DE192554C - - Google Patents

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DE192554C
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hat
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ratchet
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B69/00Devices for locking clothing; Lockable clothing holders or hangers

Landscapes

  • Holders For Apparel And Elements Relating To Apparel (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVU 92554 KLASSE 6Ba. GRUPPE 107.
JOHANN BÄUERLE in VILLINGEN i. B.
Sicherheitskleideraufhänger. Patentiert im Deutschen Reiche vom 29. März 1906 ab.
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Vorrichtung zum Anschließen von Kleidungsstücken, insbesondere von Hüten.
Den demselben Zwecke dienenden bekannten Anordnungen gegenüber unterscheidet sich der vorliegende Sicherheitskleideraufhänger dadurch, daß die Vorrichtung zum Festklemmen des Schlosses an den Halter die Sperrstellung selbsttätig einnimmt, nachdem durch einen ίο leichten Druck eine den Schließbügel in der. Offenstellung haltende Sperrvorrichtung ausgelöst worden ist. ,
In der Zeichnung zeigt
Fig. ι den Erfindungsgegenstand in der Ansicht.
Fig. 2 ist der zugehörige Grundriß und
Fig. 3 eine Seitenansicht im Schnitt nach der Linie A-B, während
Fig. 4 den Grundriß im Schnitt nach der Linie C-D veranschaulicht.
Die Schließeinrichtung ist in verdeckter Lage im Schloßkasten untergebracht. Dieselbe, besteht aus einem Schließbügel a, welcher aus einem Schlitz des Schloßstulpes b hervorragt und im Schloßinnern auf einem als Federhaus ausgebildeten drehbaren Sperrrade c angebracht ist. Am Schloßstulp befindet sich ein geschlitzter Metallbügel d, in dessen Schlitz der Schließhaken bei Einnahme seiner Sperrstellung eintritt; Bügel und Schließhaken umfassen dann von beiden Seiten den Hut- oder Kleiderhalter jr. Das zum Federhaus ausgebildete Sperrad c ist um einen Bolzen g drehbar, der in dem Schloßkastenblech festsitzt und am freien Ende aus dem Schlüsselloch im Deckblech h hervorragt, um dem Hohlschlüssel i als Führung zu dienen. Die Zugfeder greift einerseits an dem festsitzenden Bolzen g und andererseits am Federhaus so an, daß dieselbe durch Drehen 4« des Federhauses mittels Schlüssel beim Aufschließen gespannt wird; der Schlüsselbart liegt dabei an einem Stift k des Federhauses an. An dem Sperrad c ist ein zweites Sperrad / mit entgegengesetzt gerichteten Sperrzähnen befestigt. In dieses Rad greift eine Klinke m ein, die einen gebogenen Blechsteg η trägt, der beim Drehen des Schlüssels i durch diesen so beeinflußt wird, daß die Klinke außer Eingriff mit den Sperrzähnen tritt. Dabei muß die Aushebung der Klinke m bereits stattgefunden haben, bevor der Schlüssel gegen den Mitnehmerstift k des Federhauses trifft. An. der hinteren Seite des Sperrades / befindet sich eine Ansatzschraube, an welcher die Schleife einer Zuglasche 0 geführt ist. Diese Lasche greift an ihrem anderen Ende an einen doppelarmigen, drehbaren Hebel ρ an, der ein Sperrad q trägt. Der zu dem Sperrad q gehörige Sperrhaken r besitzt einen Auslösearm s, der in den Bereich des Blechsteges η so hineinragt, daß er durch diesen beim Drehen des Schlüssels i in die strichpunktiert gezeichnete Lage (Fig. 1) gedreht und auf diese Weise aus dem Sperrrade q ausgehoben wird, so daß sich dieses nebst dem Winkelhebel ρ ungehindert drehen kann. An den letzteren greift eine Feder w an, welche seinen längeren Arm durch eine schlitzartige Öffnung des Schloßstulpes hindurch in einen Schlitz im abgebogenen Ende t des beweglichen Schenkels der Hutklammer u
hineinzudrehen sucht. Der andere Schenkel der Hutklammer ist an dem Schloßblech befestigt. Die beiden Teile der Klammer stehen in bekannter Weise unter der Einwirkung einer Feder ν (Fig. 3), die die Klammer in der geschlossenen Lage erhält, und zusammengedrückt werden muß, wenn die Klammer zur Aufnahme des Hutrandes geöffnet werden soll. Der Schlitz im beweglichen Klammerschenkel t ist abgeschrägt, so daß der gleichfalls abgeschrägte Arm des Winkelhebels ρ je nach der durch die Dicke der Hutkrempe χ bedingten Stellung des beweglichen Klammerschenkels mehr oder weniger tief eindringt, und so die Klammer bei jeder Dicke der Hutkrempe feststellt. Der Winkelhebel ρ wird dabei durch den in das Sperrrad q einfallenden Sperrhaken r gesichert.
Soll der Hut abgenommen, also das Schloß geöffnet werden, so wird durch den ins Schloß eingeführten Schlüssel durch Drehung desselben, im Sinne des Uhrzeigers zuerst der Blechsteg η in der angegebenen Richtung
' (Fig. 1) gedreht und sowohl die Klinke m wie auch der Sperrhaken r aus dem Bereiche ihrer Sperräder bewegt. Bei Weiterdrehung des Schlüssels wird das Federhaus mitsamt dem Schließbügel α und den Sperrkränzen c und / unter Anspannung der Zugfeder mit-
3" gedreht. Bevor der Schließbügel α in die strichpunktiert gezeichnete Lage kommt, nimmt die Ansatzschraube am Sperrad / mit Hilfe der Zugstange ο den Winkelhebel ρ in die strichpunktiert angegebene Stellung mit, so daß nun die Hutklammer mit Hand geöffnet werden kann. In dieser Lage der Teile wird das Hutschloß entgegen der Wirkung der Zugfeder durch die in den Sperrkranz c eingreifende Klinke e festgehalten und ist so zu einem weiteren Gebrauche vorbereitet.
Das Anschließen des Hutes an irgendeinen Halter erfolgt in der Weise, daß der Druckknopf f im Sinne des gezeichneten Pfeiles (Fig. 1) eingedrückt und unter Vermittlung der Druckstange die Klinke e außer Eingriff mit dem Sperrade c gebracht wird, so daß die Zugfeder das Federhaus mit dem Schließhaken α in die Sperrstellung drehen kann. Bei dieser Bewegung ist auch gleichzeitig die Zugstange 0 freigegeben, so daß der Winkelhebel ρ unter der Einwirkung der Spiralfeder»» die Sperrstellung einnehmen kann.
Die einseitige Ausbildung der Zugstange 0 als Schleife hat den Zweck, die Schließeinrichtung für den Halter in bestimmten Grenzen unabhängig von der Sicherungsvorrichtung der Hutklammer zu machen, und so ein zuverlässiges Anschließen von Hüten mit verschieden starkem Rand an verschieden dicke Hut- oder Kleiderhaken zu ermöglichen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Sicherheitskleideraufhänger, dadurch gekennzeichnet, daß der Schließbügel (a) durch eine Feder in die Schließlage gebracht und entgegen der Wirkung dieser Feder in der Offenstellung durch ein Gesperre (e, c) gehalten wird, welches mit Hand unter Vermittelung einer Druckstange ausgelöst werden kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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