DE18749C - Einrichtung zum seitlichen Anschleifen der Spitzen an den Drahthäkchen von Kratzenbeschlägen - Google Patents
Einrichtung zum seitlichen Anschleifen der Spitzen an den Drahthäkchen von KratzenbeschlägenInfo
- Publication number
- DE18749C DE18749C DENDAT18749D DE18749DA DE18749C DE 18749 C DE18749 C DE 18749C DE NDAT18749 D DENDAT18749 D DE NDAT18749D DE 18749D A DE18749D A DE 18749DA DE 18749 C DE18749 C DE 18749C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- roller
- grinding
- tips
- hooks
- wire hooks
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B24—GRINDING; POLISHING
- B24B—MACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
- B24B19/00—Single-purpose machines or devices for particular grinding operations not covered by any other main group
- B24B19/16—Single-purpose machines or devices for particular grinding operations not covered by any other main group for grinding sharp-pointed workpieces, e.g. needles, pens, fish hooks, tweezers or record player styli
- B24B19/18—Single-purpose machines or devices for particular grinding operations not covered by any other main group for grinding sharp-pointed workpieces, e.g. needles, pens, fish hooks, tweezers or record player styli for grinding carding equipment, e.g. card-clothings
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 76: Spinnerei.
Bei den in dem Haupt-Patent No. 14509 beschriebenen Einrichtungen wird die angeschliffene
Spitze der Häkchen noch zu stumpf und hat eine zu kurze Form, etwa wie in Fig. 1
gezeigt ist. Erwünscht ist das Anschleifen einer langen Spitze, die etwa auf der Hälfte des
oberen Theiles des Häkchens beginnt und in schlanker Form in einer Spitze ausläuft, wie in
Fig. 2 dargestellt ist.
Zur Erreichung dieses Zweckes wird die in dem Haupt-Patent dargestellte Zunge, welche
die Häkchen bei ihrem Eintritt in den Schleifprocefs niederbog, um die hintere Seite der
Häkchen der Wirkung der Schleifwalze auszusetzen, weggelassen und dafür die nachstehend
beschriebene Einrichtung angebracht.
In seinem Lauf unter der Schmirgel- oder Schleifwalze d geht das Kratzenband über einen
Bock α hinweg, der von solcher Form ist, dafs das Kratzenband plötzlich ohne Unterlage läuft
und erst in der verstellbaren Walze b wieder eine Unterlage gewinnt.. Diese Anordnung ist
zu dem Zweck getroffen, dafs die Drahthäkchen, nachdem sie den ersten seitlichen. Anschliff
durch Walze d erhalten haben, in der ganzen Breite des Bandes in dem Augenblick, in welchem
sie über die Kante des Bockes α hinauskommen, sich um so viel, infolge Druckes der
Walze d, durch ihren Rücken nach unten hindurchschieben, dafs die obere Hälfte der Häkchen
in der nachfolgenden Reihe blofsgelegt,
d. h. der vollen Wirkung der Schleifwalze aus- ' gesetzt wird. Die Durchschiebung der Häkchen
ist bei c ersichtlich; sobald das Band auf die Führungswalze b kommt, welche durch Friction
mit dem Bandrücken oder durch Antrieb Drehung erhalten kann, drückt dieselbe die Drahthäkchen
wieder von unten in den Kratzenrücken in die geeignete Stellung hinein.
Die Schleifwalze d kann, wie im Haupt-Patent, mit feinen Parallelfurchen in der Richtung
des Umfanges versehen sein und aufser schneller Rotation eine kleine Bewegung in
der Achsenrichtung haben, wie früher angegeben wurde.
Um die Stellung der Häkchen zur Schleifwalze d bei dem Passiren unter der letzteren
genau einstellen zu können, ist der Bock α auf einem Winkel e e1 montirt, der bei/ drehbar
gelagert ist. el ist an seinem unteren Ende zu einer schräggestellten Schleife gestaltet, in der
eine excentrische Scheibe h steckt, die durch Schraubenrad g, das mit der Scheibe h auf
einer Achse steckt, und durch Schraube ohne Ende i gedreht werden kann. Durch, diese
Drehung kann ein genaues Höher- oder Tieferstellen des Bockes α bewirkt werden. Winkel e
trägt die Lager der verstellbaren Walze b.
