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Verfahren und Maschine zur Herstellung von Blech-oder DrahtMalammern bzw.
Klammerstreifen.
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Grat besitzen. Eine Maschine verarbeitet bis zu 400.000 Stück pro Tag. Die so abgeschnittenen Drahtstücke gleicher Länge werden dann in einem Schüttler geglättet und dabei die abgeschnittenen Enden etwas abgerundet, und werden dann der Maschine zugeführt.
Die von den Schütteltrommeln erhaltenen Werkstücke werden in den Behälter I (Fig. 1, 3,4 und 5) geschüttet, welcher durch eine Kurbelwelle 2, die von einem Schneckenrad : ; und einer Schnecke 4 auf einer Welle 5 durch einen Motor 6 mittels Riemen 7 geschüttelt wird. Der Trog 8 empfängt die Werkstücke durch das Tor 9, das durch eine Schraube 10 einstellbar ist. Die Öffnung unterhalb des Tores 9 wird durch eine vibrierende Tür 11 abgeschlossen, die nahe dem Trog 8 auf Bolzen 12 drehbar gelagert ist und mit einem Hebel 13 verbunden ist, welch letzterer drehbar auf einem Bolzen 14 sitzt und mit dem gebogenen Ende 15 innerhalb der Fördervorrichtung 16 liegt (Fig. 4 und 5).
Von dem Trog S fallen die Werkstücke in die drehbare Fördervorrichtung 16. Beim Ansammeln der Werkstücke auf dem Boden der Fördervorrichtung 16 wird der Teil 15 des Hebels angehoben, wodurch die Tür 11 in Schliessrichtung bewegt wird, um die Zufuhr der Werkstücke von dem Behälter 1 nach der Fördervorrichtung zu regeln.
Die vibrierende Tür 11 wird also zwischen der oberen Lage (Fig. 3 und 4) und der unteren Lage. wie in Fig. 4 in gestrichelten Linien gezeigt, durch den Teil-M des Hebels 13 eingestellt. Wird die Tür 11 nach unten bewegt, so fallen die Werkstücke über die obere Kante der Tür von dem Trog 8 durch den Trichter 17 in die Fördervorrichtung 16. Durch Einstellung des Tores 9 wird die Maximalmenge der Werkstücke in der Fördervorrichtung bestimmt.
Die Fördervorrichtung 16 besteht aus einem feststehenden zylindrischen Gehäuse 18 und einer sich drehenden Scheibe 19, welche geschlitzte Stifte 20 trägt (Fig. 4, 5 und 7). Das äussere Ende der Trommel 18 wird durch einen Glassektor 21 und eine Platte 22 abgeschlossen (Fig. 5 und 7). Der Trichter 17 wird von der Platte 22 unterstützt und die Werkstücke treten ir die Fördervorrichtung durch eine Öffnung 2, in der Platte 22 ein.
Die Scheibe 19 sitzt auf einer Welle 24 und wird in Pfeilrichtung (Fig. 4) angetrieben, u. zw. durch Zahnrad 25 mittels des Ritzels 26, Riemen 27 und der Riemenscheibe 28 auf der Welle 2 (Fig. l, 3 und 5).
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Zweck ist jeder Stift 20 in Längsrichtung mit einer Nut 30 versehen, deren Tiefe gleich der Dicke eines Werkstückes ist, so dass nur ein Werkstück von jedem Stift erfasst werden kann. Bei der Bewegung der Stifte nach oben fallen andere etwa mitgetragene Werkstücke hinunter und werden ausserdem durch nachgiebige Finger 29, die auf dem Gehäuse 18 montiert sind, und in die Bahn der Stifte 20 hineinragen, abgeworfen (Fig. 8).
