DE1817672B2 - Verfahren zum zuspeisen von material in einen geschmolzenen koerper durch den die oberflaecheneigenschaften von flach glas durch materialeinwanderung veraendert werden - Google Patents

Verfahren zum zuspeisen von material in einen geschmolzenen koerper durch den die oberflaecheneigenschaften von flach glas durch materialeinwanderung veraendert werden

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Description

Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Zuspeisen von Material in einen stationären geschmolzenen Körper zum Verändern der Oberflächeneigenschaften eines horizontal bewegten Rachglases durch Materialeinwanderung, bei dem der stationäre, das Material abgebende geschmolzene Körper in einem begrenzten Bereich mit der Glasoberfläche in Berührung gehalten wird.
Durch die französische Patentschrift 1 486 271 ist ein Verfahren bekannt, bei dem der geschmolzene Körper auf dem Flachglas aufliegt, während durch die Patentanmeldung P 17 71 566.1-45 vorgeschlagen ist, den geschmolzenen Halter durch Haften zu halten.
Es ist notwendig, das Material in dem geschmolzenen Körper entsprechend der Materialeinwanderung in die Glasoberfläche zu ersetzen, um in dem geschmolzenen Körper eine bestimmte Konzentration des einwandernden Materials aufrechtzuerhalten.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, dieses Nachspeisen des Materials zum geschmolzenen Körper zu verbessern.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das zuzuspeisende Material auf die Glasoberfläche in Bewegungsrichtung vor dem Körper aufgegeben und von dieser mitgenommen wird.
Bei einer Verfahrensführung ist vorgesehen, daß das Material in Form von Kugeln aufgegeben und während der Mitnahme geschmolzen wird.
Bei einer anderen Verfahrensführung wird das Material in Form von stationär gehaltenen Kugeln aufgegeben, die allmählich abschmelzen.
Bei einer weiteren Verfahrensführung wird das Material in Form eines Metallstreifens aufgegeben. Hierbei ist es zweckmäßig, wenn der Streifen vor dem Aufgeben auf die Glasoberfläche gekühlt wird, damit ein Schmelzen nur im Bereich der Glasoberfläche eintritt. Das Aufgeben des Materials wird in diesem Falle durch Regelung der Geschwindigkeit des Metallstreifens gesteuert, mit der dieser der Glasoberfläche zugefördert wird.
Das erfindungsgemäße Verfahren gestattet, die Aufgabestelle und damit auch die Zuspeisestelle in den geschmolzenen Körper über die Breite des Flachglases wahlweise einzustellen, um damit die Zuspeisung an der zweckmäßigsten Stelle des geschmolzenen Körpers vorzunehmen.
In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele von Vorrichtungen zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens dargestellt. In der Zeichnung ist
F i g. 1 eine perspektivische Teilansicht eines Behälters für eine Anlage zur Herstellung von Floatglas,
F i g. 2 ein Querschnitt nach der Linie H-II der Fig. 1,
F i g. 3 ein Teillängsschnitt durch die Vorrichtung gemäß F i g. 1 und 2,
F i g. 4 eine der F i g. 3 ähnliche Darstellung, die das Schmelzen einer aufgegebenen Kugel des Materials veranschaulicht,
F i g. 5 eine perspektivische Teilansicht einer abgewandelten Ausführungsform eines Behälters einer Anlage zur Herstellung von Floatglas,
F i g. 6 ein Teilquerschnitt nach der Linie VI-VI der F i g. 5,
F i g. 7 ein vergrößerter Ausschnitt aus F i g. 6 und
F i g. 8 eine Seitenansicht eines Teils der Aufgabeeinrichtung.
Die Anlage gemäß F i g. 1 und 2 dient der Herstellung von Floatglas. Ein Behälter für ein Bad aus geschmolzenem Metall 1 besteht aus einem Boden 2 und Seitenwänden 3 und 4. Das Bad, das aus Zinn oder einer geschmolzenen Legierung, in der Zinn überwiegt, besteht, dient der Abstützung eines Glasbandes 6, das längs der Badoberfläche in Richtung des Pfeiles 7 in F i g. 1 fortbewegt wird.
