DE2000680A1 - Nabenhuelse,insbesondere fuer Fahrradnaben od.dgl. aus zusammengefuegten Huelsen-Teilstuecken - Google Patents
Nabenhuelse,insbesondere fuer Fahrradnaben od.dgl. aus zusammengefuegten Huelsen-TeilstueckenInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60B—VEHICLE WHEELS; CASTORS; AXLES FOR WHEELS OR CASTORS; INCREASING WHEEL ADHESION
- B60B27/00—Hubs
- B60B27/02—Hubs adapted to be rotatably arranged on axle
- B60B27/023—Hubs adapted to be rotatably arranged on axle specially adapted for bicycles
-
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Description
FICHTEL & SACHS AG., Schweinfurt/Main
Patent- und Gebrauchsmusterhilfsanmeldung
Nabenhülse, insbesondere für Fahrradnaben oder d%l. aus zusammengefügten Hülsen-Teilstücken
Die Erfindung bezieht sich auf eine Nabenhülse, insbesondere für Fahrradnaben oder dgl. aus zusammengefügten Hülsen-Teilstücken.
Für Fahrräder oder dgl. werden die Nabenhülsen aus Kostengründen im allgemeinen nicht aus Rundmaterial gefertigt, weil dabei der
Materialverlust durch Ausbohren und auch der Arbeitsaufwand zu groß ist. Auch ein Rohrstück mit aufgesetzten Flanschen für die
Speichen ist nicht günstig im Fertigungsverfahren. Der abzuspanende
V/erkstoff fällt dabei mengenmäßig nicht so sehr ins Gewicht, dagegen aber ist das Ausgangsmaterial verhältnismäßig
teuex?. - Günstiger ist es nun, die Nabenhülse aus Teilstücken
aufzubauen. Dazu wird von einem Rundstab ausgegangen, aus einem solchen Material werden für die beiden axialen Hülsen-Teilstücke
Ringe" warmgeschmiedet und anschließend kaltgepreßt, so daß zwei Hülsenhälften entstehen, die dann axial zusammengeschweißt wer- ;
den. Der auf diese Weise entstandene Hülsenkörper wird mit Härtepulver gefüllt und beidseitig verschlossen, so daß nur eine Aufkohlung
der Innenflächen der Nabenhülse erreicht wird, während die Speichenflanschen im Hinblick auf die Zugspannung der Speichen
weich bleiben müssen.
Dieses vorstehend angedeutete Herstellungsverfahren ist jedocfc
immer noch recht aufwendig, insbesondere deshalb, weil das Einsatzgewicht zum Fertigteilgewicht ein verhältnismäßig ungünsti-
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ges Verhältnis aufweist. Weiterhin ist es bei dem vorstehend erwähnten Fertigungsverfahren ungünstig, daß ein Werkstoff mit
nur geringem Kohlenstoffgehalt verwendet werden kann, weil sonst die Umformarbeit zu groß wird und deshalb ein Kaltpressen
nicht mehr so leicht möglich ist.
Die Erfindung zeigt nun ein anderes Herstellungsverfahren für eine Nabenhülse, welches darin besteht, daß die Nabenhülse aus
in Richtung der Nabenhülsen-Längsachse geteilten, zusammengeschweißten
Hülsen-Rohteilstücken besteht. - Damit kann zum einen der Vorteil erzielt werden, daß das Werkstoffeinsatzgewicht des
Ausgangsrohteiles für die Nabenhülse vermindert wird. Darüber hinaus kann nunmehr als Ausgangswerkstoff ein solcher mit höherem
Kohlenstoffgehalt gewählt werden, so daß die Aufkohlungszeit entfällt. Die Umformungsarbeit am Werkstück wird durch die erfindungsgemäße
Gliederung der Nabenhülse in Teilstücke vermindert, so daß auch der an sich härtere Ausgangswerkstoff durch
Stanzen verarbeitet werden kann.
Vorteilhaft ist es dabei, daß die Nabenhülse aus zwei Teilstücken besteht, welche etwa die Form von Halbzylindern aufweisen.
Ebenso ist es besondere günstig für eine wirtschaftliche Her--: stellung,
wenn die Hülsen-Rohteilstücke etwa schalenförmig ausgebildet sind und dabei in der Hülsenwand der Fertigkontur der Nabenhülse
angepaßt sind, derart, daß beidseitig je eine umlaufende Ausbuchtung für den Lagerschalenteil vorgesehen ist.
Zweckmäßig ist es dabei, daß in der Wand der Hülsen-Rohteilstücke axial einseitig eine Einschnürung für die Anpreßfläche des Antriebskonus
eingeformt ist.
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Günstig für die Herstellung einer Habe gemäß der Erfindung ist
auch das Merkmal, daß die zusammengefügte und bearbeitete Nabenhülse nach der Härtung mit Speichenflanschen ausgerüstet viird,
die auf mit einer Rändelung versehenen Absätzen aufgezogen sind. Dabei besteht ein vorteilhaftes Kennzeichen der Erfindung darin,
daß die Speichenflansche im Längsschnitt etwa tellerförmig ausgebildet und derart auf der Nabenhülse angebracht sind, daß der
Flanschabstand nach radial außen hin konvergiert.
Weitere vorteilhafte Einzelheiten und Ausbildungsmöglichkexten
der Erfindung ergeben sich aus der Beschreibung und der zeichnerischen Darstellung eines Ausführungsbexspxels der Erfindung am
Beispiel einer Nabenhülse für ein Fahrrad. Es zeigen
Fig. 1 eine Nabenhülse gemäß der Erfindung, teilweise im Längsschnitt,
Fig. 2 die Teilstücke der Nabenhülse im Längsschnitt, Fig. 3 eine Seitenansicht dieser Teilstücke gemäß Fig. 2.
