DE179776C - - Google Patents

Info

Publication number
DE179776C
DE179776C DENDAT179776D DE179776DA DE179776C DE 179776 C DE179776 C DE 179776C DE NDAT179776 D DENDAT179776 D DE NDAT179776D DE 179776D A DE179776D A DE 179776DA DE 179776 C DE179776 C DE 179776C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
oil
steam
buoyancy
valves
oiler
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT179776D
Other languages
English (en)
Publication of DE179776C publication Critical patent/DE179776C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16N—LUBRICATING
    • F16N7/00—Arrangements for supplying oil or unspecified lubricant from a stationary reservoir or the equivalent in or on the machine or member to be lubricated
    • F16N7/30—Arrangements for supplying oil or unspecified lubricant from a stationary reservoir or the equivalent in or on the machine or member to be lubricated the oil being fed or carried along by another fluid

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mechanically-Actuated Valves (AREA)

Description

jfoqt b-e-z
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
'-•Μ 179776 KLASSE Ale. GRUPPE
DE LIMON, FLUHME & CO. jn DÜSSELDORF.
Auftrieböler. Patentiert im Deutschen Reiche vom 13. Dezember 1905 ab.
Vorliegende Erfindung betrifft einen Auftrieböler, bei welchem in bekannter Weise bei Außerbetriebsetzung der Maschine sowohl der Dampfweg als. auch der Ölweg durch einen gemeinschaftlichen Absperrteil zugleich gesperrt werden, um. ein nutzloses! und überflüssiges ölen zu verhindern. Bei diesen Auftriebölern können sich nun die meist sehr engen Drosseldüsen leicht verstopfen. Da
ίο Verstopfungen und das damit zusammenhängende Nichtschmieren. nicht wahrgenonl·· men werden können, so sind die nicht geschmierten Maschinenteile wegen Warmlaufens großen Gefahren ausgesetzt. Wird aber eine Verstopfung bemerkt, so muß mittels einer besonders· eingeführten Nadel die Reinigung der Düse erfolgen, oder der Auftrieböler muß nach dem Einschalten eines Hilfsölers auseinander genommen und dann· gereinigt werden.
Bei der vorliegenden Erfindung" wird die Möglichkeit einer Verstopfung dadurch ausgeschlossen, daß ein zur gemeinsamen Absperrung des in ein und denselben abgesetzten Zylinder mündenden Öl- und Dampfweges dienender verschiebbarer, entsprechend abgesetzter Kolbenschieber unmittelbar eine Nadel trägt, welche bei dem jedesmaligen Vorschub, also beim jedesmaligen Sperren der Zuleitungen, die Drosseldüse durchstößt, wodurch die etwa in dieser befindlichen Teilchen, die eine Verstopfung verursachen könnten, aus ihr entfernt werden. Mittels des Kolbenschiebers kann ein schnelles Öffnen und Schließen der Zuleitungswege erfolgen, so daß auch während des Betriebesi ohne Störung desselben ein Durchstoßen der Drosseldüse von Zeit zu Zeit stattfinden kann.
Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform eines Auftriebölers dargestellt, welcher zwei Schmierstellen mit Öl versieht.
Fig. ι zeigt einen senkrechten Längsschnitt durch den Auftrieböler,
Fig. 2 einen senkrechten. Längsschnitt durch den um 900 gedrehten Auftrieböler und Fig. 3 einen Querschnitt nach Linie A-B.
Wie aus der Zeichnung zu ersehen, besteht der Auftrieböler aus einem mit einem Abflußhahn ι und einem Füllventil 2 versehenen Ölbehälter 3, auf den ein Gehäuse 4 mit zwei Kammern 5 und 6 aufgesetzt ist. Über dem Gehäuse 4 befindet sich noch eine weitere Kammer 7, in welcher sich unter Dampfdruck stehendes Wasser befindet. Die Kammern 5 und 6 stehen durch Kanäle 8 und 9 mit dem Ölbehälter 3 und durch Kanäle 10 und 11 und an diese angeschlossene Rohre 12 und 13 mit dem über dem Wasser befindlichen Dampf raum in Verbindung. Der Ölzufluß wird in den Verbindungskanälen 8 und 9 durch die Ventile 14 und 15 geregelt. Der Ausfluß des Öles aus den Ventilen 14 und 15 erfolgt durch besondere Tropfdüsen 18 und 19, welche durch Schaugläser 20 und 21 zu beobachten sind. Um beim Bruch eines Schauglases den Durchtritt von Dampf verhindern zu können, sind Absperrventile 16 und 17 vorgesehen. Diese sind für gewöhnlich vollständig geöffnet. Die Dampfkanäle 10 und 11 sowie die zugehörigeil Ölkanäle aus den Kammern 5 und 6 münden in je einen zylindrischen Raum, in welchen nach außen hindurchgeführte, durch ein Quer-
haupt 22 miteinander verbundene und von einem doppelarmigen Hebel 23 bewegte Stufenkolben 24 und 25 eingebaut sind, mittels welcher sowohl die Dampfwege 10 und 11 als auch die durch die Ventile 16 und 17 führenden Ölwege gemeinsam verschlossen werden können, wobei die vorn an den Stufenkolben sitzenden Nadeln 26 und 27 gleichzeitig die Öffnungen der Düsen 28 und 29 durchstoßen, welche sich am Anfang der öl- und Dampfabflußleitungen 30 und 31 befinden. Durch die ebenfalls mit einem Regelventil 32 versehene Bohrung 33, an welche die Rohre 34 und 35 angeschlossen sind, steht die Wasserkammer 7 mit dem Ölbehälter 3 in Verbindung, so daß der im Dampfraum herrschende Druck auch in dem Ölbehälter vorhanden ist. Durch das Rohr 36 wird der Dampf eingeleitet.
Nachdem der Behälter 3 mit Öl und die Kammern· 5, 6 und 7 mit Wasser gefüllt, die Absperrventile 16 und 17 geöffnet und die Regelventile 14 und 15 eingestellt sind, werden die Stufenkolben 24 und 25 in die auf der Zeichnung abgebildete Lage gebracht, und der Dampf wird eingeleitet. Da durch die Verbindung der Wasserkammer 7 mit dem Ölbehälter 3 eine Druckübertragung stattfindet und das spezifische Gewicht des Öles geringer ist als das des Wassers, so steigt das öl aus dem Behälter 3 durch die Kanäle 8 und 9 sowie die Ventile 14 und 15 in die Düsen 18 und 19 und verläßt diese tropfenweise, gelangt dann in die Kammern 5 und 6, worauf es nach dem Durchströmen der Ventile 16 und 17 von dem durch die Rohre 12 und 13 strömenden Dampf mitgerissen und durch die Düsen 28 bezw. 29 und die Leitungen 30 bezw. 31 seinem Bestimmungsort zugeführt wird. Wird die Maschine still gesetzt, so braucht nur der Hebel 23 umgelegt zu werden, um den öler außer Betrieb zu setzen», also die Schmierung zu unterbrechen. Ein Verstellen an den Ventilen ist überflüssig; die Absperrventile 16 und 17 können auch ganz fortfallen. Durch das Umlegen des Hebels 23 wird auch stets die Düsenöffnung gereinigt, so daß eine Verstopfung so gut wie ausgeschlossen ist.
Der abgesetzte Kolbenschieber kann auch durch andere geeignete Absperrteile ersetzt werden. Ebenso könnte die Bewegung der Absperrteile statt mittels eines Hebels auch1 mittels einer Kurbel oder eines sonst geeigneten Antriebes erfolgen.