Zum Verändern der Oberflächeneigenschaften des Glasbandes dient ein geschmolzener Körper 10 aus
ίο einem Material, das gegen die obere Oberfläche des Glasbandes in Anlage gehalten wird und in die Glasoberfläche einwandert. Der geschmolzene Körper 10 haftet an der unteren Fläche eines Halters 8, der über eine Tragstange 9 dicht oberhalb der oberen Fläche des Glasbandes 6 quer zur Bewegungsbahn des Glasbandes angeordnet ist und einen Spalt von 3 bis 4 mm mit der oberen Fläche des Glasbandes bildet. Der Körper 10 berührt die Oberfläche des Glasbandes, wobei er durch den Halter in seiner
ao Ausdehnung festgelegt ist. Durch das Haften des geschmolzenen Körpers 10 wird ein Teil seines Gewichtes getragen, so daß auf die obere Oberfläche des fortschreitenden Glasbandes nur eine verhältnismäßig kleine Kraft einwirkt, wodurch die Festlegung des geschmolzenen Körpers 10 in bezug zum Glas gewährleistet ist und eine Mitnahme von Teilen des geschmolzenen Körpers mit dem fortschreitenden Glasband unterbunden ist.
Als Material für den geschmolzenen Körper 10 kann ein geschmolzenes Metall oder eine Metallegierung verwendet werden. Als Metall können beispielsweise verwendet werden Zinn, Blei, Wismut, Antimon, Indium, Zink oder Thallium. Besteht der geschmolzene Körper 10 aus einer Legierung, so kann als lösendes Metall der Legierung Zinn oder Blei oder Wismut verwendet werden, während als gelöstes Metall Lithium, Natrium, Kalium, Zink oder Magnesium Verwendung finden. Der Halter 8 besteht vorzugsweise aus einem nicht reaktionsfähigen Metall, beispielsweise einem der Platingruppe. In abgewandelter Weise kann der Halter 8 auch eine Grundplatte aus Kupfer, Bronze oder Stahl oder auch aus feuerfestem Werkstoff enthalten, die mit einem Überzug aus einem nicht reaktionsfähigen Metall, beispielsweise Ruthenium, verkleidet ist.
Bei dem Durchlauf des Glasbandes 6 unterhalb des geschmolzenen Körpers 10 werden die Oberflächeneigenschaften des Glasbandes durch ein Element verändert, das aus dem geschmolzenen Körper 10 in die Glasoberfläche einwandert. Dieses Einwandern kann durch einen elektrischen Strom zwischen dem geschmolzenen Körper 10 und dem Badmetall gesteuert werden, wobei der Halter 8 als Anode in einem elektrolytischen Stromkreis liegt.
In abgewandelter Weise können die oxydierenden Bedingungen in der Berührungsfläche zwischen dem geschmolzenen Körper 10 und der Glasoberfläche eingestellt werden, um hierdurch das Einwandern eines Elements aus dem geschmolzenen Körper 10 in die Glasoberfläche zu steuern.
Infolge des Einwanderns des Elementes aus dem geschmolzenen Körper 10 in die Oberfläche des Glasbandes 6 ist ein Zuspeisen in den geschmolzenen Körper 10 erforderlich, um diesen aufrechtzuerhalten.
