DE18650C - Bierdruck-Vorrichtung - Google Patents

Bierdruck-Vorrichtung

Info

Publication number
DE18650C
DE18650C DENDAT18650D DE18650DA DE18650C DE 18650 C DE18650 C DE 18650C DE NDAT18650 D DENDAT18650 D DE NDAT18650D DE 18650D A DE18650D A DE 18650DA DE 18650 C DE18650 C DE 18650C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
beer
printing device
ball
bung
thread
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT18650D
Other languages
English (en)
Original Assignee
A. NITYKOWSKI, Brauereidirektor in Schöneberg bei Berlin W
Publication of DE18650C publication Critical patent/DE18650C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B67OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
    • B67DDISPENSING, DELIVERING OR TRANSFERRING LIQUIDS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B67D1/00Apparatus or devices for dispensing beverages on draught
    • B67D1/04Apparatus utilising compressed air or other gas acting directly or indirectly on beverages in storage containers
    • B67D1/0412Apparatus utilising compressed air or other gas acting directly or indirectly on beverages in storage containers the whole dispensing unit being fixed to the container

Landscapes

  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
Irn Brauereibetrieb macht es die Praxis oft nöthig, volle Lagerfässer theilweise anzuzapfen, woraus der grofse Nachtheil resultirt, dafs, wenn das im Lagerfafs zurückbleibende Bier nicht unter atmosphärischem Druck gestellt wird, die im Bier enthaltene Kohlensäure in den bierfreien Raum entweicht, das Bier mithin matt werden mufs.
Aehnliches tritt bei kleineren Ausschankfässern ein, wenn die Frequenz des betreffenden Locales eine zu geringe ist, oder wenn noch spät Abends auf Wunsch einiger Gäste ein Fafs angesteckt worden, ohne vollends geleert zu sein.
Stellt man in solchen Fällen das im Fafs zurückbleibende Bier unter Drück, so bleibt dasselbe aus oben angeführtem Grunde an seinem Kohlensäuregehalt sich gleich und von guter Qualität.
Der zu diesem Zweck von mir construirte Apparat ist von einfachster Construction. Die zur Leitung absolut nöthigen kurzen Rohrstücke sind in allen Theilen für den Zweck der Reinigung leicht lösbar und ebenso schnell auch wieder zu montiren.
Die beiliegende Zeichnung zeigt einen Apparat ohne die zum Zusammenpressen des Gummiballes nöthigen mechanischen Vorrichtungen, da dieselben, der Oertlichkeit entsprechend, verschieden sein können.
Die auf Lager liegenden grofsen Fässer tragen ein jedes einen solchen Apparat, der aufserdem noch mit einem kleinen Manometer combinirt wird. Kurze, mit einem Holzhauer auf die Platte des Gummiballes geführte Schläge stellen den Druck im Fasse her, und werden solche Schläge von Zeit zu Zeit wiederholt, je nachdem das Lagerfafs mehr oder weniger Daubenleck ist. .
Für den Ausschank kleiner Fässer kann die Hand, ein Holzhammer, eine Hebelcombination, ein von der Decke herabhängendes und über eine Rolle mit Schnur heb- und senkbares Gewicht oder irgend eine andere mechanische Vorrichtung das Comprimiren des Balles ausführen.
Der Spund A ist mit flachem Gewinde versehen, um denselben in das Spundloch des auszuschänkenden Fasses einschrauben zu können, oder aber mit solchem Gewinde versehen, dafs er in das eventuell innere Gewinde eines sogenannten Spundlochschoners eingeführt werden kann. Das Innere des Spundes hat zwei Kanäle α und b; in das untere Gewinde von b wird ein bis nahezu auf den Boden (bezw. bis auf die dem Spund gegenüberliegende Fafswand) reichendes Rohrstück b1 eingeschraubt, während das obere Gewinde von b zur Aufnahme eines Kniestückes b* mit Rohr und Zapfhahn dient; die sich nach oben kuppeiförmig erweiternde Durchbohrung α enthält gleichfalls ein Gewinde zur Aufnahme des Stutzens C Dieser trägt an seinem oberen Ende einen Teller d, auf welchen sich der gleichfalls an c entsprechend befestigte G.ummiball f stützt, wenn er durch irgend eine äufsere Einwirkung zusammengedrückt wird. Am unteren Ende des Stutzens c ist ein auf einer Feder bewegliches, mit Gummidichtung versehenes Ventil^·, welches sich nach dem Innern des Fasses zu öffnet, angebracht. Seitwärts in einer angegossenen Verstärkung des Stutzens c ist ein Ansatz h eingeschraubt, der an seinem im Stutzen liegen-
den Ende ein sich nach innen öffnendes Ventil i trägt, am anderen Ende aber entsprechend abgedreht ist, um einen in die freie Luft oder zu einem Kohlensäureapparat führenden Gummischlauch darüber ziehen zu können. Zur Geradführung des Balles dienen zwei im - Innern desselben angebrachte, über einander greifende -Cylinder fc, das Wiederausdehnen des Balles' nach stattgefundenem Druck wird durch die Spiralfeder' / unterstützt. Die Wirkung dieses Apparates ist also kurz folgende: Ein Druck oder Schlag treibt die im Ball enthaltende Luft oder Kohlensäure durch Ventil g in das Fafs. Sobald der Ball durch die Spiralfeder gehoben wird, wird sich Ventil i öffnen und der Ball sich aufs Neue mit Luft oder Kohlensäure füllen.
Für den Fall, dafs ich die Fässer mit den beschriebenen Spunden versenden will, so dafs der Luftdruckapparat an Ort und Stelle gleich aufgeschraubt werden kann und ohne weitere Vorbereitungen functionirt, ordne ich das Ventil g nicht am Stutzen c, sondern am Spund direct an. Ferner versehe ich dann das Kniestück im Gewinde P mit einem gut schliefsenden Hahn.
Der Spund und seine Einzeltheile wurden, um. dieselben während des Versandts zu schützen, mit einem entsprechend geformten Blech übernagelt werden.
Die zum Eindrehen des Spundes dienenden Arme m sind am Spund angegossen, aber nicht in der in der Zeichnung der Deutlichkeit wegen gezeigten Lage, sondern in rechtwinkliger Stellung zu Ansatz h und dem Knierohr.
p ist die Deckplatte des Balles, auf welche der Schlag öder Druck ausgeübt wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    An einem mit zwei metallenen Röhren a und b versehenen Holzspunde oder Metallspunde die Anordnung eines mit Ventil g armirten Stutzens c in Combination mit dem mit Ventil i versehenen Ansatz h und Gummiball/, welch letzterer, durch die Cylinder k geführt, durch die Spiralfeder / ausgedehnt wird, unten auf dem Teller d ruht und oben mit der Druckplatte p versehen ist.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT18650D Bierdruck-Vorrichtung Active DE18650C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE18650C true DE18650C (de)

