DE2000680B2 - Nabenhülse, insbesondere für Fahrradnaben od.dgl. aus zusammengefügten Hülsen-Teilstücken - Google Patents

Nabenhülse, insbesondere für Fahrradnaben od.dgl. aus zusammengefügten Hülsen-Teilstücken

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    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60BVEHICLE WHEELS; CASTORS; AXLES FOR WHEELS OR CASTORS; INCREASING WHEEL ADHESION
    • B60B27/00Hubs
    • B60B27/02Hubs adapted to be rotatably arranged on axle
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Description

rf ι Die derart als Rohteil hergestellte Weise ertoigen. v> ^ ^^ bearbeitet und an-
zur Achse des Nabenzylinders verläuft, werden zu Nabenhuisewiru „^ mr &e aus den Ausbucheiner Hülse zusammengelegt und miteinander ver- scnüeöena 1TT" S- chnüruI1g 5 entstehenden Laufschweißt Die Schweißverbhidung dieser Rohteilhälf- tungen 4 und der EinscünuruuB ten in Gestalt von Halbzylindern kann auf beliebige 5 bahnen.
Diese Hülsen-Rohteile, deren Trennebene parallel
zur Achse des Nabenzylinders verläuft, werden zu
i Hül lt d itiander ver
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (1)

1 2
dem vorstehend erwähnten Fertigungsverfahren unPatentanspruch: günstig, daß ein Werkstoff mit nur geringem Kohlenstoffgehalt verwendet werden kann, weil sonst die
Nabenhülse, insbesondere für Fahrradnabea Umformarbeit zu groß wird und deshalb ein Kaitod, dgl., bestehend aus zwei in Richtung der Na- 5 pressen nicht mehr so leicht möglich ist
benhülsen-Längsachse geteilten, zusammenae- Ein weiteres Herstellungsverfahren ist aus der
schweißten Halbzylindern, dadurch ge- USA.-Patentschrift 555 932 sowie aus der fnmzösikennzeichnet, daß die Innenwand der bei- sehen Patentschrift 2617 (Zusatz zu 333 428) beden Halbzylinder (2) an ihren Endabschnitten je- kannt Hierbei wird ausgegangen von einem dünnweils mit einer umlaufenden Ausbuchtung (4) für io wandigen Blechmaterial, aus welchem zwei sich gcdie Lagerschalenteile versehen sind und daß in genseitig ergänzende Naben-Halbschalen tiefgezogen der Innenwand der Halbzylinder axial einseitig und die Speichenflansche gleichzeitig angefalzt wereine Einschnürung (5) für die Anpreßfläche des den. Die beiden Teilstücke sind somit entsprechend Antriebskonus eingeformt ist. einer längsgeteilten Nabe geformt Ihre Verbindung
J5 erfolgt durch Schweißen und unter Hinzufügung zylindrischer Teile, welche in den beiden Endbereichen entweder in den Nabeninnendurchmesser oder so-
"" wohl in den Innen- als auch in den Außendurchmessern zugefügt wurden. Eine Anstauchung der Spei-SO chenflansche ist nur bei dünnwandigem Material
Die Eifindung bezieht sich auf Nabenhülsen, ins- möglich, während andererseits gerade dieses dünnbesondere für Fahrradnaben od. dgl., bestehend aus wandigc Material für Bremsnaben mit den immer zwei in Richtung der Nabenhülsen-Längsachse ge- größer werdenden Antriebs- und Bremsmomenten teilten, zusammengeschweißten Halbzylindern. nicht mehr zu verwenden ist.
Für Fahrräder od. dgl. werden die Nabenhülsen »5 Es ist daher Aufgabe der Erfindung, ein Herstelaus Kostengründen im allgemeinen nicht aus Rund- lungsverfahren für Nabenhülsen aufzuzeigen, welches material gefertigt, weil dabei der Materialverlust die Nachteile der bekannten Verfahren umgeht und durch Ausbohren und auch der Arbeitsaufwand zu dabei insbesondere auch zur Übertragung größerer groß ist. Auch ein Rohrstück mit aufgesetzten Flan- Antriebs- und Bremsmomente geeignet ist.
