DE1908441A1 - Bremspruefstand fuer Kraftfahrzeuge - Google Patents

Bremspruefstand fuer Kraftfahrzeuge

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DE1908441A1
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DE
Germany
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screw
frame
pinion
rollers
carriage
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Pending
Application number
DE19691908441
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English (en)
Inventor
Jacques Gendreau
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FOGAUTOLUBE SA
Original Assignee
FOGAUTOLUBE SA
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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01LMEASURING FORCE, STRESS, TORQUE, WORK, MECHANICAL POWER, MECHANICAL EFFICIENCY, OR FLUID PRESSURE
    • G01L5/00Apparatus for, or methods of, measuring force, work, mechanical power, or torque, specially adapted for specific purposes
    • G01L5/28Apparatus for, or methods of, measuring force, work, mechanical power, or torque, specially adapted for specific purposes for testing brakes
    • G01L5/282Apparatus for, or methods of, measuring force, work, mechanical power, or torque, specially adapted for specific purposes for testing brakes the vehicle wheels cooperating with rotatable rolls

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Force Measurement Appropriate To Specific Purposes (AREA)

Description

  • "Bremsprüfstand für Kraftfahrzeuge" Die vorliegende Erfindung betrifft einen Bremsprufstand fur Kraftfahrzeuge mit einem vier um waagerechte Achsen drehbare Walzen tragenden Rahmen, welche Achsen parallel zueinander liegen und paarweise Seite an Seite in der Weise angeordnet sind, daf3 ein Walzenpaar ein seitlich angebrachtes Rad eines Fahrzeuges abstützen kann, z.B. das vordere rechte Rad, während das andere Paar das vordere linke Rad des Fahrzeuges unterstützt.
  • Auf eine solche Vorrichtung wird das Fahrzeug so aufgebracht, daß die Vorderräder auf den Walzen ruhen, dann wird die Prüfung durchgeführt, das Fahrzeug so versetzt, daB Jie Hinterräde auf den Walzen ruhen, und die Prüfung nochmals durchgeführt.
  • Verschiedene ältere Fahrzeuge haben die Eigenait, daßdie Achse der nicht angetrichenen Räder aus zwei Teilen besteht, von denen einer gegenüber dem andern verschoben ist.
  • Eine Aufgabe der Erfindung besteht darin, einen Bremsprüfstand für Kraftfahrzeuge zu schaffen, auf dem die gleichen Prüfungen für Fahrzeuge aller typen durchgeführt-werdenkönnen Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß eines der Walzenpaare auf einem bewegbaren Schlitten abestützt ist, der auf dem Rahmen in einer Richtung senkrecht zur Achse dieser Walzen verschiebbar ist, und das der Schlitten in jeder gewünschten Lage des Rahmens festzulegen ist.
  • Gemäß der Erfindung kann ein Walzenpaar gegenuber dem andern Walzenpaar in der Weise verschoben werde daß diese Verschiebung allen möglichen Verschiebungen der Halbachsen der nicht angetriebenen Räder verschiedener Arten von Kraftfahr zeugen entspricht.
  • Entsprechend einem andern Merkmal der Erfindung dienen zum-Festlegen des Schlittens an allen gewünschten Stellen des Rahmens zwei parallel zueinander undin Richtung de Verschiebung des Schlittens auf dem Rahmen sowie auf beiden Seiten des Schlittens angeordnete Schrauben, von denen jede in einem Lager des Rahmens drehbar gelagert ist, wobei jeweils mit einer Seite des Schlittens fest verbundene und mit dezn Gewinde der Schraube zusamenwirkende Muttern vorgeschen sind, von welchen Schrauben eine ein drehfest darauf befestigtes Ritzel trägt, das mit einer Schnecke kämmt, die in Lagern des Rahmens drehbar gelagert ist, und wobei die Schnecke antreibbar und die Schraube, auf welcher das Ritzel drehfest angebracht ist, mit der andern Schraube der Weise verbunden, ist, daß die Winkeldrehung der mit dem Ritzel versehenen 1 Schraube eine Winkeldrehung der andern Schraube um den gleichen Betrag bewirkt.
  • Dieses bevorzugte Merkmal betrifft einfache -und praktische -Mittel zum Verschieben des Schlittens und zum Festlegen in allen gewünschten Begsn auf dem Rahmen Wenn tatsächlich der Schlitten einmal in seiner gewünschten Lage liegt, so sitzt er dort fest und kann sich wegen der Selbsthemmung zwischen Schraube und Mutter sowie zwischen Schneckenrad und Schnecke nicht mehr unbeabsichtigt in dem Augenblick verschieben, in dem von den Walzen eine Kraft darauf ausgeübt wird.
  • Die Ausbildung für den Antrieb der Schnecke kann sehr einfach sein, z.B. kann diese einen Sechskant, einen Vierkant oder einfach eine Abflachung für den Angriff eines Werkzeuges, z.B. eines Schlüssels oder Schrauben2iehers, aufweisen.
