DE423677C - Antreiber fuer Freilaufnaben - Google Patents

Antreiber fuer Freilaufnaben

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DE423677C
DE423677C DES62576D DES0062576D DE423677C DE 423677 C DE423677 C DE 423677C DE S62576 D DES62576 D DE S62576D DE S0062576 D DES0062576 D DE S0062576D DE 423677 C DE423677 C DE 423677C
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62LBRAKES SPECIALLY ADAPTED FOR CYCLES
    • B62L5/00Brakes, or actuating mechanisms therefor, controlled by back-pedalling
    • B62L5/02Brakes, or actuating mechanisms therefor, controlled by back-pedalling the brakes being actuated through coacting coaxial cones located in the rear wheel hub
    • B62L5/04Brakes, or actuating mechanisms therefor, controlled by back-pedalling the brakes being actuated through coacting coaxial cones located in the rear wheel hub the brakes being of expanding brake-bushing type

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mechanical Operated Clutches (AREA)

Description

  • Antreiber für Freilaufnaben. Die Erfindung betrifft eine Freilaufnabe für Fahrräder und ähnliche Fahrzeuge mit einer Freilaufkupplung in Gestalt eines Rollenklemmgesperres, dessen Klemmrollen auf den exzentrischen Bahnen des Umfanges des Antreibers aufsteigen können und dadurch die Verbindung mit der Nabe. herstellen. Es ist bekannt, den die Rollentaschen tragenden Teil und den das Antriebsrad nebst den Kugellagerschalen tragenden Teil des Antreibers auswechselbar miteinander zu verbinden. Gemäß der Erfindung geschieht diese Verbindung durch eine zwischen diesen Teilen vorgesehene Klauenkupplung und durch einen besonderen hülsenförmigen Verbindungsteil, der die Teile des Antreibers aneinanderdrückt und die Kupplungsteile in Eingriff hält. Der Verbindungsteil wird zweckmäßig 'loch zu anderen Zwecken, namentlich zur Führung des Antreibers, herangezogen.
  • Man hat den die Rollentaschen tragenden Teil mit dem Antreiber bereits lösbar durch Gewinde oder durch Nut und Feder verbunden, jedoch ist in jenen Fällen der Antreiber mit einem hülsenförmigen Fortsatz versehen, auf dem der lösbare Teil befestigt und gesichert ist. Gegenüber diesen Anordnungen, bei denen die Herstellung des Fortsatzes viel Abfall verursacht, hat die neue Anordnung den Vorteil, daß an Stelle dieses Fortsatzes der hülsenförmige Verbindungsteil tritt, der nicht gehärtet wird und aus billigerem Material hergestellt werden kann. Dabei lassen sich die Kupplungen mittels großer Werkzeuge herstellen, so daß eine billigere Massenfabrikation möglich ist.
  • In der Zeichnung ist die Freilaufnabe in zwei Ausführungsformen beispielsweise dargestellt. Abb. i zeigt zur Hälfte einen Längsschnitt und zur Hälfte die Seitenansicht der Freilaufnabe. Abb. z zeigt die einzelnen Teile, die den Antreiber bilden, auseinandergezogen im Längsschnitt. In Abb.3 sind Stirnansichten zweier Teile des Antreibers mit der Kupplung abgebildet. Abb. q. bis 6 zeigen entsprechende Darstellungen einer anderen Ausführungsform.
  • Bei der in Abb. i bis 3 dargestellten bekannten Freilaufnabe besteht die Freilaufkupplung aus einem Gesperre von mehreren Klemmrollen 12, die in schrägen Vertiefungen 13 des Umfanges des Antreibers innerhalb bestimmter Grenzen in der Umfangsrichtung beweglich sind und durch einen Führungsring 1d. zusammengehalten werden, so daß sie sämtlich gleichzeitig in derKupplungsstellung an die Innenfläche der N abenhülse 15 gedrückt «-erden und beim Freilauf und beim Bremsen an die tieferen Stellen der Taschen 13 zurückgezogen und außer Berührung ruit der Nabenhülse gehalten werden.
