DE475333C - Maschine zur Herstellung von aus Drahtabschnitten gleicher Laenge bestehenden Klammern und zur Aufreihung auf einen laufenden Stoffstreifen - Google Patents

Maschine zur Herstellung von aus Drahtabschnitten gleicher Laenge bestehenden Klammern und zur Aufreihung auf einen laufenden Stoffstreifen

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DE475333C
DE475333C DES69595D DES0069595D DE475333C DE 475333 C DE475333 C DE 475333C DE S69595 D DES69595 D DE S69595D DE S0069595 D DES0069595 D DE S0069595D DE 475333 C DE475333 C DE 475333C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A44HABERDASHERY; JEWELLERY
    • A44BBUTTONS, PINS, BUCKLES, SLIDE FASTENERS, OR THE LIKE
    • A44B19/00Slide fasteners
    • A44B19/42Making by processes not fully provided for in one other class, e.g. B21D53/50, B21F45/18, B22D17/16, B29D5/00
    • A44B19/44Securing metal interlocking members to ready-made stringer tapes
    • A44B19/46Securing separate interlocking members

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  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

  • Maschine zur Herstellung von aus Drahtabschnitten gleicher Länge bestehenden Klammern und zur Aufreihung auf einen laufenden Stoffstreifen Die Erfindung betrifft eine Maschine zur Herstellung von auf einem Stoffstreifen aufgereihten Blech- oder Drahtklammern, «-elche als Verschlüsse für Kleidungsstücke o. dgl. Verwendung finden.
  • Gemäß der Erfindung werden die Klammern aus einzelnen Drahtstücken gleicher Länge dadurch hergestellt, daß diese Drahtstücke zuerst in einen Behälter geführt, von dort in Parallelanordnung in einem Magazin aufgestapelt werden, von wo sie durch eine sich drehende Scheibe einzeln den Biege- und Prägevorrichtungen zugeführt werden. die ebenfalls aus sich drehenden Scheiben bestehen. Die ungefähr U-förmig vorgebogenen Klammern «-erden dann durch ein Rollenpaar auf ein sich bewegendes Band gepreßt. Durch die fortlaufende Drehbewegung der Maschinenteile erreicht die Arbeitsleistung (las größtmöglichste Maximum, und das Erzeugnis wird entsprechend verbilligt. Die Scheibe, die die Drahtstücke aus dem Magazin herausbefördert und zu diesem Zweck am Umfang mit Vertiefungen versehen ist, weist verschiebbare Platten oder Blöcke auf; welche zum Ausfüllen der Vertiefungen dienen. Die Stellung der Blöcke wird durch eine Formkette beeinflußt, und gemäß der Form der Kette werden daher auf einem fortlaufenden Band in bestimmten Zwischenräumen Gruppen von Klammerreihen aufgepreßt. Die Schenkel der Klammern werden vorzugsweise mit an der Innenfläche, mit der sie in Eingriff mit dem Band treten, mit Vorsprüngen versehen, und in die Biegung der Klammer werden Flächen gepreßt, die in Eingriff mit den Flächen einer andern Klammerreihe treten und häufig die Form ineinander hakender Teile besitzen.
  • Abb. i ist eine Aufsicht der Maschine; Abb. 2 ist eine Endansicht von rechts gesehen (Abb. i) ; Abb. 3 ist eine Seitenansicht von Abb. i, von vorn gesehen; Abb. d. ist eine Ansicht des Behälters der Fördervorrichtung und des Magazins für die Draht- oder Blechstücke, aus denen die Klammern geformt werden-, Abb. 5 ist eine Aufsicht der Abb. d.; Abb. 6 ist eine Ansicht des Magazins und der Verteilerscheibe der Vorrichtung zur Verteilung der Klammern in Gruppen und eines Teiles der ersten Scheibe zum Formen der Arbeitstücke; Abb. 7 ist ein Schnitt durch das Magazin nach 7-7 der Abb.6 in vergrößertem Maßstabe; Abb. 8 ist ein Schnitt nach 8-8 der Abb. 4; Abb.9 ist eine Aufsicht und teilweiser Schnitt nach Linie 9-9 der Abb. 6; Abb. io ist eine abgebrochene Ansicht der Formkette, durch welche die Gruppenanordnung der Klammern bestimmt wird; Abb. i i ist ein Schnitt durch die Kette der Abb. i o; Abb. 1,2 ist eine abgebrochene Teilansicht der Verteilerscheibe und der ersten Formscheibe, da wo die Werkstücke an die Formscheibe abgegeben werden; Abb. 13 ist eine Aufsicht der Abb. t2; Abb. 14 ist ein Schnitt nach 14-i4 der Abb. 2o; Abb. 15 zeigt einen Teilschnitt durch die erste Formscheibe mit dem Werkstück in Stellung zwecks Eindrückens von Vertiefungen in die Schenkel der zu formenden Klammer; Abb. 16, 17 und 18 sind Ansichten des Werkstückes nach der ersten Formgebung durch Pressen; Abb. i9 zeigt das Werkstück nach der Biegung desselben; Abb.2o ist eine Ansicht der ersten und zweiten Formscheibe und der Biegerolle; Abb.2i ist ein Schnitt nach' 21-2i der Abb. 3 ; Abb. -2-2 ist ein Schnitt nach 22-22 der Abb. 20; Abb. 23 zeigt das Formen der Schenkel mit den Vorsprüngen zur Befestigung am Band; Abb. 24 zeigt die Überführung der Werkstücke von der ersten Formscheibe auf die zweite Formscheibe; Abb. 25 ist eine Aufsicht der Vorrichtung zum Aufpressen der vorgeformten Werkstücke auf einen Stoffstreifen; Abb.26 ist eine Ansicht dieser Vorrichtung; Abb.27 veranschaulicht die Formgebung der ineinanderhakenden Eingriffsflächen an der Biegung der Klammer; Abb. 28 ist eine Einzelheitsansicht der Vorrichtung zum Aufpressen der Klammer auf den Stoffstreifen; Abb.29 zeigt ein einstellbares Lager für die Stanzscheibe zur Ausprägung der ineinanderhakenden Eingriffsflächen der Klammern; Abb. 30 ist eine Einzelheitsansicht der Verbindung der Wellen zweier sich drehender Formscheiben, welche eine Einstellung der Formscheiben zueinander ermöglicht; Abb. 31 ist eine Ansicht der Bewegungsvorrichtung für den Stoffstreifen; ' Abb. 32 ist eine Endansicht der Abb. 31 (von rechts gesehen); Abb. 33 ist eine Aufsicht und teilweiser Schnitt der Bewegungsvorrichtung des Bandstreifens; Abb.34 ist ein Schnitt nach 34-34 der Abb. 28 ; Abb. 35, 36, 37 sind Ansichten eines Ausführungsbeispieles der fertig geformten Klammer; Abb. 38 zeigt das Ineinandergreifen zweier gegenüberliegender Klammerstreifen; Abb.39 ist Ansicht eines vollständigen Verschlusses, der aus den Streifen aufgereihter Klammern hergestellt ist.
