DE189440C - - Google Patents

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DE189440C
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stick
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B44DECORATIVE ARTS
    • B44BMACHINES, APPARATUS OR TOOLS FOR ARTISTIC WORK, e.g. FOR SCULPTURING, GUILLOCHING, CARVING, BRANDING, INLAYING
    • B44B5/00Machines or apparatus for embossing decorations or marks, e.g. embossing coins
    • B44B5/02Dies; Accessories
    • B44B5/026Dies
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B44DECORATIVE ARTS
    • B44BMACHINES, APPARATUS OR TOOLS FOR ARTISTIC WORK, e.g. FOR SCULPTURING, GUILLOCHING, CARVING, BRANDING, INLAYING
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    • B44B5/0052Machines or apparatus for embossing decorations or marks, e.g. embossing coins by pressing

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  • Labeling Devices (AREA)

Description

'Μίαΐ biyt S
kl· ÖCA
a/Yivv\viiw\a
ύ
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
VS 189440 -KLASSE 75«. GRUPPE
PETER SCHMITZ in CÖLN.
insbesondere von Stöcken.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 24. Juni 1906 ab.
Es ist eine allgemein bekannte Tatsache, daß die Zahl der bei den verschiedenartigsten Gelegenheiten vorkommenden Verwechslungen oder auch von versehentlich stehenbleibenden Schirmen, Stöcken und dergl. eine sehr große ist. Würden die Gegenstände jedoch mit dem Namen und der Wohnungsangabe der Besitzer in dauerhafter Wreise versehen sein, so wäre zweifellos zu erwarten, daß sich
ίο diese Vorkommnisse in weitgehendstem Mäße vermeiden oder doch wenigstens die Verluste stark verringern lassen würden.
Die Erfindung bezweckt nun, eine dauerhafte und sofortige Kennzeichnung der
!5 Schirme usw. durch Angabe des Namens und der Wohnung des Besitzers derselben mit Hilfe einer Prägepresse zu ermöglichen, welche die Inhaber der Verkaufsgeschäfte von Schirmen, Stöcken usw. ohne viele Schwierigkeit und Zeitanspruch befähigt, die genannten Angaben unmittelbar in den Umfang des Schirmstockes usw. einzuprägen.
Es dürfte ohne weiteres einleuchten, daß
man in diesem Falle beim Einkauf eines Schirmes usw. gern von der Bereitwilligkeit des Verkäufers, sofort den Namen und die Wohnung des Käufers in den Schirmstock usw. einzuprägen, ausgedehnten Gebrauch machen wird.
Voraussetzung für die praktische Durchführbarkeit einer deutlichen Prägung ist es, daß die Prägevorrichtung für jede Art der gebräuchlichen oder meist vorkommenden Stockformen verwendbar ist, also nicht nur für runde, sondern auch für eckige und konisch verlaufende Stockformen. Dies wird gemäß der Erfindung durch die geschickte Vereinigung und Zusammenwirkung einer Anzahl teils neuer, teils bekannter Einzelheiten erreicht, und zwar bestehen dieselben der Hauptsache nach darin, daß der zu prägende Stock, nachdem er einmal in die druckbereite Lage gelegt worden ist, sich nicht nur nicht mehr verschieben kann, sondern sich mit seiner Unterlage auch selbsttätig so einstellt, daß die Druckfläche zu der Typenfläche genau parallel ist, daß ferner eine Verteilerplatte den Druck gleichmäßig auf die Stockfläche verteilt und Anschläge ein zu tiefes Einprägen verhindern.
Zwei nach diesen Gesichtspunkten dem vorstehend angegebenen Zwecke dienende Ausführungsbeispiele von Prägevorrichtungen sind in den Fig. 1 bis 10 der Zeichnungen zur Darstellung gebracht. Die erste dieser in den Fig. 1 bis 5 in mehreren Schnitten und Ansichten, sowie in einer Ausführungseinzelheit dargestellten Konstruktionen weist folgende Beschaffenheit auf:
In einem mit einem Aufnahmekanal α ausgestatteten Rahmen b (Fig. 5) werden in Nebeneinanderstellung die den Namen und die Wohnungsangabe des Besitzers des zu kennzeichnenden Schirmes, Stockes usw. wiedergebenden, aus hartem Metall hergestellten Prägetypen c nötigenfalls unter Zuhilfenahme
von Reglettenstücken d derart eingestellt und ! durch Anziehen einer Stellschraube e festgespannt, daß die Stirnflächen der gleiche Länge besitzenden Typen beiderseits in genau wagerechten Ebenen liegen. Um dies leicht zu erreichen, empfiehlt es sich, die Kanalöffnung auf der oberen Stirnfläche des Rahmens b durch eine ebene Platte zu verschließen, deren Fläche den oberen Stirnflächen der Typen
ίο als Widerlager dient, so daß eine gleichmäßige Höheneinstellung der Typen ohne weiteres durch den festen Andruck der Typen gegen die Platte gewährleistet wird.
