DE42964C - Milchwaage - Google Patents
MilchwaageInfo
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- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01N—INVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
- G01N9/00—Investigating density or specific gravity of materials; Analysing materials by determining density or specific gravity
- G01N9/10—Investigating density or specific gravity of materials; Analysing materials by determining density or specific gravity by observing bodies wholly or partially immersed in fluid materials
- G01N9/12—Investigating density or specific gravity of materials; Analysing materials by determining density or specific gravity by observing bodies wholly or partially immersed in fluid materials by observing the depth of immersion of the bodies, e.g. hydrometers
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 42: Instrumente.
(Vendee, Frankreich).
Milchwaage.
Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet ein Instrument, das hauptsächlich zum
Wägen von Muttermilch dienen soll, aber auch zum Wägen von anderen Milcharten
und Flüssigkeiten, deren Dichtigkeit zwischen 1010 und 1050 bei 15 Centigraden liegt, in
Anwendung kommen kann.
Auf beiliegender Zeichnung ist: Fig. ι eine Ansicht des Apparates;
Fig. 2 stellt den oberen Ballon dar.
Der Apparat ist aus Glas gefertigt und be steht aus einer beschwerten Kugel A und
einer Birne J5, welche durch das Gewicht der Kugel A und des Instrumentes bis zu einem
gewissen Punkte in destillirtem Wasser von 1 5 ° einsinkt, einer zweiten Birne C, die ein solches
Volumen hat, dafs ein in den Ballon E gelegtes Gewicht von 5 g das Instrument bis
zum Nullpunkte, der auf dem Halse D und ungefähr 2 cm über der Verbindungsstelle des
Halses D mit der Birne C liegt, einsenkt. Ein weiterer Theil des Instrumentes ist der Hals D,
der derart ausgebildet ist, dafs derselbe ungefähr 55 mm tief, vom Verbindungspunkte mit
der Birne C an gemessen, eintaucht, wenn zu den 5 g in der Schale 20 cg zugefügt werden.
Ein Ballon E ist am oberen Theile des Instrumentes angeordnet und mit dem Trichter F
durch ein Rohr L von ungefähr 2 cm Länge und 2 mm Weite verbunden. Der Fassungsraum des Ballons E ist so bemessen, dafs
5 ecm destillirtes Wasser bei 15 ° diesen bis
zum Punkte H, der ungefähr auf der Mitte des Rohres L liegt, anfüllen. Dieser Ballon
ist bestimmt, die zu wiegenden 5 ecm Milch aufzunehmen. Es genügt dieses Quantum,
um das Instrument hinreichend empfindlich zu machen.
Zur Graduirung des Instrumentes bedient man sich eines Gefäfses mit destillirtem Wasser
von einer Temperatur von 150C. Der Galacti-Densimeter,
dessen' oberer Ballon mit 5 g belastet worden, wird in dieses Wasser eingetaucht
und senkt sich dabei bis zu einem Punkte, der der Nullpunkt der Scala wird.
Wenn man 20 cg mehr in den Ballon legt, wird das Instrument tiefer einsinken, und zwar
bis zu einem Punkte, der mit 40 bezeichnet wird. Hierauf nimmt man 10 cg aus dem
Ballon heraus und markirt an der Wasserlinie 20, den Raum zwischen 20 und 40
theilt man dann in zehn Theile ein, die mit 22 — 24 2^ u. s. w- markirt werden; fünf
kommen über den Theilstrich 40 zu liegen und erhalten die Bezeichnungen . 42—44-—46
u. s. w. und fünf unter den Theilsrich 20 und werden mit 18—16—14 u. s. w. markirt.
Die Scala umfafst daher 20 Theilstriche, von denen jeder einem bekannten Gewichte
entspricht.
Untenstehendes Verzeichnifs giebt für die verschiedenen Punkte der Scala das entsprechende
Gewicht an.
| ίο entspricht | 5 g 05 cg, |
| 12 | 5-06 -■ |
| I4 | 5 - 07 - |
| i6 | 5-08 - |
| 18 | 5 - 09 - |
| 20 | 5 - 10 - |
| 22 | 5 - 11 - |
| 24 | 5 - 12 - |
| 26 | 5 - 13 - |
| 28 | 5 - 14 - |
| 30 | 5-15 - |
| 32 | 5 - 16 - |
| 34 | 5 - 17 - |
| 36 - | 5- 18 - |
| 38 | 5 - 19 - |
| 40 | 5 - 20 - |
| 42 | 5 - 21 - |
| 44 | 5 " .22 " |
| 46 - | 5 - 23 - |
| 48 - | 5 - 24 - |
| 50 | 5 - 25 - |
Jeder Grad der Scaia giebt daher ein Gewicht von 5 ecm Milch an, und indem man 10
vor die entsprechende Zahl setzt, hat man das Gewicht eines Liters der betreffenden
Milch, d. h. ihre Dichtigkeit.
Um einen Irrthum auszuschliefsen, welcher durch die Wölbung des Flüssigkeitsspiegels bei
gröfseren Flächen möglich ist, ist dem oberen Theile des Instrumentes die eigenthümliche
Form gegeben worden, wodurch das Niveau, bis zu welchem das Instrument bei 5 ecm
Belastung einsinkt, sehr klein wird, d. h. ungefähr 2 qmm. Dadurch läfst sich das Volumen
5 ecm äufserst genau abmessen. Da die Abwägungen sämmtlich bei einer Temperatur
von 15 ° vorgenommen wurden, war, um
einen bequemen Gebrauch des Instrumentes bei allen Temperaturen zu gestatten, die Aufstellung
einer Tabelle geboten, durch welche es ermöglicht wird, die Temperatur der umgebenden
Luft in Rechnung zu ziehen.
