DE248353C - - Google Patents

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DE248353C
DE248353C DENDAT248353D DE248353DA DE248353C DE 248353 C DE248353 C DE 248353C DE NDAT248353 D DENDAT248353 D DE NDAT248353D DE 248353D A DE248353D A DE 248353DA DE 248353 C DE248353 C DE 248353C
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01GWEIGHING
    • G01G23/00Auxiliary devices for weighing apparatus

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  • General Physics & Mathematics (AREA)
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
M 248353 KLASSE 42/. GRUPPE
THEO HILLMER in BUKAREST.
Verfahren zum Eichen von Lagergefäßen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 3. Oktober 1911 ab.
Bei der Wage nach Patent 210572 erfolgt das Wiegen von Flüssigkeiten in Lagergefäßen mittels des Auftriebes, den die Flüssigkeit auf einen in die Flüssigkeit eintauchenden Körper ausübt, welcher so bemessen ist, daß seine sämtlichen wagerechten Querschnitte in konstantem Verhältnis zu den in gleichen Höhen liegenden Querschnitten des Gefäßes stehen. Der Auftrieb wird auf einen für den NuIl-
.0 punkt des Gefäßes ausbalancierten Wagebalken übertragen; das Wiegen erfolgt durch auf· eine vom Wagebalken herabhängende Schale aufgelegte Gewichtssteine oder durch ein auf dem Wagebalken verschiebbares Laufgewicht.
.5 Mittels einer solchen Wage kann man auch auf indirektem Wege die Eichung von Lagergefäßen vornehmen, jedoch ist das Verfahren ein für die praktischen Bedürfnisse viel zu umständliches. Vorliegende Erfindung hat nun
ίο ein Verfahren zum Eichen von Lagergefäßen zum Gegenstande, mittels dessen das Eichen auf eine äußerst einfache Weise und mit einfachen Mitteln ausgeführt werden kann.
Das Verfahren ist in der Zeichnung in Form eines Ausführungsbeispiels veranschaulicht.
α ist das zu eichende Lagergefäß, b der entsprechend bemessene, z. B. für zylindrische Lagergefäße zylindrische Schwimmkörper, der an einem auf der Säule c drehbar gelagerten
ίο Wagebalken d aufgehängt ist. Von diesem Schwimmkörper wird vorausgesetzt, daß er selbst geeicht sei, also im vorliegenden Falle genau zylindrisch sei. Der Wagebalken d kann mit seinem als Zunge e ausgebildeten freien Ende vor einem als Zunge f ausgebildeten Fortsatz des mit der Säule c verbundenen Gestells g schwingen. Auf dem Wagebalken ist ein Laufgewicht * einer geeichten Skala entlang verschiebbar angeordnet. Die Einteilungen der Skala können unmittelbar die Gewichte der verschiedenen Flüssigkeitsmengen oder die auf eine Querschnittseinheit bezogenen spezifischen Höhen der Flüssigkeitssäulen darstellen.
Zur Ausführung des Verfahrens wird das Gefäß α bis zu einer beliebigen Höhe h mit Flüssigkeit gefüllt, in die Flüssigkeit eine Schale k gesetzt und das Gewicht der Flüssigkeit oder die erwähnte spezifische Höhe derselben an der Skala des mittels des Laufgewichtes i ausbalancierten Wagebalkens d abgelesen. Die Schale muß aus widerstandsfähigem und für die betreffende Flüssigkeit undurchlässigem Material bestehen, also undeformierbar und derart bemessen sein, daß sie auch unter der Belastung eines bestimmten Gewichtes auf der Flüssigkeit schwimmt. Nun legt man in die Schale k ein bestimmtes Normalgewicht I1 wodurch die Flüssigkeit im Gefäß α von h auf h1 steigt. Nach Ausbalancieren des Wagebalkens liest man die neue Angabe an der Skala ab und vergleicht den Größenunterschied der beiden Ablesungen mit dem Normalgewicht oder mit dem unmittelbar zu messenden Höhenunterschied hx-li. Der Vorgang wird bei anderen Flüssigkeitshöhen h so oft wiederholt, als es für die gewünschte Genauigkeit erforderlich ist.
Mittels des beschriebenen Verfahrens lassen sich Lagergefäße mit Flüssigkeitswagen nach Patent 210572 unmittelbar und ohne weitere Hilfsmittel oder Zwischenvorrichtungen eichen, wodurch die mit solchen Hilfsmitteln und
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Claims (1)

  1. Vorrichtungen verbundenen Fehlerquellen vermieden werden.
    Pate ν t-An SPRU c H :
    Verfahren zum Eichen von Lagergefäßen mit einer Flüssigkeitswage, bei welcher das Wiegen mittels des Auftriebes der Flüssigkeit auf einen Schwimmkörper erfolgt, der so bemessen ist, daß seine sämtlichen
    ίο wagerechten Querschnitte in konstantem Verhältnis zu den in gleichen Höhen liegenden Querschnitten des Lagergefäßes stehen, dadurch gekennzeichnet, daß das zu eichende Gefäß bis zu einer beliebigen Höhe mit Flüssigkeit gefüllt, auf die Flüssigkeit eine widerstandsfähige und für die verwendete Flüssigkeit undurchlässige, auch noch unter bestimmter Belastung auf der Flüssigkeit schwimmende Schale gesetzt und die Angabe der ausbalancierten Wage abgelesen wird, worauf ein bestimmtes Normalgewicht (I) in die auf der Flüssigkeit schwimmende Schale gelegt, die neue Angabe der wiederum entsprechend ausbalancierten Wage abgelesen und der Größenunterschied der Ablesungen verglichen wird mit dem Normalgewicht (I) oder mit dem unmittelbar zu messenden Unterschied der Flüssigkeitshöhe vor und nach dem Auflegen des Normalgewichtes.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3023620A (en) * 1955-08-22 1962-03-06 Daniel W Hoferer Method and apparatus for loading a tank with a desired weight of liquid

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3023620A (en) * 1955-08-22 1962-03-06 Daniel W Hoferer Method and apparatus for loading a tank with a desired weight of liquid

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