DE180346C - - Google Patents

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DE180346C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41JTYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J35/00Other apparatus or arrangements associated with, or incorporated in, ink-ribbon mechanisms
    • B41J35/22Mechanisms permitting the selective use of a plurality of ink ribbons

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  • Impression-Transfer Materials And Handling Thereof (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVU 80346 KLASSE 15#. GRUPPE
in ORANGE (V. St. A.).
Patentiert im Deutschen Reiche vom 23. Juni 1903 ab.
Die Erfindung betrifft eine Schaltvorrichtung für ein breites Farbband mit Zonen verschiedener Färbung oder zwei oder drei verschiedenfarbige nebeneinander liegende Farbbänder an Schreibmaschinen und kennzeichnet sich im wesentlichen dadurch, daß das Schaltwerkgestell für die Farbbänder aus je einem zu beiden Maschinenseiten gelagerten Winkelstück besteht, dessen vorderer,
ίο parallel zur Maschinenvorderseite liegender Arm rahmenartig ausgebildet ist und eine , wagerecht verschiebbare Platte trägt, welche einem besonderen, auf ihr senkrecht verschiebbaren, die Schaltklinke tragenden Plättchen als Führung dient, so daß durch die Verschiebung der Platte die Klinke aus dem Schaltrade gezogen wird, durch Anheben des Plättchens aber eine Schaltung des Schaltrades erfolgt, während durch Verschiebung des ganzen Winkelstückes in Richtung der Seitenwand des Schreibmaschinengestelles ein . verschiedenes Band oder eine verschieden breite Stelle des Bandes zur Wirksamkeit gelangt. Die zu beiden Seiten der Maschine vorgesehenen, die' Klinkenplättchen tragenden Platten sind dabei derart miteinander verbunden, daß beim Verschieben der einen Platte nach links die an der entgegengesetzten Seite ■vorgesehene Platte eine Verschiebung nach ,30 rechts und umgekehrt erfährt, demzufolge beim Ausrücken des einen Schaltwerkes das andere Schaltwerk eingerückt wird.
Die Verstellung der verschiedenen Teile wird zweckmäßig von einer das Maschinengestell durchziehenden Welle abgeleitet welche in der Nähe der beiden Maschinenseitenwände je eine besondere, mit Kurvennuten versehene Führungsplatte trägt. Bei großem Ausschlag der Welle und demzufolge auch der Führungsplatten erhalten die Winkelstücke durch ein in die Kurvennuten der Führungsplatten eingreifendes Hebelsystem eine genügend große Verschiebung, um eines von mehreren Farbbändern oder die verschiedenen Farben eines mehrfarbigen Bandes in Wirksamkeit zu setzen, während die Führungsplatten im Rahmen ihrer großen Ver- ■ Schiebung noch je eine kleinere Verschiebung ausführen können, um eine verschieden breite Stelle jedes Farbbandes oder jeder Farbe eines breiten Bandes gleichmäßig abnutzen zu können, wobei durch besondere Kurvennuten der Führungsplatten und durch unter der Einwirkung derselben stehende Hebel bei jeder der genannten kleinen Verschiebung eine selbsttätige Einschaltung des einen und gleichzeitige Ausschaltung des Schaltwerkes auf der anderen Seite stattfindet.
Bei einer Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes sitzen auf der genannten durch- gehenden Welle zwei Kurbeln, von denen die eine den großen Ausschlag der Welle und daher auch der Kurvennutplatten und dadurch die Einschaltung eines von mehreren Bändern
oder eine bestimmte Farbe eines mehrfarbigen Bandes ermöglicht, während durch eine zweite Kurbel bei jeder Läge der die große Verstellung der Welle bewirkenden Kurbel noch ein kleinerer Ausschlag der Welle und dadurch die kleineren Verschiebungen der Farbbänder oder des Farbbandes im Rahmen der großen Verschiebung bewirkt werden kann. Zweckmäßig wird von der durchgehenden Welle bei ihrer Drehung auch eine besondere Bandführung gemeinsam mit den Winkelstücken, welche nach jedem Anschlag einer Taste zwecks Freilegung der Abdruckstelle hochgehoben wird, mitgenommen, so daß die Bandführung bei allen Einstellungen der die Bandroilen tragenden Winkelstücke keinerlei Veränderung erfährt.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand zur Darstellung gebracht, und zwar bedeutet:
Fig. ι einen senkrechten Schnitt durch das Maschinengestell, um die Anordnung des die verschiedenen Bewegungen bewirkenden Hebelsystems erkennen zu lassen,
Fig. 2 eine Sonderdarstellung der beiden auf der durchgehenden Welle sitzenden Kurbeln,
Fig. 3 eine Vorderansicht des an der rechten Maschinenseite angeordneten Schaltwerkes,
Fig. 4 eine Stirnansicht von Fig. 3,
Fig. 5 einen Schnitt nach Linie C-D der Fig\_ 3 und. 4, ■ '
Fig. 6 eine Hinteransicht von Fig. 3,
Fig. 7 die Sonderdarstellung einer Führung zum Ein- und Ausschalten der Klinken,
Fig. 8 einen senkrechten Schnitt durch den Mittelteil der Maschine, um den Antrieb für die Farbbandführung zu veranschaulichen,
Fig. 9 eine Vorderansicht der beiden rechts und links am Maschinengestell vorgesehenen Farbbandschaltvorrichtungen,
Fig. 10 einen der Fig. 1 entsprechenden Schnitt bei anderer Stellung der Teile,
Fig. 11 und 12 zwei der-Fig. 2 entsprechende Ansichten der Kurbeln bei anderer Lage der Teile, während
Fig. 13 einen der Fig. 1 und 10 entsprechenden .Schnitt bei einer weiteren Stellung der Teile veranschaulicht.