Diese federnden Finger werden von einem Stift gehoben und schnappen zurück auf den nächsten Stift. Die Schlitze im Gehäuse 18, durch welche die Federn 29 hindurchragen, werden von laminierten Metallplatten gebildet. Die Federn 29 sind im Durchmesser kleiner als die Werkstücke und der Abstand zwischen den Federn ist ebenfalls kleiner als der Durchmesser der Werkstücke, so dass Werk-
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kann ein Werkstück nicht etwa in senkrechter Lage an irgendeiner Stelle verbleiben, da der Abstand der Federn voneinander kleiner ist als der Durchmesser des Werkstückes. Auf diese Weise kann nur ein Werkstück von jedem Stift getragen werden, und ungefähr jeder Stift trägt ein Werkstück, wobei die Werkstücke parallel zueinander und ungefähr in Linie miteinander liegen.
Von den Stiften 20 werden die Werkstücke durch einen Abstreifer 31 abgestreift, der auf einem Block. 32 befestigt ist. Von da werden die Werkstücke in paralleler Anordnung nach oben in das Magazin bewegt (Fig. 6). Die Abstreifer 31 bilden Zinken einer Gabel und gehen durch die Querschlitze in den Stiften 20 hindurch. Die Stifte 20 liegen so nahe beieinander, dass ein Werkstück, welches von dem Abstreifer 31 abgestreift worden ist, nicht wieder zurück in die Fordervorriehtung fallen kann. Fortlaufende Bewegung der Scheibe 19 mit den Stiften 20 drückt daher die Werkstücke in das Magazin-M, in welchem sie in paralleler Anordnung aufgestapelt werden.
Ist das Magazin leer. so werden bei grosser Geschwindigkeit der Scheibe 19 die Werkstücke mit ziemlicher Kraft in das Magazin geworfen, beim Auffüillen des Magazins 34 verhindert jedoch das Gewicht der aufgestapelten Werkstücke einen derartigen Vorgang und selbst bei hoher Geschwindigkeit der Scheibe 19 werden die Werkstücke ohne grosses Geräu-eh einfach 111 das Magazin durch den Kanal hineingedrückt.
Das Magazin 34 wird von einer Seite durch Feder 36 und Block 32 begrenzt und an der gegenüber- liegenden Seite durch den Block 37 am Boden des Magazins, die drehende Verteilerscheibe 38 und weiterhin durch den unter Federdruck stehenden Kolben 59 und Block 40 oberhalb der Scheibe 38. Oben ist das Magazin offen und wenn es ganz angefüllt ist, rollen die überflüssigen Werkstücke über die obere Kante der
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Werkstücke in dem Magazin durch die Seitenwände 42 und die vordere Glasplatte 43 gehalten (Fig. 6 und 7). Fig.
7 zeigt, wie das Eintrittsende des Magazins 34 zwischen den Platten 42 und 43 bei 44 und 45 abgeschrägt ist, so dass die Werkstücke, wenn sie den oberen Teil des Magazins erreichen, nicht nur parallel zueinander liegen, sondern auch in voller Deckung, da die Enden in einer Ebene liegen.
Die so parallel aufgestapelten und in Deckung miteinander liegenden Werkstücke werden in paralleler Anordnung durch eine Verteilervorrichtung den sich drehenden Formscheiben der Maschine zu-
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stücke gruppenweise durch die Maschine zu schicken, d. h. der Verteiler gibt Gruppen bestimmter Anzahl in bestimmten Abständen an die Formvorrichtung ab und nach dem Formen werden die Gruppen auf einen Stoffstreifen gepresst. Dabei kann allerdings noch eine weitere, leichte Änderung in dem Abstand der einzelnen Klammern voneinander und der Gruppen voneinander bewerkstelligt werden, wie später beschrieben werden wird.
Der Verteiler besteht aus einem am Umfang mit Zähnen ausgestatteten Rad, welches fortlaufend Werkstücke von dem Magazin aufnimmt und in paralleler Anordnung zueinander festhält. Die Formkette arbeitet mit dem Verteilerrad oder der Verteilerscheibe zusammen, um eine bestimmte Anzahl von Zahnlücken zu bestimmter Zeit auszufüllen, so dass dieselben keine Werkstücke mit sich führen. Dadurch . wird die Beförderung der Klammern in Gruppen erzielt. Die Verteilerscheibe 38 ist so stark, wie die Länge der Werkstücke und besitzt in gleichmässigem Abstande am Umfang Schlitze 51, in welche die Werk- stücke vom Magazin hereinfallen, wenn die Schlitze sich nach oben bewegen (Fig. 5 und 6).
