DE70902C - Vorrichtung zum Reinigen von Bierleitungen - Google Patents
Vorrichtung zum Reinigen von BierleitungenInfo
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B08—CLEANING
- B08B—CLEANING IN GENERAL; PREVENTION OF FOULING IN GENERAL
- B08B9/00—Cleaning hollow articles by methods or apparatus specially adapted thereto
- B08B9/02—Cleaning pipes or tubes or systems of pipes or tubes
- B08B9/027—Cleaning the internal surfaces; Removal of blockages
- B08B9/032—Cleaning the internal surfaces; Removal of blockages by the mechanical action of a moving fluid, e.g. by flushing
- B08B9/0321—Cleaning the internal surfaces; Removal of blockages by the mechanical action of a moving fluid, e.g. by flushing using pressurised, pulsating or purging fluid
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 64: Schankgeräthschaften.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 15. November 1892 ab.
Die Leitung des Bieres aus dem Fasse zur Schenke mittelst Luftdruckes erfolgt durch
ein§n bis auf den Boden des Fasses eingesteckten sogenannten Stechhahn, an welchen
aufserhalb des Fasses die Bierleitung zur Schenke angeschraubt wird. Auf die nämliche
Weise erfolgt auch die Reinigung der Bierleitung, indem in ein leeres Fafs eine angemessene
Menge Reinigungsflüssigkeit eingelassen und mittelst Luftdrucks durch den
Stechhahn zur Schenke getrieben und hier abgelassen wird. Diese Art Reinigung nimmt
verhältnifsmäfsig viel Zeit in Anspruch und ist auch insofern mangelhaft, als bei dem glatten,
ungestörten Durchlaufen des Reinigungswassers mangels angemessener Scheuerwirkung in den
Rohren die Bierrückstände nur sehr unvollkommen ausgetrieben werden.
Qegenstand dieses Patentes ist nun eine Erfindung,
welche ohne nennenswerthe Kosten gründliche Reinigung des Stechhahnes sammt Bierleitung sichert.
Ein dem Auslauf χ des Stechhahnes entsprechendes und zur Aufnahme desselben bestimmtes
Rohrstück α wird, wenn die Reinigung vorgenommen werden soll, mit dem
Stechhahn in der Weise verbunden, dafs letzterer mit der Spitze von oben herab in das
Rohrstück α eingesteckt und hier mittelst der Mutterschraube e fest eingeschraubt wird, so
dafs die unterhalb des Gewindes b angeordneten kleinen Luftlöcher d freibleiben. Durch
die Luftlöcher d, deren zweckmäfsig drei angeordnet werden, hat nun, sobald der Spiegel
des Reinigungswassers unter dieselben zu stehen kommt,, der Luftdruck freien Zutritt in den
Stechhahn, in welchem nun dieser Luftdruck, indem gleichzeitig von unten auch das Wasser
hineingetrieben wird, diesem und der vom Ablafshahn der Schenke zutretenden äufseren
Luft entgegenwirkt. Diese Wechselwirkung ist so stark, dafs das Reinigungswasser in der
ganzen Leitung vom Fafsboden bis zum Schenkhahn beständig auf- und niederwogt, stofsweise
aus dem Schenkhahn sprudelt und hierdurch die für gründliche Reinigung erforderliche
Scheuerwirkung in der ganzen Leitung erzielt wird. Besondere Aufmerksamkeit ist dabei
durchaus unnöthig, insbesondere braucht man nicht die Menge des Reinigungswassers abzumessen,
weil die beschriebene Wirkung erst eintritt, wenn der Wasserspiegel des Reinigungswassers unterhalb der Luftlöcher d zu stehen
kommt.
Die gleiche Einrichtung und Wirkung kann unter Wegfall des besonderen Rohrstückes a
am Stechhahn selbst hergestellt werden, indem in demselben in angemessener Höhe — etwa
20 cm -— von der auf den Fafsboden zu stellenden Spitze aus die besagten Luftlöcher d
angeordnet werden, welche dann bei gewöhnlichem Betriebe der Bierleitung zweckmäfsig
durch einen Gummiring oder auf andere Weise, etwa durch Umbindung einer Lederhülle, luftdicht
verschlossen werden.
Fig. ι der Zeichnung stellt das Rohrstück a
mit Schlitzen c, Gewindet und Luftlöchern d dar;
Fig. 2 zeigt die Befestigungsmutterschraube e;
Fig. 3 stellt den Durchschnitt der letzteren dar;
Fig. 4 zeigt den unteren, bis auf den Fafsboden einzusteckenden Theil χ eines Stechhahnes
mit Luftlöchern d.
Fig. 5 zeigt im Schnitt die Lage der beiden in einander gesteckten Rohre χ und α gegen einander.
Die Linie f soll den Spiegel der Reinigungsflüssigkeit eben unterhalb der Luftlöcher d
darstellen, bei welchem Stande beim Auflassen des Luftdruckes die beschriebene Reinigungswirkung eintritt;
Fig. 6 stellt einen Stechhahn g χ mit Oeffnung h für die Luftleitung dar;
Fig. 7 zeigt einen gleichen Stechhahn mit aufgestecktem Rohrstück a;
Fig. 8 bildet eine Gesammtdarstellung- der beschriebenen Vornchtung in Verbindung mit
dem F'afs i und der Bierdruckleitung k-l-m-ha-x-n-o.
Claims (1)
- Patent- Ansprüche:Vorrichtung zum Reinigen von Bierleitungen, bestehend aus einem mit Aufsengewinde und Einschnitten versehenen Rohre ä, welches, am Ende des Stechrohres mittels Mutter e befestigt, durch die Bohrungein d der Prefsluft zusammen mit der Reinigungsflüssigkeit das Eintreten in die Bierleitung gestattet, zu dem Zwecke, ein Gemisch von Wasser und Luft zur Reinigung benutzen zu können.Bei der unter ι. gekennzeichneten Vorrichtung bei Fortfall des Aufsteckrohres a die Anordnung von für gewöhnlich durch einen übergeschobenen Gummiring geschlossenen Luftlöchern im Stechrohr selbst in einer solchen Höhe, dafs auch hier ein Gemisch von Luft und Reinigungsflüssigkeit durch das Stechrohr eintreten kann.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE70902C true DE70902C (de) |
Family
ID=344248
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT70902D Active DE70902C (de) | Vorrichtung zum Reinigen von Bierleitungen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE70902C (de) |
-
0
- DE DENDAT70902D patent/DE70902C/de active Active
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