DE435557C - Kupplung fuer Freilaufnaben mit Ruecktrittbremse - Google Patents

Kupplung fuer Freilaufnaben mit Ruecktrittbremse

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DE435557C
DE435557C DESCH65673D DESC065673D DE435557C DE 435557 C DE435557 C DE 435557C DE SCH65673 D DESCH65673 D DE SCH65673D DE SC065673 D DESC065673 D DE SC065673D DE 435557 C DE435557 C DE 435557C
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DE
Germany
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coupling
clutch
brake
hub
sleeve
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Expired
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DESCH65673D
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ZF Friedrichshafen AG
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Fichtel and Sachs AG
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62LBRAKES SPECIALLY ADAPTED FOR CYCLES
    • B62L5/00Brakes, or actuating mechanisms therefor, controlled by back-pedalling
    • B62L5/02Brakes, or actuating mechanisms therefor, controlled by back-pedalling the brakes being actuated through coacting coaxial cones located in the rear wheel hub
    • B62L5/04Brakes, or actuating mechanisms therefor, controlled by back-pedalling the brakes being actuated through coacting coaxial cones located in the rear wheel hub the brakes being of expanding brake-bushing type

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mechanical Operated Clutches (AREA)

Description

  • Kupplung für Freilaufnaben mit Rücktrittbremse. Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Kupplungsvorrichtung zum Verbinden von Teilen einer Freilaufbremsnabe mit Rücktrittbrernse. Die Erfindung besteht in einer Ausgestaltung der Kupplungsteile, bei der nacheinander ein kraftschlüssiger und ein zwangmäßiger Eingriff stattfindet. Zu diesem Zwecke sind an den Kupplungsteilen Reibflächen vorgesehen, die durch Anschläge begrenzt werden, so daß die Reibungskupplung in eine starre Kupplung übergeht. Von bekannten Kupplungen bei Freilaufnaben, bei denen eine konische Reibungskupplung mit einer großen Anzahl von Vertiefungen oder Zähnen versehen ist, unterscheidet sich die neue Anordnung dadurch, daß die Reibfläche so gestaltet ist, daß in ihr Anschläge in geringer Zahl gebildet werden, die von breiten Reibflächen voneinander getrennt sind. Hierbei treten die Anschläge nur wenig aus der Grundform des Reibungskörpers heraus, so daß die Flächen eine schwach spiralförmige Gestalt erhalten. Die Anschläge, die in beiden Kupplungshälften vorgesehen sind, erhalten auf diese Weise ungefähr die Gestalt sehr flacher Zähne. Durch diese besondere Ausführung der Kupplungsteile wird namentlich ein sanftes Schließen und ein rasches Lösen der Kupplung erzielt, während durch den Eingriff der Anschläge der Kupplungshälften eine sichere, auch unter den bei Fahrrädern unvermeidlichen kleinen Erschütterungen nicht nachgebende Verbindung geschaffen wird. Diese Kupplung vereinigt daher in sich die Vorteile der gewöhnlichen Reibungskupplung und der Klauenkupplung unter Beseitigung der Nachteile beider.
  • Die Kupplung läßt sich in der Antriebseinrichtung der Fahrradnabe zwischen Antreiber und Radnabe sowie zwischen der Bremshülse und dem Antreiber verwenden, wobei sie in letzterem Falle in bekannter Weise gleichzeitig als Vorrichtung zum Spreizen der Bremshülse benutzt werden kann.
  • In der Zeichnung ist die neue Anordnung der Freilaufbremsnabe in einer Ausführungsform beispielsweise dargestellt. Abb. i zeigt zur Hälfte einen Längsschnitt und zur Hälfte die äußere Ansicht der Freilaufnabe. Abb. 2 und 3 zeigen Querschnitte der Nabe nach den Linien A-B und C-D. Abb. q. zeigt die Seitenansicht und die beiden Endansichten rler Kupplungshülse.