  • Die für die Herstellung der Klammern verwendeten Stücke werden vorzugsweise von einem runden Draht abgeschnitten, der aus einer Legierung besteht, wie Nickelsilber, Duralumin oder anderen leichten, nicht rostenden Legierungen, welche verhältnismäßig leicht gerollt und gepreßt werden können. Die Benennung »Draht« schließt irgendein längliches Werkstück von gewünschtem Querschnitt ein, und nicht nur ein rundes Drahtstück. Der runde Draht wird jedoch für die Herstellung der Klammern bevorzugt. Der Draht wird, wie er von der Hütte kommt, in Stücke gewünschter Länge geschnitten. wqbei Sorgfalt darauf zu legen ist, daß die Enden gerade sind, wenn möglich nicht abgeflacht werden und keinen Grat besitzen. Eine Maschine verarbeitet bis zu 400 000 Stück täglich. Die so abgeschnittenen Drahtstücke gleicher Länge werden dann in einem Schüttler geglättet und dabei die abgeschnittenen Enden etwas abgerundet, sie werden dann der Maschine zugeführt.
  • Die von den Schütteltrommeln kommenden Werkstücke werden in den Behälter i (Abb. i, 3, ,4 und 5) geschüttet, welcher durch eine Kurbelwelle 2, die von einem Schneckenrad 3 und einer Schnecke 4 auf einer Welle 5 durch einen Motor 6 mittels Riemen 7 Antrieb erhält, geschüttelt wird. Die vor dem Behälter i liegende Rinne 8 empfängt die Werkstücke durch den Schieber 9, der durch eine Schraube io in der Höhe einstellbar ist. Die Öffnung unterhalb des Schiebers 9 wird durch eine schwingbar gelagerte Sperre i i abgeschlossen, die nahe der Rinne 8 auf Bolzen 12 drehbar gelagert ist und mit einer Stange 13 verbunden ist, die mit einem um einen Bolzen 14 schwingenden Winkelhebel verbunden ist, der mit dem gebogenen Ende 15 innerhalb der Fördervorrichtung 16 liegt (Abb. 4 und 5). Aus der Rinne 8 fallen die Werkstücke in die drehbare Fördervorrichtung 16, in die das gebogene Ende 15 des Winkelhebels 13 hineinragt. Beim Ansammeln der Werkstücke auf dem Boden der Fördervorrichtung 16 wird das gebogene Ende 15 des Winkelhebels angehoben, wodurch die Sperre i i in Schließlage bewegt wird, um die Zufuhr der Werkstücke von dem Behälter i nach der Fördervorrichtung zu regeln. Die schwingbare Sperre i i wird also zwischen der oberen Lage (Abb. 3 und .4) und der unteren Lage, wie in Abb. 4. in gestrichelten Linien gezeigt, durch den Teil 15 des Hebels 13 eingestellt. Wird die Sperre i i nach unten bewegt, so fallen die Werkstücke über--die obere Kante der Sperre von der Rinne 8 durch den Trichter 17 in die Fördervorrichtung 16. Die schwingbare Sperre i i regelt also die Zufuhr der Werkstücke in die Fördervorrichtung 16 durch die angehäuften Werkstücke in dieser Fördervorrichtung. Durch Einstellung des Schiebers g wird die Maximalmenge der Werkstücke in der Fördervorrichtung bestimmt.
  • Die Fördervorrichtung 16 besteht aus einem feststehenden zylindrischen Gehäuse i8 und einer sich drehenden Scheibe i9, welche quer geschlitzte Stifte 2o trägt (Abb. 4., 5 und 7). Das äußere Ende 'i'ier Trommel 18 wird durch einen Glassekcor 21 und eint Platte 22 abgeschlossen (Abb. 5 und 7). Der Trichter 17 wird von der Platte 22 unterstützt, und die Werkstücke treten in die Fördervorrichtung durch eine öffnung in der Platte -22 ein. Die Scheibe z9 mit den Stiften 2o sitzt auf einer---Welle 24 und wird in Pfeilrichtung (Abb. 4) angetrieben, und zwar durch Zahnrad 25 mittels des Ritzels 26, Riemen 27 und der Riemenscheibe 28 auf der Welle 2 (Abb. 1, 3 und 5).
  • Bei Drehung der Scheibe i9 nimmt jeder Stift 20 ein Werkstück mit, wie in Abb. 6 gezeigt. Zu diesem Zweck ist jeder Stift 2o in Längsrichtung mit einer Nut 3o versehen, deren Tiefe gleich der Dicke eines Werkstückes ist. so daß nur ein Werkstück von jedem Stift erfaßt werden kann. Bei der Bewegung der Stifte nach oben fallen andere etwa mitgetragene Werkstücke hinunter und werden außerdem durch nachgiebige Finger 29, die auf dem Gehäuse 18 montiert sind und in die Bahn der Stifte 2o hineinragen, abgeworfen (Abb. 4, 6 und 8). Diese federnden Finger werden von einem Stift gehoben und schnappen zurück auf den nächsten Stift. Die Schlitze im Gehäuse 18, durch welche die Federn 29 hindurchragen, werden von Metalllamellen gebildet. Die Federn 29 sind im Durchmesser kleiner als die Werkstücke, und der Abstand zwischen den Federn ist ebenfalls kleiner als der Durchmesser der Werkstücke, so daß Werkstücke nicht in den Schlitzen,- durch welche die Federn 29 hindurchragen, sich verfangen können. Weiterhin kann ein Werkstück nicht etwa in senkrechter Lage an irgendeiner Stelle verbleiben, cla der Abstand der Federn voneinander kleiner ist als der Durchmesser des Werkstückes. Auf diese Weise kann nur ein Werkstück von jedem Stift getragen werden, und etwa jeder Stift trägt ein Werkstück, die parallel zueinander liegen.
  • Von den Stiften 20 werden die Werkstücke durch einen Abstreifer 31 abgestreift, der auf einem Block 32 befestigt ist. Von da l werden die Werkstücke in paralleler Anordnung nach oben in das Magazin' bewegt (Abb. 6). Die Abstreifer 31 bilden Zinken einer Gabel, wie aus Abb.6 ersichtlich, und gehen durch die Querschlitze in den Stiften 2o hindurch. Die Stifte 20 liegen so nahe beieinander, daß ein Werkstück, welches von dem Abstreifer 31 abgestreift worden ist, nicht wieder zurück in die Fördervorrichtung fallen kann (Abb.6). Fortlaufende Bewegung der Scheibe i9 mit den Stiften 20 drückt daher die Werkstücke in das Magazin 34, in welchem sie in paralleler Anordnung aufgestapelt werden. Ist das Magazin leer, so werden bei großer Geschwindigkeit der Scheibe i9 die Werkstücke mit ziemlicher Kraft in das Magazin geworfen, bei teilweise aufgefülltem Magazin 34 verhindert jedoch das Gewicht der aufgestapelten Werkstücke einen derartigen Vorgang? Selbst bei hoher Geschwindigkeit der Scheibe i9 werden die Werkstücke ohne großes Geräusch einfach in das Magazin durch den Kanal 33 hineingedrückt.