sehen für die Speichen ist nicht günstig im Ferti- 3<> Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gegungsverfahren. Der abzuspanende Werkstoff fälii löst daß die Innenwand der beiden Halbzylinder an dabei mengenmäßig nicht so sehr ins Gewicht, dage- ihren Endabschnitten jeweils mit einer umlaufenden gen ist das Ausgangsmaterial verhältnismäßig teuer. Ausbuchtung für die Lagerschalenteile versehen sind Wie beispielsweise aus der österreichischen Patent- und daß in der Innenwand der Halbzylinder axial schrift 214 286 zu entnehmen ist, kann eine Hülse 35 einseitig eine Einschnürung für die Anpreßfläche des auch aus einem zylindrischen Stahl-Mittelteil und an Antriebskonus eingeformt ist. Damit kann das Werkbeiden Enden aufgesetzten Aluminiumflanschen her- stoffeinsatzgewicht des Ausgangsrohteiles für die Nagestellt werden. Diese aufwendige Bauart ist in dem benhülse vermindert werden. Weiterhin kann nungegebenen Falle nur vertretbar, da in einer aus Alu- mehr als Ausgangswerkstoff ein solcher mit höherem minium bestehenden Hülse eine noch aufwendigere 40 Kohlenstoffgehalt gewählt werden, so daß die Auf-Stahleinlage angebracht werden müßte. Ein ähnlicher kohlungszeit entfallt. Die Umformungsarbeit am Aufbau ist aus der französischen Patentschrift Werkstück wird durch die erfindungsgemäße Anfor-2617 (Zusatz zur französischen Patentschrift mung der umlaufenden Ausbuchtungen für die 333 428) bekannt. Hierbei wird ausgegangen von Lagerschalenteile sowie die einseitige Einschnürung einem rohrförmigen Material, an dessen Stirnseiten 45 für die Anpreßfläche des Antriebskonus in Verbinjeweils die Befestigungsflansche für die Speichen an- dung mit einer längsgeteilten Nabenhülse vermindert, geformt sind. Zur Anordnung der Wälzlager sind an so daß auch der an sich härtere Ausgangswerkstoff beiden Stirnseiten im Bereich dieser Speichenflan- durch Stanzen verarbeitet werden kann,
sehe Lagerschalenteile eingesetzt. Die Anzahl der Die Erfindung wird im folgenden an Hand des in
verwendeten Einzelteile sowie die Bearbeitung der- so den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispieles selben läßt ebenfalls auf einen hohen Aufwand näher erläutert. Es zeigt im einzelnen
schließen. Fig. 1 eine zweiteilige Nabenhülse im Längs-
Günstiger ist es nun, die Nabenhülse aus Teilstük- schnitt,
ken aufzubauen. Dazu wird von einem Rundstab F i g. 2 eine Ansicht entsprechend F i g. 1.
ausgegangen, aus einem solchen Material werden für 5S In den F i g. 1 und 2 sind die Hülsen-Rohteilstücke die beiden axialen Hülben-Teilstücke Ringe warm ge- der in Richtung der Längsachse geteilten Nabenhülse schmiedet und anschließend kalt gepreßt, so daß im einzelnen dargestellt. Im Ausführungsbeispiel bezwei Hülsenhälften entstehen, die dann axial zusam- steht die Nabenhülse aus zwei Teilstücken 2; dabei mengeschweißt werden. Der auf diese Weise entstan- ist bei jedem Hülsen-Rohteil die Formgebung entdene Hülsenkörper wird mit Härtpulver gefüllt und 60 sprechend dem Fertigteil gewählt, so ist bei jedem beidseitig verschlossen, so daß nur eine Aufkohlung der schalenförmigen Rohteile beiderseitig je eine umder Innenflächen der Nabenhülse erreicht wird, wäh- laufende Ausbuchtung 4 vorgesehen, welche im Ferrend die Speichenflansche im Hinblick auf die Zug- tigteil als Lagerschalenteil, d. h. Kugellaufbahn, spannung der Speichen weich bleiben müssen. Dieses dient. Weiterhin weisen die Rohteile jeweils eine EinHerstellungsverfahren ist jedoch immer noch recht 65 schnürung 5 auf, die bei der fertigen Hülse als Anaufwendig, insbesondere deshalb, weil das Einsatzge- preßfJäche für den Antreiberkonus dient. Der Hülwicht zum Fertigteilgewicht ein verhältnismäßig un- senbereich für den Bremszylinder ist ebenfalls vorgegünstiges Verhältnis aufweist. Weiterhin ist es bei formt.
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