Die Erfindung zeigt einen zweckmäßigen Weg zur Aufrechterhaltung des geschmolzenen Körpers 10, wobei der zusätzliche Vorteil erreicht wird, daß die Zuspeisung wahlweise an beliebigen Stellen in Quer-
richtung des geschmolzenen Körpers 10 erfolgen zene Glas an der Oberfläche durch das Gewicht der
kann. Kugel verformt werden, so daß es erwünscht ist, die
Bei der Ausführungsform nach den F i g. 1 bis 4 Mündung der Zuspeiseleitung nahe dem Rand des
ist eine Zuspeiseleitung in Form eines Rohres 11 aus Glasbandes anzuordnen, der späterhin abgeschnitten
rostfreiem Stahl vorgesehen, die durch eine Seiten- 5 werden kann.
wand 3 des Badbehälters tritt. Die Zuspeiseleitung 11 Während der Mitnahme des geschmolzenen aufendet in einem Kopf 12 mit einer nach unten gerich- gegebenen Materials auf dem Glasband 6 ist dieses teten Mündung 13. Die Zuspeiseleitung 11 ist in einer der Schutzgasatmosphäre über dem Bad aus ge-Halterung 14 der Seitenwand 3 des Badbehälters ab- schmolzenem Metall 1 ausgesetzt und gleichzeitig in gestützt. Der außerhalb der Seitenwand liegende Teil io Anlage gegen das fortschreitende Glasband, so daß der Zuspeiseleitung 11 ist in einstellbaren Klemmen das aufgegebene Material ein chemisches Gleich-18 und 19 abgestützt, die von senkrecht liegenden gewicht erreicht, bevor es dem geschmolzenen Kör-Schraubbolzen 20 bzw. 21 gehalten sind. Letztere per 10 zugespeist wird. Das zugespeiste Material treten durch einen Schlitz 25 in einer horizontalen vermischt sich daher sofort mit dem geschmolzenen Stützplatte 24, die mit ihrem einen Ende 26 an der 15 Körper 10, ohne die Oberflächenbehandlung in Seitenwand 3 des Badbehälters so befestigt ist, daß diesem Bereich des Glases zu stören,
sich der Schlitz 25 quer zur Längsrichtung des Bad- Die ebene horizontale Oberfläche des Glasbandes 6 behälters erstreckt. Die Schraubbolzen 20 und 21 infolge der Abstützung auf dem Bad aus geschmolsind mit aufgeschraubten Muttern 27, 28 bzw. 29, 30 zenem Metall 1 sichert, daß keine Querbewegung höheneinstellbar an der Stützplatte 24 befestigbar. 20 des aufgegebenen Tropfens 17 eintritt, während die Durch Verschieben der Schraubbolzen 20 und 21 Weiterleitung zu dem geschmolzenen Körper 10 längs des Schlitzes 25 wird die Zuspeiseleitung 11 und erfolgt.
damit deren Mündung 13 in Querrichtung zum Bad- Die aufgegebene Kugel 16 kann aus einem reinen behälter eingestellt. Die Zuspeiseleitung 11 ist zweck- Metall bestehen. Es ist aber auch möglich, eine mäßig etwas zur Horizontalen zum Badbehälter hin 25 Legierung oder ein Salz zu verwenden, die nach dem abfallend geneigt, wobei die Neigung durch die Ein- Schmelzen an der oberen Oberfläche des Glasbandes stellung der Muttern 27 bis 30 erfolgt. Die Mündung einen entsprechenden geschmolzenen Körper 10 auf-13 der Zuspeiseleitung kann somit sowohl in Quer- rechterhalten, der das Verändern der Oberflächenrichtung des Badbehälters als auch bezüglich der eigenschaften des Glases bewirkt.
Höhe über der Bewegungsbahn des Glasbandes 6 ein- 30 Die Zuspeisung des Materials zum geschmolzenen gestellt werden. Körper 10 ist auf die Einwanderung des Elements
Bei dieser Einstellung ergibt sich zwangläufig eine aus dem geschmolzenen Körpers 10 in die Glasgewisse Winkelbewegung der Zuspeiseleitung 11 um oberfläche abgestimmt.
die horizontale Achse der Halterung 14. Um den Ein- Eine abgewandelte Vorrichtung ist in den F i g. 5
tritt von Luft und den Austritt von über dem Bad- 35 bis 8 veranschaulicht. Bei dieser erfolgt die Aufgabe
metall befindlichen Schutzgas zu verhindern, enthält des Materials in Form eines kontinuierlichen Strei-
die Halterung 14 eine düsenförmige öffnung 31 mit fens, der zweckmäßig die Form eines Drahtes 15
Flächen 32 und 33, die zur Seitenwand 3 hin diver- (F i g. 6 und 7) hat, der durch die Zuspeiseleitung 11
gieren. Im Engquerschnitt der Düse ist eine Dichtung auf die Oberfläche des Glasbandes 6 geleitet wird.
