DE189883C - - Google Patents

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DE189883C
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DE
Germany
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hub
brake
brake sleeve
ring
drive cone
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DENDAT189883D
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62LBRAKES SPECIALLY ADAPTED FOR CYCLES
    • B62L5/00Brakes, or actuating mechanisms therefor, controlled by back-pedalling
    • B62L5/10Brakes, or actuating mechanisms therefor, controlled by back-pedalling the brakes being actuated through coacting cams and balls or rollers located in the rear wheel hub

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Arrangement And Mounting Of Devices That Control Transmission Of Motive Force (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 189883 KLASSE 63«. GRUPPE
Rücktrittbremse für Freilaufräder. Patentiert im Deutschen Reiche vom 16. Juli 1905 ab.
Es sind Rücktrittbremsen für Freilaufräder mit geschlitzter Bremshülse bekannt, bei denen ein Antriebkegel auf die konisch gestaltete Innenfläche der Bremshülse wirkt und sie dadurch an ihrem ganzen Umfange gleichmäßig spreizt bezw. gegen die Nabeninnenfläche drückt. £ Ferner ist es bekannt, den Antriebkegel mit einem federnden Ringe zu verbinden, der sich gegen die Nabenwänd
ίο legt und ein Drehen des Antriebkegels mit der Gewindespindel verhindern soll, somit also die axiale Verschiebung des Antriebkegels zum Zweck der Spreizung der Bremshülse sichert. Die Bremshülse ist bei diesen bekannten Einrichtungen auf einem besonderen Träger befestigt, der wiederum mit der Nabenachse fest verbunden wird.
Gegenüber jenen bekannten Einrichtungen kommt es bei der neuen Rücktrittbremse darauf an, daß einerseits der Antriebkegel und der mit diesem verbundene federnde Ring und andererseits der Bremshülsenträger und die geschlitzte Bremshülse aus je einem Stück bestehen. Diese Anordnung vermindert die Zahl der Kohstruktionsteile und vereinfacht somit die Konstruktion. Ferner wird das Zusammensetzen und Auseinandernehmen der Nabe wesentlich erleichtert und kann auch schneller ausgeführt werden.
Auf der Zeichnung. ist eine beispielsweise Ausführungsform der neuen Rücktrittbremse dargestellt, und zwar zeigt Fig. 1 die Nabe im Längsschnitt und die Fig. 2 bis 8 Einzelheiten derselben.
Bei der dargestellten Ausführungsfortn ist die Bremshülse b in der Längsrichtung mit halbkreisförmigen Auskehlungen c versehen, wobei der Außenmantel bei d, d geschlitzt ist, so daß federnde Lappen gebildet werden, die bei d, d enden (Fig. 2 und 3). Durch ein seitlieh vorgesehenes Ringstück wird der Bremshülsenträger \ gebildet, der innerhalb der Hülse b eine Ringnut)? hat, die sich aus einzelnen Segmenten zusammensetzt, so daß auch an dieser Stelle die Läppen der Bremshülse b eine genügende Federung besitzen. Der Bremshülsenträger \ wird mittels eines Bolzens w auf der Welle h befestigt. Die Innenfläche der Bremshülse b ist konisch gestaltet, und zwar bis zu dem als Hülsenträger ausgebildeten Ringstück ^ derselben.
Auf dem nach dem Innern der Nabe λ zu verlängerten Teil m (Fig. 5) der Nabe e1 des Kettenrades ist ein steiles Gewinde geschnitten, welches beim Rückwärtsdrehen der Nabe e1 bezw. des Kettenrades den Antriebkegel k verschiebt Und dabei die Bremshülse b gegen die Innenwand der Nabe α preßt. Den Antriebkegel k veranschaulichen Fig. 4 und 6. Der Ring / desselben ist in gleicher Weise mit Auskehlungen cl und Schlitzen d1 (Fig. 6) versehen wie die Bremshülse (Fig. 2 und 3). Dieser Ring / legt sich gegen die Innenwand der Nabe α und sichert eine axiale Verschiebung des Antriebkegels k.
Mit i ist der auf der Welle h sitzende Kugelring und mit/ die Kugeln, auf welcher die Nabe α läuft, bezeichnet. Der Freilauf ist mit einer an sich bekannten Kugelkupplung versehen. Die Nabe e1 hat zu diesem Zweck konzentrisc.il laufende Auskehlungen, ebenso der Ring e. Zwischen diese Teile e, e1
ist der Mittelsteg eines Ringes η (Fig. 8) eingespannt, der im Steg schräge Durchbrechungen aufweist, deren Zahl mit der Anzahl der Auskehlungen in dem Ringe e, e1 bzw. den Kugeln ο übereinstimmt. Gewöhnlich greifen die Kupplungskugeln in die Auskehlungen· der Nabe e1 und etwa zur Hälfte in die öffnungen des Steges an dem Ringe n. Bei Freilauf werden die Kugeln durch die etwas ίο spitz nach einer Seite zu laufenden Auskehlungen in der Nabe e1 durch die Stegöffnungen in die Auskehlungen des Ringes e (Fig. .7) gedruckt, wodurch die Kupplung mit dem Teil e1 gelöst ist und der Freilauf somit eintreten kann.

Claims (1)

  1. ' Patent-Anspruch:
    Rücktrittbremse für' Freilauf räder mit geschlitzter, innen konischer Bremshülse, auf welche ein mit einem federnden Ring verbundener Antriebkegel wirkt, dadurch gekennzeichnet; daß einerseits der Antriebkegel (k) und der geschlitzte federnde Ring (I) und andererseits der Bremshülsenträger (\) und die "federnde Bremshülse (b) aus je einem Stück bestehen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT189883D Active DE189883C (de)

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DE (1) DE189883C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3254744A (en) * 1962-09-26 1966-06-07 Fichtel & Sachs Ag Freewheel hub with back-pedaling brake

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3254744A (en) * 1962-09-26 1966-06-07 Fichtel & Sachs Ag Freewheel hub with back-pedaling brake

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