DE98129C - - Google Patents
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- DE98129C DE98129C DENDAT98129D DE98129DA DE98129C DE 98129 C DE98129 C DE 98129C DE NDAT98129 D DENDAT98129 D DE NDAT98129D DE 98129D A DE98129D A DE 98129DA DE 98129 C DE98129 C DE 98129C
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- G—PHYSICS
- G07—CHECKING-DEVICES
- G07F—COIN-FREED OR LIKE APPARATUS
- G07F17/00—Coin-freed apparatus for hiring articles; Coin-freed facilities or services
- G07F17/10—Coin-freed apparatus for hiring articles; Coin-freed facilities or services for means for safe-keeping of property, left temporarily, e.g. by fastening the property
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- General Physics & Mathematics (AREA)
- Holders For Apparel And Elements Relating To Apparel (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung betrifft eine selbstkassirendeVerschlufsvorrichtung
zum Aufbewahren von Kleidungsstücken und dergl., bei der nach Einwurf eines Geldstückes und den
darauf erforderlichen Handgriffen ein Schlüssel ausgegeben wird. Nach dem Aufschliefsen der
Verschlufsvorrichtung wird der Schlüssel festgehalten, so dafs derselbe nicht mitgenommen
werden kann. Der zu benutzende Schlüssel, welcher gleichzeitig die Nummer des betreffenden
Kleiderhalters trägt, kann in der verschiedenartigsten Form ausgebildet sein, so dafs
das Oeffhen anderer Kleiderhalter mit ein und demselben Schlüssel ausgeschlossen ist.
Die Vorrichtung ist in der beiliegenden Zeichnung näher veranschaulicht, und zwar
zeigt
Fig. ι eine Ansicht derselben in geschlossenem Zustand, während
Fig. 2 eine Seitenansicht dazu ist;
Fig. 3 ist eine Rückansicht mit dem eigentlichen Verschlufsmechanismus;
Fig. 4 ist eine Vorderansicht der Vorrichtung in geöffnetem Zustand;
Fig. 5 und 6 veranschaulichen die Einrichtung zum Festhalten des Schirmes oder Stockes;
Fig. 7 ist ein Grundrifs der Verriegelungsvorrichtung bei festgehaltenem Schlüssel;
Fig. 8 ist hierzu ein senkrechter Schnitt nach der Linie X-X der Fig. 7;
Fig. 9 ist ein Grundrifs der Verriegelungsvorrichtung mit eingeschnapptem Riegel nach
Freigabe des Schlüssels;
Fig. 10 ist eine schaubildliche Darstellung des Riegels;
Fig. 11 und 12 stellen die beiden durch das
Geldstück zu kuppelnden Platten dar;
Fig. 13 ist der zu dem Kleiderhalter passende
Schlüssel.
Auf der Grundplatte α, welche mit der Kleiderhalternummer b versehen ist, befindet
sich der um das Gelenk c aufklappbare Aufhängehaken d. Derselbe hält in seiner Verschlufsstellung
den zwischen die Stifte e eingebrachten Schirm oder Stock dadurch fest, dafs er mit den gegabelten Enden f über die
Stifte e greift. Zum Verschlufs, des Kleiderhakens d dient der Verschlufsbügel g, welcher
um die senkrechte Achse h drehbar ist und sich in der Verschlufsstellung mit seinem Kopf i
auf den Knopf k des Verschlufshakens auflegt. Die senkrechte Achse h trägt an ihrem unteren
Theil die Platte / (Fig. 12), die auf der ebenfalls drehbaren Platte m (Fig. 11) sich be-,
findet. Die Platte m ist jedoch nicht an der Achse h befestigt, sondern um dieselbe drehbar.
Beide Platten / und m sind mit Schlitzen η bezw. n1 zur Aufnahme des in den Einwurfkanal
0 eingeworfenen Geldstückes bestimmt. Durch das eingeworfene Geldstück werden die
beiden Platten / und m mit einander gekuppelt, so dafs beide sich zusammen drehen können.