  • Gemäß einem anderen Merkmal der Erfindung besteht eine billige und wirksame Maßnahme zum Verbinden der beiden Schrauben unter sich darin, daß jede Schraube ein drehfest mit ihr verbundenes Ritzel trägt über welches eineendlose Kette läuft.
  • Die Erfindung wird nachstehend unter Bezugnahme auf eine in der Zeichnung dargestellte Bauform näher beschrieben, welche nur als Ausführungsbeispiel zn werten ist. Es zeigen Fig. 1 eine schematische Seitenansicht des 3remsprüfstanes nach der Erfindung, Fig. 2 eine Draufsicht in groberem Maßstab auf den Bremsprüfstand nach der Erfindung, Fig. 3 eine Teildraufsicht in größerem Maßstab, welche die Anordnung des das Walzenpaar tragenden Schlittens zeigt.
  • Der in der Zeichnung dargestellte Bremaprüfatand für Kraftfahrzeuge hat einen Rahmen 1, der vier Walzen 2 bis 5 trägt.
  • Die Walze 2 ist um eine waagerechte Achse 6 frei drehbar gelagert und die Walze 3 9t durch einen Motor 7 antreibbar, der mit deren Achse 8 mit Hilfe einer ausrückbaren Kupplung 9 verbunden ist.
  • Die Walze 5 ist auf einer Achse 10 angeordnet, die mit einer Antriebswelle eines Motors 12 über eine ausrückbare Kupplung 11 verbunden ist.
  • Die Walze 4 ist wie die Walze 2 auf ihrer Achse 13 frei drehbar gelagert.
  • Zur Durchführung der Prüfung der Bremse eines Fahrzeuges wird dieses (Fig. 1) so auf die Vorrichtung gebracht, daß die Walzen 2 und 3 das vordere linke Rad tragen und die Walzen 4 und 5 das Vordere rechte Rad. Dann wird die Prüfung durchgeführt. Änschließend wird die Lage des Fahrzeuges so geändert, daß die Walzen 4 und 5 das rechte Hinterrad und die Walzen 2 und 3 das linke Hinterrad tragen.
  • Bei einer Reihe von Fahrzeugen ist die Achse der nicht angetriebenen Räder aus -zwei Halbachse gebildet, die nicht koaxial aber gegenseitig leicht verschoben angeordnet sind.
  • Damit es möglich ist, die Prüfung auf dem Bremsprüfstand durchzufuhren ist es also notwendig, daß eines der Walzenpaare 2, 3 oder 4, 5 in einer Richtung senkrecht zu den Achsen &, 8, 10 und 13 verschoben werden kann, damit jedes der beiden Räder.
  • des Fahrzeuges durch ein Walzenpaar genau abgestützt werden -kann.
  • Bei dem in'der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel weist der Rahmen 1 Gleitbahnen 15 bis 18 auf, auf denen ein-Schlitten 19 verschiebbar gelagert ist, der die Lager der .Walzen 4 und 5 sowie den Motor 12 trägt.
  • An Jeder seiner beiden Parallelseiten ist an dem Schlitten 9 -in Richtung seiner Verschiebung je eine Mutter 21 vorgesehen und der Rahmen weist auf einer Seite des Schlittens Lager 22 und 23 auf, in welchen die Enden einer Schraube 24 drehbar gelagert sind, die parallel zur Richtung der Verschiebung des Schlittens 19 liegt und deren Gewinde mit der zugehörigen Mutter 21 zusammenwirkt. Auf-der andern Seite des Schlittens 19 sind auf dem Rahmen zwei Lager 25 und 26 vorgesehen, in wel- -chen die Enden einer Schraube 27 drehbar gelagert sind welche -mit der zugehörigen Mutter 2t zusammenwirken. - Auf der Schraube 24 sind zwei Ritzel 28 und 29 drehfest angebracht. Das Ritzel 28 kämmt mit einer Schnecke 30, die in Lagern des Rahmens 1 drehbar gelagert ist, während über das--Ritzel 29 e-ine endlose Kette 32 läuft, die über ein auf der Schraube 27 drehfest angebrachtes Ritzel 31 geführt ist. -Die Schnecke 30 hat am Ende einen Vierkant oder einen Sechskant für den Angriff eines Werkzeuges, z.B. eines Schlüssels.
  • Beim Ansetzen eines Schlüssels an der Schnecke 30 wird eine Winkeldrehung des Ritzels~28 und eine Drehbewegung~der -Schraube 24 hervorgerufen. Die Schraube 27 wird- im gleichen Sinne zugleich von den Ritzeln 29 und 31 und die Kette 32 in der Weise angetrieben, daß der Schlitten 19 verschoben wird.
  • Um bei einem Fahrzeug eine Bremsprüfung von dessen nicht angetriebenen Rädern durchzuführen, von denen jedes von einer Halbachae getragen wird, welche gegenseitig verschoben sind, wird dieses Fahrzeug in der Weise aufgestellt, daß das eine der nicht angetriebenen Räder auf den beiden Walzen 2 und 3 ruht, während mit Hilfe eines Schlüssels die Schnecke 30 in der Weise betätigt und der Schlitten in dem Sinne verschoben wird, daß das andere nicht angetriebene Rad auf'den beiden Walzen 4 und 5 ruht.
  • Der Rahmen kann Markierungen aufweisen und der Schlitten eine Marke, damit der Bedienung3mann die Walzen 4 und:5 unmittelbar in die gewünschte Lage bringen kann, wenn er die Verschiebung der Halbachsen kennt.
  • Wegen der Selbsthemmung des Systems Mutter und Schraube sowie Schnecke und Schneckenrad sitzt der Schlitten selbsttätig auf dem Rahmen fest und dessen Verschiebung ist selbst bei auf- die Walzen ausgeübten Kräften nicht möglich. - Selbstverständlich ist die Erfindung nicht auf.das beschriebene und dargestellte Ausführungsbeispiel beschränkt. Es können daran im einzelnen zahlreiche Abänderungen vorgenommen werden, ohne sich deshalb aus dem Rahmen der Erfindung zu entfernen.