Die Verteilerscheibe besteht aus zwei Hälften oder Scheiben 47. 48, die auf einer Welle 49 montiert sind (Fig. 9), welche durch ein Zahnrad 50 (Fig. 1) gedreht wird. Die Schlitze erstrecken sich in den Körper der Verteilerscheibe. wie in Fig. 9 gezeigt, um Raum für Platten 52 zu ergeben, welche nach innen von den Schlitzen weg oder nach aussen in die Schlitze geschoben werden können, je nachdem ein Werkstück befördert werden soll oder nicht. Werden die Platten 52 nach der Mitte zu zurückgezogen, so sind die Schlitze 51 offen und die Werkstücke in dem Magazin fallen in die Schlitze hinein, sobald dieselben den Punkt 5. 3 an der oberen Ecke des Blockes 37 (Fig. 6) passieren.
Infolge der hohen Geschwindigkeit des Verteilers befinden sich
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Werkstück ergreift, er mit Sicherheit ein weiter oben befindliches WerkstÜck aufnimmt, da die grosse Anzahl der Wersktüeke im Magazin durch das Gewicht der Werkstücke bestrebt ist, in die Schlitze einzudringen.
Die Feder 36 gleicht irgendwelchen Unterschied im Druck aus, welcher Unterschied durch unregelmässige Zufuhr von der Fördervorrichtung oder mehr noch durch unregelmässige Abnahme (Gruppen) hervorgerufen wird.
Die Tiefe der Schlitze 51 ist ungefähr gleich dem Durchmesser der Drahtstücke, so dass die Drahtstücke, wenn sie auf dem Boden des Schlitzes aufruhen. unter der Spitze 54 des Kolbens 59 vorbeigeführt werden. Der Kolben wird durch Mutter 55 so eingestellt, dass genügend Spielraum vorhanden ist. Sollte ein Werkstück zwischen der Verteilerscheibe und der Spitze 54 eingeklemmt werden, so gibt der Kolben infolge der Feder-56 nach und lässt das Werkstück hindurch. Nachdem die Spitze 54 des Kolbens passiert ist, werden die Werkstücke durch Führungsblöcke 58 gegen Herausschleudern gesichert.
Um die Werkstücke gruppenweise zu befördern, können die Schlitze 51 mittels einer Modellkette 57 (Fig. 3, 6,10) abgeschlossen werden. Die endlose Formkette läuft über Kettenräder 60 und lose Führungrollen 61, 62. Die Modellkette oder der Riemen 57 besteht aus einem Band, das Drähte trägt, die Zähne bilden und das Band vollkommen einschliessen. Das. Kettenrad 60 hat dieselbe Teilung, wie die Verteiler-
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durch die Drähte gebildeten Vorsprünge auf dem Riemen 57 treten in Eingriff mit den Schlitzen der Ver- teilerscheibe. 38 (Fig. G) Imd drücken die Platten 52 zurück und aus den Schlitzen 51 heraus. Seitenflanschen 66,67 an den Kettenrädern 60 halten den Riemen 57 m Linie mit der Verteilerscheibe.
Gewisse, die Zähne des Riemens 57 bildende Drähte sind bei 68 (Fig. 10, 11) abgeschnitten, um zu verhindern, dass bestimmte Platten 52 aus den Schlitzen 51 zurückgeschoben werden. Da also die ausgeschnittenen Teile 68 des Riemens 57 in Deckung mit den Schlitzen 51 der Verteilerscheibe treten, bleiben die Platten 52 in der
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Platte 69. Eine dieser Platten oder vorzugsweise beide tragen ringförmige FÜhrungen 70, welche konzentrisch zur Welle 49 verlaufende Rillen bilden (Fig. 6).