  • Der in die Nabenhülse ragende. Teil des Antreibers ist gemäß der Erfindung aus inehreren Teilen zusammengesetzt, und zwar (lein vom Kugelkranz 5 gestützten, das Ketten-1 ad 6 tragenden Teil 7, der auch den Lagerkonus für das Kugellager 16 der Nabenhülse bildet, dem die Rollentaschen 13 enthaltenden mittleren Teil 8 und dein an der Achse 17 sich führenden hülsenförmigen Teil g, der durch die Bohrung der beiden Teile 7 und 8 hindurchragt und sie gleichachsig festhält. Die Verbindung dieser drei Teile geschieht einerseits durch eine zwischen den Teilen 7 und 8 vorgesehene Klauenkupplung und anderseits durch die Hülseg selbst, die gewisse Getriebeteile trägt, mit einem Absatz 18 den Teil 8 übergreift und finit ihrem anderen Ende ig in eine Erweiterung der Bohrung des Teiles 7 umgebördelt ist, so daß die drei Teile einen fest zusammenhängenden Körper darstellen, wobei die dauernd inEingriff gehalteneKupplung die Relativdrehung der Teile 7 und 8 hindert.
  • Die Kupplung besteht aus von der Stirnseite des Teiles 8 vorragenden Kupplungszähnen io mit zweckmäßig parallelen Seitenflanken und mit nach einem Kreisbogen krümmten äußeren Flächen und aus in der gegenüberliegenden Stirnfläche des Teiles 7 eingearbeiteten, entsprechend gestalteten Vertiefungen i i. Wenn die Kupplung in Eingriff gebracht ist, liegen die Stirnflächen der Teile? und 8 fest und vollkommen gegeneinander, wodurch die gleichachsige Stellung dieser Teile gesichert wird, wenn sie durch die Verbindungshülse g zusammengehalten werden.
  • Abb. d., 5 und 6 zeigen die zweite Ausführungsform, bei der der mittlere hülsenförmige Teil g auf seinem Umfange mit Gewinde versehen ist und eine auf dieses Gewinde geschraubte Mutter 2o den Teil 8 gegen den Teil 7 drückt, der sich gegen einen Bund 21 der Hülse g legt. Auf den gegeneinander gerichteten Flächen Bier Teile 7 und 8 ist eine Klauenkupplung io ausgebildet. Die neue Anordnung bringt Vorteile bei der Herstellung und beim Gebrauche in verschiedener Hinsicht mit sich. Infolge der Herstellung des Antreibers der Freilaufnabe aus mefireren Teilen lassen sich die einzelnen Stellen des Antreibers der Beanspruchung eiitsprecliend aus verschiedenen geeigneten Werkstoffen herstellen. 7. B. wird es zweckmäßig sein, den Teil 8 aus Stahl hoher Festigkeit anzufertigen, um das Eindrücken der Rollen i2 in die geneigten Klemmbahnen 13 zu verhüten. In Rücksicht darauf, daß die einzelnen Teile des Antreibers keine stark abweichenden Ouerschnitte haben, ist ihr Härten leichter auszuführen und die Gefahr des Verziehens vermindert. Die Kupplung i o, i i hißt sich wegen ihrer besonderen Gestalt leicht mit Hilfe großer Scheibenfräser herstellen, und auch die Rollentaschen 13 lassen sich mittels eines Profilfräsers in achsialei Richtung im Umfange des Teiles 8 einarbeiten. Hinsichtlich Materialersparnis ergibt sich bei dieser Anordnung der Vorzug, daß nur die stark beanspruchten Stellen des Antreibers aus teuerem Werkstoff angefertigt zu werden brauchen, während die übrigen Teile aus geringerem Material bestehen können. Hierdurch wird die Gebrauchsdauer verlängert und eine größere Sicherheit des Arbeitens der Freilaufnabe erzielt. Die Befestigung der Hülse g durch Umbördeln ihres Randes stellt eine sehr einfache und billige Verbindung dar, jedoch können auch die Teile in anderer. Weise vereinigt werden, beispiels-«;eise dadurch, daß die Hülse 9 in den Teil 7 eingeschraubt wird.

Claims (2)

  1. PATENT-ANspRÜcHE: i. Antreiber für Freilaufnaben für Fahrräder und ähnliche Fahrzeuge, bei dem ein die Antriebeinrichtung tragender Grundkörper und ein. die Freilauf-Gesperrekupplung tragender Teil relativ nicht drehbar miteinander verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Teile durch eine Zahnkupplung uniuittelbar miteinander verbunden sind und mit ihren Bohrungen auf einem besonderen hülsenförmigen Verbindungsteil gleichachsig sitzen, der sie in achsialer Richtung zusammenhält.
  2. 2. Antreiber nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Verbindungskörper die Führung des Antreibers an der Nabenachse bildet.
DES62576D 1923-04-01 1923-04-01 Antreiber fuer Freilaufnaben Expired DE423677C (de)

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DE423677C true DE423677C (de) 1926-01-08

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