  • Das Magazin 34 wird von-einer Seite durch Feder 36 und Block 32 begrenzt und an der gegenüberliegenden Seite durch den Block 37, im unteren Teil des Magazins durch die drehbare Verteilerscheibe 38 und weiterhin durch den unter Federdruck stehenden Schieber 59 und Block 40 oberhalb der Scheibe 38. Oben ist das Magazin offen, und wenn es ganz angefüllt ist, rollen die überflüssigen Werkstücke über die obere Kante der Feder 36 und durch ein Rohr 41 zurück in die Fördervorrichtung (Abb. 4, 6 und 7). Seitlich werden die Werkstücke in dem Magazin durch die Seitenwände 42 und die vordere Glasplatte 43 gehalten (Abb. 6 und 7). Abb. 7 zeigt, wie das Eintrittsende des Magazins 34 zwischen den Platten 42 und 43 bei 44 und 45 abgeschrägt ist, so daß die Werkstücke, wenn sie den oberen Teil des Magazins erreichen, nicht nur parallel zueinander liegen, sondern auch mit ihren Stirnflächen je in einer Ebene, also genau übereinander.
  • Die so aufgestapelten Werkstücke werden in paralleler Anordnung durch eine Verteilervorrichtung den sich drehenden Formscheiben der Maschine zugeführt. . Der Verteiler arbeitet mit einer Vorrichtung, die eine Formkette enthält, zusammen, um die Werkstücke gruppenweise durch die Maschine zu schikken, d. h. der Verteiler gibt Gruppen bestimmter Anzahl in bestimmten Abständen an die Formvorrichtung ab, und nach dem Formen werden die Gruppen auf einen Stoffstreifen gepreßt. Dabei. kann noch eine weitere leichte Änderung in dem Abstand der einzelnen Klammern voneinander und der Gruppen voneinander bewerkstelligt «-erden, wie später beschrieben werden wird.
  • Der Verteiler besteht aus einem am Umfang mit Zähnen ausgestatteten « Rad, welches fortlaufend Werkstücke von dem Magazin aufnimmt und in paralleler Anordnung zueinander festhält. Die Formkette arbeitet mit dem Verteilerrad oder der Verteilerscheibe zusammen,- um eine bestimmte Anzahl von Zahnlücken zu bestimmter Zeit auszufüllen, so daß dieselben keine Werkstücke mit sich führen. Dadurch wird die Beförderung der Klammern in Gruppen erzielt. -Die Verteilerscheibe 38 ist so breit wie die Länge der Werkstücke und besitzt in gleichmäßigem Abstande am Umfang Querschlitze 51, in welche die Werkstücke vom Magazin einfallen, wenn die Schlitze sich nach oben bewegen (Abb. 5 und 6). Die Verteilerscheibe 38 besteht aus zwei Hälften oder Scheiben 4.7, 48, die auf einer Welle 49 montiert sind (Abb. 9), welche durch ein Zahnrad So (Abb. 1, 9) gedreht wird. Die Schlitze 51 erstrecken sich in den Körper der Verteilerscheibe, wie in Abb. 12 gezeigt, um Raum für Platten 52 zu ergeben, welche nach innen von den Schlitzen weg oder nach außen in die Querschlitze 51 geschoben werden können, je nachdem ein Werkstück befördert werden soll oder nicht. Werden die Platten 52 nach der Mitte zu zurückgezogen, so sind die Schlitze 51 offen, und die Werkstücke in dem Magazin fallen in die Schlitze hinein, sobald diese an den Punkt 53 an der oberen Ecke des Blockes 37 (Abb. 6) gelangen. Infolge der hohen Geschwindigkeit des Verteilers befinden sich die Werkstücke im Magäzin in fortwährender Bewegung, so daß, im Falle der erste Schlitz nicht das unterste Werkstück ergreift, er mit Sicherheit ein weiter oben befindliches Werkstück aufnimmt, da die große Anzahl der Werkstücke im Magazin durch das Gewicht der Werkstücke bestrebt ist, in die Schlitze einzudringen. Die Feder 36 (Abb. 6) gleicht irgendwelchen Unterschied im Druck 'aus, welcher Unterschied durch unregelmäßige Zufuhr von der Fördervorrichtung oder mehr noch durch unregelmäßige Abnahme (Gruppen) , hervorgerufen wird.
  • Die Tiefe der Schlitze 51 ist ungefähr gleich dem Durchmesser der Drahtstücke, so daß die Drahtstücke, wenn sie auf dem Boden des Schlitzes aufruhen, unter der Spitze 54 des Schiebers 59 vorbeigeführt werden. Der Schieber wird durch Mutter 55 so eingestellt, daß genügend Spielraum vorhanden ist. Sollte ein Werkstück zwischen der Verteilerscheibe und der Spitze eingeklemmt werden, so gibt der Kolben infolge Anordnung der Feder 56 nach und läßt das Werkstück hindurch. Nachdem die Spitze 54 des Schiebers verlassen ist, werden die Werkstücke durch Führungsblöcke 58 gegen Herausschleudern gesichert. ' Um die Werkstücke gruppenweise zu befördern, können die Schlitze 51 mittels einer Gliederkette 57 (Abb.3, 6, io) abgedeckt werden. Die endlose Gliederkette läuft über Kettenräder 6o und lose Führungsrollen 61, 62 (Abb. 3). Die Gliederkette 57 besteht aus einem Band, das Querdrähte trägt, die Zähne bilden und das Band vollkommen umfassen. Das Kettenrad 6o hat die gleiche Teilung wie die Verteilerscheibe 38 und ist mit letzterer durch Welle 63, Zahnräder 64, 65 und Welle q:9 verbunden (Abb. 9). Die durch die Drähte gebildeten Vorsprünge auf dem Riemen 57 treten in Eingriff mit den Schlitzen der Verteilerscheibe 38 (Abb.6) und drücken die Platten 52 zurück, die, wie weiter unten beschrieben, in dieser Lage erhalten werden,- und aus den Schlitzen 51 nach innen. Seitenflanschen 66, 67 (Abb. io) an den Kettenrädern 6o halten den Riemen 57 in Linie mit der Verteilerscheibe. Gewisse, die Zähne des Riemens 57 bildende Drähte sind bei 68 (Abb. io, ii) ausgeschnitten, um zu verhindern, daß bestimmte Platten 52 aus den Schlitzen 51 nach innen zurückgeschoben werden. Da also die ausgeschnittenen Teile 68 des Riemens 57 in Deckung mit den Schlitzen 51 der Verteilerscheibe treten, bleiben die Platten 52 in der äußeren Lage und verhindern beim Durchgang durch das Magazin 34 das Einfallen von Werkstücken.