Claims (1)

  1. 55 Patent-Anspruch :
    Auftrieböler, dadurch . gekennzeichnet, daß der zur gemeinsamen Absperrung des in ein und denselben abgesetzten Zylinder mündenden Ölweges und Dampfweges dienende verschiebbare, entsprechend abgesetzte Kolbenschieber (24, 25) mit einer (Nadel (26, 27) fest verbunden ist, welche bei jedem Vorschub des Kolbenschiebers die Drosseldüse (28,29) durchstößt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT179776D Active DE179776C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE179776C true DE179776C (de)

Family

ID=444078

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT179776D Active DE179776C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE179776C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1303753C2 (de) Schmieranlage
DE712978C (de) Brennstoffeinspritzventil
DE355348C (de) Abstellvorrichtung fuer Kraftmaschinen
DE693870C (de) Vorrichtung zum Anschliessen von Behaeltern an Fuellanlagen fuer unter Druck stehende verfluessigte Gase
DE615237C (de) Warmwasserheizkoerper
DE271606C (de)
DE3316935A1 (de) Vorrichtung zum erstauffuellen einer einen schmier- und/oder kuehlmediumkreislauf aufweisenden maschine
DE242600C (de)
DE307899C (de)
DE861673C (de) Vorrichtung zum kontinuierlichen Mischen von stroemenden Fluessigkeiten, besonders fuer Zwecke der Wasserreinigung
DE63088C (de) Durch Dampfniederschlag wirkende Schmiervorrichtung mit mehreren trenn- und verbindbaren Oelabflufsleitungen
DE273636C (de)
DE57207C (de) Neuerungen an den durch die Patente 42943 und 48974 geschützten, durch Dampf geheizten Oelbehältern bei Schmiervorrichtungen mit Niederschlagwasser - Wirkung für dickflüssigen Schmierstoff. (2
DE111159C (de)
DE177999C (de)
DE734531C (de) Umsteuervorrichtung fuer umsteuerbare Brennkraftmaschinen
DE420660C (de) Fuer Pressluft-Werkzeuge bestimmte, in Pressluft-Leitungen einzubauende, selbsttaetige Schmiervorrichtung mit einem durch den Arbeitskolben angetriebenen OElkolben
DE248969C (de)
DE221730C (de)
DE134316C (de)
DE129250C (de)
DE587937C (de) Verfahren zur selbsttaetigen Hahnschluss an rotierenden Gegendruck-Flaschenfuellmaschinen
DE225255C (de)
DE487436C (de) Vorrichtung zum Verhueten des schleichenden Fluessigkeitsdurchganges durch die Messvorrichtung
DE95305C (de)