  • Die Nabe 5 des Hinterrades wird, wie üblich, mittels der Kugellager 6 und 7 von einem Lagerkonus 8 und einem das Kettenrad io tragenden, seinerseits mittels eines Kugellagers i i auf der Achse 12 gelagerten Antreiber 9 getragen. Auf dem in die Nabe ragenden Teil des Antreibers ist ein steiles Gewinde 13 ausgebildet, auf dem eine doppelkonische Hülse 14 mit entsprechendem Muttergewinde verschraubbar ist. Das rechte kegelige Ende 17 der Hülse 14 (Abb. q.) dient in Verbindung mit einem in der Nabe 5 durch eine oder mehrere Nasen 15 undrehbar gehaltenen Ring 16, der achsial verschiebbar sein kann, als Antriebskupplung. Der links befindliche Kegel 18 der Hülse 14. liegt innerhalb einer kegelförmigen Ausdrehung der Bremshülse 2o und dient zu deren Spreizung. Die beiden Kegel 17 -und 18 haben auf ihrem Umfange verteilt wenige Anschläge, etwa von der Gestalt hinterdrehter konischer Kupplungszähne, deren Eingriffsflanken 28 zweckmäßig radial gerichtet sind, während ihre flachen auswärts weisenden Rückenflanken 27 Reibflächen darstellen. In den gegenüberliegenden Hohlkegelflächen sind in Zahl und Gestalt übereinstimmende Anschläge und Reibflächen ausgebildet, so daß konische Zahnkupplungen entstehen, von denen die die Antriebskupplung bildende Verzahnung 17 bei der Vorwärtsdrehung und die die Spreizung der Bremse bewirkende Kupplung 18 bei der Rückwärtsdrehung des Antreibers, und zwar mit ihren radialen Flanken oder Anschlägen 28, in Eingriff kommt. Da die Anschläge sehr niedrig und in größeren Abständen voneinander ausgeführt sind, wird durch sie ein -zwangmäßiger Eingriff beim Schließen der Kupplung erhalten, nachdem vorher die Reibflächen 27 - eine allmähliche Verbindung der zu kuppelnden Teile bewirkt haben.
  • Anstatt in einem in der Nabe angebrachten Ring 16 kann die Gegenkupplung auch in einer kegelförmigen Einziehung der Nal)e selbst ausgebildet werden. Die an sich bekannte Anordnung des verschiebbaren, sich am Antreiber 9 stützenden Kupplungsringes 16 hat aber den Vorteil, daß Achsialdruck auf die Kugeln vermieden wird, was auch für die vorliegende Nabe zweckmäßig ist.
  • Der in dem Ausführungsbeispiel zweiteilig ausgeführte Hauptkörper 2o der Bremshülse wird von dem ebenfalls zweiteiligen Bremsmantel21 umschlossen. Die verschiedenen Teile werden durch einen in einer Umfangsnut des Hauptkörpers 2o liegenden Sprengring 22 zusammengehalten, indem dieser Ring durch Durchbrechungen der einwärts umgebördelten Ränder 23 des Bremsmantels hindurchgreift. Die Feder 22 drückt den Hauptkörper 2o in der Freilaufstellung auf den Umfang der Kupplungshülse 1q.. Der Bremskörper hat an seinem linken Ende ausgeschnittene und- einwärts gebogene Zungen oder Lappen 2q., die sich in einem quer durch den Spreizkegel 8 hindurchgehenden Schlitz 25 führen und die Bremshülse gegen Drehung sichern. Ein um den Spreizkonus gelegter Sprengring 26 greift hinter die Lappen 2.4 und hält die Bremshülse auf dem Spreizkegel fest.

Claims (3)

  1. PATENT-ANsPRüeHE: i. Kupplung für Freilaufnaben mit Rücktrittbremse, dadurch gekennzeichnet, daß der die Kupplung mit der Nabe und mit der Bremse herstellende Doppelkegel (17, 18) am Umfange eine geringe Anzahl von Reibflächen (27) von spiralförmigem Querschnitt besitzt, die beim Kuppeln zunächst einen kraftschlüssigen Eingriff bewirken, und daß an den abgesetzten Enden der Reibflächen Anschläge (28) angeordnet sind, die sodann eine zwangläufige Kupplung herstellen.
  2. 2. Kupplung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die hohle Kupplungshälfte (16) in der Nabenhülse (5) in bestimmten Grenzen verschiebbar angeordnet ist.
  3. 3. Kupplung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die hohle Gegenkupplungsfläehe der Bremshülse (2o) erweiterbar ist.
DESCH65673D 1922-08-11 1922-08-12 Kupplung fuer Freilaufnaben mit Ruecktrittbremse Expired DE435557C (de)

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