Das Farbband 1 (Fig. 9) wird von zwei Spulen getragen, die durch Drehen der Schalträder 2 oder 3 in dem einen oder anderen Sinne schrittweise in Drehung versetzt werden. Die Spulen sitzen aufschiebbar auf Stiften 4 und 5 drehbar angeordneten Hülsen, mit denen die Schalträder. 2 und 3 fest verbunden sind. Das Farbband wird in der aus Fig. 9 ersichtlichen Weise über besondere, nach abwärts gerichtete Leitstifte 6 und durch eine Führung 45 gezogen. Von den Spulen, welche die übliche Bauart aufweisen können, ist die eine in Fig. 5 punktiert angedeutet und mit 7 bezeichnet. Der Stift4, welcher die Hülse mit dem Zahnrad 3 drehbar angeordnet trägt, ist an einer Platte 8 fest angeordnet, welche die Vorderwand eines Winkelstückes bildet, dessen längere Seitenwand 9 an dem Maschinengestell verschiebbar gelagert ist. Ein nach abwärts gerichteter Arm 10 der Seitenwand 9 umgreift mit seinem Schlitz einen Stift 11 eines Hebels 12, der mit Hilfe einer Muffe 13 mit einer die ganze Maschinenbreite durchziehenden,- drehbar gelagerten Welle 14 fest verbunden ist. . Erfolgt also eine Drehung dieser Welle 14, dann schwingt auch der Hebel 12 aus und nimmt dabei das Winkelstück 9, 8 mit.
Fest auf der Welle 14 ist nun in der Nähe beider Enden je eine Führungsplatte 15 vorgesehen, die mit Führungsschlitzen 16 und 20, 21 (Fig. 1) versehen ist. Ein Stift 22 greift in den Führungsschlitz ein und bringt dadurch einen um Achse 23 drehbaren, zweiarmigen Hebel 24, 25 zum Ausschwingen. Ein an dem Arm 25 sitzender Ansatz greift mit einem Führungsschlitz 28 (Fig. 6) um einen Stift 26. der Platte 33, welche von der Platte 8 des Winkelstückes 8,9 wagerecht verschiebbar getragen wird. Findet ein Ansteigen des Schlitzes 28 (Fig. 6) statt, dann erfolgt ein Verschieben des Stiftes 26 und der damit verbundenen Platte 33 nach rechts mit Bezug auf Fig. 6, und nach links mit Bezug auf Fig. 3. Da in der Platte 33 ein besonderes Plättchen 29, welches die Schaltklinke 30 und Gegenklinke 32 trägt, senkrecht auf- und abverschiebbar ist, um die schrittweise Schaltung des Rades 3 zu.bewirken, so werden die Klinken, sobald die Platte 33 mit Bezug auf Fig. 3 nach rechts verschoben ist, mit den Zähnen des Schältrades 3 außer Eingriff kommen. Jedesmal, wenn also der zweiarmige Hebel 24, 25 derart verstellt wird, daß sein Arm 25 ansteigt und in der geschilderten W'eise die Platte 33 verschiebt, erfolgt ein Einschalten des Schaltwerkes auf der einen Seite der Maschine. Auf der anderen Seite der Maschine wird in. gleicher Weise durch die von der Welle 14 getragene Führungsplatte mit Kurvenschlitzen dann durch Anheben des Stiftes 26 das Schaltwerk ausgerückt.