Eine Feder jp, welche um die Achse h gewunden ist, sucht die Platte /, welche vermittelst
des Anschlages q (Fig. 12) die Platte m
an dem Stift r mitnimmt, in ihre Anfangsstellung, das heifst in den nicht verschlossenen
Zustand zurückzubringen. Beide Platten / und m sind mit sich deckenden Ausschnitten s
und s1 versehen, in welche, falls beide Platten
zusammen in der Richtung des Pfeiles (Fig. 11)
gedreht werden, der Riegel t unter Einwirkung, einer Feder, einschnappt und in ihrer Lage
festhält. Im unteren Theil der Aussparung u ist der Kanal ν angeordnet, von dem das eingeworfene
Geldstück nach einem entsprechenden Behälter geleitet werden kann. Die Verriegelung
des Kleiderhalters besteht in dem Riegel t, welcher unter dem Einflufs einer
Feder an die Platten / m geprefst wird. Dieser Riegel t ist mit zwei Ausnehmungen n>
versehen, die nach der einen Seite zu in eine schräge Fläche endigen. Zum Festhalten des
Schlüssels ist der Ansatz χ stehen gelassen, welcher sich in der Offenstellung des Riegels
in die Aussparung y des Schlüssels % (Fig. 7, 8 und 13) einlegt, diesen somit festhält, bis
der Kleiderhalter verschlossen wird. Für die Einführung des Schlüssels £ ist der Schlitz ^1,
vorgesehen. Auf der Rückseite der Grundplatte α ist in diesen Schlitz eingreifend zum
Auswerfen des Schlüssels ^ die Feder ^2 vorgesehen.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist nun folgende:
Nach Aufhängen der einzelnen aufzubewahrenden Stücke in und auf die entsprechenden
Haken wird in den Einwurfskanal das entsprechende Geldstück geworfen. Dieses verbindet,
indem es in den Schlitzen nnl der Platten Im liegt, diese beiden Platten, so
dafs beim nunmehrigen Drehen des Verschlufsbügels g von der in Fig. 4 angegebenen in
die in Fig. 1 dargestellte Lage beide Platten m und / sich um 90° drehen. Es wird nunmehr
der unter dem Einflufs einer Feder stehende Riegel t in die Aussparungen s s1 der
Platten / m einschnappen und das Geldstück aus den Schlitzen η η1 in den Kanal υ hineinfallen.
Nunmehr ist der Kleiderhalter geschlossen und kann erst durch Zurückschieben des Riegels t geöffnet werden. Beim Einspringen
des Riegels t in die Aussparungen s s1 hat der Ansatz χ die Oeffhungjr des Schlüssels ^
verlassen, und dieser wird unter dem Einflufs der Feder £2 nach aufsen gedrückt und kann
nun von dem die Vorrichtung jeweilig Benutzenden'mitgenommen werden. Sollen nun
die Kleidungsstücke, Schirme und dergl. dem Behälter entnommen werden, so wird der
Schlüssel ^ in den Schlitz f1 eingeführt und
nach innen gedrückt. Hierbei gleitet er' auf der schiefen Fläche der Aussparung iv des
Riegels if und zieht diesen aus den Aussparungen ss1 heraus, wobei gleichzeitig der
Ansatz χ sich in die Oeffhungj' des Schlüssels ^
legt und diesen festhält. Nachdem der Riegel aus den Aussparungen s s1 der Platten Im
hinausgeschoben ist, wird sofort unter dem Einflufs der Feder ρ der Verschlufsbügel g
sich um seine Achse h drehen und die Platte / in ihre Lage für die Offenstellung zurückbringen.
Die Platte / nimmt durch Anschlagen der Anschlagfläche g an den Stift r die Platte m
mit, so dafs eine. Verriegelung erst wieder durch Drehung der beiden Platten in ihre
Verschlufsstellung stattönden kann. Diese
Drehung der beiden Platten, welche zur Verriegelung nöthig sind, kann aber nur wieder
durch Einwurf eines Geldstückes geschehen, welches diese beiden Platten verbindet. Es ist
ersichtlich, dafs durch die Verschiedenheit des Ansatzes χ und dementsprechend der Oeffnung
y die , verschiedensten Gestalten, für den Schlüssel hergestellt werden können. Ebenso
werden weitere Abänderungen dadurch möglich sein, dafs man dem Einwurfsschlitz ^1 und
dementsprechend dem Schlüssel { die verschiedenartigste Gestaltung giebt.
Claims (1)
- Patent-Anspruch: · - 'Selbstkassirende Verschlufsvorrichtung zuni Aufbewahren von Kleidungsstücken und dergl., dadurch gekennzeichnet, dafs ein um eine Achse (h) drehbarer Verschlufsbügel (g) mittelst zweier in bekannter Weise durch die eingeworfene Münze gekuppelter Platten (I und mj, von denen die. eine (m) lose auf der Achse (h) sitzt, die andere (I) dagegen fest mit derselben verbunden ist . und unter der Wirkung einer Feder (p) steht, dadurch geschlossen wird, dafs ein von einer Feder beeinflufster, mit einem Ansatz (x)' und Aussparungen (w) versehener Riegel (t) nach hinlänglicher Drehung der Platten (I und m) in deren Aussparungen (s und S1J einfällt und gleichzeitig infolge seines Vorschnellens den Ansatz (x) aus einer Aussparung (y) eines Schlüssels fa) heraustreten läfst, worauf letzterer infolge einer Feder (ζ2) herausgeschleudert wird, während die Oeffnung des Verschlufsbügels (g) dadurch erfolgt, dafs der Schlüssel (^) beim Eindrücken in seinen Schlitz (^1J auf den Aussparungen (w) des Riegels (t) entlang gleitet und hierdurch den letzteren aus den Aussparungen (s S1J der Platten (I und m) zurückzieht, wobei der Ansatz : (x) wieder in die Aussparung (y) des Schlüssels (\) einspringt und denselben festhält.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE98129C true DE98129C (de) |
Family
ID=369122
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT98129D Active DE98129C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE98129C (de) |
-
0
- DE DENDAT98129D patent/DE98129C/de active Active
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