Die Platten 52 sind in ähnlicher Weise an den Enden gezahnt oder gerillt, so dass die Rillen 70 in Eingriff mit den Rillen der Platten 52 treten, wenn die Platten durch die Zähne der Formkette 67 zurückgeschoben worden sind, und in dieser Lage werden dann die Platten ungefähr während einer Drehung der Verteilerscheibe um 1800 gehalten, bis die Platten 52 an der Spitze 54 des Kolbens 59 vorbeigeführt worden sind. Wenn die Platten 52 durch die Zähne der Formkette 57 nicht zurückbewegt worden sind, so treten die Rillen der Platten 52 in Eingriff mit andern Rillen 70 und werden dadurch in der äusseren Lage gehalten, bis sie die Spitze 54 des Kolbens 59 passiert haben.
Die kreisförmigen Rillen 70 könnten noch über den Punkt 72 (Fig. 6) hinaus fortgesetzt werden. Dies ist jedoch nicht notwendig, da die Blöcke 58 die Werkstücke in den Schlitzen der Verteilerscheibe halten. An'der Stelle 73 der Führung 74 (Fig. 6 und 9) werden die Platten zwangsläufig nach aussen gedrückt und von dem andern Ende der Führung 74 bis zum Anfang 71 der kreisförmigen Rillen 70 sind die Platten frei beweglich, befinden sich jedoch naturgemäss in der äusseren Lage. Durch die Auswärtsbewegung der Platten 52 mittels der Führung 73, 74 werden die Werkstücke von dem Umfang der Verteilerscheibe in die Sehlitze 75 der ersten Formscheibe 76 befördert (Fig. 6).
Die erste Formscheibe ist im Schnitt in Fig. 14,15, 22 gezeigt und besteht aus zwei Hälften bzw. zwei Scheiben und jede Hälfte weist am Umfang Vorsprünge und Vertiefungen auf, um die Eindrücke in
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Schlitzes 75 (Fig. 13) dient dazu, das Werkstück in der Mittellage im Schlitz festzuhalten. Der weitere Teil 78 erlaubt Ausdehnung des Werkstückes unter Druck. Der Vorsprung 79 auf dem Boden des Schlitzes (Fig. 12, 13 und 15) erzeugt die Vertiefung. 80 im Werkstück (Fig. 18), zwecks Befestigung der Klammern an dem Band.
Wenn die Platten 52 durch die Führung 74 in der Verteilerseheibe. 38 radial nach aussen bewegt werden, um die Werkstücke in die Schlitze 75 der Formscheibe 76 zu drücken, werden die Werkstücke über die Spitze einer Führung 82 bewegt (Fig. 6 und 12). Die Führung umgibt teilweise die Aussenseite der Formseheibe 76 und hält die Werkstücke in den Schlitzen 75. Die Spitze der Führung 82 erstreckt sich in die Umfangsnut 81, welche für diesen Zweck in der Verteilerscheibe. ? und den Platten 52 vorgesehen ist (Fig. 9 und 12).
Während die Führung 82 Herausfallen der Werkstücke aus den Schlitzen 75 verhindert, wird seitliche Verschiebung durch Führungen S3 verhindert, welche von der Stelle 84, an der die Werkstücke die Verteilerscheibe verlassen bis zur Stelle 85 (Fig. 20) verläuft, wo die Werkstücke in die Schlitze 75 durch die Rolle 86 hineingepresst werden (Fig. 15 bis 18). Die Rolle 86 sitzt lose drehbar in Lagern 87 und wird durch Reibung mit den Werkstücken, die von der Formscheibe 76 getragen werden, gedreht. Die Rolle 86 wird durch Setzschruben 9 (Fig. 21 und 3) eingestellt, um den gewünschten Druck auf die Werkstücke auszuüben.
Die Formscheibe 76 sitzt auf einer Welle 90 und ist durch Zahnräder 91. 50 mit der Ver-
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noch eine Führung 92 angeordnet, welche den Umfangsrand der Formscheibe umgibt (Fig. 20).
Wie in Fig. ! 4 gezeigt, werden die beiden Hälften der Formscheibe 76 auf der Welle 90 durch Muttern 9J mit Abstandsringen 94 zusammengehalten, durch Änderung der Länge der Ringe 94 kann der Abstand der Hälften geregelt werden.