  • Wie in Abb. 9 gezeigt, dreht sich die Verteilerscheibe 38 (47, 48) zwischen der Rükkenplatte 42 und der vorderen Platte 69. Eine dieser Platten odervorzugsweise beide tragen über etwa i 8o' sich erstreckende ringförmige Führungen 70, welche konzentrisch zur Welle 49 verlaufende Rillen bilden (Abb.6). Die Platten 52 sind in ähnlicher Weise an den Enden gezahnt oder gerillt, so daß die Rillen 70 in Eingriff mit den Rillen der Platten 52 treten, wenn die Platten durch die Zähne der Formkette 57 zurückgeschoben worden sind, und in dieser Lage werden dann die Platten ungefähr während -einer Drehung der Verteilerscheibe um 18o° gehalten, bis die Platten 52 an der Spitze 54 des Schiebers 59 vorbeigeführt worden sind. Wenn die Platten 52 durch die Zähne der Formkette 57 nicht zurückbewegt worden sind, so treten die Rillen der Platten 52 in Eingriff mit einem anderen Teil der Rillen 70 und werden dadurch in der äußeren Lage gehalten, bis sie die Spitze 54 des Schiebers 59 überlaufen haben. . Die kreisförmigen Rillen 70 könnten noch über den Punkt 72 (Abb.6) hinaus fortgesetzt werden. Dies ist jedoch nicht notwendig, da die Blöcke 58 die Werkstücke in den Schlitzen der Verteilerscheibe halten. An der Stelle 73 der Führung 74 (Abb. 6 und 9) werden die Platten zwangläufig nach außen gedrückt, und zwischen der Führung 74 und dem Anfang 71 der kreisförmigen Rillen 70 sind die Platten frei beweglich, und sie befinden sich naturgemäß in der äußeren Lage. Durch die Auswärtsbewegung der Platten 52 mittels der Führung 74 werden die Werkstücke von dem Umfang der Verteilerscheibe in die Schlitze 75 der ersten Formscheibe 76 befördert (Abb.6).
  • Die erste Formscheibe 76 ist im Schnitt in Abb. 14, 15, 22 gezeigt und besteht aus zwei Hälften, deren jede am Umfang Vorsprünge und Vertiefungen aufweist, die als Matrizen wirken, wenn durch eine Rolle 86 (Abb.3, 20, 23) auf die Enden der Werkstücke (Abb. 15, 18) ein Preßdruck ausgeübt wird. Der enge Teil 77 des Schlitzes 75 (Abb. 13) an den inneren Stirnflächen der beiden Formscheibenhälften dient dazu, das Werkstück in der Mittellage im Schlitz festzuhalten. Der weitere Teil erlaubt Ausdeh: nung des Werkstückes unter Druck. Der Vorsprung 79 auf dem Boden des Schlitzes (Abb. 12 und 15) erzeugt die Vertiefung 8o im Werkstück (Abb. 18) zwecks Befestigung der Klammern an dem Band.
  • Wenn die Platten 52 durch die Führung 74 in der Verteilerscheibe 38 ganz nach außen bewegt werden, um die Werkstücke in die Schlitze 75 der Formscheibe 76 -zu drücken, werden die Werkstücke über die Spitze einer Führung 82 (Abb. 12) bewegt. Die Führung erstreckt sich teilweise über den Umfang der Formscheibe 76 und= hält die Werkstücke in den Schlitzen 75. Die Spitze der Führung 82 erstreckt sich in eine Umfangsnut 81, welche in der Verteilerscheibe 38 und den Platten 52 zum Herausheben der Werkstücke vorgesehen ist (Abb..9). Während die Führung 82 das Herausfallen der Werkstücke aus den Schlitzen 75 verhindert, wird die seitliche Verschiebung durch Führungen 83 vermieden (Abb. 2o) , welche von der Stelle 84, an der die Werkstücke die Verteilerscheibe 38 verlassen, bis zur Stelle 85 (Abb. 20) verläuft, wo die Werkstücke in die Schlitze 75 durch die Rolle 86 hineingepreßt werden (Abb. 2o) . Die Rolle 86 sitzt lose drehbar in Lagern 87 und wird durch Reibung mit den Werkstücken, die von der Formscheibe 76 getragen werden, gedreht. Die Rolle 86 wird durch Setzschrauben 89 eingestellt, um den gewünschten Druck auf die Werkstücke auszuüben (Abb. 21).
  • Die Formscheibe 76 (Abb.2o) sitzt auf einer Welle 9o und ist durch Zahnräder 9 1, So (Abb. 2) mit der Verteilerscheibe 38 verbunden. Durch das Einpressen der Werkzeuge mit der Rolle 86 in die Schlitze 75 werden die Werkzeuge fest darin gehalten. Als weitere Sicherung ist jedoch noch eine Führung 92 angeordnet, welche den Umfangs Tand der Formscheibe umgibt (Abb.2o).
  • j Wie in Abb. 14 gezeigt, werden die beiden Hälften der Formscheibe 76 auf der Welle 9o durch-Muttern 93 mit Abstandsringen 94 zusammengehalten, durch Änderung der Breite des Ringes 94 kann der Abstand der Hälften geregelt werden.
  • Die Formscheibe 76 dient dazu, dem Werkstück verschiedene Formen zu erteilen, z. B. auch andere wie die, welche in den Abbildungen gezeigt sind. Nach Abb. i9 werden Vertiefungen 95 in dem .Werkstück durch Vorsprünge 79 (Abb. 15) geformt. Diese Vertiefungen können jedoch wegfallen, und das Werkstück kann einfach abgeflacht werden. Eine Abflachung der Werkstücke durch Rolle 86 ist erwünscht, um dünne Klammern zu bilden. Formscheibe 76 kann auch nur als Übertragungsmittel der Werkstücke dienen. Eine Abflachung der Werkstücke in der Formscheibe 76 verhindert weiterhin eine Änderung der Lage derselben und erleichtert die Abgabe an die nächste Formscheibe. -Die Werkstücke verbleiben in den Schlitzen 75 der Formscheiben 76, bis sie in Eingriff-=mit einer Biegerolle 96 treten, die drehbar in Lagern 97 eines einstellbaren Blockes 98 ruht (Abb. 2o und 22). Dieser Block be= steht aus zwei Hälften, um das Montieren der Biegerolle zu erleichtern, und sitzt verschiebbar auf zwei parallelen Seiten einer Hülse 99, welche in dem Raum zwischen den Hälften der Formscheibe 76 beweglich angeordnet ist (Abb. 14, 20 22). Zwischen den Blockhälften ist eine Platte ioo befestigt (Abb. 14, 2o), welche durch die Öffnung ioi zwischen den Hälften der Formscheibe 76 (Abb.14) hindurchragt. Durch Verschiebung der Platte ioo kann die vom Block getragene Biegerolle 96 eingestellt werden.