Die zu beiden Seiten der Maschine an den Hebelarmen 25 vorgesehenen Führungsschlitze 28 weisen eine solche Anordnung auf, daß, obgleich die beiden Hebelarme 25 immer gemeinsam auf- und niedersteigen, an der einen Maschinenseite das Schaltrad eingerückt Und auf der anderen Seite ausgerückt wird.
An dem einen aus der Maschinenseitenwand herausragenden Ende der Welle 14 sitzen
zwei Kurbeln 51 und 52, von denen die letztere auf der Welle 14 lose drehbar angeordnet ist, während die Kurbel 51 mit der Welle 14 eine feste Verbindung besitzt. Die Kurbel 52 erhält zwei Rasten 53, in welche ein kurzer Stift der äußeren und kürzeren Kurbel 51 abwechselnd federnd eingreifen kann.
Betrachtet man zunächst die aus Fig. 2 er-. sichtliche Lage der beiden Kurbeln, welche der Stelle der Teile in Fig. 1 entspricht, so ersieht man, daß beide Kurbeln ihre linksseitige Stellung einnehmen. Bei dieser Stellung der Kurbeln sind die als Träger der P'arbbandrollen dienenden Winkelstücke 8,9 zu beiden Seiten des Maschinengestelles vollständig herausgezogen. Verstellt man nun die längere Kurbel 52 so weit nach rechts, als dies der rechtsseitige feste Anschlag 54 und die zur Sicherung der Lage der großen Kurbel vorgesehene Rast 55 ermöglicht, dann nehmen die beiden Kurbeln die aus Fig. 11 ersichtliche Lage ein, welche der Stellung der Teile in Fig. 10 entspricht. Die Welle 14 hat hierbei nur eine geringe Drehung ausgeführt, so daß die von derselben getragene Führungsplatte 15 auch nur einen geringen Aufschlag erfahren hat. Während der Arm 24 des Winkelhebels 24,25 bei der Stellung der Fig. 1 gesenkt war, ist er jetzt gemäß Fig. 10 angehoben, und außerdem hat das Winkelstück 8, 9 durch Vermittlung des um den Zapfen 18 sehwingbaren Winkelhebels 19, indem dessen Stift 17
. von dem Führungsschlitz 16 verstellt wurde, eine geringe Verschiebung nach einwärts erfahren. Gegenüber der Lage der Teile in Fig. 1 . wird jetzt bei der Lage gemäß Fig. 10 und. 11 eine benachbarte Breitenstelle des Farbbandes in die Richtung der Druckstelle gebracht. Mit dieser geringen Verschiebung war gleichzeitig eine Verstellung der 'Schaltvorrichtungen in der Weise verbunden, daß das Farbband jetzt in der entgegengesetzten Richtung als bei der Stellung der Teile gemäß Fig. 1 schrittweise angetrieben' wird.
Verstellt man die kleine Kurbel .51 auf der großen Kurbel nach rechts und bringt die letztere ebenfalls so weit zum Ausschwingen, bis sie gegen den rechtsseitigen Anschlag 54 anliegt, wie dies Fig. 12 erkennen läßt, dann nehmen die Teile die aus Fig. 13 ersichtliche äußerste rechte Lage ein. Es kommt dann nicht mehr der Teil 21, sondern der Teil 20 der Kurvennut zur Wirkung, und es wird auch nicht mehr der rechtsseitige, sondern der linksseitige Teil des Kurvenschlitzes 16 in Wirksamkeit gesetzt.
Außer der in Fig. 12 ersichtlichen Lage der Kurbeln ist noch eine vierte Lage möglich, bei welcher bei rechtsseitiger Stellung der kleinen Kurbel 51 die große Kurbel 52 ihre linksseitige Lage aufweist. Bei dieser Stellung der Kurbeln würde auch der Teil 20 des Kurvenschlitzes undderlinksseitigeTeil des Kurvenschlitzes .16 in Wirksamkeit sein; der Arm 24 des zweiarmigen Hebels 24, 25 würde aber dann nicht angehoben, sondern gesenkt sein, und der Winkelhebel 19 würde durch den Kurvenschlitz 16 und den Stift 17 eine solche Einstellung erfahren, daß das Farbband oder die Farbbänder nicht die aus Fig. 13 vollständig nach' einwärts gezogene Lage einnehmen, sondern ein geringes Stück von dieser innersten Lage entfernt eingestellt sein würden.
