AT284625B - Umschaltbares Riemengetriebe - Google Patents

Umschaltbares Riemengetriebe

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AT284625B
AT284625B AT942068A AT942068A AT284625B AT 284625 B AT284625 B AT 284625B AT 942068 A AT942068 A AT 942068A AT 942068 A AT942068 A AT 942068A AT 284625 B AT284625 B AT 284625B
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AT
Austria
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belt
spring
fork
force
pulley
Prior art date
Application number
AT942068A
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English (en)
Inventor
Michael Hiebl
Original Assignee
Eumig
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Umschaltbares Riemengetriebe 
Die Erfindung betrifft ein umschaltbares Riemengetriebe mit einer quer zur Riemenlaufrichtung verstellbaren Riemengabel, durch die der Riemen geführt ist. 



   Riemengetriebe dieser Art sind bekannt und diesen dazu, das   Übersetzungsverhältnis   des Riemengetriebes stufenlos zu ändern, wobei die beiden Riemenscheiben konisch ausgebildet sind und der Riemen durch die Riemengabel so geführt wird, dass jeweils ein anderer Durchmesser der Riemenscheibe wirksam wird. Darüber hinaus ist es bekannt, den Riemen durch eine Riemengabel auf eine Leerscheibe umzulegen, die auf der Abtriebswelle frei drehbar ist, um damit die Antriebsverbindung zwischen dem Motor und der anzutreibenden Maschine zu unterbrechen. 



   Wird bei den in der Feinmechanik üblichen Riementrieben die Riemengabel bei stillstehendem Antriebsmotor verstellt, so dass der Riemen der Verstellbewegung der Riemengabel nicht zu folgen vermag, so kann es zu unzulässigen Beanspruchungen sowohl im Riemen, als auch in der Verstelleinrichtung kommen. Besonders störende Auswirkungen kann dies dann haben, wenn das Gerät in einer solchen Einstellung über lange Zeit und womöglich auch bei höherer Temperatur steht. Bei Verwendung von Kunststoff-oder Gummiriemen kommt es dann zu bleibenden Deformationen, die die weitere Funktion des Riemengetriebes in Frage stellen. 



   Es ist ein Ziel der Erfindung, eine Verstelleinrichtung für die Riemengabel zu schaffen, durch welche jeweils festgelegte maximale Querkräfte auf den Riemen übertragen werden. Erfindungsgemäss wird diese Aufgabe dadurch gelöst, dass die Riemengabel unter der Wirkung einer ersten Feder steht und kraftschlüssig mit einem Übertragungsglied gekoppelt ist, das unter der Wirkung einer zweiten Feder steht, die der ersten Feder entgegenwirkt, wobei die Position des Übertragungsgliedes einmal durch einen insbesondere verstellbaren ersten Anschlag bestimmt ist, während in einer andern Einstellung das Übertragungsglied durch einen zweiten Anschlag vom ersten Anschlag abgehoben ist.

   Da bei händischer Verstellung des Riemens die Verstellkraft praktisch nicht vorherbestimmt werden kann, wird gemäss dem Grundgedanken der Erfindung zwischen dem Steuerorgan, d. s. der oder die verstellbaren Anschläge, und der Riemengabel ein Übertragungsglied, somit also ein mechanisches Relais, angeordnet. Bei einem derartigen mechanischen Relais können dann die auf die Riemengabel bzw. den Riemen wirkenden Kräfte genau vorherbestimmt werden, und dies kann leicht so geschehen, dass die oben geschilderten Nachteile vermieden sind.

   Gemäss einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung wirkt die zweite Feder mit einer Kraft auf die Riemengabel, die den doppelten Wert der Kraft aufweist, die von der ersten Feder auf die Riemengabel ausgeübt wird, so dass die resultierende, bei einer Umschaltung von der Riemengabel auf den Riemen ausgeübte Verstellkraft von den jeweiligen Einstellungen unabhängig ist. 



   Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispieles und unter Bezugnahme auf die Zeichnungen. In Fig. l ist das Riemengetriebe eines Schmalfilmgerätes schematisch dargestellt. Die Fig. 2 und 3 zeigen in vergrössertem Massstab einen Schnitt gemäss der Ebene   II-II   in Fig. l in verschiedenen Wirkungsstellungen der einzelnen Elemente. 



   Auf der Welle eines Elektromotors-l-ist eine   Riemenscheibe --2-- befestigt,   die zwei 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 zylindrische   Flächen-3, 4- mit   verschiedenem Durchmesser besitzt, zwischen denen ein konischer Teil vorgesehen ist. Auf einer Welle die parallel zur Motorwelle verläuft, ist eine erste Riemenscheibe --6-- drehbar, die ebenfalls stufenförmig mit einekonischen Teil zwischen den beiden 
 EMI2.1 
 Schieber gegen die   Platine-15-gepresst.   Der   Schieber --13-- weist   einen Bolzen --18-- auf, an dem eine   Feder --19-- angreift,   Der   Bolzen --18-- liegt   ferner einem Arm eines zweiarmigen Schalthebels --20-- gegenüber,

   der   bei-21-an   der   Platine --15-- gelagert   ist und unter der Wirkung einer   Zugfeder --22-- steht,   Der   Schalthebel --20-- ist   einerseits durch einen Bolzen 
 EMI2.2 
 --20-- erfolgt--26-- befestigt ist. Der   Kipphebel --26-- steht   unter der Wirkung einer   Zugfeder --27-- und   ist in seinen stabilen Endstellungen durch justierbare Anschläge --28,29-- einstellbar. Der Kipphebel   --26-- dient   zur Einstellung der Bildfrequenz des Gerätes, der Winkelhebel --24-- zur Ein- und Ausschaltung des Filmtransportes.