Anderseits sind zwecks Erleichterung der Zusammenstellung der Typen diese in an sich bekannter Art auf der vorderen Längsfläche mit dem rechten, also nicht im Spiegelbild wiedergegebenen Typenaufdfuck versehen, so daß nach erfolgter Einspannung der Typen im Rahmen b die Schrift an einem auf der Vorderseite angebrachten Längsschnitt b l des Rahmens erscheint und ihre Richtigkeit abgelesen bezw. geprüft werden kann.
Der Rahmen mit den eingespannten Typen wird nun in einen zweiten, ebenfalls mit einem der Gesamtlänge des Rahmens b entsprechenden Durchgangskanal/ ausgestatteten kastenförmigen Behälter g genau passend eingehängt (Fig. 2 und 3), was dadurch erreicht werden kann, daß der Rahmen b mit überstehenden Leistenansätzen b'1 versehen ist, die sich in eine entsprechende Ausnehmung der Wäride des Behälters g legen. An den beiden seitlichen Stirnflächen besitzt der letztere Aufhängenocken g1, in deren senkrechte Bohrungen die mit Schraubenfedern k umwundenen Stifte m genau passend eingelassen werden können. Die Stifte sind an den festen Gestellarmen h des Maschinengestelles i befestigt. Die Gestellarme /? sind mit Schlitzen h2 versehen, die einerseits die Führung der Lappen g1 bewirken, anderseits die Abwärtsbewegung des Typenstockes begrenzen.
In der durch die Mitte des Rahmens b gelegten senkrechten Ebene befindet sich unterhalb des ersteren der Auflagetisch für die zu prägenden Stöcke. Derselbe besteht. aus einer mit einer Einlagerinne ausgestatteten Leiste o, welche am oberen Ende eines im Maschinengestell i verschiebbaren Stellschraubenbolzens η derart befestigt ist, daß die Leiste gewisse Gelenkbewegungen, namentlich in einer durch sie hindurchgelegten senkrechten Ebene auszuführen vermag (Fig. 1).
Diese Beweglichkeit ist geboten, weil viele Stücke eine konische Form besitzen, eine gleichmäßige Einprägung der Schrift in solche Stockumfänge aber doch nur möglich ist, wenn die Ebene der letzteren mit der Ebene der Typenbilder genau parallel läuft. Durch eine der Konizität des Stockes entsprechend mehr oder minder schräg· erfolgende selbsttätige Einstellung des Auflagetisches 0 wird diesem Umstände in jeder Weise Rechnung getragen. "
Der Stock wird zwischen Auflagetisch 0 und eine an den Tragarmen h vorgesehene Auskerbung h' (Fig. 2 a) eingelegt und so gegen Verrutschung gesichert. Durch einfaches Herunterschrauben der mit Handhabe ρ oder Handrad, sowie mit einer Druckverteilungsplatte r ausgestatteten Spindel s wird nun das ganze Typenbild in den Stock eingepreßt, wobei durch eingelegte Goldplattfolien oder dergl. die eingeprägte Schrift schärfer zum Ausdruck gebracht werden kann. Die einerseits durch die Anlage der Stockfläche gegen die Widerlager h 1 ein für allemal gesicherte Höhenlage des Stockes, andererseits durch Auf treffen der Nocken gl auf die untere Kante des Schlitzes h2 begrenzte Abwärtsbewegung der Spindel s verhindert es, daß die Typen zu stark in die Stockfläche eingedrückt werden, also auch bei unvorsichtiger Handhabung das Arbeitsstück beschädigt werden könnte.
Das in den Fig. 6 bis IO veranschaulichte zweite Ausführungsbeispiel zeigt gegenüber dem vorbeschriebenen einige Vereinfachungen.
Die in einer Büchsey des Gestelles i gerade geführte und durch eine Schraubenfeder j für gewöhnlich in ihrer gehobenen Ruhestellung gehaltene Spindel 5 wird durch einen zweckmäßig mit einem Kniehebelgelenk t, u in Verbindung stehenden Hebel ρ niedergedrückt. Der die eingespannten Typen enthaltene Rahmen b wird nicht erst in einen besonderen Behälter eingesetzt, sondern unmittelbar an der Spindel s befestigt. Dieselbe ist zu diesem Zweck am unteren Ende s1 gabelförmig geschlitzt, um einen Ansatzlappen bs des Rahmens b aufzunehmen. Die feste Verbindung wird durch einige in die Löcher w gesteckte Splinte χ bewirkt. Zur sicheren und gleichmäßigen Führung des Rahmens b in den Halterarmen h sind letztere mit der Stärke des Rahmens b genau entsprechenden Schitzen /' ausgestattet. Die Abwärtsbewegung der Spindel s kann durch eine an der Spindelbüchse y vorgesehene und mit einer Skala auszustattende Stellschraube / begrenzt werden, die auf einen an der Spindel angebrachten Nocken \ stößt. Im übrigen weist die Einrichtung dieser Prägevorrichtung von der schon beschriebenen keine Besonderheiten auf.
Statt die die Typen enthaltenden Rahmen unter Verwendung von Hilfsbehältern in eine feststehende Presse zu legen, könnte man die Typenrahmen in den einen Kopfteil eines am anderen Kopfteil den beweglichen Preß- oder Anlagetisch enthaltenden zangenartigen Ge-