  • Die obere Kante der Blechplatte ioo weist eine Verstärkung 188 auf, in welche Einstellschrauben 189, igo eingeschraubt sind (Abb.2o). Durch die Schrauben kann die Platte in verschiedenen Richtungen verschoben werden. Die Klemmen igi (Abb. 14 und 20) werden auf der Stange 192 durch Muttern 193 festgeklemmt, wodurch die Biegerolle 96 gegen Verschiebung gesichert wird. Muttern 194 auf der Einstellschraube igo dienen zur Regelung der wagerechten Lage der Biegerolle 96, durch Drehung der Platte ioo des Blockes 98 und der Hülse 99 um den Ring 9-.. Durch Festklemmen der Klemme 195 durch die Mutter 194 wird die wagerechte Einstellung gesichert. Die Klemme 195 und die Stange i92 werden vom Maschinenrahmen durch Bolzen 196 getragen (Abb. 14 und 2o). Zur weiteren Sicherung der Einstellung der Rolle 96 wird die Platte ioo an jeder Seite durch. Unterlagscheiben 197 verstärkt, welche rauf die Platte ioo durch Muttern 198 und Bolzen i99 geklemmt werden, welch letztere in den Maschinenrahmen eingeschraubt sind. Durch diese Vorrichtung kann die Rolle in eine beliebige Lage verschoben und darin festgehalten werden. Die Biegerolle 96 dient, wie bereits erwähnt, zur Überführung der Werkstücke, die bereits teilweise geformt sein können, von der Formscheibe 76 in die Vertiefungen der Formscheibe io2 und weiterhin zum Biegen der Werkstücke.
  • Die zweite oder Hauptformscheibe ioz weist Formen 107 (Abb. 24) auf, die in gleichem Abstand am Umfang vorgesehen sind. Die Formen 107 sind entsprechend in der herzustellenden Biegung ausgebildet. Die Teilung oder der Abstand der Formen entspricht den Vertiefungen der ersten Formscheibe 76 und der Verteilerscheibe 38. Formscheibe 1o2 sitzt auf einer Welle 103 (Abb. i, 3, 20 lind 25) und wird durch Muttern 104 in Stellung gehalten. Die Formscheibe rot ist mit Formscheibe 76 durch Zahnräder ins, io6 (Abb.2) verbunden, welche auf den Wellen 103 bzw. go der. Formscheiben sitzen. Die Teilung der Räder ist wieder so, daß diP Schlitze 75 der Formscheibe 7 6 während der Drehung genau in Deckung mit den Vertiefungen oder Formen 107 der Formscheibe rot treten. Formscheibe io2 besitzt eine Umfangsnut io8, welche die einzelnen Formen 107 miteinander verbindet (Abb. 22, 25,-:28).
  • Die Biegerolle 96 hebt die Werkstücke aus den Schlitzen 75 von den Vorsprüngen 79 und bringt sie mit der flachen Seite auf die Umfangsfläche der Formscheibe io2 und biegt die Werkstücke in die Formen 107 der Formscheibe (Abb. 22, 24). Nach der Biegung werden die Werkstücke in den Formen 107 der Formscheiben io2 durch Platten log gehalten (Abb. 24, 26). Bis dahin hat die Bildung von Eingriffsflächen an der Biegung der Klammer noch nicht oder nur zum Teil stattgefunden. Die Eingriffsflächen können glatt oder hakenförmig sein. Die Werkstücke sind jedoch jetzt so weit fertig, daß diese Eingriffsflächen nun geformt werden können.
  • Zu diesem Zweck werden die Werkstücke in den Formen 107 unter einer Formscheibe rio (Abb.37, 27, 28) vorbeigeführt, welche mit gleicher Geschwindigkeit läuft wie die Form-Scheibe 1o2. Die Formscheibe iio sitzt auf der Welle i i i zwischen Muttern i i 2. Doppelte .,Räder 113, 114 (Abb.30) sitzen auf der Welle i i i und stehen in Eingriff mit doppelten Rädern 115, 116 auf. der Welle 103, so daß die zur Prägung benutzten Teile der Formscheibe iio in Eingriff mit den Werkstücken in den Formen io7 treten (Abb. 26, 27). Nach der Einwirkung der Formscheibe iio auf die Werkstücke werden diese in den Vertiefungen oder Formen der Formscheibe durch Platten log, gehalten (Abb. 26).
  • Um die gewünschte Formgebung an dem gekrümmten- Teil der U-förmig gebogenen Werkstücke öder Klammern zu erhalten, ist die zur Prägung vorgesehene Formscheibe i io auf der Welle i i i einstellbar mit Bezug auf die Formscheibe io2 angeordnet. Diese Einstellung wird durch Keile i2o, 121 (Abb. 29) bewerkstelligt, die unter den Lagern 'i 161, 117 sitzen, welche auf den Hauptlagerkonsolen i i.8, i ig angeordnet sind (Abb. i .und 29). Die Lage der Keile 12o, 121 wird durch Setzschrauben 122 geregelt, so daß durch Hinein- oder Herausschieben die Lager i i8, i ig mit der Welle i i i und der Formscheibe rio gesenkt oder gehoben werden.
  • Eine ebenfalls wichtige Einstellvorrichtung, um korrekte Formgebung zu erhalten, wird durch die in Abb. 3o dargestellten Schraubenzahnräder ermöglicht, welche den Antrieb der Welle i i i' von der Welle 103 bewerkstelligen. Durch axiale Verschiebung eines der Räder erfolgt Drehung einer der Formscheiben zwecks genauer Einstellung der Schlitze der miteinander zusammenarbeitenden Scheiben. Weiterhin wird Einstellung bei Heben und Senken der Welle i i i ermöglicht, uni etwaiges Spiel zwischen den Zahnrädern zu beseitigen. Wie in Abb. 30 gezeigt, sind die Schraubenzahnräder 113, 114 fest auf der Welle i i i montiert und stehen in Eingriff mit den Schraubenrädern 115, 116 auf der Welle 103. Ist es notwendig, die Winkelstellung zwischen den Formscheiben rot und iro zu ändern, so wird Rad 115 in einer oder der andern Richtung auf der Welle 103 durch Muttern 123 verschoben. Dabei wird das Rad gegen Drehung auf der Welle durch eine Feder 124 gehalten, und es wird die Welle i i i mit Bezug auf die Welle 103 gedreht, wobei die Drehbewegung proportional zu der Steigung der Schraubenzähne und zu - der Länge der Axialbewegung des Rades 115 ist. Zahnrad i 16 sitzt auf der Nabe des Rades 115 und wird durch eine Feder 125 und Mutter 126 in Stellung gehalten. Durch die Mutter i26 kann das Rad 116 auf der Nabe des Rades 115 axial verschoben werden, um Spiel zwischen den Zähnen der Räder 113, 114 auf Welle i i i und der Räder 115, 116 auf Welle 1o3 zu beseitigen. Eine solche Einstellung ist infolge der Verstellbarkeit der Welle i i i zur Welle 103 nötig und findet natürlich auch bei Abnutzung der Räder statt.
