DE189440C - - Google Patents
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- DE189440C DE189440C DENDAT189440D DE189440DA DE189440C DE 189440 C DE189440 C DE 189440C DE NDAT189440 D DENDAT189440 D DE NDAT189440D DE 189440D A DE189440D A DE 189440DA DE 189440 C DE189440 C DE 189440C
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B44—DECORATIVE ARTS
- B44B—MACHINES, APPARATUS OR TOOLS FOR ARTISTIC WORK, e.g. FOR SCULPTURING, GUILLOCHING, CARVING, BRANDING, INLAYING
- B44B5/00—Machines or apparatus for embossing decorations or marks, e.g. embossing coins
- B44B5/02—Dies; Accessories
- B44B5/026—Dies
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B44—DECORATIVE ARTS
- B44B—MACHINES, APPARATUS OR TOOLS FOR ARTISTIC WORK, e.g. FOR SCULPTURING, GUILLOCHING, CARVING, BRANDING, INLAYING
- B44B5/00—Machines or apparatus for embossing decorations or marks, e.g. embossing coins
- B44B5/0052—Machines or apparatus for embossing decorations or marks, e.g. embossing coins by pressing
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Description
| 'Μίαΐ biyt S |
| kl· ÖCA |
| a/Yivv\viiw\a |
| ύ |
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
VS 189440 -KLASSE 75«. GRUPPE
PETER SCHMITZ in CÖLN.
insbesondere von Stöcken.
Es ist eine allgemein bekannte Tatsache, daß die Zahl der bei den verschiedenartigsten
Gelegenheiten vorkommenden Verwechslungen oder auch von versehentlich stehenbleibenden
Schirmen, Stöcken und dergl. eine sehr große ist. Würden die Gegenstände jedoch mit
dem Namen und der Wohnungsangabe der Besitzer in dauerhafter Wreise versehen sein,
so wäre zweifellos zu erwarten, daß sich
ίο diese Vorkommnisse in weitgehendstem Mäße
vermeiden oder doch wenigstens die Verluste stark verringern lassen würden.
Die Erfindung bezweckt nun, eine dauerhafte und sofortige Kennzeichnung der
!5 Schirme usw. durch Angabe des Namens
und der Wohnung des Besitzers derselben mit Hilfe einer Prägepresse zu ermöglichen,
welche die Inhaber der Verkaufsgeschäfte von Schirmen, Stöcken usw. ohne viele
Schwierigkeit und Zeitanspruch befähigt, die genannten Angaben unmittelbar in den
Umfang des Schirmstockes usw. einzuprägen.
Es dürfte ohne weiteres einleuchten, daß
man in diesem Falle beim Einkauf eines Schirmes usw. gern von der Bereitwilligkeit
des Verkäufers, sofort den Namen und die Wohnung des Käufers in den Schirmstock
usw. einzuprägen, ausgedehnten Gebrauch machen wird.
Voraussetzung für die praktische Durchführbarkeit einer deutlichen Prägung ist es,
daß die Prägevorrichtung für jede Art der gebräuchlichen oder meist vorkommenden
Stockformen verwendbar ist, also nicht nur für runde, sondern auch für eckige und
konisch verlaufende Stockformen. Dies wird gemäß der Erfindung durch die geschickte
Vereinigung und Zusammenwirkung einer Anzahl teils neuer, teils bekannter Einzelheiten
erreicht, und zwar bestehen dieselben der Hauptsache nach darin, daß der zu prägende
Stock, nachdem er einmal in die druckbereite Lage gelegt worden ist, sich nicht nur nicht mehr verschieben kann, sondern
sich mit seiner Unterlage auch selbsttätig so einstellt, daß die Druckfläche zu der
Typenfläche genau parallel ist, daß ferner eine Verteilerplatte den Druck gleichmäßig
auf die Stockfläche verteilt und Anschläge ein zu tiefes Einprägen verhindern.
