DE180835C - - Google Patents

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DE180835C
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41BMACHINES OR ACCESSORIES FOR MAKING, SETTING, OR DISTRIBUTING TYPE; TYPE; PHOTOGRAPHIC OR PHOTOELECTRIC COMPOSING DEVICES
    • B41B25/00Apparatus specially adapted for preparation of record carriers for controlling composing machines

Landscapes

  • Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)

Description

\ieti'icfywi 3Oi1Cn ['amIb.
isunaeriiat bei filz, O
KAISERLICHES
PATENTAMT.
- Ja 180835 KLASSE 15«. GRUPPE ßfrr
OTTO WOLTERS in HANNOVER.
typographischer Maschinen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 29. April 1906 ab.
Gegenstand der Erfindung ist eine Stanzvorrichtung, welche zum Herstellen von Registerstreifen zur Steuerung von Schriftsetzmaschinen benutzt werden kann und sich durch Einfachheit und große Leistungsfähigkeit .vor den bekannten Einrichtungen auszeichnet. Um eine große Geschwindigkeit zu erzielen, sind bei dieser Erfindung Mittel vorgesehen, daß die .einzelnen Stufen bei der Herstellung einer Löchergruppe sich unmittelbar aneinander anschließen und sehr schnell abspielen. Diese Stufen sind:
1. die Auslösung der Stanzstempel, welche durch Tastendruck bewirkt wird,
2. das Durchstoßen des Papieres,
3. das Zurückziehen der Stanzstempel,
4. der Vorschub des Papieres.
Die schnelle Folge dieser Verrichtungen wird folgendermaßen bewirkt. Durch Tasten, welche in bekannter Weise auf Kombinationsschienen wirken, werden Sperrhaken zurückgezogen; diese geben unmittelbar oder mittelbar die unter Federwirkung stehenden Stanzstempel frei, welche die Lochung des Papieres ausführen. Die Bewegung der Stanzstempel löst außerdem sofort eine einmalige Drehung einer Achse aus, welche in der ersten Hälfte ihrer Bewegungsdauer die Stanzstempel zurückzieht und in der zweiten Hälfte den Papierstreifen weiterbewegt.
Die Zeichnungen stellen schematisch die mechanische Einrichtung dar, welche zu dem angegebenen Zweck benutzt werden kann, Und zwar in Fig. I die ganze Vorrichtung von der Seite gesehen, in Fig. 2 und 3 Teile von ihr in anderer Ansicht. Es ist 1 (Fig. 1) ein Stanzstempel, welcher in der Führung 2 gelagert ist und beim Stanzen in die Matrize 3 eintritt. Dieser Stanzstempel wird durch einen zweiarmigen Hebel 4 bewegt, der sich auf einer Achse 5 dreht und durch die Feder 6 angezogen wird, nachdem sein unteres Ende .7 von dem Sperrhaken 8 freigegeben ist. Die Anzahl der Stanzstempel, Hebel und Sperrhaken ist gleich der Anzahl der Löcher, die in bestimmten Kombinationen zur Darstellung der Schriftzeichen usw. vereinigt sind.
Das Auslösen der Sperrhaken geschieht durch Niederdrücken der Tasten 9, von denen jede auf eine Anzahl Kombinationsschienen 10 wirkt. Diese Schienen sind an um eine Achse 11 schwingenden Hebeln befestigt und ziehen mittels eines Armes 12, einer Zugstange 13 und eines Hakens 14 die Sperrhaken 8 von den Hebelenden 7 ab. Durch die Feder 6 wird der Hebel 4 dann so bewegt, daß sein oberes Ende den Stanzstempel 1 durch das Papier 36 drückt, während das untere Ende 7 mit dem Zapfen 15 den Haken 14 zurückstößt. Gleichzeitig wird durch den unteren Arm des Hebels 4 eine Schiene 16 zurückbewegt. Diese Schiene ist mit zwei auf einer Achse 17 befestigten Armen 18 fest verbunden (Fig. ι und 2).
Auf der Achse 17 ist außerdem ein dritter Arm 19 mit einer schrägen Fläche 20 (Fig. 3) angebracht, gegen welche sich ein Arm 21 legt. Der Arm 21 ist mittels einer Scheibe 23 an der Welle 22 drehbar befestigt und greift, wenn er durch■ Zurückgehen des Armes 19 frei wird, infolge der Wirkung der
Feder 24 in ein Schaltrad 25 ein, das sich lose auf der Welle 22 dreht und in bekannter Art durch eine beliebige Kraftquelle angetrieben wird. Von diesem Rad wird der Arm 21 und damit zugleich die Welle 22 mitgenommen. Die exzentrisch auf der Welle 22 gelagerte Scheibe 26 drückt dabei gegen den Hebel 4, bis er von dem unter Federkraft stehenden Sperrhaken 8 eingefangen wird. Dadurch wird gleichzeitig der Stanzstempel vermöge des Hakens 37 aus dem Papier herausgezogen. Nach jeder Umdrehung gelangt der Arm 21 an die schräge Fläche 20 und wird dadurch aus dem Schaltrad 25 ausgehoben, so daß sich letzteres weiter drehen kann, während die Welle 22 und die Scheibe 26 stillstehen.