  • Wie in Abb. i und 2 gezeigt, sind die miteinander arbeitenden Träger und Formscheiben durch in Eingriff miteinander stehende Schraubenzahnräder miteinander gekuppelt. Ein Rad jedes Paares kann auf seiner Welle durch Muttern axial verschoben werden, zwecks Winkeleinstellung der Scheiben. Z. B. ermöglichen Muttern 127 des Zahnrades g i Einstellung der Verteilerscheibe 38 und der Formscheibe 76 (Abb. i). Das Zahnrad 64, das in Eingriff mit dem Zahnrad 65 steht, wird durch Muttern 128 verschoben (Abb. g), um die Formkette 57 mit Bezug auf die Verteilerscheibe 38 einzustellen. Das Zahnrad 105, das in Eingriff mit dem Zahnrad fob steht, kann durch Muttern 129 verschoben werden (Abb. i), um die Formscheiben io2, 76 aufeinander einzustellen. Es sei weiterhin darauf hingewiesen, daß je zwei miteinander arbeitende Scheiben durch ein besonderes Paar Zahnräder verbunden sind, so daß eine Einstellung zwischen zwei Scheiben nicht die Einstellung der anderen Scheiben beeinflußt.
  • Während der Prägung der Eingriffsflächen an dem gekrümmten Teil der Werkstücke durch die Formscheibe 11o bewegen sich die Werkstücke unter Platten fog auf der Formscheibe 102, und die Schenkel der geformten -Werkstücke stehen über den Umfang der Scheibe 1o2 (Abb. 27) heraus und kommen schließlich in Eingriff mit Seitenrollen 130 (Abb. 25, 26, 28). -Die Rollen 130 sitzen drehbar auf Bolzen 131 und können durch Muttern 132 (Abb. 3. 7, 25) mit Bezug auf die Formscheibe 1o2 eingestellt werden. Setzschrauben 133, 134 sind für die Einstellung der Rollen mit Bezug auf das Band 139 (Abb. 26) vorgesehen. Auf diese Weise können die Seitenrollen in beliebige Lage gebracht werden, um die Schenkel der Werkstücke auf das Band 139 zu pressen. Flanschen 135 der Seitenrollen (Abb. 34) sichern das Biegen der Werkstücke in der Mitte.
  • Das Band 139 hat eine durch eine Schnur verstärkte Kante 140. -Das Band wird durch Führung 136 (Abb. 3, 26) tangential an der Formscheibe 1o2 vorbeigeführt, mit der verstärkten Kante i4o in der Mitte zwischen den Schenkeln der geformten Werkstücke. Die Schenkel der Werkstücke werden mit dem Band durch Anpressen mittels der Seitenrollen 13o befestigt. Die Bandführung 136 ist nach dem Umfang der Formscheibe zu durch eine Setzschraube 137 und seitlich durch eine Setzschraube 138 einstellbar (Abb. 25, 26). Es ist ersichtlich, daß auf diese Weise eine Anzahl Werkstücke zu gleicher Zeit und allmählich durch die Rollen auf das fortlaufend sich bewegende Band aufgepreßt werden.
  • Der Abstand der Klammern voneinander auf dem Band wird hauptsächlich durch den Abstand der Formen 107 voneinander auf der Formscheibe 103 bestimmt, da während des Aufpressens die Werkstücke noch von der Formscheibe getragen werden. Zu gleicher Zeit regelt dabei die Formscheibe 1o2 die Bewegung des Bandes.
  • Die Bewegung des Bandes wird weiterhin durch in Abb. 31, 32 und 33 dargestellte Förder- und Spannvorrichtung geregelt. Die Rolle-141 (Abb.31) besitzt eine geriffelte oder mit Gummi abgedeckte Umfangsfläche und sitzt auf einer- Welle 142 (Abb. 33), die unter Vermittlung einer Reibungskupplung 143 durch Welle 144 und Kettenrad 145 angetrieben wird. Ein Band 146, das wenig Reibung auf das Band 139 ausübt, ist mit einem Ende an einem Bolzen 15o befestigt und mit dem anderen auf einer Trommel 47. Die Trommel hat einen hervorstehenden Handgriff 148. Durch Bewegung des Handgriffes 148 entgegen der Kraft einer Torsionsfeder 149 in die in gestrichelten Linien gezeigte Lage 151 (Abb. 31) wird das Band in der in gestrichelten Linien gezeigten Lage 155 gehalten und im Abstand von der Rolle 141. In gestrichelter Lage wird der Handgriff durch einen Stift 152 gehalten, welcher in eine Öffnung 153 der Platte 154- eindringt. Das Stoffband 139 mit den daran befestigten Klammern wird zwischen die Rolle 141 und das Band 146 hindurchgeführt. Wird Stift 152 herausgezogen, so wird das Band 146 durch die Feder 149 gegen den Klammerstreifen und gegen die Rolle 141 gedrückt. Infolge der dadurch erzeugten Reibung wird der Klammerstreifen durch Drehung der Rolle 141 mitgenommen und zwischen der Rolle 141 und der Stelle, an welcher der Klammerstreifen die Formscheibe foa verläßt, in Spannung gehalten.
  • Die axial zu Welle 142 liegende Welle 14.4 wird mit etwas größerer Geschwindigkeit angetrieben als notwendig, um die Rolle 141 mit derselben Geschwindigkeit zu drehen, mit welcher der Klammerstreifen die Formscheibe 1o2 verläßt. Der Unterschied der Geschwindigkeit wird durch Gleiten der Reibungskupplung 143 ausgeglichen.
  • An den Stellen,- wo das Band zwischen den Gruppen der Klammern keine Klammern enthält, findet die Fortbewegung des Bandes lediglich durch die Rolle 141 statt, die sich dann mit derselben Geschwindigkeit dreht wie die Welle 144. Uberlialb der Formscheibe 102 ist eine Führungsrolle 156 für das Band 139 vorgesehen, um deren Umfang das Band durch eine an einem Arm 158 angeordnete ausschwingbare Rolle 157 in Reibungseingriff gehalten wird. Die Rolle 156 ist mit einer konischen Reibungstrommel 159 ausgestattet, die in Eingriff mit einem Konus t6o auf einer Welle 161 steht. Letztere wird gegen Drehung durch eine gegabelte Klemme 162 festgehalten. Der Konus 16o .wird durch eine Feder 164 gegen die Reibungstrommel 1,59 gedrückt, und die Spannung der Feder ist durch eine Schraube 163 einstellbar. Die Reibung zwischen dem Band und der Rolle 156 ist größer als die Reibung zwischen der Trommel 156 und dem Konus 16o, so daß Gleitbewegung zwischen den beiden letzten Teilen stattfindet.
