DE720641C - Flachtrockner fuer schrumpfende Stoffbahnen - Google Patents

Flachtrockner fuer schrumpfende Stoffbahnen

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DE720641C
DE720641C DEM150971D DEM0150971D DE720641C DE 720641 C DE720641 C DE 720641C DE M150971 D DEM150971 D DE M150971D DE M0150971 D DEM0150971 D DE M0150971D DE 720641 C DE720641 C DE 720641C
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DE
Germany
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conveyor
fabric
web
support belt
dryer
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Expired
Application number
DEM150971D
Other languages
English (en)
Inventor
Kurt Ohrt
Fritz Ulrichs
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
FRIEDRICH HAAS KOM GES MASCHF
Original Assignee
FRIEDRICH HAAS KOM GES MASCHF
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Publication date
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Application granted granted Critical
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F26DRYING
    • F26BDRYING SOLID MATERIALS OR OBJECTS BY REMOVING LIQUID THEREFROM
    • F26B13/00Machines and apparatus for drying fabrics, fibres, yarns, or other materials in long lengths, with progressive movement
    • F26B13/10Arrangements for feeding, heating or supporting materials; Controlling movement, tension or position of materials
    • F26B13/101Supporting materials without tension, e.g. on or between foraminous belts
    • F26B13/102Supporting materials without tension, e.g. on or between foraminous belts the materials, e.g. web, being supported in loops by rods or poles, which may be moving transversely, e.g. festoon dryers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

  • Flachtrockner für schrumpfende Stoffbahnen Ein Flachtrockner für schrumpfende Stoffbahnen nach Patent 701 317 mit mehreren übereinanderliegenden Förderern, deren Geschwindigkeit durch im Bahnlauf zwischen diesen liegende Steuermittel elektrisch steuerbar ist, ist dadurch gekennzeichnet, daß bei Trocknern mit die Stoffbahn in kurzen Hängefalten tragenden Förderern als Steuermittel für die Regelung der Geschwindigkeit des Stoffbahnabzugs und 'des jeweils folgenden -Förderers ein an einem Drehpunkt schwenkbar aufgehängter Fühler angeordnet ist, an dem die Bahn entlang gezogen wird, wobei der Ausschlag des Fühlers in der einen Richtung den Längungsausgleich und der Ausschlag in der anderen den Schrumpfungsausgleich herbeiführt.
  • Ein weiteres Kennzeichen dieser Anordnungsweise kann darin bestehen, .daß als Fühler ein die nach oben ablaufende- Bahn von beiden Seiten erfassendes Walzenpaar oder ein gleichwertiges Mittel, z. B. ein Führungsleistenpaar, angeordnet ist, oder sie kann auch dadurch gekennzeichnet sein, daß als Fühler eine in der Normallage entgegen der Bahnlaufrichtung schräg hängende, an der Oberseite der nach oben ablaufenden Bahn anliegende Walze angeordnet ist.
  • Diese Erfindung nach Patent 701 317 hat, da bei ihrer Stoffbahnführung zwischen den Förderern nach oben über Leitrollen gewisse Bahnen beim Beginn der Trocknung infolge ihrer geringen Festigkeit nur schwach zusammenhalten, durch das Zusatzpatent 702 488 eine weitere Ausbildung in der Weise erfahren, daß der für die Regelung der Geschwindigkeit des Stoffbahnabzuges und des jeweils folgenden Förderers an einem Drehpunkt schwenkbar aufgehängte Fühler als Walze ausgebildet ist, die,-um eine seitlich liegende Drehachse schwenkbar, auf die . Bahn bei waagerechtem und ein Stück ohne Unterstützung durch den Förderer erfolgendem frei gespanntem Lauf derselben oben aufliegt. Diese Einrichtung kann weiter dadurch gekennzeichnet sein, daß zum Zwecke der freien Führung der Stoffbahn ohne Unterstützung durch den Förderer die beiden Förderketten des Förderers zu beiden Seiten der Stoffbahn durch zwei von oben auf sie wirkende Kettenräder bogenförmig nach unten geführt sind, wobei die Tragschienen für die Laufrollen der Ouerstäbe des Förderers dem bogenförmigen Lauf der Förderkette angepaßt sind, oder dadurch, daß die Kettenräder. durch andere gleichwertige Leitorgane, z. B. Führungsschienen, für einen zwangsläufigen bogenförmigen Lauf der Kette ersetzt sind. Bei diesen Flachtrocknern kann dann außerdem die Gestaltung so sein, daß für die gesamte Führung der Bahn im freien Bahnstück unter der Fühlwalze die an der Fördererumkehrstelle angeordneten Stoffabzugwalzen mit Voreilung angetrieben sind, wobei dann noch als kennzeichnend hinzukommen kann, daß der Antrieb der Stoffabzugwalzen über ein von der Welle des tiefer liegenden Förderers angetriebenes, regelbares Vorgelege erfolgt und ein die Fühlwalze beim Reißen der Stoffbahn gegen .ein zu weitgehendes Ausschlagen sichernder Anschläg angeordnet ist.