Zwei nach diesen Gesichtspunkten dem vorstehend angegebenen Zwecke dienende
Ausführungsbeispiele von Prägevorrichtungen sind in den Fig. 1 bis 10 der Zeichnungen
zur Darstellung gebracht. Die erste dieser in den Fig. 1 bis 5 in mehreren Schnitten
und Ansichten, sowie in einer Ausführungseinzelheit dargestellten Konstruktionen weist
folgende Beschaffenheit auf:
In einem mit einem Aufnahmekanal α ausgestatteten Rahmen b (Fig. 5) werden in
Nebeneinanderstellung die den Namen und die Wohnungsangabe des Besitzers des zu kennzeichnenden Schirmes, Stockes usw. wiedergebenden,
aus hartem Metall hergestellten Prägetypen c nötigenfalls unter Zuhilfenahme
von Reglettenstücken d derart eingestellt und !
durch Anziehen einer Stellschraube e festgespannt, daß die Stirnflächen der gleiche Länge
besitzenden Typen beiderseits in genau wagerechten Ebenen liegen. Um dies leicht zu
erreichen, empfiehlt es sich, die Kanalöffnung auf der oberen Stirnfläche des Rahmens b
durch eine ebene Platte zu verschließen, deren Fläche den oberen Stirnflächen der Typen
ίο als Widerlager dient, so daß eine gleichmäßige
Höheneinstellung der Typen ohne weiteres durch den festen Andruck der Typen gegen die Platte gewährleistet wird.
Anderseits sind zwecks Erleichterung der Zusammenstellung der Typen diese in an sich
bekannter Art auf der vorderen Längsfläche mit dem rechten, also nicht im Spiegelbild
wiedergegebenen Typenaufdfuck versehen, so daß nach erfolgter Einspannung der Typen
im Rahmen b die Schrift an einem auf der Vorderseite angebrachten Längsschnitt b l des
Rahmens erscheint und ihre Richtigkeit abgelesen bezw. geprüft werden kann.
Der Rahmen mit den eingespannten Typen wird nun in einen zweiten, ebenfalls mit
einem der Gesamtlänge des Rahmens b entsprechenden Durchgangskanal/ ausgestatteten
kastenförmigen Behälter g genau passend eingehängt (Fig. 2 und 3), was dadurch erreicht
werden kann, daß der Rahmen b mit überstehenden Leistenansätzen b'1 versehen ist,
die sich in eine entsprechende Ausnehmung der Wäride des Behälters g legen. An den
beiden seitlichen Stirnflächen besitzt der letztere Aufhängenocken g1, in deren senkrechte
Bohrungen die mit Schraubenfedern k umwundenen Stifte m genau passend eingelassen
werden können. Die Stifte sind an den festen Gestellarmen h des Maschinengestelles i
befestigt. Die Gestellarme /? sind mit Schlitzen h2 versehen, die einerseits die Führung der
Lappen g1 bewirken, anderseits die Abwärtsbewegung
des Typenstockes begrenzen.
In der durch die Mitte des Rahmens b gelegten senkrechten Ebene befindet sich
unterhalb des ersteren der Auflagetisch für die zu prägenden Stöcke. Derselbe besteht.
aus einer mit einer Einlagerinne ausgestatteten Leiste o, welche am oberen Ende eines im
Maschinengestell i verschiebbaren Stellschraubenbolzens η derart befestigt ist, daß die
Leiste gewisse Gelenkbewegungen, namentlich in einer durch sie hindurchgelegten senkrechten
Ebene auszuführen vermag (Fig. 1).
Diese Beweglichkeit ist geboten, weil viele Stücke eine konische Form besitzen, eine
gleichmäßige Einprägung der Schrift in solche Stockumfänge aber doch nur möglich
ist, wenn die Ebene der letzteren mit der Ebene der Typenbilder genau parallel läuft.
Durch eine der Konizität des Stockes entsprechend mehr oder minder schräg· erfolgende
selbsttätige Einstellung des Auflagetisches 0 wird diesem Umstände in jeder Weise Rechnung
getragen. "
Der Stock wird zwischen Auflagetisch 0 und eine an den Tragarmen h vorgesehene
Auskerbung h' (Fig. 2 a) eingelegt und so gegen Verrutschung gesichert. Durch einfaches
Herunterschrauben der mit Handhabe ρ oder Handrad, sowie mit einer Druckverteilungsplatte
r ausgestatteten Spindel s wird nun das ganze Typenbild in den Stock
eingepreßt, wobei durch eingelegte Goldplattfolien oder dergl. die eingeprägte Schrift
schärfer zum Ausdruck gebracht werden kann. Die einerseits durch die Anlage der Stockfläche
gegen die Widerlager h 1 ein für allemal gesicherte Höhenlage des Stockes, andererseits
durch Auf treffen der Nocken gl auf die untere Kante des Schlitzes h2 begrenzte
Abwärtsbewegung der Spindel s verhindert es, daß die Typen zu stark in die
Stockfläche eingedrückt werden, also auch bei unvorsichtiger Handhabung das Arbeitsstück
beschädigt werden könnte.
