DE1908226U - Foerderwalzenantrieb an textilmaschinen. - Google Patents
Foerderwalzenantrieb an textilmaschinen.Info
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Classifications
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- D—TEXTILES; PAPER
- D01—NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
- D01H—SPINNING OR TWISTING
- D01H1/00—Spinning or twisting machines in which the product is wound-up continuously
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- D01H1/20—Driving or stopping arrangements
- D01H1/22—Driving or stopping arrangements for rollers of drafting machines; Roller speed control
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Description
Ρ.Α.705Ί55-8.1116Ί
7. Oktober I964
Pat. II90 Bu/Hn
Föraerwalzenantrieb an Textilmaschinen
Bei der Behandlung dennungsempfindlicher Textilbahnen, insbesondere von
Wirkwaren und Faservliesen, muß jeae Zugbeanspruchung vermieden werden.
Schon aer geringe föraerweg vom Warenstapel oder \ron aer Docke zur Eingangswalze
einer Textilmaschine hat unzulässige Mais- oder sogar Strukturveränderungen
der Ware zur Folge. Dasselbe is υ der Fall, wenn zwei
Arbeitsmaschinen hintereinander von einer Warenbahn durchlaufen werden,
v/eil es kaum möglich ist, die Warengeschwindi^keit beider Maschinen
genau gleichzuhalten.
Meistens benutzt can zur Geschwindigkeitsregelung sogenannte Tänzerwalzen,
deren Gewicht jedoch bei besonders empfindlichen V/'aren zuviel Spannung
erzeugt. Eine weitere bekannte uajnanie zur Gescnv,iindiokeitsregelung
von Textilmaschinen ist die Verwendung von Waren:.>ulden, die auf einer
mit Steuerkontakten für höhere una geringere Warengeschwindigkeit versehenen Yiaage ruhen, wobei zur Umsteuerung besondere Hebelgetriebe verwendet
werden.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Erkenntnis zugrunde, daß diese Regeigetriebe
für sehr dehnungsempfindliche Waren zu langsam ansprechen und eine zu große umsxeuerkraft erfordern. Die sich cius dieser Erkenntnis
ergebende Aufgabe besteht darin, bei einer von einer Waage getragenen ϊ/areniüulde einen ..antrieb für die Ware^förderwaize zu finden, der auf
einen bestimmten Soliwert der auf der "warenmulde befindlichen Vorratstaenge
einstellbar ist und über- und Überschreitungen dieser Vorratsnur
in vorausbestiiruibaren engen Ü-re^zen zuläßt.
Die erfindungagenäiae Vorrichtung besteht aeaiäoh aui einer sehr empfindlichen
Umsteuervorrichtung an cer waage, vorzugsweise, iviagnetschaltern,
una zwei an der Förder .aize - ngeordnaten ^bersetzun agetrieoen, die
von der Umsteuervorrichtung über Kupplungen oex-'tigt wurden, deren
eine für die höhere, die andere für aie nieari^sre areuzdrensahi der
Förderwalse bestira..." ist ο
Blatt 2
7ο Oktober I964
Erreicht der auf der Mulde befindliche Warenvorrat die obere Grenze,
so wird durch den einen an der Waage angeordneten Magnetschalter das Übersetzungsgetriebe für die niedrigere Förder-vvalzendrehzahl eingekuppelt,
nachdem das andere übersetzungsgetriebe ausgekuppelt worden ist. Umgekehrt ist es, wenn die Vorratsmenge die wintere vorbestimmte
Grenze erreicht. Die Umsteuervorrichtung wird zweckmäßig so ausgebildet, daß die zulässige Abweichung von der Solldrehzahl der Förderwalze
nur wenige Prozente beträgt.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen
Förderwalzenantriebes, und zwar in der Abb.l in Seitenansicht, in
der Abb.2 in Draufsicht, schematisch dargestellt.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung besteht im wesentlichen aus der
Förderwalze a und der ¥/alze b, der zwischen ihnen angeordneten, auf
der Waage c ruhenden Warenmulde d, zwei an der Förderwalze a ange*
ordneten, zu verschiedenen Übersetzungsgetrieben g und h gehörenden elektromagnetisch gesteuerten Kupplungen e und f und der an der Waage
c angeordneten Umsteuervorrichtung i«
Die Wirkungsweise der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist Folgende:
Die Förderwalze a zieht die Textilbahn j von der Docke k ab und bringt sie zur Warenmulde d, wo sie sich entspannen kann. Aus der
farenmulde d entnimmt die Walze b völlig spannungslos die Textilbahn und
fuhrt sie einer Wickelwalze 1 oder einer beliebigen Behandlungsmaschine
zu.