  • Durch diese Spannungseinrichtung (Abb.31) und die Reibungskupplung 143 (Abb. 33), die durch eine Mutter 165 einstellbar ist, kann der Abstand der Klammern auf dem Stoffband 139 etwas geändert werden. Soll z. B. der Abstand genau gleich dem Abstand der Formen 107 auf der Formscheibe 1o2 sein, so wird der Reibungseingriff zwischen dem Konus 16o und der Trommel 159 (Abb. 31) vermindert, so daß in dem Band 139 oberhalb der Formscheibe fast keine Spannung vorhanden ist. Weiterhin wird die Mutter 65 eingestellt, so daß die Kupplung 143 die Rolle 141 und das Band 139 gerade mitnimmt. Der Abstand der Klammern wird erhöht, indem die Kupplung 143 angezogen wird, so daß zwischen der Formscheibe log und der Rolle 141 starke Spannung entsteht. Dadurch erfolgt Gleitbewegung des Bandes zwischen den Werkstücken beim Aufpressen mit entsprechender Vergrößerung des Abstandes. Die Gleitbewegung kann erhöht werden durch Verminderung des Druckes der Seitenrolle 13o auf die Schenkel der Werkstücke, sö daß diese nur verhältnismäßig lose auf das Band aufgepreßt werden. In einem solchen Falle werden die Werkstücke später durch flache Rollen fest auf das Band gepreßt. Der Abstand der Werkstücke oder Klammern voneinander kann vermindert werden durch Reibungserhöhung zwischen der Trommel 159, der Rolle 156 und dem Konus 16o und durch Anspannen der Kupplung 143, so daß das ganze Band in gespanntem Zustand' gehalten wird. Nach dem Aufpressen der Klammern zieht sich das Band wieder etwas zusammen, wodurch der Abstand der Klammern voneinander verkleinert wird. Das Band wird von Spule 170 (Abb. 31) zugeführt, und der fertige Klammerstreifen wird von der Trommel 147 durch eine Rinne 171 in einen Behälter o. dgl. abgeführt.
  • Nachdem die Werkstücke in dem Magazin 34 durch die Seitenwände 44, 45 parallel aufgestapelt worden sind, werden sie in dieser Parallellage durch die ganze Maschine geschickt. Die Formscheiben und Träger zur Aufnahme und Beförderung der Werkstücke liegen dabei alle in derselben Ebene und sind innerhalb gewisser Grenzen einstellbar.
  • Nach Anlassen des Motors 6 wird der Antriebsriemen 175 durch Verschieben der Riemenführung 174 von der losen Riemenscheibe 177 auf die Festscheibe gebracht und damit die Maschine in Drehung versetzt. Der Riemen wird von der Riemenscheibe 176 des Motors angetrieben. Vor der Verschiebung des Riemens wird durch den Motor sofort nach dem Anlassen desselben der Trichter und die Fördervorrichtung angetrieben, um das Magazin 34 anzufüllen, und sobald letzteres gefüllt ist, wird die Riemenführung 174 verschoben, um den Hauptteil der Maschine einzuschalten. Der Antrieb der Maschine erfolgt durch Welle 178, Schnecke 179, . Schnekkenrad 18o, Welle 181, Ritzel 182 und Zahnrad 183 auf Welle 1o3. Von letzterer wird der Rest der Maschine angetrieben. Kettenrad 145 für den Antrieb der Welle 144 wird durch Kette 184 vom Kettenrad 185 auf der Welle 9o angetrieben. Eine Kurbel 186 auf der Welle 178 dient zum Drehen der Maschine von Hand aus.
  • Die Form der Eingriffsflächen kann recht beliebig gewählt werden, z. B. durch Änderung der Schlitze 75 in der Formscheibe 76, der Formen 107 in der Formscheibe io2 und der Formscheibe i 1o. Eine Form der fertigen Klammer, die sich gut bewährt hat, ist in den Abb. 35 bis 38. dargestellt, während Abb. 39 einen Verschluß zeigt, wie er durch die Klammerstreifen gebildet wird.
  • Nach oben beschriebenem Verfahren werden die Werkstücke zunächst entsprechend zugeschnitten, dann geschlichtet bzw. geglättet, danach abgeflacht, gebogen, dann mit den Eingriffsflächen versehen und schließlich auf ein Band o. dgl. aufgereiht. Ist das geschehen, so kann ein nochmaliges Glätten bzw. Polieren vorgenommen werden, um alle nach der Bearbeitung mit den verschiedensten Werkzeugen etwa zurückbleibenden Spuren zu entfernen. Es wäre auch möglich, das Werkmaterial erst flach zu pressen und danach erst die Werkstücke entsprechend zuzuschneiden, alsdann zu biegen, mit den Eingriffsflächen zu versehen, dann das Einrichten auf einem Bande o. dgl. und dann nochmals ein Nacharbeiten bzw. Polieren vorzunehmen. Andererseits wäre es möglich, das Werkmaterial breitzudrücken, die Werkstücke zuzuschneiden, zu biegen, mit Eingriffsflächen zu versehen, auf einem Bande o. dgl. einzurichten und das Nacharbeiten, (l. h. das Glätten oder Polieren, erst ganz zuletzt vorzunehmen. Eine weitere Möglichkeit ist, die Werkstücke zuzuschneiden, zu glätten, zu biegen, dann mit den Eingriffsflächen zu versehen und schließlich auf ein Band o. dgl. aufzureihen ohne jede Nachbearbeitung. Ebenso kann man dann auch von einem Werkmaterial ausgehen, welches man zuerst breitdrückt, um dann die Werkstücke zuzuschneiden, zu glätten bzw. zu polieren, danach zu biegen, mit Eingriffsflächen zu versehen und auf einem Bande o. dgl. aufzureihen. Die einzelnen Arbeitsgänge können gegebenenfalls auf mehrere Maschinen ausgeführt werden. So könnte eine Maschine z. B. das Zuschneiden, Breitdrücken und Glätten bzw. Polieren vornehmen, während auf einer zweiten Maschine das Biegen, Formen der Eingriffsflächen, Einrichten auf einem Bande o. dgl. und schließ -fich die Nachbearbeitung vorgenommen wird.
