DE3631C - Einrichtung zur Befestigung der Nadel in der Nadelstange der Nähmaschine - Google Patents
Einrichtung zur Befestigung der Nadel in der Nadelstange der NähmaschineInfo
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- DE3631C DE3631C DENDAT3631D DE3631DA DE3631C DE 3631 C DE3631 C DE 3631C DE NDAT3631 D DENDAT3631 D DE NDAT3631D DE 3631D A DE3631D A DE 3631DA DE 3631 C DE3631 C DE 3631C
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- D—TEXTILES; PAPER
- D05—SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
- D05B—SEWING
- D05B55/00—Needle holders; Needle bars
- D05B55/02—Devices for fastening needles to needle bars
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- Textile Engineering (AREA)
- Sewing Machines And Sewing (AREA)
Description
1878.
Klasse 52.
WILLIAM COOK und SAMUEL HILL in REDDITCH (Grafschaft Worcester, England).
Einrichtung zur Befestigung der Nadel in der Nadelstange der Nähmaschinen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom ii. Mai 1878 ab.
Vorliegende Erfindung bezweckt das schnelle und sichere Einsetzen und Herausnehmen der
Nähmaschinennadeln in den Nadelhalter der Nähmaschinen, sowie das Stellen der Nadeln
im Halter, d. h. das Befestigen derselben in ihrer richtigen Lage zum Halter.
Die Erfinder erzielen dies, indem sie die Nadeln und die Halter der Nähmaschine in
unten beschriebener und in den beiliegenden Zeichnungen dargestellter Weise construiren.
Die Nadelhalter erhalten hiernach am unteren Ende, da wo die Befestigung der Nadel erfolgt,
einen kleinen cylindrischen Bolzen, der durch eine Feder in seine Befestigungslage gedrückt
wird. Dieser Bolzen geht quer durch das centrale Loch im Halter, das zur Aufnahme des
Nadelkopfes oder Schaftes dient. Der Nadelkopf ist abgeschrägt und unterhalb dieser Abschrägung
befindet sich eine Querrinne. Der Federbolzen im Nadelhalter ist mit einer OefF-nung
für die Nadel versehen, und an der einen Seite dieser Oeffmmg befindet sich eine Querrippe.
Wenn die Nadel in den Nadelhalter in der richtigen Lage zum Stellen derselben eingeführt
wird, so wirkt deren abgeschrägter Kopf auf die Rippe des Federbolzens, drückt
denselben, zurück und wenn die Nadel vollständig in den Nadelhalter eingeführt ist,
schnappt die Rippe des Federbolzens in die Querrinne der Nadel ein und stellt dadurch
die Nadel in deren richtigen Lage fest.
Fig. ι stellt in der Seitenansicht einen Theil des Nadelhalters einer Nähmaschine mit der
darin befestigten Nadel dar. Fig. 2 und 3 stellen dieselben theilweise im Schnitt dar, Fig. 2
zeigt die Nadel im Nadelhalter befestigt, und Fig. 3 die Nadel frei, so dafs sie ohne weiteres
herausgenommen werden kann. Fig. 4 und 5 stellen Hinter- und Vorderansichten derselben dar,
und Fig. 6 ist ein Querschnitt derselben durch den Federbolzen. Fig. 7 stellt einen Grundrifs,
Schnitte und Ansichten des Federbolzens für sich dar; Fig. 8 stellt theilweise in Ansicht und
theilweise im Schnitt eine Abänderung des Nadelhalters dar. Fig. 9, 10 und 11 stellen
die verbesserten Nähmaschinennadeln, welche in Verbindung mit den dargestellten Nadelhaltern
zu benutzen sind, dar.
Gleiche Buchstaben bezeichnen gleiche Theile in den verschiedenen Figuren der Zeichnungen.