Durch Verstellen der kleinen Kurbel 51 auf der großen Kurbel 52 erhalten also die Welle 14 und die damit verbundenen Führungsplatten 15 einen großen Ausschlag, welcher auch eine große Verschiebung der Winkelstücke 8 und 9 bedingt, demzufolge entweder eine verschiedene Farbe eines mehrfarbigen, 'breiten Farbbandes oder eines von zwei verschiedenen Farbbändern in Wirksamkeit gesetzt würde. Bei dieser großen Verschiebung findet keine Einwirkung auf die Schaltwerke statt. Würde also beispielsweise bei der linksseitigen Stellung der kleinen Kurbel 51 das in Betracht kommende Farbband vo.n links nach rechts transportiert, dann würde auch bei rechtsseitiger Einstellung der kleinen Kurbei 51 für das andere Farbband oder für die andere Breite desselben Farbbandes dieselbe Schaltungsrichtung für das Farbband" bestehen bleiben. Verstellt man aber die große Kurbel 52, welche stets eine Mitnahme der kleinen Kurbel um ein kleines Stück bedingt, dann findet in dem Rahmen der großen Verschiebung eine Verschiebung des Farbbandes um ein kleines Stück in Breitenrichtung statt, und gleichzeitig erfolgt auch eine Umschaltung der Schaltwerke in solcher Weise, daß, sofern das Farbband vorher von links nach rechts bewegt wurde, es jetzt eine schrittweise Bewegung in umgekehrter Richtung erfährt. ■
Die Farbbänder werden durch eine in der Mitte des Maschinengestelles oberhalb der Abdruckstelle vorgesehene Führung 45 gezogen, welche von der durchgehenden Welle 14 aus sämtliche Verschiebungen der Winkel- no stücke 8, 9 in Breitenrichtung des Farbbandes mitmacht. Zu diesem Zwecke ist ungefähr in der Mitte der Welle 14 ein nach abwärts gerichteter Hebel 46 fest mit der Welle verbunden (s. Fig. 8), so daß er stets denselben Winkelausschlag wie die Führungsplatten 15 und die Hebel 12 ausführt. Am unteren Ende des Hebels 46 ist ein Stift 47 vorgesehen, welcher in einen Schlitz 48 eines senkrechten Armes 49 eingreift. Dieser Arm 49 ist mit einer Platte 40 verbunden, deren Schlitze 49' zwei Führungsschrauben 50 umgreifen, so daß
die Platte 40 geradlinig hin- und hergeschoben werden kann.
An der Platte 40 ist nun ein die Führung 45 tragender Winkelhebel 43 um Zapfen 44 schwingbar, so daß die Führung die Breitenverschiebungen der Platte 40, welche mit den Verschiebungen, der Winkelstücke 8 und 9 übereinstimmen, mitzumachen gezwungen wird. Beim Anschlagen irgend einer Taste bewegt sich stets eine das Maschinengestell durchziehende Stange 34 nach abwärts und nimmt dabei eine Stange 37 mit in die in Fig. 8 punktiert dargestellte Lage. Diese Stange 37 steht mit einem um Zapfen 38 schwingbaren, zweiarmigen Hebel 55 in Verbindung, dessen anderes Ende durch einen Zapfen 41 mit einer Gelenkstange 42 verbunden ist, welche mit dem oberen Ende des Winkelhebels 43 seinerseits in gelenkiger Verbindung steht. Jedesmal, wenn also die Stange 34 sich senkt, wird auch die Führung 45 in die punktierte Lage nach abwärts bewegt und bringt dadurch das Farbband in die zum Abdruck geeignete Lage. Zu diesem Zeitpunkte
findet auch eine schrittweise Schaltung des Farbbandes in der einen oder anderen Richtung statt, und zwar wird diese Schaltbewegung auch von der. Stange 34 (Fig. 1) abgeleitet. Beim Senken der Stange 34 nimmt diese nämlich ein Gelenk 56 mit, welches einen an dem Winkelstück drehbar gelagerten zweiarmigen Hebel 36 zum Ausschwingen bringt. Das vordere Ende dieses zweiarmigen Hebels besitzt eine Gabel 37, welche einen mit dem Plättchen 29 verbundenen Stift 35 umgreift. Jedesmal, wenn also die Gabel 37 angehoben wird, nimmt sie durch den Stift 35 das Plättchen 29 mit, und da dieses die Klinken 30 und 31 trägt, findet dadurch jedesmal auf derjenigen Seite, auf'welcher die Klinken mit dem Schaltrade in Eingriff stehen, eine schrittweise Drehung dieses Schaltrades und dadurch eine schrittweise Längsbewegung des Farbbandes, statt. Die Plättchen 29 werden jedesmal beim Anschlagen einer Taste an beiden Maschinenseiten angehoben; da aber nur immer an einer Maschinenseite die Klinken der Schaltvorrichtung mit dem Schaltrade in Eingriff stehen, so findet auch nur immer an einer Seite die Schaltung statt.