Die Formscheibe 76 dient dazu, dem Werkstück verschiedene Formen zu erteilen (z. B. andere als die, welche in den Figuren gezeigt sind). Wie in Fig. 16, 17, 19 gezeigt. werden Vertiefungen 95 in dem Werkstück durch Vorsprünge 79 geformt. Diese Vertiefungen können jedoch wegfallen und das Werkstück kann einfach abgeflacht werden. Eine Abflachung der Werkstücke durch Rolle 86 ist erwünscht, um dünne Klammern zu bilden. Formseheibe 76 kann auch nur als Übertragungsmittel der Werkstücke dienen. Eine Abflachung der Werkstücke in der Formscheibe 76 verhindert weiterhin eine Änderung der Lage derselben und erleichert die Abgabe an die nächste Formseheibe.
Die Werkstücke verbleiben in den Schlitzen 75 der Formscheiben 76 bis sie in Eingriff mit einer Biegerolle 96 treten, die drehbar in Lagern 97 eines einstellbaren Blockes 98 ruht (Fig. 20 und 22). Dieser Block besteht aus zwei Hälften, um das Montieren der Biegerollen zu erleichtern und sitzt verschiebbar auf zwei parallelen Seiten einer Hülse 99, welche in dem Raum zwischen den Hälften der Formscheibe 76 beweglich angeordnet ist (Fig. 14, 20, 22). Zwischen den Blockhälften1st ein Blech 100 befestigt (Fig. 14, 20). welches durch die Öffnung 101 zwischen den Hälften der Formscheiben 76 (Fig. 14) hindurchragt.
Durch Verschiebung der Platte 100 kann die vom Block getragene Biegerolle 96 eingestellt werden.
Die obere Kante der Blechplatte 100 weist eine Verstärkung 188 auf. in welche Einstellschrauben 189, 190 eingeschraubt sind (Fig. 20). Durch die Schrauben kann die Platte in verschiedenen Richtungen verschoben werden. Die Klemmen 191 (Fig. 14 und 20) werden auf der Stange 192 durch Muttern 193 fest- geklemmt, wodurch die Biegerolle 96 gegen Verschiebung gesichert wird. Muttern 194 auf der Einstellschraube 190 dienen zur Regelung der wagreehten Lage der Biegerolle 96, durch Drehung der Platte 100 des Blockes 98 und der Hülse 99 um den Ring 94. Durch Festklemmen der Klemme 196 durch die Mutter 194
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rahmen durch Bolzen 196 getragen (Fig. 14 und 20).
Zur weiteren Sicherung der Einstellung der Rolle 96 wird die Platte 100 an jeder Seite durch Unterlagscheiben 197 verstrkt, welche auf die Platte 100 durch Muttern 198 und Bolzen 199 geklemmt werden, welch letztere in den Maschinenrahmen eingeschraubt sind.
Durch diese Vorrichtung kann die Rolle in eine beliebige Lage verschoben und darin festgehalten werden.
Die Biegerolle hilft, wie bereits erwähnt, in der Überführung der Werkstücke, die bereits teilweise geformt sein können, von der Formscheibe 76 in die Vertiefungen der Formscheibe 102 und weiterhin zum Biegen der Werkstücke.
Die zweite oder Hauptformscheibe 102 (Fig. 24) weist Eindrücke oder Formen 107 auf, die in gleichem Abstand am Umfang vorgesehen sind. Die Formen 107 sind entsprechend den an der Biegung herzustellende Eingriffsflächen ausgebildet. Die Teilung bzw. der Abstand der Form ist derselbe, wie bei den Vertiefungen der ersten Formscheibe 76, und der Verteilerscheibe 38. Formscheibe 102 sitzt auf einer Welle 103 (Fig. 1 und 25) und wird durch Muttern 104 in Stellung gehalten. Die Formscheibe 102 ist mit Formscheibe 76 durch Zahnräder 105, 106 verbunden, welche auf den Wellen 103 bzw. 90 der Formscheiben
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Formen 107 der Formscheibe (Fig. 22,24).
