DE191985C - - Google Patents

Info

Publication number
DE191985C
DE191985C DENDAT191985D DE191985DA DE191985C DE 191985 C DE191985 C DE 191985C DE NDAT191985 D DENDAT191985 D DE NDAT191985D DE 191985D A DE191985D A DE 191985DA DE 191985 C DE191985 C DE 191985C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pump
wheel
attached
oil
spindle
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT191985D
Other languages
English (en)
Publication of DE191985C publication Critical patent/DE191985C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16N—LUBRICATING
    • F16N13/00—Lubricating-pumps
    • F16N13/22—Lubricating-pumps with distributing equipment

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Rotary Pumps (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
191985 KLASSE AJe. GRUPPE
CHARLES CALVIN DODGE in WOLLASTON
(Mass., V. St. A.).
den zu schmierenden Stellen führt.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 8. Dezember 1905 ab.
Gegenstand der Erfindung ist eine mechanische Schmiervorrichtung, die zur Verwendung an schnellaufenden Kraftmaschinen, Kraftwagen, Werkzeugmaschinen u. dgl. bestimmt ist, bei denen eine größere Anzahl von Lagern und Gleitflächen ständig mit Schmierstoff zu versehen ist.
Es sind bereits Einrichtungen bekannt, die ähnlichen Zwecken dienen. Vor diesen zeichnet sich der Erfindungsgegenstand durch größere Zuverlässigkeit bei gedrungenem Bau und durch bessere Anpassungsfähigkeit aus, die gestattet, ein und dasselbe Modell für verschiedenartige Maschinen zu verwenden. Der Erfindungsgegenstand ist in der Zeichnung dargestellt, und zwar ist:
Fig. ι ein wagerechter Schnitt durch die Vorrichtung,
Fig. 2 ein senkrechter Schnitt nach Linie 2-2 in Fig. I,
Fig. 3 ein Schnitt durch das Pumpentragrad nach der gleichen Linie 2-2,
Fig. 4 eine Seitenansicht des Pumpentragrades,
Fig1· 5 eme Teilansicht des Behälterbodens.
Ein Behälter 10 von beliebiger Form und aus beliebigem Stoff ist mit einem Deckel und dem Bodenstück 11 versehen. Diese Teile werden z. B. durch lange Bolzen 12 zusammengehalten. Der Bodenteil 11 ist in der Mitte zu einem Becher 13 vertieft, auf dessen Boden 14 eine Anzahl von Warzen 19 kreisförmig angeordnet sind. Die Warzen besitzen Bohrungen 16, an die sich durch Stopfenschrauben 18 befestigte Rohre 17 anschließen, die zu den zu schmierenden Flächen geführt sind.
Die ebene Oberfläche der Warzen 19 bildet den Sitz für eine ringförmige Arbeitsleiste des Rades 15, die die Öffnungen 16 gewöhnlieh abschließt. Das Rad 15 ist drehbar um die in der Mitte des Bechers 13 befestigte Spindel 20 und wird durch die in die Verzahnung 21 'eingreifende Schnecke 22 z. B. von einem Schnurrädchen 27 und der Welle 23 aus gedreht. Die Welle 23 ist am Bodenteil 11 gelagert und durch die in eine Nut der Hülse 24 eingreifende Schraube 25 festgehalten. Die Hülse 26 dient zum Anziehen einer Packung, die das Ausfließen von Schmierstoff verhindert.
An der Oberseite des im allgemeinen scheibenförmigen Pumpentragrades 15 ist ein Wulst 28 vorgesehen, dessen wagerechte Bohrung 29 den Zylinder einer Pumpe bildet. Eine senkrechte Bohrung 30 am Ende des Zylinders mündet in solcher Entfernung von der Drehachse 20 des" Rades auf der an der

Claims (1)

