DE182C - Sekundenwerk mit springendem Zeiger - Google Patents

Sekundenwerk mit springendem Zeiger

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DE182C
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A Lange and Soehne
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    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04BMECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
    • G04B13/00Gearwork
    • G04B13/002Gearwork where rotation in one direction is changed into a stepping movement

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)

Description

1877.
Klasse 83.
A. LANGE & SÖHNE in GLASHÜTTE (Sachsen). Secundenwerk mit springendem Zeiger.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 3. August 1877 ab.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein neues Secundenwerk (Seconde morte), welches 'sich sowohl durch wesentliche Vereinfachung der Einrichtung an sich, als auch der Anordnung derselben im ganzen Uhrwerk von den bekannten Mechanismen dieser Art vortheilhaft unterscheidet.
Beigegebene Zeichnung stellt im vergröfserten Mafsstabe die Oberansicht des Uhrwerkes dar, unter besonderer Hervorhebung der auf die Erfindung an sich bezüglichen Theile.
Auf dem oben starken Zapfen a des sogegenannten Kleinbodentriebes sitzt das grofse Rad b lose; dasselbe wird durch einen am oberen Ende des Zapfens α aufgeriebenen Stahlputzen c gehalten. Mit letzterem ist ein kleines, mit Sperrzähnen versehenes Goldrädchen d fest verbunden, welches sich gleichzeitig mit dem Kleinbodentrieb umdreht.
Die .Verbindung des gewöhnlichen Uhrwerks mit dem Secundenwerk wird durch zwei auf dem genannten Radb aufgeschraubte Federne', e2 hergestellt, und zwar dadurch, dafs sich die in den Endstücken der Federn gefafsten Edelsteine f1, /2 zwischen die Zähne des Goldrädchens d legen. Das grofse Rad b steht in Eingriff mit einem durch den Minutentrieb hindurch gehenden 12 er Trieb g, desgleichen das auf der Axe des letzteren sitzende Rad h mit einem kleineren 7 er Trieb ζ; ferner greift das mit letzterem verbundene Rad h in den 6er Trieb/, welches in jeder Secimde eine volle Umdrehung macht.
Um das Springen des vom Mittelpunkte des Zifferblattes ausgehenden Secundenzeigers genau von einem Secundenstrich auf den nächstfolgenden zu erreichen, ist mit dem zuletzt erwähnten 6er Trieb / ein kleiner Hebel m verbunden, dessen eines Ende in einen auf der Axe η des sogenannten Gangrades befindlichen Stern ο von sechs Zähnen angreift. Der Stern hält den Hebel m und damit den Trieb /bezw. das Secundenrad vorübergehend fest, läfst den Hebel erst nach Verlauf einer Secimde frei, worauf dieser eine Umdrehung, vollführt, um sich alsdann mit seinem langen Ende an den nächsten Zahn des ' Sternes zu legen, nach Ablauf der folgenden Secunde eine neue volle Umdrehung zu machen u. s. w.
Im Falle des Anhaltens des Secundenwerkes durch den Hebel r, der sich mit einem Stift gegen den Hebel m legt, stehen die erwähnten Getriebe bezw. Räder unter der Brücke q, sowie das Rad h still, und die Federn e fallen mit den Steinen /' und /2 abwechselnd von den Sperrzähnen des Goldrädchens d ab.
Die Axen der zum Secundenwerk gehörenden Räder i, k\ I, m, ο sind einerseits in der sogenannten Platine /, andererseits in der auf letzterer aufgeschraubten Brücke q gelagert; dasselbe gilt vom obersten Theil der Axe der Räder g und h.
Die Vorzüge dieser beschriebenen Secundenwerk-Einrichtung beruhen:
ι. in der verhältnifsmäfsig sehr einfachen Construction, indem das ganze Uhrwerk nur ein einziges Federhaus F besitzt;
2. darin, dafs bei einer .erfolgten Ausrückimg des Secundenwerkes, wobei also die Zähne des Goldrädchens d unter den Steinen/ der Federn abwechselnd wegspringen, die in der Uhr wirkende, nützliche Kraft weder erhöht, noch vermindert, und dadurch der gleichmäfsige Gang der Uhr keinesfalls gestört wird;
3. in der durch diese Construction bedingten vollständigen Beseitigung der lästigen, sogenannten Zeigerluft (d. h. des todten Ganges der Zeiger; indem hier der Minutenzeiger direct mit dem sogenannten Grofsbodentrieb in Verbindung steht, eine Räder-Uebersetzung also gar nicht nothwendig wird;
4. a) in der Möglichkeit, die Einrichtung auf jedem Uhrwerk mit Dreiviertel-Platin leicht anbringen zu können; .
b) in der Erleichterung der Herausnahme des Secundenwerkes, ohne die Uhr zerlegen zu müssen, sowie event, der Möglichkeit einer gänzlichen Beseitigung des Secundenwerkes, ohne dafs dadurch das Aussehen der Uhr geschädigt wird.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . Die Combination des am oberen Ende verstärkten Zapfens α des Kleinbodentriebes mit dem lose darauf sitzenden grofsen Rade b, dem Stahlputzen c, den Federn <?' und e2, Steinen /' und /2 und dem goldenen Sperrrad d.
  2. 2. Die Combination der unter .1 genannten Theile mit dem Getriebe bezw. Rädern g, h, i, k, I, dem Hebel m, dem Sternrad ο und der Brücke q für Erreichung des in der vorhergehenden Beschreibung angegebenen Zweckes.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE182DA 1877-08-02 1877-08-02 Sekundenwerk mit springendem Zeiger Expired - Lifetime DE182C (de)

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DE182T 1877-08-02

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DE (1) DE182C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US6743414B2 (en) * 2001-05-02 2004-06-01 Geneva Pharmaceuticals, Inc. Inhalation administration of biophosphonates

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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