Das in den Fig. 6 bis IO veranschaulichte zweite Ausführungsbeispiel zeigt gegenüber
dem vorbeschriebenen einige Vereinfachungen.
Die in einer Büchsey des Gestelles i gerade
geführte und durch eine Schraubenfeder j für gewöhnlich in ihrer gehobenen Ruhestellung
gehaltene Spindel 5 wird durch einen zweckmäßig mit einem Kniehebelgelenk t, u in
Verbindung stehenden Hebel ρ niedergedrückt. Der die eingespannten Typen enthaltene Rahmen
b wird nicht erst in einen besonderen Behälter eingesetzt, sondern unmittelbar an
der Spindel s befestigt. Dieselbe ist zu diesem Zweck am unteren Ende s1 gabelförmig
geschlitzt, um einen Ansatzlappen bs
des Rahmens b aufzunehmen. Die feste Verbindung wird durch einige in die Löcher w
gesteckte Splinte χ bewirkt. Zur sicheren und gleichmäßigen Führung des Rahmens b
in den Halterarmen h sind letztere mit der Stärke des Rahmens b genau entsprechenden
Schitzen /' ausgestattet. Die Abwärtsbewegung der Spindel s kann durch eine an der
Spindelbüchse y vorgesehene und mit einer Skala auszustattende Stellschraube / begrenzt
werden, die auf einen an der Spindel angebrachten Nocken \ stößt. Im übrigen weist
die Einrichtung dieser Prägevorrichtung von der schon beschriebenen keine Besonderheiten
auf.
Statt die die Typen enthaltenden Rahmen unter Verwendung von Hilfsbehältern in eine
feststehende Presse zu legen, könnte man die Typenrahmen in den einen Kopfteil eines am
anderen Kopfteil den beweglichen Preß- oder Anlagetisch enthaltenden zangenartigen Ge-
Claims (2)
- rates einspannen und die Prägung durch Zusammendrücken der Zangenhandgriffe herbeiführen.Pate NT-A ν Sprüche:I. Vorrichtung zum Prägen von zylindrischen, prismatischen oder konischen Gegenständen, insbesondere von Stöcken, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterlage (o) des zu bedruckenden Gegenstandes sich zur Typenbildfläche innerhalb gewisser Grenzen frei bewegen und sich daher gegen den zu bedruckenden Gegen- I stand selbsttätig so einstellen kann, daß die zu »bedruckende Fläche zu den Typenbildern genau parallel verläuft.
- 2. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zum Zwecke einer selbsttätigen Einstellung der Unterlage (o) und eines gleichmäßigen Andruckes der in bekannter Weise in einem federnden Halter (g-k) befindlichen Typen die Fläche der letzteren durch Vermittlung einer starr an der Preßspindel (s) befestigten Druckverteilungsplatte (r) genau normal zur Vorschubrichtung bewegt wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE189440C true DE189440C (de) |
Family
ID=452985
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT189440D Active DE189440C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE189440C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2615141A1 (fr) * | 1987-05-13 | 1988-11-18 | Philippe Pacquot | Machine a graver |
| EP1238823A3 (de) * | 2000-11-08 | 2002-11-06 | Daisy s.r.l. | Verfahren zur Beschichtung eines Formkörpers mit Diamantprägung |
-
0
- DE DENDAT189440D patent/DE189440C/de active Active
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2615141A1 (fr) * | 1987-05-13 | 1988-11-18 | Philippe Pacquot | Machine a graver |
| EP1238823A3 (de) * | 2000-11-08 | 2002-11-06 | Daisy s.r.l. | Verfahren zur Beschichtung eines Formkörpers mit Diamantprägung |
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