   Die Wirkungsweise der beschriebenen Einrichtung ist folgende :
In Fig. 2 ist in vollen Linien die Position der Verstelleinrichtung bei abgeschaltetem Filmtransport 
 EMI2.3 
 --11-- läuft--6-- und damit die   Zahnräder--7   und 9-- sind antriebslos, so dass die Greiferwelle --8-- des Gerätes stillsteht. Die entsprechende Verstellung der Riemengabel --12-- erfolgt5 durch Verschieben 
 EMI2.4 
 --23-- in--13-- nach rechts verstellen und damit den Riemen --11-- auf die Leerscheibe umlegen kann.

   Wird nun der   Winkelhebel --24-- so   verstellt, dass der Bolzen --23-- seine in Fig. 2 strichliert angedeutete Position einnimmt, so wird der Schalthebel --20-- freigegeben und durch die Feder --22-- im Uhrzeigergegensinn verschwenkt, wobei über den   Bolzen --18-- der   die Riemengabel 
 EMI2.5 
 der Feder--19--so dimensioniert, dass sie bestrebt ist, den Schieber --13-- mit einer Kraft nach links zu verstellen, die doppelt so gross ist wie die durch die Feder --19-- ausgeübte Kraft. Bei der Umschaltung des Riemengetriebes wird daher unabhängig von der Verstellrichtung eine Kraft ausgeübt, die der Kraft der Feder--19--entspricht. Bei laufender Motorriemenscheibe wird durch die Verschiebung des Schiebers --13-- der Riemen --1-- von der Leerscheibe auf die Stufenscheibe --6-- umgelegt.

   Die Stellung des   Schiebers --13-- wird   durch den Schalthebel --20-- bestimmt, 
 EMI2.6 
 
Wird der   Kipphebel --26-- im   Uhrzeigersinn verschwenkt, bis er seine in Fig. 3 in vollen Linien gezeichnete Position einnimmt, so verschwenkt die Feder --2-- den Schalthebel --20-- im Uhrzeigergegensinn, wobei der   Schieber--13--nach   links verschoben wird. Bei laufendem Riemen --11-- verschiebt sich der Schieber--13--soweit, dass der   Schalthebel--20--an   den Bolzen --30-- des Kipphebels anschlägt.

   Durch die Verstellung der   Riemengabel-12-ist   der Riemen - von dem Scheibenteil grossen Durchmessers auf einen   sólchen   mit kleinem Durchmesser gelangt, während gleichzeitig der Riemen auf der   Motorriemenscheibe-2--von   einem Teil mit kleinem Durchmesser auf einen solchen mit grossem Durchmesser verschoben wird, wodurch die Filmtransportgeschwindigkeit von 18 auf 24 B/sec umgestellt wird. Eine Ausschaltung des Filmtransportes sowie eine Umstellung des Getriebes von 24 auf 18 B/sec hat eine Verschiebung des Riemens --11-- nach rechts zur Folge, wobei der Vorgang ganz analog abläuft. 



   Ein wesentlicher Vorteil der erfindungsgemässen Einrichtung ist, dass auch bei abgeschaltetem Elektromotor und damit stillstehendem Riemen--11--nur Querkräfte auf den Riemen übertragen werden können, die durch die beiden   Federn--19   und 22--bestimmt sind und bei der oben beschriebenen Dimensionierung dieser Federn einen konstanten Wert haben. In Fig. 3 ist eine 
 EMI2.7 
 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 --11-- der- kann dadurch den   Schieber --13-- nach   rechts verschieben, wobei die Riemengabel   - -12-- den Riemen --11-- quer   zu seiner Laufrichtung belastet. Da der   Riemen --11-- jedoch   nicht umläuft, kann er der Querkraft nicht folgen. Der   Schieber --13-- erreicht   daher zunächst nicht seine Einstellung.

   Eine Gefährdung des Riemens ist bei geeigneter Dimensionierung der Federn-19 und   22-auch   bei längerer Lagerung des Gerätes in dieser Einstellung nicht zu erwarten. Sobald bei neuerlicher Inbetriebnahme des Gerätes der Motor eingeschaltet wird, nimmt der   Riemen--11--   seine in Fig. 2 strichliert angedeutete Endstellung an. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Umschaltbares Riemengetriebe mit einer quer zur Riemenlaufrichtung verstellbaren 
 EMI3.1 
 Riemengabel (12) unter der Wirkung einer ersten Feder (19) steht und kraftschlüssig mit einem Übertragungsglied (20) gekoppelt ist, das unter der Wirkung einer zweiten Feder (22) steht, die der ersten Feder entgegenwirkt, wobei die Position des Übertragungsgliedes einmal (Fig. 3) durch einen insbesondere verstellbaren ersten Anschlag (30) bestimmt ist, während in einer andern Einstellung   (Fig. 2)   das Übertragungsglied durch einen zweiten verstellbaren Anschlag (23) vom ersten Anschlag abgehoben ist. 
 EMI3.2 


Claims (1)

  1. (22) mit einer Kraft auf die Riemengabel (12) wirkt, die den doppelten Wert der Kraft aufweist, die von der ersten Feder (19) auf die Riemengabel ausgeübt wird. EMI3.3 Übertragungsglied (20) als zweiarmiger Hebel ausgebildet ist, an dem sich unter der Wirkung der ersten Feder (19) ein Schieber (13) abstützt, der die Riemengabel (12) trägt, während sich der Hebel (20) unter der Wirkung der zweiten Feder (22) in einer ersten Einstellung (Fig. 3) an einem insbesondere verstellbaren Anschlag (30) abstützt, in einer zweiten Einstellung (Fig. 2) durch einen zweiten Anschlag (23) vom ersten abgehoben ist.
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