Claims (3)

A n s p r ü c h e
1. Bremsprüfstend für Kraftfahrzeuge mit einem vier um waagerechte Achsen drehbare Walzen tragenden Rahmen, welche Achsen parallel zueinander liegen und paarweise Seite an Seite in der Weise angeordnet sind, daB ein Walzenpaar ein seitlich angebrachtes Rad eines Fahrzeuges abstützen kann, auf welchem Paar die Prüfung durchzuführen ist, und daß das andere Paar das zugehörige Rad auf der andern Seite trägt, dadurch g e k e n n z e i o h n e t , daß eines der Walzenpaare (2, 3; 4,5) auf einem bewegbaren Schlitten (19) abgestützt ist, der auf dem Rahmen (1) in einer Richtung senkrecht zur-Achae dieser Walzen verschiebbar ist, und daß der Schlitten in Jeder gewUnschten Lage des Rahmens festzulegen ist.
2. Bremsprüfstand nac Anspruch 1, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t , daß zum Festlegen des Schlittens (19) an fallen gewünschten Stellen des Rahmens (1) zwei parallel zueinander und in Richtung.der Verschiebung des Schlittens auf dem Rahmen sowie auf beiden Seiten des Schlittens angeordnete Schrauben (24, 27) dienen, von denen jede in einem Lager (25) des Rahmens drehbar gelagert ist, daß zwei jeweils mit einer Seite des Schlittens fest verbundene und mit dem Gewinde der Schraube zusammenwirkende Muttern (21) vorgesehen sind, von welchen Schrauben eine ein drehfest darauf befestigtes Ritzel (2&) tragt, das mit einer Schnecke (30) kämmt, die. in Lagern des Rahmens dreW-bar gelagert ist, und daß die Schnecke antreibbar und die Schraube auf welcher das Ritzel drehfest angebracht ist, mit der andern Schraube in der Weise verbunden ist, daß die Winkel drehung der mit dem Ritzel versehenen Schraube eine Winkeldrehung der andern Schraube um den gleichen Betrag bewirkt.
3. BremsprüfEtand nach Anspruch i oder 2, dadurch g ek e n n z e i c h n e t g daß die Schnecke (30). für -den Angriffeines Werkzeuges ausgebildet. ist. -4. Bremsprüfstand nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß die beiden Schrauben (24, 27) durch zwei Ritzel (29, 31), von denen.
eines auf einer der Schrauben und das andere auf der andern Schraube drehfest angebracht ist und durch eine über die Ritzel geführte Kette (32) gegenseitig verbunden sind.
L e e r s e i t e
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