Nach der Biegung werden Werkstücke in den Formen 107 der Formscheiben 102 durch Platten 109 gehalten (Fig. 24,26). Bis dahin hat die Bildung der Eingriffsflächen an der Biegung der Klammer noch nicht oder nur zumTeil stattgefunden. Die Eingriffsflächen können glatt oder hakenförmig sein. Die Werkstücke sind jedoch jetzt soweit fertig, dass diese Eingriffsflächen nun geformt werden können. Zu diesem Zweck werden die Werkstücke in den Formen 107 unter
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Formen 107 treten (Fig. 26, 27). Nach dem Passieren der Formscheibe 110 werden die Werkstücke in den Vertiefungen oder Formen der Formscheibe durch Platten 109 gehalten (Fig. 26).
Um die gewünschte Formgebung an der Biegung der U-förmig gebogenen Werkstücke oder Klammern zu erhalten, ist die zur Prägung vorgesehene Folnscheibe 110 auf der Welle 111 einstellbar mit Bezug auf die Formscheibe 102 angeordnet. Diese Einstellung wird durch Keile 120, 121 bewerkstelligt, die unter den Lagern 116, 117 sitzen, welche auf den Hauptlagerkonsolen 118, 119 angeordnet sind (Fig. 1 und 29). Die Lage der Keile 120, 121 wird durch Setzschrauben 121 geregelt, so dass durch Hinein-oder Herausschieben die Lager 118, 119 mit der Welle 111 und der Formseheibe HO gesenkt oder gehoben werden.
Eine ebenfalls wichtige Einstellungsvorrichtung, um korrekte Formgebung zu erhalten, wird durch die in Fig. 30 dargestellten Spiralzahnräder ermöglicht, welche den Antrieb der Welle 111 von der Welle 103 bewerkstelligen. Durch axiale Verschiebung eines der Räder erfolgt Drehung einer der Formscheiben zwecks genauer Einstellung der Schlitze der miteinander zusammenarbeitenden Scheiben. Weiterhin wird Einstellung bei Heben und Senken der Welle 111 ermöglicht, um etwaiges Spiel zwischen den Zahnrädern zu beseitigen. Wie in Fig. 1 und 3 gezeigt, sind die Spiralzahnräder 113, 114 fest auf der Welle 111 montiert und stehen in Eingriff mit den Spiralrädern 115, 116 auf der Welle 100'.
Ist es notwendig, die Winkelstellung zwischen den Formscheiben 102 und 110 zu ändern, so wird Rad 115 in einer oder der andern Richtung auf der Welle 103 durch Muttern 123 verschoben. Dabei wird das Rad gegen Drehung auf der Welle durch eine Feder 124 gehalten und es wird die Welle 111 mit Bezug auf die Welle 103 gedreht, wobei die Drehbewegung proportional zu dem Winkel der Spiralzähne und zu der Länge der Axialbewegung des Rades 115 ist. Zahnrad 116 sitzt auf der Nabe des Rades 115 und wird durch eine Feder 125 und Muttern 126 in Stellung gehalten. Durch die Muttern 126 kann das Rad 116 auf der Nabe des Rades 115 axial verschoben werden, um Spiel zwischen den Zähnen der Räder 113, 114 auf Welle 111 und der Räder115 116 auf Welle 103 zu beseitigen.
Eine solche Einstellung ist infolge der Verstellbarkeit der Welle 111 zur Welle 103 nötig und findet natürlich auch bei Abnützung der Räder statt.
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Eingriff miteinander stehende Spiralzahnräder miteinander gekuppelt. Ein Rad jedes Paares kann auf seiner Welle durch Muttern axial verschoben werden, zwecks Winkeleinstellung der Scheiben. Z. B. ermöglichen Muttern 127 des Zahnrades 91 Einstellung der Verteilerscheibe 38 und der Formscheibe 76 (Fig. 1). Das Zahnrad 64, das in Eingriff mit dem Zahnrad 65 steht, wird durch Muttern 128 verschoben
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in Eingriff mit dem Zahnrad 106 steht, kann durch Muttern 129 verschoben werden (Fig. 1), um die Formscheiben, 102, 76 aufeinander einzustellen.