Da die Einstellung der Walze d in horizontaler Richtung zur Kante des Bockes α ebenfalls
eine genau justirbare sein mufs, so ist der Bock k, in welchem Schleifwalze d Lagerung
hat, schlittenartig auf dem Maschinenrahmen montirt und läfst dieses eine genaue Einstellung
der Walze d in der angegebenen Richtung zu.
Beim Schleifen des fertigen Kratzenbandes ist es vortheilhaft, das Band zunächst unter
einer glatten Schleifwalze hindurch passiren zu lassen, um sämmtliche Häkchen auf genau
gleiche Länge abzuschleifen. Sodann läfst man das Band in der dargestellten Weise unter der
Schleifwalze d passiren, um einen möglichst langen Anschliff der Drahthäkchen auf der hinteren
Seite zu erzielen.
Um nun die Zuspitzung der Häkchen durch seitliches Anschleifen zu vervollständigen, kann
man die dargestellte Einrichtung durch Auswechseln der Schleifwalze d mit den unten
näher zu beschreibenden Schleifwalzen benutzen, oder, was noch mehr zu empfehlen ist, man
ordnet noch weitere zwei Böcke α mit Walze b und der angegebenen Stellvorrichtung an; es
kommen dann aber statt der Walze d Schleifwalzen in Anwendung, wie dieselben unter m
und η in Fig. 4 und 5 dargestellt sind. Diese Schmirgel- oder Schleifwalzen sind mit feinen,
spiralförmig laufenden Furchen auf ihrer Oberfläche versehen, und zwar die eine mit rechtslaufenden,
die andere mit linkslaufenden Furchen.
Es ist vorzuziehen, diesen Schleifwalzen m und η nur eine schnelle Rotationsbewegung,
aber keine Bewegung in der Richtung ihrer Achse zu geben.
Die Wirkung dieser Walze wird sein, dafs die Häkchen durch die zwischen zwei Furchen
laufende Erhöhung eine kleine seitliche Wendung erhalten, bei welcher unter der Wirkung
der einen Walze die eine Seite und unter der Wirkung der anderen, mit entgegengesetzt
laufenden Furchen, die andere Seite der Häkchen angeschliffen wird.
Auch unter diesen Walzen m η findet das
Durchdrücken der geschliffenen Häkchen, wenn das Band den Bock α verläfst, durch den
Kratzenrücken statt, wodurch stets die obere Hälfte der . nachfolgenden Häkchenreihe der
Schleifwirkung der Walzen besser ausgesetzt wird. Dieses dreifache Anschleifen der Häkchen,
und zwar der hinteren Seite durch Walze d und der beiden Seiten durch die Walzen m
und η erzeugt eine längliche Spitze, die von aufserordentlich günstiger Wirkung beim Arbeiten
der Kratzenbeschläge ist. Kratzenzähne, wie Fig. 2 zeigt, dringen viel intensiver in die
einzelnen Partien der Wollfasern ein und paraÜelisiren dieselben gleichmäfsiger und schneller
zum Vorgarn.
Die Wollfasern werden in jeder Beziehung geschont, indem dieselben über den so geformten
Zahn leicht hinweggleiten können, was bei Kratzen mit gewöhnlichem Schliff nicht der
Fall ist.
Die Wollfasern werden bei gewöhnlich geschliffenen Kratzen, wo die Spitze nur an dem
äufsersten Ende der oval runden Oberfläche des Zahnes besteht, durch die angrenzenden
scharfen Kanten mit fortgerissen, wobei dieselben leicht zerkleinert werden können, was
bei Kratzenzähnen, wie Fig. 2 solche zeigt, vollständig ausgeschlossen ist.