  1. Unterseite angebrachten Ringleiste, daß sie der Reihe nach mit den öffnungen 16 zur Deckung kommt.
    Der Schenkel 31 eines U-förmig gebogenen Drahtes bildet einen Tauchkolben für den Zylinder 29, während der zweite, radial zur Spindel 20 gerichtete und in einem Auge 33 des Rades geführte Schenkel 32 sich gegen die Verzahnung 37' des auf die Spindel 20 geschobenen und gegen Drehung gesicherten Rades 37 legt. Am Stege des U-förmigen Drahtes ist ein Metallbändchen 34 befestigt, vermittels dessen die am Vorsprung 36 des Pumpentragrades angebrachte Zugfeder 35 auf den Draht wirkt, und zwar sucht sie den Kolben 31 in den Zylinder 29 hineinzuziehen.
    Um ein sicheres Abdichten zwischen Pumpentragrad 15 und Warzen 19 zu erhalten, ist zwischen Rad 15 und Zahnscheibe 37 einerseits und der am Ende der Spindel 20 angebrachten Mutter 38 mit Unterlagscheibe 39 andererseits die Druckfeder 40 angebracht, die das Rad 15 gegen seinen Sitz drückt.
    Der Betrieb der Vorrichtung erfolgt nun in der Weise, daß bei Drehung des Rades 15 in Uhrzeigerrichtung der Stift 32 durch den ansteigenden Teil der Zähne 37' nach außen gedrückt wird, wobei sich die Feder 35 spannt. Während dieser Zeit befindet sich die Mündung der Bohrung 30 zwischen zwei Warzen 19, so daß das Schmiermittel von dem zurückweichenden Kolben 29 angesaugt wird. Sobald nun die Öffnung 30 sich mit einer Bohrung 16 deckt, gleitet ■ der Stift 32 von dem Zahn 371 ab, die Feder 35 schnellt den Kolben 31 in den Zylinder 29 zurück und preßt das angesaugte Öl in die Leitung 17.
    Durch die Anordnung des Daumenrades 37 auf der Spindel 20 des Pumpentragrades 15 und durch die wagerechte Lage der Pumpe wird die Anordnung der Schmiervorrichtung bei größter Einfachheit eine sehr gedrungene. Auch ist die Auswechselung einzelner Teile ohne völlige Zerlegung der Vorrichtung ausführbar.
    Durch Auswechselung des Rades 37 kann in leichter Weise die Art der Schmiermittellieferung geändert werden. Auch verdient hervorgehoben zu werden, daß alle bewegten Teile ständig von Öl bedeckt sind, und daß die Pumpe unmitttelbar aus dem Behälter an dessen tiefster Stelle öl entnimmt.
    „ ,
    Pate ν τ-Α ν Spruch:
    Schmiervorrichtung, bestehend aus einem Schmiergefäß mit einem am Boden angebrachten, völlig vom Schmiermittel bebedeckten Pumpentragrade, dessen Pumpe der Reihe nach durch Öffnungen im Gefäßboden das Schmiermittel zu den zu schmierenden Stellen führt, dadurch gekennzeichnet, daß die horizontal auf dem Pumpentragrade angeordnete und stetig von öl bedeckte Pumpe unter Einwirkung eines auf der "senkrechten Achse des Pumpentragrades angebrachten Daumenrades unmittelbar aus dem Behälter öl ansaugt, wobei in bekannter Weise eine Feder gespännt wird, unter deren Einwirkung der Pumpenkolben das Öl in die zu den einzelnen Maschienenteilen führenden Schmierröhren preßt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT191985D Active DE191985C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE191985C true DE191985C (de)

Family

ID=455341

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT191985D Active DE191985C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE191985C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE279042C (de)
DE250217C (de)
DE706348C (de) Kurbelgreifer
DE307998C (de)
DE271663C (de)
DE231619C (de)
DE274740C (de)
DE2651044C2 (de) Schaltvorrichtung zum Erzeugen einer fortschreitenden Drehbewegung des Arbeitskolbens einer Kreuzkopf-Kolbenbrennkraftmaschine um seine Achse
DE572581C (de) Antrieb der Brennstoffpumpen von Verbrennungskraftmaschinen
DE874697C (de) Vorschubvorrichtung fuer Naehmaschinen
DE760546C (de) Stichstellvorrichtung fuer Naehmaschinen
DE274749C (de)
DE170429C (de)
DE262070C (de)
DE220388C (de)
DE49937C (de) Hubverstellung für Kurbelwellen durch selbstthätige Schaltung
DE165336C (de)
DE717470C (de) Ventileinschleifvorrichtung fuer haengende Ventile fuer Sternflugzeugmotoren
DE164640C (de)
DE424318C (de) Schmierpumpenanordnung, insbesondere fuer Automobilmotoren
DE299814C (de)
DE2837639A1 (de) Taumelscheibenpumpe
DE466905C (de) Sprechmaschine mit Antrieb durch ein Federtriebwerk oder einen Elektromotor
DE113375C (de)
DE173664C (de)