DE192025C - - Google Patents

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DE192025C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41HARMOUR; ARMOURED TURRETS; ARMOURED OR ARMED VEHICLES; MEANS OF ATTACK OR DEFENCE, e.g. CAMOUFLAGE, IN GENERAL
    • F41H5/00Armour; Armour plates
    • F41H5/06Shields
    • F41H5/16Shields for ordnance or tanks

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aiming, Guidance, Guns With A Light Source, Armor, Camouflage, And Targets (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
SS
PATENTSCHRIFT
-Jig 192025 KLASSE 72 c. GRUPPE 6.,
in DÜSSELDORF-DERENDORF
Panzerschutzschild für fahrbare Geschütze.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 25. August 1906 ab.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Panzerschutzschild für fahrbare Geschütze, bei welchem der obere Schildteil und die Seitenschilde auf den mit der Lafette fest verbundenen und in seiner Lage verbleibenden Teil dadurch verkürzt werden kann, ohne daß an irgendeinem anderen Teile des Geschützes ein Auseinandernehmen von Teilen erforderlich wird, daß die zusammenklappbaren oder zusammenschiebbaren Teile auf die verbleibenden gelegt oder geschoben werden. Um der Bedienungsmannschaft bei derartigen Schutzschilden außer Schutz von vorn und von der Seite auch gegen schräg von oben kommende Geschosse, Granatsplitter o. dgl. zu gewähren, ist nach der Erfindung ein dachförmiger Kopfschild vorgesehen, welcher in Schußstellung vom Hauptschild aus sich nach hinten erstreckt und die von oben kommen-
ao den Kugeln abwehrt und der so mit dem oberen umlegbaren Teil des Hauptschildes verbunden ist, daß er an diesen oberen Teil anlegbar ist.
Auf der Zeichnung ist in den Fig. 1 bis 3 eine Ausführungsform der vorliegenden Er^ findung dargestellt, bei welcher der Deckenschild aus mehreren umklappbaren oder zusammenlegbaren, auf die ganze Breite durchgehenden Teilen besteht und sich an den mit der Lafette fest verbundenen Teil des Hauptschildes anlegen läßt. Fig. 1 und 2 zeigen das Geschütz in Feuerstellung, und zwar Fig. 1 in Ansicht von vorn und Fig. 2 von der Seite.
Der Hauptschild α ist durch die Sitzträger b und die Sitzlehnen c fest mit der Lafette verbunden. An α schließen sich die umklappbaren Schilde d und e an, die in Schlußstellung (Fig. 2) Schutz gegen hoch von vorn und von oben kommende Geschosse bieten und sich der oberen Begrenzungskante der Seitenschilde /, g anpassen. Der untere Teil g der Seitenschilde ist starr mit dem Hauptschild α verbunden, während d«r obere Teil f sich herunterklappen oder herunterschieben läßt, so daß er an dem unteren ' Teil g fest anliegt. Fig. 3 zeigt die Schilde in umgeklappter Stellung.
In den Fig. 4 bis 6 ist eine Ausführungsform dargestellt, bei welcher der obere Teil des Hauptschildes mit dem Deckenschilde fest verbunden ist und diese beiden Teile in umgeklappter Stellung als Achssitze dienen. Der mittlere Hauptschild h ist wieder mit der Lafette durch die Sitzstützen i verbunden, welche untereinander durch das Blech k abgesteift sind. Der obere umklappbare Teil / ist fest verbunden mit den Deckenschilden η und den oberen Teilen m der Seitenschilde. Die so entstehenden Ecken bilden bei dem Fahren in umgeklappter Stellung die Achssitze , indem sich die Deckenschilde auf die Sitzstützen i legen und als Sitz dienen, während die Schilde Z die Rückenlehne und die Seitenschilde m die Armlehnen bilden. Diese Lage der Teile ist in Fig. 5 strichpunktiert angedeutet. Der obere und der Deckenschild besitzen über dem Geschützrohr eine Öffnung, welche oben durch die Klappe ο und von vorn durch die Klappe ρ verschlossen werden kann. Der untere Teil des Seitenschildes ist bei diesem Beispiel aus zwei
Teilen q und r ausgeführt und kann, wie Fig. 4 zeigt, beim Fahren so umgeklappt· werden, daß er auf dem festen Schild h aufliegt. .

Claims (2)

  1. Pate nt-An.Sprüche:
    i. Panzerschutzschild für fahrbare Geschütze, dadurch gekennzeichnet, daß der das Geschützrohr überragende umlegbare Schildteil oben mit einem dachartigen Kopfschutzschild versehen ist, der zum Schütze der Mannschaft gegen von oben einfallende Geschosse dient" und mit dem oberen umlegbaren Teil des Haupt-Schildes so verbunden ist, daß er an diesen angelegt werden kann.
  2. 2. Panzerschutzschild für fahrbare Geschütze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß mit dem oberen, an den festen Schildteil anlegbaren Teil des Hauptschildes ein Kopfschutzschild derart starr oder gelenkig verbunden ist, daß die seitlichen Teile des letzteren beim Herabklappen des oberen Schildteiles Achssitze bilden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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