In der Fig. 1 ist mit 1 die Nabenhülse als Fertigteil bezeichnet, bestehend aus den zusammengefügten' Hülsenteilstücken 2 und den . .
auf der Hülse angeordneten Speichenflanschen 3.
In den Figuren 2 und 3 sind die Hülsen-Rohteilstücke der in Richtung
der Längsachse geteilten Nabenhülse im einzelnen dargestellt, Im Ausführungsbeispiel besteht die Nabenhülse aus zwei Teilstücken
2. Dabei ist bei jedem Hülsen-Rohteil die Formgebung
entsprechend dem Fertigteil gewählt, so ist bei jedem der schalenförmigen
Rohteile beiderseitig je eine umlaufende Ausbuchtung
-U-
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4 vorgesehen, welche beim Fertigteil als Lagerschalenteil,
d. h,- Kugellaufbahn dient. Weiterhin weisen die Rohteile jeweils eine Einschnürung 5 auf, die bei der fertigen Hülse als
Anpreßfläche für den Antreiberkonus dient. Der Külsenbereich für den Bremszylinder ist ebenfalls vorgeformt.
Diese vorstehend beschriebenen Hülsen-Rohteile, deren Trennebene parallel zur Achse des Nabenzylinders verläuft, werden
zu einer Hülse zusammengelegt und miteinander verschweißt. Die Schweißverbindung dieser Rohteilhälften in Gestalt von Halbzylindern
kann auf beliebige Weise erfolgen. Die derart als Rohteil hergestellte Nabenhülse wird innen und außen fertig bearbeitet
und anschließend innen gehärtet für die Laufbahnen und 5. Beidseitig sind außen an der Nabenhülse Absätze 6 angearbeitet,
welche mit einer Rändelung 7 versehen sind. Auf diese Absätze 6 werden die Speichenflansche 3 aufgezogen und durch
Anstauchen der überstehenden Rändel axial befestigt. Es ist auch möglich, die Absätze 6 zylindrisch glatt zu lassen und die aufgezogenen
Speichenflansche 3 durch Löten zu befestigen. Die ungehärteten Speichenflansche 3 sind gesondert durch Stan
zen hergestellt, was ungeachtet der Vergrößerung der Anzahl der
; Naben-Bauteile eine Vereinfachung der Herstellung bedeutet· Die
Speichenflansche 3 sind etwa tellerförmig ausgebildet und werden >
• so auf der Nabenhülse angeordnet, daß der 'Abstand der Plansche
.radial nach außen zu abnimmt, entsprechend der Schrägstellung
: der später einzubringenden, hier nicht gezeigten Speichen.
• Die derart "aufgebaute Nabe mit Hülse 1, bestehend aus den TeiIr
'stücken 2 und den Speichenflanschen 3 wird durch eine entsprechen·
■ * ■ l· ■-. ·■■■.
• de Oberflächenbehandlung fertiggestellt. .
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Die Erfindung ist nicht an das dargestellte und beschriebene Ausführungsbeispiel gebunden» sondern kann im Rahmen des Erfindungsgedankens
noch abgewandelt werden.
Die Erfindung beschränkt sich ferner nicht auf die in den Ansprüchen
definierten Maßnahmen, sondern es wird darüber hinaus für alles in den Unterlagen Offenbarte Schutz beansprucht, soweit
dies neu, fortschrittlich und erfinderisch ist. ·
29. 12. 69 EPBN Schu/Bb-
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•'r
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Claims (1)
- Patentansprüche11.JNabenhülse, insbesondere für Fahrradnaben oder dgl., aus zusammengefügten Hülsen-Teilstücken, dadurch gekennzeichnet, daß die Nabenhülse aus in Richtung der Nabenhülsen-Längsachse geteilten, zusammengeschweißten Hülsen-Rohteilstücken besteht.2. Nabenhülse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Nabenhülse (1) aus zwei Teilstücken (2) besteht, welche etwa die Form von Halbzylindern aufweisen.3. Nabenhülse nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülsen-Rohteilstücke etwa schalenförmig ausgebildet sind und dabei in der Hülsenwand der Fertigkontur der Nabenhülse (1) angepaßt sind, derart, daß beidseitig je eine umlaufende Ausbuchtung (U) für den Lagerschalenteil vorgesehen ist.U. Nabenhülse nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß in der Wand der Hülsen-Rohteilstücke axial einseitig eine Einschnürung (5) für die Anpreßfläche des.Antriebskonus eingöformt ist« . " >5. Nabenhülse nach Anspruch 1 oder 2 bzw. 3, dadurch gekennzeichnet, daß die zusammengefügte und bearbeitete Nabenhülse (1) nach der Härtung tait Speichenflanschen (3) ausgerüstet wird, ; r die auf mit einer Rändelung (7) versehenen Absätzen (6) aufgezogen sind. · f' *1Ο983Ο/θίΙΪ86. Habenhülse nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Speichenflansche (3) im Längsschnitt etwa tellerförmig ausgebildet und derart auf der Nabenhülse (1) beidseitig angebracht sind, daß der Flanschabstand nach radial außen hin konvergiert. :29. 12. 69
EPBN Schu/Bb-109830/0848
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Cited By (1)
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1970
- 1970-01-08 DE DE2000680A patent/DE2000680B2/de active Pending
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|---|---|
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