Verbindung der Kathode über eine Selbstinduktion mit dem positiven Pol der Batterie, der negative Pol der Batterie über einen Ohmschen Widerstand ■ an die Hilfselektrode angeschlossen ist, so daß zum Anlassen die Kathode beim erstmaligen Kippen durch die zwischen den positiven Pol der Batterie und die Hilfselektrode geschaltete elektromagnetische Kippvorrichtung die Anode und die Hilfselektrode die Kathode für den Batteriestrom bildet, wodurch die Kippvorrichtung kurzgeschlossen, aber durch einen Teil des nunmehr eingeschalteten zunächst über die Hilfselektrode gehenden Wechselstroms zum zweiten Male in Tätigkeit gesetzt wird und dadurch den gesamten Wechselstrom für den normalen Betrieb zur Kathode überleitet.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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