Der Antrieb der Förderwalze a ist von der Walze b abgeleitet« Bs muß dafür gesorgt werden, daß sich auf der Mulde d immer ein bestimmter
Warenvorrat befindet. Eine zu große Warenanhäufliig darf nicht vorkommen,
denn sonst würde das Herausziehen der unteren Warenlagen Spannungen erzeugen. Selbstverständlich darf der Warenvorrat auf der
Mulde auch nicht völlig aufgebraucht werden«
Die Einhaltung der günstigsten Vorratsmenge wird durch die mit der
Warenmulde d verbundene Waage c und die Umsteuervorrichtung i, sowie
den von ihr gesteuerten Antrieb der Förderwalze a gewährleistet.
Blatt 3
7. Oktober I964
Dieser Antrieb ist beim Ausführungsbeispiel als Kettentrieb ausgebildet. Die Förderwalze a besitzt an ihren beiden Enden Über set zungsrgetriebe
g und h , deren "Übersetzungsverhältnisse so bemessen sind, daß die Drehzahl der Förderwalze a nach dem Einkuppeln des einen um
ein geringes Maß über, nach dem Einkuppeln des anderen um ein geringes Maß unterhalb der Drehzahl der Walze b liegt.
YYird nun der Warenvorrat auf der Mulde d zu groß, dann kommt über den
an der Waage c angeordneten Magnetschalter i die Kupplung e zur Wir·?-
kung, wird er zu klein, die Kupplung f. Beim Einschalten der Kupplung e wird die Förderwalzendrehzahl geringer, beim Einschalten der Kupplung f
größer.
Die Verwendung von Magnetschaltern zum Umsteuern hat den Vorteil, daß die Umsteuerung der Förderwalze a auf die höhere oder geringere
Drehzahl ohne Verzögerung und ohne Krauftaufwand erfolgt, weil bei der
erfindungsgemäßen Vorrichtung keine nennenswerten Massen bewegt Yier*
den müssen, besonders wenn der Drehzahlunterschied der beiden Übersetzungsgetriebe
g und h nur wenige Prozente der Solldrehzahl, d.h. der Drehzahl der Walze b, beträgt.
Claims (1)
1. Förderwalzenantrieb für dehnungsempfindliche TextiIbahnen (j),
bei dem der Eingangswalze (b) einer Textilmaschine eine von einer Waage (0) getragene Warenmulde (d) vorgebaut ist und diese
Waage mit einer Umsteuervorrichtung (i) für die Drehzahlregelung der Förderwalze (a) ausgestattet ist, dadurch gekennzeichnet,
daß an der Förderwalze (a) zwei einer oberen und unteren Grenzdrehzahl entsprechende Übersetzungsgetriebe (g,h) mit abwechselnd
einschaltbaren Kupplungen (e,f) angeordnet sind, die von der an der Waage (c) befindlichen Umsteuervorrichtung (i)
ein- und ausgeschaltet werden, und daß die Übersetzungsverhältnisse der beiden Getriebe (g,h) für FörderY/alzendrehzahlen bemessen
sind, die um nur wenige Prozente über bezw. unter der Drehzahl der Walze (b) liegen (vorzugsweise 2-
Förderwalzenantrieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Umsteuervorrichtung (i) für die Kupplungen (e,f) der
beiden Übersetzungsgetriebe (g,h) Magnetschalter dienen, die
an der Waage (c) angeordnet sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM49562U DE1908226U (de) | 1964-10-08 | 1964-10-08 | Foerderwalzenantrieb an textilmaschinen. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM49562U DE1908226U (de) | 1964-10-08 | 1964-10-08 | Foerderwalzenantrieb an textilmaschinen. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1908226U true DE1908226U (de) | 1965-01-14 |
Family
ID=33358463
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM49562U Expired DE1908226U (de) | 1964-10-08 | 1964-10-08 | Foerderwalzenantrieb an textilmaschinen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1908226U (de) |
-
1964
- 1964-10-08 DE DEM49562U patent/DE1908226U/de not_active Expired
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