DE50887C - Getreideprüfer - Google Patents

Getreideprüfer

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DE50887C
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    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N9/00Investigating density or specific gravity of materials; Analysing materials by determining density or specific gravity
    • G01N9/02Investigating density or specific gravity of materials; Analysing materials by determining density or specific gravity by measuring weight of a known volume

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
KLASSE 42: Instrumente.
Die Thatsache, dafs die specifisch schwereren Sorten einer Getreideart durchschnittlich pro Gewichtseinheit eine gröfsere Mehlausbeute ergeben als die leichteren, ermöglicht eine Qualitätsprüfung, welche zwar hinter der chemischen an Genauigkeit zurücksteht, jedoch den Vortheil gröfserer -Einfachheit für sich hat.
Das zur Ausführung solcher Versuche übliche Verfahren besteht zur Zeit allgemein in der Wägung eines gestrichen angefüllten Raummafses. Verschieden sind nur die Mittel, durch welche eine gleichmäfsige Behandlung des Getreides beim Einfüllen gesichert werden soll, sowie die Constructipnen der Waagen. Bei keinem dieser Apparate ist es aber bis jetzt gelungen, die entstehende Dichtigkeit der Füllung von persönlicher Einwirkung vollständig unabhängig zu machen.
Der Wunsch, diesen Mangel zu beseitigen, führte zur Construction des in Fig; 1 und 2 dargestellten Mefsgeräthes, bei welchem ein zwar wissenschaftlich bekanntes, jedoch für die in Rede stehende Aufgabe der Praxis noch nicht benutztes Verfahren zur Anwendung gekommen ist. Dasselbe besteht in, dem Abwägen eines abgerundeten, stets gleichen Gewichtes Getreide und dem Einfüllen desselben aus bestimmter Fallhöhe in ein mit Strichtheilung versehenes Mefsglas (Bürette). Auf diese Weise wird unmittelbar das specifische Volumen gemessen, aus welchem zwar das specifische Gewicht durch einfache Rechnung hergeleitet werden kann, welches jedoch ebenso gut wie letzteres auch direct zur Beurtheilung der Qualität einer Getreidesorte dienen kann, wenn der Handel sich daran gewöhnt.
Der ganze Apparat besteht aus einer Bürette A und einer gleichnamigen Waage B, welche einerseits das Füllgefäfs C, andererseits die Gewichtsschale D trägt. Das Gefäfs C nebst Stopfen E steht mit der leeren Schale D im Gleichgewicht. Wird nun der Gewichtsstein F vom Gewicht ρ Gramm, der einzige, welcher zur Waage gehört, auf die Schale gesetzt und so viel Getreide in das Gefäfs C geschüttet, bis die Waage einspielt, so sind ρ Gramm Körner abgewogen. Hängt man sodann das Gefäfs C ab, setzt es auf die Bürette, wie in punktirten Linien angedeutet, und zieht den Stopfen E heraus, so fallen die Körner in das Mefsglas und füllen dasselbe bis zu einem gewissen Strich, an welchem man das specifische Volumen, d. h. den Raumbedarf von 100 g in Kubikcentimetern abliest. Hierzu ist nöthig, dafs 0,01 ρ Kubikcentimeter wirklicher Rauminhalt der Bürette als ι ecm bezeichnet ist.
Da der Fall des Getreides stets unter denselben Umständen stattfindet und vom Beobachter in keiner Weise beeinflufst werden kann, so ist das oben angedeutete Constructionsziel erreicht. Auch die zufälligen Unterschiede in den Füllungszahlen sind genügend klein und erreichen bei wiederholter Einfüllung derselben Probe kaum x/2 pCt., was besonders der mit Rücksicht hierauf bestimmten Form der Bürette zu danken ist.
Die Weite des Mefsrohres ist im Verhältnifs zu dem Inhalt des Ballons klein genug gewählt, um die in Betracht kommenden Raumunterschiede noch hinreichend deutlich und ohne Störung durch die kleinen Unebenheiten der Oberfläche ablesen zu können.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Getreideprüfer, bei welchem durch die Bestimmung des specifischen Volumens eines festgesetzten, auf der Waage B abgewogenen Gewichts Getreide in der Bürette A die Qualität von Getreidesorten geprüft wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT50887D Getreideprüfer Expired - Lifetime DE50887C (de)

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