Family

ID=295517

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT18650D Active DE18650C (de) Bierdruck-Vorrichtung

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE18650C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE18650C (de) Bierdruck-Vorrichtung
DE78008C (de) Druckapparat für den Ausschank von Bier, Wein u. dergl
DE62379C (de) Apparat zum Abziehen von kohlensäurehaltigen Flüssigkeiten
AT8384B (de) Vorrichtung zum Füllen von Fasern.
DE15268C (de) Flaschen - Küllapparat
DE3123289A1 (de) Verfahren zum entleeren von unter druck stehenden zapfleitungen
DE9406C (de) Neuerungen an Apparaten zum Entleeren der Latrinen
DE70902C (de) Vorrichtung zum Reinigen von Bierleitungen
DE335179C (de) Bierabgabevorrichtung
DE55001C (de) Verfahren und Apparat zur Wiedergewinnung der Kohlensäure aus abgezapften Fässern und aus Flaschen oder Fässern, die vor dem Füllen mit Kohlensäure gefüllt sind
AT30454B (de) Vorrichtung zum getrennten Abziehen von Bier und Hefe aus Gärbottichen und Lagerfässern.
AT57531B (de) Vorrichtung zur Befestigung eines Gummibeutels im Spundloch von Fässern.
DE2230C (de) Spundaufsatz für Bierdruckapparat
DE140051C (de)
DE16948C (de) Gummispund mit Luft- und Sicherheitsventil
DE521413C (de) Belueftungsautomat fuer Pumpenwindkessel
AT41857B (de) Vorrichtung zum Anschließen von mit flüssigem Leuchtgas gefüllten Stahlflaschen an Gasleitungen.
AT55754B (de) Einrichtung zur Ableitung der Gärgase aus Fässern.
DE40955C (de) Neuerung an Einrichtungen zum Ueberfüllen von Bier und anderen gashaltigen Flüssigkeiten
AT28835B (de) Faßfüll- und Verkorkvorrichtung.
DE397252C (de) Vorrichtung zum Abzapfen bestimmter Mengen
DE484797C (de) Fuellvorrichtung fuer Weinbergspritzen
DE38082C (de) Neuerung an Füllapparaten für moussirende Getränke
DE100117C (de)
DE121898C (de)