  • Die Praxis hat nun gezeigt, daß ein Trockner, der nach Patent 702 488 gebaut worden ist, an sich beim Trocknen der meisten schrumpfenden Stoffbahnen einwandfrei arbeitet. Wenn jedoch die zu trocknende Stoffbahn keine genügende Festigkeit oder, wie man auch sagen könnte, keine genügende innere Bindung aufweist, arbeitet auch diese Einrichtung noch nicht in zufriedenstellender Weise. Es gibt nämlich schrumpfende`Stoffbahnen ganz besonderer Art, z. B. eine besondere Art der sogenannten Bunafellbahnen, die bei Beginn der Trocknung nur ganz lose zusammenhängen und erst durch die Trocknung ihre innere Bindekraft erhalten. Diese ganz besondere Art von Bunafellbahnen macht bei der Überführung von einem Förderer des Trockners zum nächst tiefer liegenden Förderer eine derart schonende Behandlung notwendig, daß auch die Einrichtung nach Patent 70.2 488 noch nicht vollständig befriedigen kann. Es hat sich nämlich gezeigt, daß bei schrumpfenden Stoffbahnen mit einer außergewöhnlich- geringen Festigkeit oder inneren Bindekraft die Überführung nicht immer möglich ist, weil hierbei die Förderketten durch Kettenräder bogenförmig nach unten geführt werden, wodurch an dieser Stelle der frei gespannte Lauf der Bahn entsteht, die Bahn somit -.n dieser Stelle ohne eine Unterstützung durch den Förderer ist.
  • Ist nun die zu trocknende Stoffbahn nicht genügend fest, dann reißt sie an der frei gespannten Stelle auch dann, wenn die Fühlerwalze kaum einen Druck auf die Bahn ausübt, weil zur Belastung durch die Fühlerwalze auch noch die Schwere der Bahn an sich und die hierdurch auftretende Spannkraft hinzukommt.
  • Bei dieser Ausführung nach Patent 702 .188 sind an der Fördererumkehrstelle Stoffabzugwalzen planetenartig um eine umlaufende Welle gelagert, die gegenüber der Förderkettenumlaufgeschwindigkeit mit Voreilung angetrieben sind und die gespannte Führung der Bahn im freien Bahnstück herbeiführen, indem sie die ankommenden Falten in ihrer jeweils vorhandenen Größe durch Glattziehen beseitigen, wobei jedoch der Nachteil besteht, daß nur drei dieser Stoffabzugwalzen mit der Bahn in Berührung kommen und diese dann wiederum nur mit einem geringen Teil ihrer Umfangsfläche, weil. die hierbei gebildeten Umschlingungswinkel sehr klein sind.
  • Bei der bekannten Ausführungsart hat man somit zwei nachteilige Erscheinungen, die ein Zerreißen bzw. Beschädigen der Stoffbahn begünstigen, nämlich zunächst das gespannte, frei geführte Bahnstück mit der aufliegenden Fühlerwalze, wodurch an dieser Stelle eine zu starke Beanspruchung der sehr schwachen Stoffbahn erfolgt, und zum anderen den geringen Umschlingungswinkel, den die Stoftbahn beim Aufliegen auf den Stoffabzugwalzen bildet.
  • Die vorliegende Erfindung stellt sich daher die Aufgabe, diese Nachteile zu beseitigen, indem sie eine Einrichtung nach Patent 701 317 nun in der Weise weiter ausbildet, daß auch diese ganz empfindlichen schrumpfenden Stoffbahnen an den Überführungsstellen im Trockner nicht mehr reißen bzw. nicht mehr beschädigt werden können.
  • Erfindungsgemäß wird an den Umkehrstellen zum Überführen der Faltenlage von einem Förderer zum nächst tiefer liegenden Förderer ein Förderorgan mit einer größeren Auflagefläche für die Stoffbahn, z. B. ein kleines Förder- und Stützband, angeordnet, welches gegenüber der Förderkettengeschwindigkeit ebenfalls mit der bekannten Voreilung angetrieben wird. Die Fühlerwalze hängt hierbei in an sich bekannter Weise lotrecht (sie pendelt natürlich während ihrer regulierenden Tätigkeit), jedoch derart zwischen den beiden Förderern, daß trotz der lotrechten Fühlerw alzenaufhängung der Trockner nicht wesentlich höher wird als bei einer waagerechten Lage der Fühlerwalzen. Die Vorteile der lotrechten Aufhängung,, die darin bestehen, daß die Walze mit ihrem Fühlergewicht nicht von oben auf die frei geführte Bahn drückt, bleiben hierbei gewahrt. Dies mit Voreilung angetriebene Förder-und Stützband kann gegenüber den Stoffabzugwalzen eine größere Tragfläche für die Stoffbahn bieten, wenn diese zur Zeit des Überführens von der Faltenlage zwischen den O_uerstäben des oberen Förderers zur Faltenlage zwischen den Querstäben des tiefer liegenden Förderers glattgezogen wird.
