DE192133C - - Google Patents
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- DE192133C DE192133C DENDAT192133D DE192133DA DE192133C DE 192133 C DE192133 C DE 192133C DE NDAT192133 D DENDAT192133 D DE NDAT192133D DE 192133D A DE192133D A DE 192133DA DE 192133 C DE192133 C DE 192133C
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- rollers
- stump
- roller
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- hat
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A42—HEADWEAR
- A42C—MANUFACTURING OR TRIMMING HEAD COVERINGS, e.g. HATS
- A42C1/00—Manufacturing hats
- A42C1/08—Hat-finishing, e.g. polishing, ironing, smoothing, brushing, impregnating, stiffening, decorating
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Manufacturing & Machinery (AREA)
- Treatment Of Fiber Materials (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVM92133 ■-' KLASSE 4\a. GRUPPE
Um Filzhüten eine dauernde Form zu geben, wird der Stumpen bekanntlich appretiert und
dann auf eine geeignete Form gezogen. Damit nun der Hut einen hohen Glanz erhalten
kann, muß er zunächst wieder weich gemacht werden, ohne daß jedoch die Appretur und
die gegebene Form dem Hute verloren geht. Dieses Weichmachen der Hüte wird bisher
mit der Hand ausgeführt, und zwar von Stelle
to zu Stelle. Hierbei wird der Stoff weich und erwärmt sich auch, so daß die Appretur ihre
Bindekraft verliert. Diese Arbeit von Hand ist jedoch schwierig und bei harten Hüten
zeitraubend. Auch kann es hierbei vorkommen, daß manche Teile nicht genügend bearbeitet
werden, so daß der Hut noch harte Stellen aufweist, welche bei dem folgenden Glänzen (Lüstrieren), das in üblicher Weise
durch schnellaufende Filzscheiben erzeugt wird, wund werden, d. h. ihr Haar verlieren.
Durch die vorliegende neue Maschine sollen diese bei der Handarbeit auftretenden Mängel
vollständig behoben werden. Die Maschine arbeitet gleich der Hand in einer wellenförmig
hin und her gehenden, den Stoff fortlaufend brechenden Weise, und zwar derartig,
daß der Hutstumpen unter Fortschreiten zwischen einer Auflagerrolle und zwei hin und
her gedrehten Walzen wellenförmig gebrochen wird. Durch diese Bewegungsart der Walzen,
welche jede Hutstelle in einer Länge von etwa halbem Walzenumfang unter Druck
mehrmals bearbeiten, wird der Stoff warm und weich und die Appretur verliert auch
hier in gleicher Weise ihre Bindekraft. Von besonderem Vorteil ist hierbei, daß ein selbst-40
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tätiges Fortschalten des zu bearbeitenden Hutes stattfindet, welches ermöglicht, denselben
in allen seinen Teilen gleichmäßig weich zu machen.
In der Zeichnung stellen die Fig. ι und 2 eine zur Ausübung dieses Verfahrens
geeignete Maschine in Ansicht und Schnitt dar.
In dem Lagerbock α ist die Welle b geführt, und auf derselben ist das Exzenter r
und das Gewindestück e befestigt. Mittels der Klauenkupplung d, die an einem Flachkeil
verschiebbar angeordnet ist, wird die lose Riemenscheibe c angetrieben. Das Gleitstück
s, welches oben durch einen Bolzen befestigt ist, wird durch das Exzenter r pendelartig
bewegt und mit ihm auch das von einem Bolzen des Exzenters geführte Zahnsegment
t in der Weise, daß es um einen im Lagerbock α befestigten Bolzen schwingt.
p1 und- pu sind zwei fest gelagerte Walzen, ·
an denen seitlich Zahnräder angebracht sind, welche mit dem Segment t im Eingriff stehen
und durch dasselbe hin und her gedreht werden. q ist eine Schutzplatte für die bewegten
Teile.
Die Rolle 0 ist in dem in seiner Höhenlage verstellbaren Halter η gelagert. Sie preßt
den Hutstoff zwischen die Walzen pl und pn.
Der Preßdruck der Rolle ο wird durch den Hebel v, das durch den Handhebel χ verschiebbare
Gewicht u und die Feder w bewirkt,
y ist ein Fußhebel, vermittels dessen der Halter η mit der Rolle ο nach unten gezogen
werden kann, wenn der Hutstoff zwischen die Walzen eingelegt werden soll. Die
Teile ν, x,y sind durch Bolzen in den Gußböcken \ befestigt.
Sobald die Riemenscheibe c durch die Kupplung d mit der Welle b gekuppelt wird, überträgt
sich die Bewegung des Exzenters r auf das Gleitstück s, von diesem auf das Segment
t und auf die beiden Walzen p1 und pn,
und es entsteht eine Hin- und Herdrehung der Walzen. Wird nun der Hutstoff zwisehen
die Rollen p1, pu und ο gelegt, so erhält
derselbe eine wellenartige Brechung, gleichwie bei der reibenden Bewegung durch Hand. Diese wellenartige Bewegung wird
unter Druck öfters, etwa 8 bis IO mal, wiederholt, so daß ein Warm- und Weichwerden
des Stoffes entsteht. Nach dieser Bearbeitung einer Hutstelle wird der Stoff um ein Stück
fortbewegt und die weichmachende Bewegung wird wiederholt usf.
Die Fig. 3 bis 8 zeigen im Zusammenhang mit der Maschine eine Vorrichtung zum Fortbewegen des eingelegten Hutstoffes und einige
Einzelteile.
