DE183440C - - Google Patents

Info

Publication number
DE183440C
DE183440C DENDAT183440D DE183440DA DE183440C DE 183440 C DE183440 C DE 183440C DE NDAT183440 D DENDAT183440 D DE NDAT183440D DE 183440D A DE183440D A DE 183440DA DE 183440 C DE183440 C DE 183440C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
paint
brush
spray
ink
roller brush
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT183440D
Other languages
English (en)
Publication of DE183440C publication Critical patent/DE183440C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B05SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05BSPRAYING APPARATUS; ATOMISING APPARATUS; NOZZLES
    • B05B3/00Spraying or sprinkling apparatus with moving outlet elements or moving deflecting elements
    • B05B3/02Spraying or sprinkling apparatus with moving outlet elements or moving deflecting elements with rotating elements

Landscapes

  • Coating Apparatus (AREA)

Description

3iav>etCicf)cM cfafai ι [am Ii.
(SlvicreHicjt bet oominvtniia
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 183440 •KLASSE 75 c. GRUPPE
ROBERT MORITZ in ASCHERSLEBEN.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 11. Januar 1906 ab.
Gegenstand der.Erfindung ist ein Apparat, der hauptsächlich in der graphischen Technik zum Erzeugen eines feinen Spritztones Verwendung finden soll. Es sind zwar schon Einrichtungen bekannt, bei denen eine um ihre Achse drehbare, kreisrunde Bürste angebracht ist, deren Borsten bei der Rotation zuerst durch einen mit Farbe gefüllten Trog geführt werden und dann an einem Widerstand vorbeilaufen, wodurch sie zurückgebogen werden und beim Losschnellen die Farbe abspritzen. . Die bekannten Vorrichtungen dieser Art eignen sich aber zur Verwendung in der graphischen Technik nicht, da die durch den Farbtrog direkt hindurchgeführte Bürste die Farbe nicht so fein zerstäubt, wie es für lithographische Zeichnungen notwendig ist. Der sehr feine Spritzton muß nämlich in seinen allerfeinsten Pünktchen noch alle die fetten Bestandteile der Tusche in ihrer ursprünglichen Zusammensetzung enthalten, um ihn gegen die starke chemische Einwirkung der Säuren beim späteren Ätzprozeß widerstandsfähig zu machen. Außerdem muß die Farbe direkt nach unten geworfen werden, wenn ein besonders feines Spritzkorn erzielt werden soll.
Von den bekannten Apparaten unterscheidet sich der den Gegenstand der Erfindung bildende hauptsächlich dadurch, daß der Boden des über der Bürste befindlichen Farbbehälters als Sieb ausgebildet 'ist, das sich dem Umfang der Walzenbürste zum Teil anpaßt und eine langsame Farbzuführung gestattet. Er enthält, wie üblich, eine um ihre Achse drehbare, kreisrunde Bürste b, die sich in einem Schutzmantel m. befindet und durch die Kurbel k in Umlauf versetzt werden kann. An dem Mantel m befindet sich der Farbbehälter /, dessen Boden mit kleinen Löchern versehen ist und an dem ein messerartiger Widerstand befestigt ist, der, wenn' der Apparat wagerecht gehalten wird, in einem Winkel von 450 zur Horizontalen, im übrigen senkrecht zur Bewegungsrichtung der Borsten steht.
Mit Hilfe der Stellschraube s, die durch einen am Abstreifmesser befindlichen Spalt gesteckt ist, kann das Messer höher oder tiefer gestellt werden, wodurch die Stärke des Spritztones reguliert werden kann. Die achsiale Durchbohrung der Bürste ist mit Einschnitten ν versehen, in die ein an der ■ Welle befindlicher Bolzen eingreift, um Bürste und Welle starr zu verbinden.
Löst man die kleine Schraube sch, die an der Kurbelwelle w befestigt ist, und zieht die an dem Mantel m befindlichen kleinen Schrauben sch1 und sch2 heraus, so kann die ganze Seite d des Mantels m abgehoben, die Kurbel mit Welle w herausgezogen, die Bürste entfernt und auf diese Weise leicht durch eine neue ersetzt werden.
Bei Gebrauch wird die lithographische Tusche in den Farbbehälter f gebracht, aus welchem sie allmählich durch den siebartig durchlöcherten Boden auf die Bürste sickert und bei Rotation derselben bei 0 aus dem Apparat austritt. Der Apparat wird bei h mit der linken Hand gefaßt und während des Drehens der Kurbel k horizontal über den zu färbenden Gegenstand hinweggeführt.
Auf diese Weise wird, da der Arbeiter die ganze Fläche übersehen kann, ein sehr genaues Arbeiten ermöglicht.
Um auch für Zeichnungen nutzbar zu werden, die nicht mit fetter, sondern mit Wassertusche fein überspritzt werden sollen, kann der Apparat außerdem noch mit den bekannten Einrichtungen dieser Art ausgestattet, d. h. mit einer Schneppe sehn (Fig. 4) versehen werden, durch die die Wassertusche direkt in den Mantel m gefüllt wird. Um aber den Spritzton fein genug zu bekommen, muß die Bürste, wenn sie die Tusche aufgenommen hat, erst noch abgestrichen werden, bevor sie unter dem Abspritzmesser hinweggeführt wird, um ein durch zuviel Farbe unruhiges, klecksiges Spritzen zu vermeiden. Zu diesem Zwecke wird in dem Mantel noch ein kleines Abstreichmesser α2
senkrecht zur Richtung von a1 angebracht. 20 Die von der Bürste b zuviel aufgenommene Farbe wird bei der Rotation bei α2 abgestrichen und die an der Bürste verbleibende Farbe bei a1 zerstäubt. Der Farbbehälter / dient in diesem Falle nicht zur Aufnahme 25 von Farbe, sondern nur dazu, beim Reinigen des Apparates das Einfüllen von Wasser zu gestatten..