Die spiralförmigen Furchen in den Walzenoberfiächen können auf verschiedene Weise hergestellt
werden:
Für die Fabrikation von Kratzenbeschlägen empfiehlt es sich, in die massive Schmirgeloberfläche
einer solchen Walze die fortlaufenden Spiralfurchen einzuschneiden oder einzudrücken.
Es kann aber auch eine solche Oberfläche dadurch hergestellt werden, dafs eine Walze aus
zweckentsprechendem Material mit einem Bande in Spiralwindungen belegt wird, das auf der
nach aufsen gekehrten Seite mit Schmirgel überzogen ist. In diese Schmirgelbänder werden
parallel zur Bandkante und zu einander laufende Furchen hergestellt. Durch die spiralförmige
Aufwickelung des Bandes um die Walzen entstehen die spiralförmigen Nuthen oder Furchen
auf der Oberfläche der letzteren. Diese Art der Herstellung empfiehlt sich vorzugsweise für
solche Walzen, welche zum Nachschleifen von Kratzenbeschlägen in den Krempelmaschinen
der Spinnereien verwendet werden sollen.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Die aus der Zeichnung ersichtliche Einrichtung zur Ausführung des durch Patent No. 14509 geschützten Verfahrens zum seitlichen Anschleifen der Drahthäkchen in ihrer Gesammtheit.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE18749C true DE18749C (de) |
Family
ID=295608
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT18749D Active DE18749C (de) | Einrichtung zum seitlichen Anschleifen der Spitzen an den Drahthäkchen von Kratzenbeschlägen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE18749C (de) |
-
0
- DE DENDAT18749D patent/DE18749C/de active Active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2814935C2 (de) | Reinigungsmesser für rotierende, glatte Walzen an Spinnereimaschinen, insbesondere für die Quetschwalzen einer Karde | |
| DE18749C (de) | Einrichtung zum seitlichen Anschleifen der Spitzen an den Drahthäkchen von Kratzenbeschlägen | |
| DE3024426C2 (de) | Vorrichtung zum kontinuierlichen Ab- oder Aufwickeln einer Warenbahn, insbesondere aus hartem Material | |
| DE2935909C2 (de) | ||
| DE14509C (de) | Verfahren und Einrichtung zum seitlichen Anschleifen der Spitzen an den Drahthäkchen von Kratzeribescßlagen | |
| DE801646C (de) | Verfahren zum Enthaaren von Fellen, Bandmesserschermaschine zur Ausuebung des Verfahrens und Haarvlies | |
| DE3222433A1 (de) | Vorrichtung zum schneiden von pflanzlichen stoffen, insbesondere tabak | |
| DE509774C (de) | Verfahren zum Schaerfen und Polieren der Zaehne von Reisswalzen und Saegezahndrahtwalzen | |
| DE120176C (de) | ||
| DE1221091B (de) | Vorrichtung zum Saeubern der Schneidkanten einer Papierbahn | |
| DE34302C (de) | Maschine zum Ausrupfen der starken i vorstehenden Haare aus Biber und anderen Fellen | |
| DE2217C (de) | Krempel für Kammwolle | |
| DE498596C (de) | Zupfmaschine fuer Borsten und Haare | |
| DE648660C (de) | Einrichtung zum Reinhalten der Walzenoberflaechen eines Klettenzerstoerungswalzenpaares | |
| DE646723C (de) | Fellschermaschine | |
| DE125867C (de) | ||
| AT115610B (de) | Verfahren und Maschine zum Schleifen von Messerklingen, insbesondere von Klingen für Rasierhobel. | |
| DE900183C (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Abnehmen eines Faserflors oder Vlieses von einer glatten Walze einer Spinnereivorbereitungsmaschine | |
| WO2008144950A1 (de) | Flexible garnitur | |
| DE745212C (de) | Abreissvorrichtung fuer Flachkaemmaschinen | |
| DE2656149C3 (de) | Metallene Rollkarde | |
| DE223430C (de) | ||
| DE422754C (de) | Krempel | |
| DE67054C (de) | Maschine zum Beschneiden der Längskanten von Kratzenbändern | |
| DE1135795B (de) | Vorrichtung zum Buersten von Metallstreifen, -baendern od. dgl. |