Claims (2)

  1. rates einspannen und die Prägung durch Zusammendrücken der Zangenhandgriffe herbeiführen.
    Pate NT-A ν Sprüche:
    I. Vorrichtung zum Prägen von zylindrischen, prismatischen oder konischen Gegenständen, insbesondere von Stöcken, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterlage (o) des zu bedruckenden Gegenstandes sich zur Typenbildfläche innerhalb gewisser Grenzen frei bewegen und sich daher gegen den zu bedruckenden Gegen- I stand selbsttätig so einstellen kann, daß die zu »bedruckende Fläche zu den Typenbildern genau parallel verläuft.
  2. 2. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zum Zwecke einer selbsttätigen Einstellung der Unterlage (o) und eines gleichmäßigen Andruckes der in bekannter Weise in einem federnden Halter (g-k) befindlichen Typen die Fläche der letzteren durch Vermittlung einer starr an der Preßspindel (s) befestigten Druckverteilungsplatte (r) genau normal zur Vorschubrichtung bewegt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2615141A1 (fr) * 1987-05-13 1988-11-18 Philippe Pacquot Machine a graver
EP1238823A3 (de) * 2000-11-08 2002-11-06 Daisy s.r.l. Verfahren zur Beschichtung eines Formkörpers mit Diamantprägung

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2615141A1 (fr) * 1987-05-13 1988-11-18 Philippe Pacquot Machine a graver
EP1238823A3 (de) * 2000-11-08 2002-11-06 Daisy s.r.l. Verfahren zur Beschichtung eines Formkörpers mit Diamantprägung

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