In dem Ende des Nadelhalters α befindet sich ein cylindrisches centrales Loch b zur
Aufnahme des Kopfes oder Schaftes der Nähmaschinen-Nadel. Ein kleiner cylindriscber
Bolzen d, der entweder durch eine flache Feder /, wie in den Fig. 2, 3 und 5 dargestellt,
oder durch eine in einem Gehäuse liegende Spiralfeder, wie in Fig. 8, angedrückt wird,
bewegt sich in einem quer durch das Ende des Nadelhalters α gebohrten Loch. Ein Theil
des Bolzens d steht an einer Seite aus dem Nadelhalter α vor und bildet einen Drücker,
um den Bolzen auszulösen. Auch kann der vorspringende Theil des Bolzens als Knopf oder Kopf
geformt werden, wie in Fig. 8 dargestellt. Ein Stift h, der in ein Loch am Bolzen d greift,
begrenzt dessen Bewegung (s. Fig. 6). In dem genannten Federbolzen d, nahe an dessen einem
Ende, befindet sich ein Loch /, das, wenn sich der Bolzen in seiner normalen oder Befestigungslage befindet, mit dem centralen Loch b im
Nadelhalter α zusammenfällt. An der Seite der Oeffnung i im Bolzen d, welche am weitesten
vom Drücker oder vorstehenden Kopfe des Bolzens entfernt ist, befindet sich eine Querrippe
k; diese greift, wenn der Bolzen sich in seiner Befestigungslage befindet, eine kleine
Strecke quer in das centrale Loch b im Nadelhalter (s. Fig. 2). Am Kopfe oder Schaft
der Nähmaschinennadel / ist eine1 geneigte
Fläche I2 hergestellt und unterhalb dieser Abschrägung
an der Seite der Nadel ist eine Querrinne angebracht, in welche die Rippe k
in der Oeffnung i des Federbolzens im Nadelhalter fafst.
Wenn man die Nadel / in dem Nadelhalter a befestigen und stellen will, wird sie in das
centrale Loch im Halter in solcher Stellung eingeführt, dafs deren abgeschrägter Kopf P
der Rippe k am Bolzen d begegnet. Wird die Nadel in der beschriebenen Stellung in den
Nadelhalter geführt, so läuft der abgeschrägte Kopf /2 der Nadel auf der Rippe k an dem
Querbolzen, drückt diesen Bolzen zurück und dieser wird so lange in dieser Lage gehalten,
bis die Querrinne m in der Nadel gegenüber
der Rippe zu stehen kommt, worauf dann der
Bolzen durch die Wirkung seiner Feder/ oder g sich vorschiebt und die Rippe k des betreffenden
Bolzens in die Rinne m der Nadel schnappt, und sie im Nadelhalter in der zum Gebrauch
richtigen Lage feststellt, wie aus den Fig. 2, 6 und 8 zu ersehen ist. Sollte die Nadel in einer
anderen als der beschriebenen Stellung in den Nadelhalter geführt werden, .so kann der .Quer-;
bolzen d nicht durch die Nadel zurückgeschoben werden, da der Nädelkopf alsdann 'gegen die
Unterkante der Rippe k stöfst, und die Nadel kann infolge dessen nicht hineingebracht werden.
Auf diese Weise wird das Befestigen und das Stellen der Nadel im Nadelhalter durch ein
und dieselbe Operation bewirkt.
: .Um die Nadeln vom Nadelhalter zu losen, braucht man nur auf den Drücker oder Kopf des. Bolzens d zu drücken, um die; Rippe k aus der Rinne in. der Nadel, wie in Fig. .3 dargestellt, zurück zu ziehen, worauf die.-Nadel frei ist und · aus dem Nadelhalter herausgezogen werden kann. ■' : , "
: .Um die Nadeln vom Nadelhalter zu losen, braucht man nur auf den Drücker oder Kopf des. Bolzens d zu drücken, um die; Rippe k aus der Rinne in. der Nadel, wie in Fig. .3 dargestellt, zurück zu ziehen, worauf die.-Nadel frei ist und · aus dem Nadelhalter herausgezogen werden kann. ■' : , "
Statt eitler Abschrägung /2 am Kopfe der
Nadel, welche eine der in der Fig. 9 und 10 ,dargestellten Formen hat, kann das äufserste Ende
der /Nadel zu demselben Zweck konisch gemacht werden. .
Diese Abänderung des Nadelkopfes ist in Eig. 11, wo der konische Kopf mit η bezeichnet
ist, dargestellt;
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Die Verbesserungen an den Nädelhältern von Nähmaschinen und an Nadeln, die in Verbindung mit den genannten Nadelhaltern gebraucht werden, wodurch das rasche und sichere Verbinden, Loslösen und ■ Stellen der Nadel bewirkt wird; d. h. das Zusammenarbeiten eines spielenden Federbolzens mit': der Nadel; der Bolzen ist so construirt, wie: .beschrieben und dargestellt, während der' Nädelkopf : eine Abschrägung oder eine konische Gestalt hat, um den'Bolzen zurückzuschieben, und eine ' Querrinne enthält, worin der Bolzen zur Feststellung der Nadel im Halter einschnappt. ■■■Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3631C true DE3631C (de) |
Family
ID=282585
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT3631D Active DE3631C (de) | Einrichtung zur Befestigung der Nadel in der Nadelstange der Nähmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3631C (de) |
-
0
- DE DENDAT3631D patent/DE3631C/de active Active
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