DE183440C - - Google Patents
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- DE183440C DE183440C DENDAT183440D DE183440DA DE183440C DE 183440 C DE183440 C DE 183440C DE NDAT183440 D DENDAT183440 D DE NDAT183440D DE 183440D A DE183440D A DE 183440DA DE 183440 C DE183440 C DE 183440C
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- paint
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B05—SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
- B05B—SPRAYING APPARATUS; ATOMISING APPARATUS; NOZZLES
- B05B3/00—Spraying or sprinkling apparatus with moving outlet elements or moving deflecting elements
- B05B3/02—Spraying or sprinkling apparatus with moving outlet elements or moving deflecting elements with rotating elements
Landscapes
- Coating Apparatus (AREA)
Description
3iav>etCicf)cM cfafai ι [am Ii.
(SlvicreHicjt bet oominvtniia
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 183440 •KLASSE 75 c. GRUPPE
ROBERT MORITZ in ASCHERSLEBEN.
Gegenstand der.Erfindung ist ein Apparat, der hauptsächlich in der graphischen Technik
zum Erzeugen eines feinen Spritztones Verwendung finden soll. Es sind zwar schon
Einrichtungen bekannt, bei denen eine um ihre Achse drehbare, kreisrunde Bürste angebracht
ist, deren Borsten bei der Rotation zuerst durch einen mit Farbe gefüllten Trog geführt werden und dann an einem Widerstand
vorbeilaufen, wodurch sie zurückgebogen werden und beim Losschnellen die Farbe abspritzen. . Die bekannten Vorrichtungen
dieser Art eignen sich aber zur Verwendung in der graphischen Technik nicht,
da die durch den Farbtrog direkt hindurchgeführte Bürste die Farbe nicht so fein zerstäubt,
wie es für lithographische Zeichnungen notwendig ist. Der sehr feine Spritzton muß
nämlich in seinen allerfeinsten Pünktchen noch alle die fetten Bestandteile der Tusche
in ihrer ursprünglichen Zusammensetzung enthalten, um ihn gegen die starke chemische
Einwirkung der Säuren beim späteren Ätzprozeß widerstandsfähig zu machen. Außerdem
muß die Farbe direkt nach unten geworfen werden, wenn ein besonders feines
Spritzkorn erzielt werden soll.
Von den bekannten Apparaten unterscheidet sich der den Gegenstand der Erfindung
bildende hauptsächlich dadurch, daß der Boden des über der Bürste befindlichen
Farbbehälters als Sieb ausgebildet 'ist, das sich dem Umfang der Walzenbürste zum
Teil anpaßt und eine langsame Farbzuführung gestattet. Er enthält, wie üblich, eine um
ihre Achse drehbare, kreisrunde Bürste b, die sich in einem Schutzmantel m. befindet und
durch die Kurbel k in Umlauf versetzt werden kann. An dem Mantel m befindet sich
der Farbbehälter /, dessen Boden mit kleinen Löchern versehen ist und an dem ein messerartiger
Widerstand befestigt ist, der, wenn' der Apparat wagerecht gehalten wird, in
einem Winkel von 450 zur Horizontalen, im
übrigen senkrecht zur Bewegungsrichtung der Borsten steht.
Mit Hilfe der Stellschraube s, die durch einen am Abstreifmesser befindlichen Spalt
gesteckt ist, kann das Messer höher oder tiefer gestellt werden, wodurch die Stärke
des Spritztones reguliert werden kann. Die achsiale Durchbohrung der Bürste ist mit
Einschnitten ν versehen, in die ein an der ■ Welle befindlicher Bolzen eingreift, um Bürste
und Welle starr zu verbinden.
Löst man die kleine Schraube sch, die an der Kurbelwelle w befestigt ist, und zieht
die an dem Mantel m befindlichen kleinen Schrauben sch1 und sch2 heraus, so kann die
ganze Seite d des Mantels m abgehoben, die Kurbel mit Welle w herausgezogen, die
Bürste entfernt und auf diese Weise leicht durch eine neue ersetzt werden.
Bei Gebrauch wird die lithographische Tusche in den Farbbehälter f gebracht, aus
welchem sie allmählich durch den siebartig durchlöcherten Boden auf die Bürste sickert
und bei Rotation derselben bei 0 aus dem Apparat austritt. Der Apparat wird bei h
mit der linken Hand gefaßt und während des Drehens der Kurbel k horizontal über
den zu färbenden Gegenstand hinweggeführt.
Auf diese Weise wird, da der Arbeiter die ganze Fläche übersehen kann, ein sehr genaues
Arbeiten ermöglicht.
Um auch für Zeichnungen nutzbar zu werden, die nicht mit fetter, sondern mit
Wassertusche fein überspritzt werden sollen, kann der Apparat außerdem noch mit den
bekannten Einrichtungen dieser Art ausgestattet, d. h. mit einer Schneppe sehn (Fig. 4)
versehen werden, durch die die Wassertusche direkt in den Mantel m gefüllt wird. Um
aber den Spritzton fein genug zu bekommen, muß die Bürste, wenn sie die Tusche aufgenommen
hat, erst noch abgestrichen werden, bevor sie unter dem Abspritzmesser hinweggeführt wird, um ein durch zuviel
Farbe unruhiges, klecksiges Spritzen zu vermeiden. Zu diesem Zwecke wird in dem Mantel noch ein kleines Abstreichmesser α2
senkrecht zur Richtung von a1 angebracht. 20
Die von der Bürste b zuviel aufgenommene Farbe wird bei der Rotation bei α2 abgestrichen
und die an der Bürste verbleibende Farbe bei a1 zerstäubt. Der Farbbehälter /
dient in diesem Falle nicht zur Aufnahme 25 von Farbe, sondern nur dazu, beim Reinigen
des Apparates das Einfüllen von Wasser zu gestatten..
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Mit Walzenbürste und Abstreicher versehener Farbenspritzapparat, dadurch gekennzeichnet, daß der Boden des über ' der Bürste angeordneten Farbbehälters siebartig ist und sich dem Umfang der Walzenbürste anpaßt, damit die Farbe in beschränkter Menge an die Borsten abgegeben wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.ri. Gedruckt in der reiChsDrückereI.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE183440C true DE183440C (de) |
Family
ID=447443
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT183440D Active DE183440C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE183440C (de) |
-
0
- DE DENDAT183440D patent/DE183440C/de active Active
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