Diese Tabelle ist für Abwägungen bei Temperaturen zwischen 6° und 25° anwendbar
und basirt auf folgender Regel.
Zum Gewichte, welches durch das Instrument angezeigt wird, ist das Doppelte der Temperaturgrade
über ι 5° zu addiren und unter 1 50
zu subtrahiren.
Thermometersrade
| IO° | I 1° | 12° | 13° | H° | 15° | 16° | '7° | 18° | 19° | 20° | 21° | 22° | 23° | 24° | 25° | |
| IOIO | I0I2 | IOI4 | 1016 | 1018 | 1020 | 1022 | 1024 | 1026 | 1028 | IO3O | IO32 | IO34 | IO36 | IO38 | IO40 | |
| I0I2 | IOI4 | IOIO | 1018 | 1020 | 1022 | 1024 | 1026 | 1028 | 1030 | IO32 | IO34 | IO36 | IO38 | IO4O | IO42 | |
| 1 | IOI4 | IOIO | IO18 | 1020 | 1022 | 1024 | 1026 | 1028 | 1030 | 1032 | IO34 | IO36 | IO38 | IO4O | IO42 | IO44 |
| <υ Q |
IOIO | 1018 | 1020 | 1022 | 1024 | 1026 | 1028 | 1030 | 1032 | 1034 | IO36 | IO38 | IO4O | IO42 | IO44 | IO46 |
| I | IOI8 | 1020 | 1022 | 1024 | 1026 | 1028 | 1030 | 1032 | 1034 | 1036 | IO38 | IO4O | IO42 | IO44 | IO46 | IO48 |
| 1 | 1020 | 1022 | IO24 | 1026 | 1028 | 1030 | 1032 | 1034 | 1036 | 1038 | IO4O | IO42 | IO44 | IO46 | IO48 | 1050 |
| O | 1022 | IO24 | IO26 | 1028 | 1030 | 1032 | 1034 | 1036 | 1038 | 1040 | IO42 | IO44 | IO46 | IO48 | IO5O | |
| T3 | 1024 | IO26 | IO28 | 1030 | 1032 | 1034 | 1036 | 1038 | 1040 | 1042 | IO44 | IO46 | IO48 | 1050 | —■ | |
| XJ | 1026 | IO28 | IO3O | 1032 | 1034 | 1036 | 1038 | 1040 | •1042 | 1044 | IO46 | IO48 | IO5O | |||
| ta | 1028 | 1030 | IO32 | 1034 | 1036 | 1038 | 1040 | 1042 | 1044 | 1046 | IO48 | IO50 | ||||
| 1030 | 1032 | IO34 | 1036 | 1038 | 1040 | 1042 | 1044 | 1046 | 1048 | IO5O | — |
Um sich des Galacti - Densimeters zu bedienen, nimmt man ein Gefäfs von ungefähr
ι 1 Inhalt, füllt dieses mit destillirtem Wasser und bringt das Instrument hinein, nachdem
vorher in dessen Ballon 5 ecm der Milch gebracht worden, die man wägen will, und
taucht es bis zum Theilstrich 50 ein. In das Gefäfs ist aufserdem behufs Feststellung der
Temperatur des Wassers ein Thermometer einzuhängen. Wenn das Instrument in Ruhe ist, liest man die Angaben desselben und des
Thermometers ab und ergeben diese die Dichtigkeit der Milch bei der während des Versuches herrschenden Temperatur.
Damit die Abwägung eine genaue wird, ist es nöthig, dafs die Temperatur der Milch im
Ballon gleich der des Wassers im Gefäfse ist, wozu man diesen mit der Milch einige Minuten
in letzteres eintaucht, ehe man zur Abwägung schreitet.
Nach dieser nimmt man die berichtigende Tabelle zur Hand, sucht auf der ersten Linie
den Grad, den das Thermometer angezeigt hat, geht dann vertical abwärts bis zu der
Zahl weniger den beiden ersten Ziffern 10, die das Galacti - Densimeter ergeben hat, und
folgt dieser Linie in horizontaler Richtung bis zur Colonne, die oben mit 150 bezeichnet
ist. Die in· dieser vorhandene Zahl giebt die genaue Dichtigkeit der Milch an.
Die Handhabung dieses Instrumentes ist leicht und einfach und sind die Angaben desselben
von gröfster Genauigkeit; auch sind die verschiedenen Zusammensetzungen und die Veränderungen der Dichtigkeit der Milch mit
dem Instrument leicht erkennbar.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Eine Milchwaage, an deren mit der belasteten Kugel A sowie den Birnen B und C versehener und in Wasser eingetauchter Aräometerspindel die Dichtigkeit der in den aufgesetzten Ballon E eingeführten Milch an dem graduirten Theile D der Spindel abgelesen werden kann.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE42964C true DE42964C (de) |
Family
ID=318325
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT42964D Expired - Lifetime DE42964C (de) | Milchwaage |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE42964C (de) |
-
0
- DE DENDAT42964D patent/DE42964C/de not_active Expired - Lifetime
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