Das Fortbewegen des Stoffes wird hervorgebracht durch Aufheben des Druckes der in
ihrer Höhenlage verstellbaren Rolle o,- wobei der Stoff auf der Rolle 0 liegen bleibt und
die Walzen p1 und pu ohne Mitnahme des
Stoffes zurückgehen. Beim Vorwärtsgange von p1 und p" wird die Rolle 0 dann mit
dem Stoff an die beiden Walzen p1 und pn
wieder angepreßt, und der Stoff wird nun in einer halben Rollendrehung mitgenommen.
Das Aufheben des Druckes der Rolle 0 wird durch den Halter η in nachstehender Weise
bewirkt:
Der verstellbare Federdruck w preßt den Halter η mit der Rolle 0 nach oben, wodurch
gleichzeitig unter Vermittelung eines im Lager m drehbar gelagerten, mit dem einen
Ende in einem Anschlagschlitz des Halters η geführten Doppelhebels Z auch die Zugstange/
nach unten geht und ein an ihm zwischen den Spitzen der Stellschrauben gehaltener Gewindezahn
6 in das Gewindestück e der Welle b eingepreßt wird. Hierdurch entsteht bei Bewegung
der Maschine durch Drehung der Welle b ein Vorwärtsgehen der Zugstange/. Nach z. B. acht Umdrehungen befindet sie
sich in der punktierten Stellung (Fig. 3), wodurch der Hubzahn 2 an der Zugstange/ in
einen Hubzahn 3 an der Welle b greift (Fig. 6 und 7) und so der Gewindezahn 6
aus dem Gewindestück e und dadurch auch die Zugstange / in gewünschter Weise gehoben
wird, und zwar so lange, -bis die beiden fest gelagerten Walzen p1, pu frei zurückgehen
können. Im nächsten Augenblick zieht die Feder g die Zugstange / in ihre ursprüngliche
Lage zurück. Hierbei verhüten zwei seitlich an der Zugstange / gelagerte Rollen 1, die sich auf eine am Maschinengestell
angeordnete Gabel h legen, ein zu frühes Einschlagen des Gewindezahnes 6 in
das Gewindestück e. Die Gabel h ist in Richtung der Zugstange/beweglich und wird
durch die Federn i und f in bestimmter Lage gehalten. Bei normalem Stand der Zugstange
/ stehen die Rollen si in der Öffnung 4 der Gabel h (Fig. 8 und 3). Bei
Umdrehung des Gewindestückes e und Vorwärtsbewegen der Zugstange / wird die Gabel
h von den unterhalb der Gabel mitgehenden Rollen angehoben. Sobald jedoch die
beiden Hubzähne 2 und 3 ineinandergreifen, werden die Rollen 1 über die Gabel h gehoben.
Die Gabel h wird nunmehr durch die Federn i, i1 wieder in ihre alte Lage gebracht,
die Rollen kommen oben auf die Gabel zu liegen und beim Abgleiten der beiden Hubzähne
2 und 3 und dem Zurückgehen der Stange/ kann der Gewindezahn 6 nicht früher in das Gewindestück e eingreifen, als bis die
Rollen 1 wieder an die Öffnung 4 gelangt sind.
Durch einen an der Zugstange angebrachten Knaggen 5, der sich gegen einen verstellbaren
Hebel k anlegt, kann bei angehobenem Hebel Z die Stange/ ebenfalls angehoben und
dadurch die Stofffortbewegung ganz ausgeschaltet werden, da das Gewindestück 6
ständig aus dem Gewindeteil e gehoben ist und so ein Fortbewegen der Stange / nicht
mehr stattfinden kann.
Claims (5)
1. Maschine zum Weichmachen hart appretierter und geformter Hüte, dadurch
gekennzeichnet, daß der Hutstumpen unter Fortschalten zwischen einer Auflager- joo
rolle (0) und zwei hin und her gedrehten Walzen (p1 und pn) wellenförmig gebrochen
wird.
2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Auflagerrolle (0)
federnd gegen die Brechwalzen (P1UnUp11J
gedrückt wird und der Federdruck von Hand regelbar ist.
3. Maschine nach Anspruch I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Hut-Stumpen
auf der Auflagerrolle (0) durch die beiden Walzen (pl und pu) in Unterbrechungen
selbsttätig fortgeschaltet und nach jeder Fortschaltung an einer Stelle bearbeitet wird.
4. Maschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß nach genügender Bearbeitung
eines Stumpenteiles durch selbsttätiges Senken der Rolle (0) ein freier
Rückgang der Walzen (p1 und pn) ermöglicht
wird, während beim Hochgang derselben der Stumpen mittels der Walzen
(ρ1 und ρ11) um einen bestimmten Teil
fortbewegt und nach beendigtem Hub der Rolle (o) an eben diesem Teile weiter bearbeitet
wird.
5. Maschine nach Anspruch 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Unterbrechung
der Bearbeitung des Stumpens notwendige Senkung der Auflagerrolle (0) unter Zwischenschaltung eines drehbaren
Doppelhebels (I) mittels einer Zugstange (f) geschieht, die mit einem Gewindezahn (6)
in den Gewindeteil (e) der Antriebswelle (b) eingreift und durch Hubzähne
(2, 3) periodisch ausgehoben und durch einen Federzug wieder zum Eingriff ge
bracht wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE192133C true DE192133C (de) |
Family
ID=455478
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT192133D Active DE192133C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE192133C (de) |
-
0
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