DE192646C - - Google Patents

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DE192646C
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01GWEIGHING
    • G01G19/00Weighing apparatus or methods adapted for special purposes not provided for in the preceding groups

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Apparatus For Making Beverages (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
192646-KLASSE 42/. GRUPPE
HEINRICH HÜLSEN in HAMBURG.
Fliissigkeitswage. Patentiert im Deutschen Reiche vom 12. August 1906 ab.
\^orliegende Erfindung betrifft eine Flüssigkeitswage, welche die derselben zugeführte Flüssigkeit selbsttätig wiegt.
In der Zeichnung zeigt Fig. ι die Vorderansieht der Wage, Fig. 2 die Seitenansicht derselben, teilweise im Schnitt; Fig. 3 und 4 veranschaulichen eine etwas geänderte Ausführungsform. Der Apparat besteht in der Kombination einer Pendelwage mit einer Ventilklappe. Die Ventilklappe α ist mit einem gelenkig verbundenen Arm b versehen. Am unteren Ende dieses Armes ist ein kleiner Einschnitt q gemacht, welcher beim Öffnen der Ventilklappe α auf den Anschlag 0 gelegt wird. Die Ventilklappe α ist in" dem Ausflußrohr c angeordnet, welches unten in die Schlauchspitze d ausmündet. Die Schlauchspitze d dient zum Anbringen eines Schlauches, wenn Gefäße mit kleinen Öffnungen gefüllt werden sollen. Der Rahmen e ist durch Bolzen f mit dem Ausflußrohr c verbunden und nimmt in einem Schlitz verstellbar den Anschlag 0 auf. Das Gewichtspendel g, h der Wage ist ein ungleicharmiger Hebel, dessen Kraftarm g zehnmal so lang ist als der Lastarm h..
Die Drehachse i des Hebels g, h ist einerseits im Rahmen e und andererseits im i\usflußrohr c gelagert. Am Kraftpendel g ist die Zunge n-, der Arm ρ und das Gewichtsstück oder die Gewichtsschale / befestigt. Am Lastpendel h ist in einer Gabel die Schiene k eingehängt, die zum Anhängen der Last dient. Die Flüssigkeitswage, Fig. 1 und 2, ist nur für ein bestimmtes Flüssigkeitsgewicht zu benutzen. Der Gewichtsbogen e ist hier nicht mit einer Gewichtsteilung versehen, auch wird der Anschlag 0 nicht verstellt. Der Nullpunkt m ist ein Teilstrich vom Gewichtsbogen e und erfüllt den Zweck, die Wage mittels der Zunge η genau senkrecht an dem die Flüssigkeit enthaltenden Behälter montieren zu können, sowie das richtige Arbeiten der Wage zu kontrollieren.
Die Zunge des Anschlages 0 dient zum Einstellen des Gelenkarmes b. Bei dieser Wage wird das abnehmbare Gewichtsstück sowie das Gefäß nicht verändert. Die Flüssigkeitswage, Fig. 3 und 4, dient zum Abwiegen verschiedener Flüssigkeitsmengen. Sie ist mit einer Gewichtsteilung versehen und wird dergestalt montiert, daß die Zunge η des Pendelarmes g im Nullpunkt der Gewichtsteilung spielt.
Der Anschlag 0 ist mit einem Zeiger und einem Griff versehen, um denselben einstellen zu können. Soll gewogen werden, so wird zunächst das Taragewicht der Kanne oder Flasche festgestellt, dann das abzuwiegende Nettogewicht dem Taragewicht zugezählt und der Zeiger des Anschlages 0 auf das zu wiegende Bruttogewicht eingestellt. Nunmehr wird die Ventrlklappe α geöffnet, indem der Einschnitt q des Armes b auf den Anschlag 0 gelegt wird. Durch Belastung der Gefäßseite wird alsdann während des Wiegens das Gewichtspendel g mit dem Arme ρ gehoben und Gelenkarm b vom Anschlag 0 abgehoben,
worauf er beim Zurückfallen in seine Ruhelage durch Eigengewicht das Schließen der mit ihm verbundenen Ventilklappe α bewirkt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspkuch:
    Flüssigkeitswage, gekennzeichnet durch einen mit der Absperrklappe (α) des Zulauf rohres (c) gelenkig verbundenen Afm (b), der zunächst über einem erforderlichenfalls längs einer Gewichtsskala verschiebbaren Anschlag (o) eingestellt und nach Abfluß des. eingestellten .. Flüssigkeitsgewichtes in ein an einer Pendelwage (g, h) hängendes Gefäß durch einen an dem Gewichtspendel (g) befestigten Arm (ρ) von dem Anschlag (0) abgehoben wird, worauf er beim Zurückfallen in seine Ruhelage das Schließen der mit ihm verbundenen Ventilklappe (a) bewirkt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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