33 vorgesehen. 40 Die Einrichtung zum Zuleiten liegt zweckmäßig
Die Mündung 13 der Zuspeiseleitung 11 hat von außerhalb des Badbehälters. Der Draht 15 wird von der Bewegungsbahn der oberen Fläche des Glasban- einer Haspel 40 abgenommen, die frei drehbar um des 6 zweckmäßig einen Abstand zwischen 3 und eine horizontale Achse außerhalb des Badbehälters 5 mm. Kugeln des Materials werden einzeln längs angeordnet ist. Der Draht 15 wird über eine Umlenkder Zuspeiseleitung 11 zugeleitet und auf die Glas- 45 rolle 41 einer Fördereinrichtung 42 zugeleitet, die oberfläche aufgegeben, wobei der Durchmesser der aus zwei gezahnten Griffwalzen 43, 44 (F i g. 8) beKugeln größer als der Abstand des Randes der Mün- steht, zwischen denen der Draht 15 gegriffen wird, dung 13 von der oberen Oberfläche des Glasbandes 6 Mindestens eine der Griffwalzen 43, 44 wird mit ist, so daß jede Kugel 16 einzeln gegen die Oberfläche geregelter Drehzahl von einem Elektromotor 45 des Glasbandes 6 gehalten wird, während dieses sich 50 (F i g. 6) angetrieben, wobei geeignete Getriebe vorunter der Kugel hindurchbewegt. Die Kugel rollt an- gesehen sein können. Die Antriebsrichtung der Grifffänglich auf der heißen Oberfläche des Glases, und walzen ist durch die Pfeile in F i g. 8 angedeutet. Auf da dieses eine oberhalb des Schmelzpunktes des zu- diese Weise wird der Draht 15 kontiniuierlich von zuspeisenden Materials liegende Temperatur aufweist, der Haspel 40 abgezogen und durch die Zuspeiseschmilzt die Kugel 16 allmählich ab. Dieser Vorgang 55 leitung 11 gedrückt.
ist in den F i g. 3 und 4 dargestellt, wobei beispiels- Die Zuspeiseleitung 11 ist in diesem Falle von weise eine Kugel 16 aus Blei zugespeist wird. Wie einem hohlen zylindrischen Kühlmantel 46 um-F i g. 4 zeigt, schmilzt diese Kugel infolge der Tem- schlossen, der sich zweckmäßig in den Raum oberperatur des Glasbandes 6 und der Umgebungstempe- halb des Bades bis in den Bereich der Mündung ratur, in der sich die Kugel befindet, wobei das ge- 60 der Zuspeiseleitung erstreckt. Der Kühlmantel 46 schmolzene Material aus der Kugel auf die Ober- hat einen Einlaß 47 an seinem innerhalb des Raufläche des Glasbandes gelangt und dort in Form eines mes oberhalb des Bades liegenden Endes, der über länglichen Tropfens 17 mit dem Glasband fortbewegt eine Zuleitung 48 längs des Kühlmantels 46 und eine wird, bis es an einer durch die Quereinstellung der Anschlußleitung 49 an eine Kühlmittelquelle ange-Zuspeiseleitung 11 gegebenen Stelle dem geschmolze- 65 schlossen ist. Ein Kühlmittelauslaß 50 ist am anderen nen Körper 10 zugespeist wird. Ende des Kühlmantels 46 neben der Fördereinrich-
An der Stelle, an der die Kugel 16 aus der Mün- tung 42 angeordnet. Als Kühlmittel wird üblicher-
dung 13 auf das Glasband 6 fällt, kann das geschmol- weise Wasser verwendet, das eine ausreichende
Kühlung der Zuspeiseleitung 11 ermöglicht, die ein Schmelzen des Drahtes 15 innerhalb der Zuspeiseleitung 11 verhindert.