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Mit Walzenbürste und Abstreicher versehener Farbenspritzapparat, dadurch gekennzeichnet, daß der Boden des über ' der Bürste angeordneten Farbbehälters siebartig ist und sich dem Umfang der Walzenbürste anpaßt, damit die Farbe in beschränkter Menge an die Borsten abgegeben wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
    ri. Gedruckt in der reiChsDrückereI.
DENDAT183440D Active DE183440C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE183440C true DE183440C (de)

Family

ID=447443

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT183440D Active DE183440C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE183440C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2851426C2 (de) Verfahren zum Aufbringen eines fließfähigen Auftragsmediums auf einen Mediumträger und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens
DE3751172T2 (de) Speiseanordnung für eine Beschichtungsvorrichtung.
DE3046257A1 (de) Lackiereinrichtung an druckmaschinen
DE1536444A1 (de) Einrichtung zum Reinigen des Wischzylinders einer Stahlstichdruckmaschine
DE2748306A1 (de) Schabloniervorrichtung
DE1202639B (de) Elektrostatische Zerstaeubungsvorrichtung fuer Fluessigkeiten
DE1772512A1 (de) Vorrichtung zum selbsttaetigen Entwickeln von Druckplatten
DE2411852C3 (de)
DE2135772A1 (de) Farbdosiertablett mit Behalter
DE1761111A1 (de) Wascheinrichtung zur Reinigung eines Druckmaschinenzylinders
DE183440C (de)
DE19836322B4 (de) Pulverlackiergerät
DE3210679A1 (de) Automatisches elektrostatisches zentrifugalzerstaeubersystem
DE602004011503T2 (de) Farb- oder lackzuführer und anstrichvorrichtung beinhaltend diesen zuführer
DE69208767T2 (de) Farbzuführvorrichtung für eine Druckmaschine
DE1761908A1 (de) Feuchtwerk fuer Druckmaschinen
DE2841411A1 (de) Vorrichtung zum reinigen von aquarien
DE1077025B (de) Vorrichtung zum Trommelgalvanisieren
DE678542C (de) Feuchtwerk, insbesondere fuer Rotationsflachdruckmaschinen
DE543983C (de) Vorrichtung zum Zufuehren von Farbe, insbesondere von Bronzefarbe, an Druckmaschinen
DE1925389C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Ätzen
DE3240749C2 (de) Farbverrührer für Druckmaschinen
AT60200B (de) Misch- und Knetmaschine.
DE597263C (de) Farbzufuehrvorrichtung fuer Druckmaschinen, insbesondere Tiefdruckmaschinen
DE2452636C3 (de) Vorrichtung zum Bedrucken von strangförmigem Gut