Es sei weiterhin darauf hingewiesen, dass je zwei miteinander arbeitende Scheiben durch ein besonderes Paar Zahnräder verbunden sind, so dass eine Einstellung zwischen zwei Scheiben nicht die Einstellung der andern Scheiben beeinflusst.
Während der Prägung der EingTiffsMchen an den Biegungen der Werkstücke durch die FOI1n- sel. eibe HO bewegen sich die Werkstücke unter Platten 109 auf der Formscheibe 102 und die Enden der
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durch Muttern 132 mit Bezug auf die Formscheibe 102 eingestellt werden. Setzschrauben 133, 1.'34 sind für die Einstellung der Rollen mit Bezug auf das Band 139 vorgesehen. Auf dieseWeise können die Seitenrollen in beliebige Lage gebracht werden, um die Schenkel der Werkstücke auf das Band zu pressen, Flanschen 135 der Seitenrollen (Fig. 34) sichern das Biegen der Werkstücke in der Mitte.
Das Band 139 hat eine durch eine Schnur verstärkte Kante 140. Das Band wird durch Führung 136 tangential an der Formscheibe 102 vorbeigeführt, mit der verstärkten Kante 140 in der Mitte zwischen den Schenkel der geformten Werkstücke. Die Schenkel der Werkstücke werden mit dem Band durch Anpressen mittels der Seitenrollen 130 befestigt. Die Bandführung 136 ist nach dem Umfang der Formscheibe zu durch eine Setzschraube 137 und seitlich durch eine Setzschraube 138 einstellbar (Fig. 25,26 und 34). Es ist ersichtlich, dass auf diese Weise eine Anzahl Werkstücke zu gleicher Zeit und allmählich durch die Rollen auf das fortlaufend sich bewegende Band aufgepresst werden.
Der Abstand der Klammern voneinander auf dem Band wird haupssächlich durch den Abstand der Formen 107 voneinander auf der Fonnscheibe 102 bestimmt, da während des Aufpressens die Werk-
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stücke noch von der Formscheibe getragen werden. Zu gleicher Zeit regelt dabei die Formscheibe 102 die Bewegung des Bandes.
Die Bewegung des Bandes wird weiterhin durch die in Fig. 31,32 und 33 dargestellte Förder-und Spannvorrichtung geregelt. Die Rolle 141 besitzt eine geriffelte oder mit Gummi abgedeckte Umfangs- fläche und sitzt auf einer Welle 142, die unter Vermittlung einer Reibungskupplung 143 durch Welle 144 und Kettenrad 145 angetrieben wird. Ein Band 146, das wenig Reibung auf das Band 139 ausübt, ist mit einem Ende an einem Bolzen 150 befestigt und mit dem andern auf einer Trommel 147. Die Trommel hat einen hervorstehenden Handgriff 148.
Durch Bewegung des Handgriffes 148 entgegen dem Druck einer Feder 149 in die in gestrichelten Linien gezeigte Lage 151 (Fig. 31) wird das Band in der in gestrichelten Linien gezeigten Lage 155 gehalten und im Abstand von. der Rolle 141. In gestrichelter Lage wird der Handgriff durch einen Stift 152 gehalten, welcher in eine Öffnung 153 der Platte 154 eindringt. Das Band 1. 39 mit den daran befestigten Klemmern wird zwischen die Rolle 141 und das Band 146 hindurchgeführt.
Wird Stift 152 herausgezogen, so wird das Band 146 durch die Feder 149 gegen den Klammerstreifen und gegen die Rolle 141 gedruckt. Infolge der dadurch erzeugten Reibung wird der Klammerstreifen durch Drehung der Rolle 141 mitgenommen und zwischen der Rolle 141 und der Stelle. an welcher
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Die Welle 144 wird mit etwas grösserer Geschwindigkeit angetrieben als notwendig um die Rolle 141 mit derselben Geschwindigkeit zu drehen, mit welcher der Klammerstreifen die Formscheibe 102 verlässt.