  • In der Zeichnung -ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung veranschaulicht.
  • Abb. i zeigt die neue Einrichtung von der Seite gesehen in schaubildlicher Darstellung. Abb. 2 zeigt eine Ausführungsart der Erfindung mit schräg gestelltem Förder- und Stützband.
  • Wie in der Zeichnung ersichtlich ist, sind in bekannter Weise zwei Förderer a und b übereinanderggelagert, die sich in Pfeilrichtung bewegen und eine Stoffbahn c durch den Trockner fördern. Die Stoffbahn hängt in bekannter Weise in Falten d zwischen den Querstäben e, die in bekannter Weise zwischen den beiden Ketten oder Bändern des Förderers fest oder drehbar gelagert sind. An der Überführungsstelle des Förderers a ist ein kleines Förder- und Stützband angeordnet, welches zur Überführung der Stoffbahn von einem Förderer des Trockners zum nächst tiefer liegenden Förderer des Trockners dient, indem sich die Stoffbahn aus ihrer Faltenlage auf dem oberen Förderer in eine gestreckte Lage auf das Stütz- und Förderband f ablegt und dann durch das Förder-und Stützband dem nächst tiefer liegenden Förderer b derart zugeführt wird, daß die Falten in bekannter Weise wieder in ihrer normalen Größe zwischen den Querstäben des tiefer liegenden Förderers eingelegt werden. Das Förder- und Stützband f ist mit dem nachfolgenden tiefer liegenden Förderer b gekuppelt und derart angetrieben, daß seine Geschwindigkeit gegenüber dem Förderer b um so viel größer ist, als das für die jeweilig gewünschte Schleifenlänge erforderlich wird, die zwischen den Querstäben e des tiefer liegenden Förderers gebildet werden soll.
  • Damit man .diese Schleifen je nach Wunsch schnell in verschiedenen Längen bilden kann, wird dieses Übersetzungsverhältnis dann auch noch in bekannter Weise regelbar ausgebildet.
  • Wie aus der Zeichnung ersichtlich ist, hängt die Fühlerwalze k in an sich bekannter Weise lotrecht, jedoch nicht oberhalb des Förderers a, wie es bekannt ist, sondern unterhalb des höher .liegenden Förderers a, und oberhalb de-'s tiefer liegenden Förderers b.
  • Diese Anordnungsweise hat den Vorteil, daß das Fühlergewicht nicht von oben auf die frei geführte Stoffbahn drückt und daß die Stoffbahn auf der größeren Tragfläche des Förder- und Stützbandes aufliegen kann, wodurch die Stoffbahn bei der Überführung von einem Förderer zum nächst tiefer liegenden Förderer nicht so stark beansprucht wird, daß sie reißt bzw. beschädigt wird.
  • Wie in Abb. -> der Zeichnung ersichtlich ist, kann das Förder- und Stützband auch eine schräge Lage einnehmen. Das hat dann einen Vorteil, wenn infolge baulicher Anordnungen die Förderbänder in einer solchen Entfernung voneinander angebracht werden müssen, daß bei einer waagerechten Lage des Förder- und Stützbandes die Strecke von diesem bis zum nächst tiefer liegenden Förderer sehr groß wird, so daß besonders infolge der Schwere der Stoffbahn eine unvorteilhafte Zugspannung auftritt. Bei der schrägen Lage des Förder- und Stützbandes ist dann eine vollständige Überbrückung vom oberen bis zum nächst tiefer liegenden Förderer gegeben, so daß die Stoffbahn auch hier nicht infolge ihrer Schwere reißen kann.
  • Schließlich kann an Stelle des Förder- und Stützbandes auch eine Walze mit entsprechend großer Tragfläche Verwendung finden, wenn die baulichen Anordnungen des Trockners dieses zulassen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Flachtrockner für schrumpfende Stoffbahnen mit mehreren übereinanderliegenden Förderern, deren Geschwindigkeit durch im Bahnlauf zwischen diesen liegende Steuermittel elektrisch steuerbar ist, nach Patent 701 317, dadurch gekennzeichnet, daß der an einem Drehpunkt schwenkbar aufgehängte Fühler gemeinsam mit einem Förder- und Stützband (f) oberhalb des jeweils folgenden Förderers angeordnet ist.
  2. 2. Flachtrockner nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Förder-und Stützband (f) eine Schräglage einnimmt.
  3. 3. Flachtrockner nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Förder-und Stützband (f) durch ein anderes Förder- oder Stützorgan, z. B. eine Walze mit entsprechend großer Tragfläche, ersetzt ist.
DEM150971D 1941-05-27 1941-05-27 Flachtrockner fuer schrumpfende Stoffbahnen Expired DE720641C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2545852A1 (fr) * 1983-05-09 1984-11-16 Brueckner Trockentechnik Gmbh Dispositif de traitement a l'air chaud de produit textile en transport continu

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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