Durch diese Anordnung wird bei jedem Tastendruck eine der gewünschten Kombination entsprechende Anzahl von Hebeln ausgelöst, die ihrerseits die Kupplung auslösen und nun durch eine einzige Umdrehung der Scheibe 26 wieder in die Ruhelage zurückgeführt werden. Die freigegebenen Hebel wirken dabei auf die entsprechenden Stanzstempel ein, welche die durch die Taste vorgeschriebene Kombination stanzen.
Auf der Welle 22 ist eine zweite größere Exzenterscheibe 27 angebracht, die durch einen Ring 28 und eine Schubstange 29 mit einem Schwingstück 30 verbunden ist (Fig. 1). Dieses Schwingstück 30 ist lose auf der Achse 31 der Walze 32 gelagert und mit einer Schaltklinke 33 versehen, die in das mit der Achse 31 fest verbundene Schaltrad 34 eingreift. Bei jeder Umdrehung der Welle 22 wird das Schaltrad 34 um einen durch das Exzenter bestimmten Betrag fortgeschaltet und durch eine Sperrklinke 35 in seiner neuen Stellung festgehalten und am Zurückgehen gehindert. Mit dem Rad 34 dreht sich gleichzeitig die Walze 32 und bewegt den über sie geführten Papierstreifen 36 um ein bestimmtes Stück vorwärts. Die Exzenter-Scheiben 26 und 27 sind so zueinander gestellt, daß während der ersten halben Umdrehung der Welle 22 die Hebel 4 durch die Exzenterscheibe 26 zurückgelegt und damit die Stanzstempel aus dem Papier 36 herausgehoben werden; während der zweiten halben Umdrehung wird durch die Exzenterscheibe 27 in der beschriebenen Weise das Papier 36 weiterbewegt.
Die Formen der einzelnen Teile dieser Einrichtung können in mannigfacher Weise geändert werden; z. B. kann an die Stelle des gestreckten Hebels 4 ein Winkelhebel mit mehreren Armen treten, so daß die Exzenterscheibe 26, der Sperrhaken 8 und die Feder 6 je an einem besonderen Arm angreifen. Der Hebel 4 kann auch ganz vermieden werden, indem man die Feder 6, die Exzenterscheibe 26 und den Sperrhaken 8 unmittelbar auf den entsprechend gestalteten Stanzstempel oder dessen Verlängerung wirken läßt. Ebenso ist es möglich, die Feder 6 durch einen Gewichtszug zu ersetzen, wobei nur zu beachten ist, daß der Stanzstempel 1 im Ruhezustand stets das Bestreben haben muß, in das Papier einzudringen, was jedoch erst in dem Augenblick geschieht, wenn der Sperrhaken 8 zurückgezogen wird. Auch kann die mechanische Einwirkung der Taste 9 auf den Sperrhaken 8 durch eine elektrische ersetzt werden. In diesem Fall würde der Sperrhaken 8 durch einen Elektromagneten zu bewegen sein, dessen Stromkreis unter dem Einfluß eines von der Taste geschlossenen und geöffneten Kontaktes steht.
Die angegebene Kupplung, welche die Welle 22 mit dem Rad 25 verbindet, ist bekannten Einrichtungen ähnlicher Art entnommen und kann auch durch andere Vorrichtungen ersetzt werden.
Die vorstehend beschriebene Einrichtung zum Herstellen von Registerstreifen kann mit weiteren zu dieser Herstellung gebrauchten Hilfseinrichtungen verbunden werden, z. B. mit Schreibmaschinen, Meß- und Ausschließvorrichtungen usw.

Claims (1)

  1. Patent-A ns Ppu c H:
    Lochmaschine für die Herstellung von Registerstreifen zur Steuerung typographischer Maschinen, dadurch gekennzeichnet, daß vom Tastenwerk (9) aus in geeigneter Kombination Hebel (4) ausgelöst werden, von denen jeder, unter der Wirkung einer Kraftquelle (Feder (6) oder Gewichtszug) stehend, einen Stempel (1) durch den Streifen (36) stößt und dabei gleichzeitig eine Kupplung (21, 23, 24, 25) einrückt mit der Wirkung, daß von einer ständig umlaufenden Scheibe aus eine den Stanzstempel (i) wieder zurückziehende exzentrische Scheibe (26) und eine unmittelbar darauf die Fortschaltung des Streifens (36) veranlassende Exzenterscheibe (27) angetrieben werden, und zwar derart, daß beide Scheiben (26, 27) nach einer vollständigen Umdrehung durch selbsttätiges Ausrücken der Kupplung wieder stillgesetzt werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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