■ Befindet sich die Führung 45 in der in Fig. 8 punktiert angedeuteten gesenkten Lage, dann kann ein ordnungsmäßiger Abdruck eines Zeichens stattfinden, da dann das Band direkt oberhalb der Schreibfläche festgehalten wird. Kurz nach jedem Abdruck bewegt sich aber dann die Führung 45 in die durch volle Linien markierte Lage nach aufwärts und ermöglicht auf diese Weise das Freilegen der Abdruckstelle und ein Straffziehen des Farbbandes,
Dadurch, daß das Schaltwerk von den Winkelstücken 8 und 9 getragen wird, in deren Vorderwand 8 eine Platte 33 in wägerechter Richtung verschiebbar ist, während an derselben das die Klinken tragende Plättchen noch senkrecht geführt gleitet, ist ein leichtes Entfernen des ganzen Schaltwerkes von der Maschine und eine übersichtliche Handhabung desselben gesichert.

Claims (3)

Patent-An Sprüche:
1. Schaltvorrichtung an Schreibmaschinen für ein breites Farbband mit Zonen verschiedener Färbung oder zwei oder drei nebeneinander liegende verschiedenfarbige Bänder, dadurch gekennzeichnet, daß das Schaltwerkgestell für die Farbbänder aus je einem zu beiden Maschinen-
. Seiten gelagerten Winkelstück (8,9) besteht, dessen vordere, parallel zur Maschinenvorderseite liegender Arm (8) rahmenartig ausgebildet ist und eine wagerecht verschiebbare Platte (33) trägt,
. welche einem besonderen, auf ihr senkrecht verschiebbaren Plättchen (29) mit der Schalt- und der Sperrklinke als Führung dient, so daß durch die Verschiebung der Platte (33) die Klinken aus dem
■ Schaltrade gezogen werden, durch Heben des Plättchens (29) aber eine Schaltung des Schaltrades erfolgt, während durch Verschiebung des ganzen Winkelstückes in Richtung der Seitenwände des Maschinengestelles ein Band mit anderer Färbung oder eine besonders gefärbte Zone eines breiten Bandes zur Wirksamkeit gelangt, wobei die zu beiden Seiten der Maschine vorgesehenen Antriebe für die beiden Platten (33) derart miteinander verbunden sind, daß beim Verschieben der einen Platte nach links die andere an der . entgegengesetzten Seite vorgesehene Platte eine Verschiebung, nach rechts und umgekehrt erfährt, demzufolge beim Ausrücken des einen Schaltwerkes das andere Schaltwerk eingerückt wird.
2. Schaltvorrichtung nach Anspruch i,. dadurch gekennzeichnet, daß auf einer das Maschinengestell durchziehenden Welle (14) zwei Führungsplatten (15) mit Kurvenschlitzen fest angebracht sind, welche bei großem Ausschlag der Führungsplatten durch ein Hebelsystem eine genügend große Verschiebung der Winkelstücke (8,9) bewirken, um eines von mehreren Farbbändern oder die verschiedenen Zonen eines mehrfarbigen Bandes in Wirksamkeit zu setzen, während die Führungsplatten im Rahmen ihrer großen Verschiebung noch je eine kleine Verschiebung ausführen
können, um die Breite jedes Farbbandes oder jeder farbigen Zone eines breiten Bandes gleichmäßig abzunutzen, wobei durch besondere Kurvenschlitze der Führungsplatten und durch unter der Einwirkung derselben stehende Hebel bei jeder der genannten kleinen Verschiebungen eine selbsttätige Einschaltung des einen und gleichzeitige Ausschaltung des Schaltwerkes auf der anderen Seite stattfindet.
3. Schältvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der große und der kleinere, im Rahmen des ersteren liegende Ausschlag der Führungsplatten
(15) mit Hilfe je einer besonderen, auf der das Maschinengestell durchziehenden Welle (14) sitzenden Kurbeln (51,52), welche zwischen Anschlägen (53, 54) ausschwingen können, erfolgt, und daß die Welle (14) bei ihrer Drehung auch eine besondere Bandführung (45), welche nach jedem Anschlag einer Taste zwecks Freilegung der Abdruckstelle hochgehoben wird, mit den Winkelstücken (8,9) mitnimmt, so daß die Bandführung bei allen Einstellungen der die Bandrollen tragenden Winkelstücke keinerlei Veränderung erfährt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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