  • Indem mehrere Werkstücke nacheinander ohne Unterbrechung bearbeitet werden, indem sie also den einzelnen Bearbeitungsgängen wie Flachdrücken, Biegen, Formen und Einrichten auf einem Bande o. dgl. ununterbrochen unterworfen sind und- auch die Bandzufuhr eine kontinuierliche ist, wird eine ziemlich hohe Leistung zu erzielen sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Maschine zur Herstellung von aus Drahtabschnitten gleicher Länge bestehenden Klammern -und zur Aufreihung auf einen laufenden Stoffstreifen, dadurch gekennzeichnet, daß die ungeordnet in einem Behälter (18, Abb. 4, 5) liegenden Drahtabschnitte durch einen in die Bahn von Stiften (2o) einer Förderscheibe (ig) hineinreichenden Abstreifer (31) einem Magazin (34) zugeleitet werden, wo sie in einer Lage parallel übereinander geschichtet zu liegen kommen und -von wo sie durch eine teilweise in das Magazin hineinreichende Verteilerscheibe (38, Abb. 6), die an ihrem Umfang Quernuten (51) mit im Grunde radial verschiebbaren, gesteuerten Platten (52) aufweist, einer ersten Formscheibe (76, Abb. 14) zugeführt werden, die, aus zwei parallelen Scheiben bestehend, am Umfang als Matrize dienende Vorsprünge und Vertiefungen (75) hat, mit denen eine Preßrolle (86, Abb. 2o, 23) zur Erzeugung von Vertiefungen (8o, Abb.18) an den Enden der Drahtabschnitte zusammenarbeitet, wonach die bearbeiteten Werkstücke durch eine zwischen den parallelen Scheiben -verstellbar gelagerte, über deren Umfang hinausragende Biegerolle (g6) in Matrizen am Umfang einer zweiten Formscheibe (io2) hineingedrückt, dabei in -Form gebogen (Abb. 22) und danach durch eine gegenüber der zweiten Formscheibe einstellbare Scheibe (iio) einer Einwirkung an dem gekrümmten Teil der [J-Form ausgesetzt werden, worauf durch zwei rechtwinklig zu beiden Seiten der zweiten Formscheibe (io2) angeordnete Rollen WO), zwischen denen ein Stoffstreifen (13g, Abb.34) hindurchläuft, das Schließen der (J-Form und die Vereinigung der Klammerstücke mit dem mit Verstärkungsschnur (14o) versehenen Streifen stattfindet. z. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die hinter der zweiten Formscheibe (io2) befindlichen Rollen (13o), welche die fertiggestellten Klammern auf einen zwischen diesen beiden Rollen durchgeführten Stoffstreifen pressen, verstellbar angeordnet sind (Abb.25, 26). 3. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die im Grunde der Quernuten (51) angeordneten, radial verschiebbaren Platten (52) durch eine Sondervorrichtung so gesteuert werden, daß Werkstücke jeweils nur in bestimmten Nuten aufgenommen werden, je nachdem wieviel Klammern hintereinander auf einem Stoffstreifen aufzureihen sind. 4. Maschine nach Anspruch i und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Platten (52) zwecks Übertragung der Werkstücke auf die erste Formscheibe (76) vermittels einer feststehenden Führung (73, 71.) radial nach außen gedrückt werden, und daß eine zweite feststehende Führung (82, 83) den Umfang der Formscheibe (76) von der Übertragungsstelle bis zu der Preßrolle (86) derart abdeckt, daß ein Herausfallen unmöglich ist (Abb. 12; 2o). 5Maschine nach Anspruch 1, 3 und 4, dadurch gekennzeichnet,. daß die in den Quernuten (51) der Verteilerscheibe (38) verschiebbaren Platten .(5z) durch eine in die Verteilerscheibe eingreifende Musterkette (57) eingestellt und in der jeweiligen Einstellung durch kreisbogenförmige Führungen (7ö) so lange festgehalten werden, bis die betreffenden Quernuten (5z) an dem Magazin (3q.) sich vorbeibewegt haben. 6. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Werkstücke dem Behälter (18) aus einem Vorratsbehälter (i) über eine Öffnung zugeführt werden, deren Durchlaßweite die Menge der in dem Behälter (18) befindlichen Werkstücke bestimmt. 7. Maschine nach Anspruch i und 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Auslaß des Vorratsbehälters (i) durch einen Schieber (i i) o. dgl. gesteuert und dieser durch ein Gestänge (12, 13, '14) mit einem im Inneren des Behälters (18) vorgesehenen Arm (15) verbunden ist, der mit" den Werkstücken in Berührung ist und den Schieber in Schließlage bringt, sobald die Zufuhr vom Vorratsbehälter (i) zum Behälter (18) eine gewisse Grenze erreicht hat. B. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß kurz vor dein Magazin (34) gegenüber der in dem Behälter (18) drehbaren Förderscheibe (i9) federnde Abstreifer (29) vorgesehen sind, die von den Mitnehmerstiften (2o) der Förderscheibe (i9) etwa zuviel aufgeneinmene Werkstücke entfernen. g. Maschine nach Anspruch i und 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Magazin (34) oben mit einem Überlauf versehen und dieser durch eine Überführung (41) unmittelbar mit dem Behälter (18) verbunden ist, so daß dem Magazin zu viel zugeführte Werkstücke wieder in den Behälter (18) zurückgeführt werden. io. Maschine nach Anspruch 1, dadurch . gekennzeichnet, daß das die U-förmig gebogenen Klammern aufnehmende Stoffband (139) mit durch eine Reibungskupplung (143) angetriebener Reibrolle (z41) an der zweiten Formscheibe (io2) vorbeigeführt und die Spannung mit einem Bande (1d.6) geregelt wird, das um eine unter Einwirkung einer Torsionsfeder (14g) 'stehende Trommel (1d.7) geschlungen und von dieser nachgiebig an die Reibrolle (141) angepreßt wird (Abb. 31 und 32): . i i. Maschine nach Anspruch i und io, dadurch gekennzeichnet, daß für das Stoffband (rag) eine besondere Führungsrolle (156) ,-vorgesehen ist, welche mit einem nachgiebig einstellbaren und feststehenden Konus (16o) in Eingriff steht und die Spannung des Bandes (1d.0) nach Bedarf einzustellen gestattet. 12. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Formscheiben durch Schraubenräder gekuppelt sind und jedes Rad axial verstellbar ist, um die Formscheiben mit Bezug aufeinander genau einstellen zu können. 13. Maschine nach Anspruch i und 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Räder des Räderpaares auf den Wellen (1o3, i i i) zum Antrieb der zweiten Formscheibe (io2) und der Preßscheibe (iio) als Doppelräder (115, 116 und 113, 114) ausgebildet sind, und daß das eine Rad (116) mit- Bezug auf das gleichachsige andere Rad (115) axial verschiebbar ist, um bei Einstellung der Formscheibe (i i o) ein etwaiges Spiel zwischen den Rädern zu beseitigen.
DES69595D 1924-04-30 1925-04-08 Maschine zur Herstellung von aus Drahtabschnitten gleicher Laenge bestehenden Klammern und zur Aufreihung auf einen laufenden Stoffstreifen Expired DE475333C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE742191C (de) * 1939-05-25 1943-11-24 Grosshandlung William Prym Reissverschluss

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE742191C (de) * 1939-05-25 1943-11-24 Grosshandlung William Prym Reissverschluss

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