Der Unterschied der Geschwindigkeit wird durch Gleiten der Reibungskupplung 143 ausgeglichen.
An den Stellen, wo das Band zwischen den Gruppen der Klammern keine Klammern enthält, findet die Fortbewegung des Bandes lediglich durch die Rolle 141 statt, die sich dann mit derselben Geschwindigkeit dreht, wie die Welle 14.. J. Oberhalb der Formscheibe ist eine Fürhungsrolle 56 für das Band 139 vorgesehen, um deren Umfang das Band durch eine an einem Arm 158 angeordnete ausschwingbare Rolle 7o7 in Reibungseingriff gehalten wird. Die Rolle 156 ist mit einer konischen Reibungstrommel 159 ausgestattet, die in Eingriff mit einem Konus 160 auf einer Welle 161 steht. Letztere wird gegen Drehung durch eine gegabelte Klemme 162 festgehalten.
Der Konas 160 wird durch eine Feder 164 gegen die Reibungstrommel 7o9 gedruckt und die Spannung der Feder ist durch eine Schraube 163 einstellbar, Die Reibung zwischen dem Band und der Rolle 156 ist grosser, als die Reibung zwischen der Trommel 156
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in dem Band 1. 39 oberhalb der Formscheibe fast keine Spannung vorhanden ist. Weiterhin wird die Mutter 76J eingestellt, so dass die Kupplung 143 die Rolle 141 und das Band 139 gerade mitnimmt.
Der Abstand der Klammern wird erhöht, indem die Kupplugn 143 angezogen wird. so dass zwischen der Form-
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zwischen den Werkstuecken beim Aufpressen mit entsprechender Vergrösserung des Abstandes. Die GleitbewegungkannerhöhtwerdendurchVerminderungdesDruckesderSeitenrolle130aufdieSchenkel der Werkstücke, so dass diese nur verhältnismässig lose auf das Band aufgepresst werden. In einem solchen Falle werden die Werkstücke später durch flache Rollen fest auf das Band gepresst. Der Abstand der Werkstücke oder Klammern voneinander kann vermindert werden durch Reibungserhöhung zwischen der Trommel 159, der Rolle 156 und dem Konus 160 und durch Anspannen der Kupplung 14 : ;, so dass das ganze Band in gespanntem Zustand gehalten wird.
Nach dem Aufpressen der Klammern z'eht sich das Band wieder etwas zusammen, wodurch der Abstand der Klammern voneinander verkleinert wird. Das Band wird von Spule 170 (Fig. 31) zugeführt und der fertige Klammerstreifen wird von der Trommel 147 durch eine Rinne 171 in einen Behälter od. dgl. abgeführt.
Nachdem die Werkstücke in dem Magazin 34 durch die Seitenwände 44, 45 parallel und in genauer Deckung aufgestapelt worden sind. werden sie in dieser Para. llellage durch die ganze Maschine geschickt.
Die Formscheiben und Träger zur Aufnahme und Beförderung der Werkstücke liegen dabei alle in derselben Ebene und sind innerhalb gewisser Grenzen einstellbar.
Nach Anlassen des Motors 6 wird der Riemen li. durch Verschieben der Riemenführung 174 von der losen Riemenscheibe 177 auf die Festscheibe gebracht und damit die Maschine in Drehung versetzt.
Der Riemen wird von der Riemenscheibe 176 des Motors angetrieben. Vor der Verschiebung des Riemens wird durch den Motor sofort nach dem Anlassen desselben der Trichter und die Fördervorrichtung angetrieben, um das Magazin 34 anzufÜllen, und sobald letzteres gefüllt ist, wird die Riemenführung 174 verschoben, um den Hauptteil der Maschine einzuschalten. Der Antrieb der Maschine erfolgt durch Welle 178, Schnecke 179, Schneckenrad 180, Welle 181. Ritzel 182 und Zahnrad 7. 3 auf Welle 10. 3. Von letzterer wird der Rest der Maschine angetrieben. Kettenrad 74J für den Antrieb der Welle 144 wird
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