Der Draht 15 bleibt daher genügend fest, bis er die Zuspeiseleitung 11 durch deren Münduig 13 verläßt, worauf das Schmelzen kontinuierlich mit einer Geschwindigkeit erfolgt, die der Zuspeisegeschwindigkeit des Drahtes durch die Fördereinrichtung 42 entspricht. Das Schmelzen kann beim Austreten des Drahtes 15 aus der Zuspeiseleitung 11 erfolgen, so daß das aufgegebene Material in Tropfenform auf das Glasband 6 fällt, während das Schmelzen beim Aufgeben von Materialien höheren Schmelzpunktes durch die Berührung des Drahtes 15 mit dem Glas erfolgt. Das aufgegebene geschmolzene Material des Drahtes 15 wird von dem fortlaufenden Glasband mitgenommen und dem geschmolzenen Körper 10 zugespeist. Der geschmolzene Körper 10 wird daher kontinuierlich mit einer gesteuerten Geschwindigkeit aufgefüllt, und zwar in dem Maße, wie ein Einwandern aus diesem geschmolzenen Körper in die Oberfläche des Glasbandes erfolgt.
Die nicht dargestellte Quelle für das Schutzgas oberhalb des Bades ist über eine Zweigleitung 51 mit der Einlaßöffnung der Zuspeiseleitung 11 verbunden, um dort Schutzgas zuzuleiten, das in den Raum oberhalb des Bades gelangt und das Eindringen von Luft über diesen Weg unterbindet. Gleichzeitig erfolgt durch das so zugeleitete Schutzgas eine Kühlung und ein Schutz gegen Oxydation.
Die Zuspeiseleitung 11 kann durch Einrichtungen entsprechend der ersten Ausführungsform in bezug zum Glasband eingestellt werden, um die Aufgaben des Materials zum geschmolzenen Körper 10 an einer bestimmten in Querrichtung liegenden Stelle zu ermöglichen.
Ein besonderer Vorteil des erfindungsgemäßen Verfahrens besteht darin, daß die Zuspeisung des Stoffes zur Aufrechterhaltung des geschmolzenen Körpers 10 in Querrichtung der Bewegungsbahn des Glasbandes eingestellt werden kann, wodurch die Aufrechterhaltung der Berührungsfläche zwischen dem geschmolzenen Körper 10 und der Glasoberfläche leichter eingehalten werden kann.

Claims (5)

Patentansprüche:
1. Verfahren zum Zuspeisen von Material in einem stationären geschmolzenen Körper zum Verändern der Oberflächeneigenschaften eines horizontal bewegten Flachglases durch Materialeinwanderung, bei dem der stationäre, das Material abgebende geschmolzene Körper in einem begrenzten Bereich mit der Glasoberfläche in Berührung gehalten wird, dadurch gekennzeichnet, daß das zuzuspeisende Material auf die Glasoberfläche in Bewegungsrichtung vor dem Körper aufgegeben und von dieser mitgenommen wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Material in Form von Kugeln aufgegeben und während der Mitnahme geschmolzen wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Material in Form von stationär gehaltenen Kugeln aufgegeben wird, die allmählich abschmelzen.
4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Material in Form eines Metallstreifens aufgegeben wird.
5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Streifen vor dem Aufgeben auf die Glasoberfläche gekühlt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DE19681817672 1967-12-29 1968-12-24 Verfahren zum zuspeisen von material in einen geschmolzenen koerper durch den die oberflaecheneigenschaften von flach glas durch materialeinwanderung veraendert werden Withdrawn DE1817672B2 (de)

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