DE307899C - - Google Patents

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DE307899C
DE307899C DENDAT307899D DE307899DA DE307899C DE 307899 C DE307899 C DE 307899C DE NDAT307899 D DENDAT307899 D DE NDAT307899D DE 307899D A DE307899D A DE 307899DA DE 307899 C DE307899 C DE 307899C
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piston
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wick
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16NLUBRICATING
    • F16N7/00Arrangements for supplying oil or unspecified lubricant from a stationary reservoir or the equivalent in or on the machine or member to be lubricated
    • F16N7/02Arrangements for supplying oil or unspecified lubricant from a stationary reservoir or the equivalent in or on the machine or member to be lubricated with gravity feed or drip lubrication

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Auxiliary Devices For Machine Tools (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
Vi 307899 KLASSE Ale. GRUPPE
FRIEDRICH STEGEMANN in HALLE a. S.
Docht- oder Tropföler. Patentiert im Deutschen Reiche vom 28. Juni 1917 ab.
Den Gegenstand der Erfindung bildet ein Docht- oder Tropföler mitHanddruckschmierung.
Bei den -gebräuchlichen Docht- und Tropfölern zum Schmieren von Maschinenteilen sucht man eine Änderung in der einmal eingestellten Ölmenge zur Erzielung eines stets gleichmäßigen, der' Beanspruchung des Maschinenteils entsprechenden Ölverbrauchs nach
ίο Möglichkeit zu vermeiden. Es treten jedoch auch Fälle ein, z. B. beim Anlassen, bei Neigung zum Warmlaufen oder stark wechselnden Belastungen, bei denen einzelne Maschinenteile für kurze Zeit reichlicher geschmiert werden müssen, und bei denen es von Vorteil ist, den Ölverbrauchsstellen das Schmiermittel mit einem gewissen Druck zuzuführen. Ein stärkeres Schmieren ist jedoch bei Dochtölern nur nach Herausnahme des Dochtes, bei Tropfölern nur durch Verstellen der Tropfregelung möglich, dagegen ist eine Druckerzeugung bei den bisher, bekannten Ölern der beiden Arten überhaupt nicht möglich. Die Erfindung besteht darin, daß bei einem Docht-
J5 oder Tropföler in den ölabflußkanal eine Kolbenschmierpumpe an sich bekannter Bauart mit einem durch Handdruck bewegten, mittels einer Feder in seiner Endstellung gehaltenen Kolben eingebaut ist, wobei der KbI-ben derart mit einer Rille versehen ist, daß er in seiner Endstellung infolge der Rille 'die gewöhnliche, gleichmäßige Ölabgabe nicht hindert, beim Vorwärtsbewegen jedoch den Abflußkanal verschließt und aus einer mit dem Ölbehälter in Verbindung stehenden besonderen Kammer eine bestimmte zusätzliche ölmenge unter Preßdruck der ■ Schmierstelle zuführt.
Ein Öler der neuen Art ist in der Zeichnung in Ansicht, teilweise in senkrechtem Schnitt, dargestellt.
In dem Zylinder c ist rechtwinklig zum Ölabflußkanal b eine Bohrung d angeordnet, in der ein Kolben k geführt ist, der außen mit einem Handdruckknopf versehen, durch eine Feder in seiner Endstellung gehalten wird und an der Kreuzungsstelle. mit dem Kanal b eine Rille r besitzt, derart, daß das Öl in der Endstellung des Kolbens durch den Kanal b gleichmäßig und unbehindert zur Schmierstelle ab- ,50 fließen kann. Vor der Bohrung d ist ein Rückschlagventil ν angeordnet. Der Raum hinter dem Rückschlagventil steht durch eine Bohrung e mit dem unterhalb des Kolbens k gelegenen Teil des Abflußkanals b in Verbindung. An der Stirnfläche des in der Endstellung stehenden Kolbens mündet ein mit dem Ölgefäß in freier Verbindung stehendes Rohr/.
Die vom öler freigegebene Ölmenge fließt ungehindert längs der Rille r durch den Kanal b der Schmierstelle zu. Soll die ölzufuhr verstärkt werden, so wird der Kolben mittels Handdruckes auf den Knopf vorgestoßen und dadurch das in der Bohrung d befindliche, aus dem Öler zugeflossene Schmiermittel durch das Rückschlagventil ν und die Kanäle e und b hindurch zur Schmierstelle
gepreßt. Hierbei schließt der vorgehende Kolben den Kanal b und die Einmündung des Röhrchens / ab, so daß durch diese kein Öl zurücktreten kann. Es tritt also beim Vordrücken des Kolbens eine zwangläufige, beliebig oft zu wiederholende, unter Preßdruck stehende zusätzliche ölzufuhr ein, ohne daß die in der Ruhestellung des Kolbens erfolgende normale Schmierung in· irgend einer Weise
ίο verändert zu werden braucht.
Wie das dargestellte Ausführungsbeispiel zeigt, kann man den zur Handdruckschmierung dienenden Teil des Ölers als selbständiges Stück ausbilden, das mit jedem Docht- oder
Tropföler durch Anschrauben verbunden wer-· den kann. '

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Docht- oder Tropföler, dadurch gekennzeichnet, daß in den Abflußkanal (b) des ölers eine Kolbenpumpe mit einem durch 30' Handdruck bewegten, mittels einer Feder iii seiner Endstellung gehaltenen Kolben (/?) eingebaut und der Kolben mit einer Rille (r) versehen ist, so daß er in seiner Endstellung die gewöhnliche, gleichmäßige Ölabgäbe nicht hindert, beim Vorwärtsbewegen jedoch den Abflußkanal (6) verschließt und aus einer mit dem ölbehälter in Verbindung stehenden besonderen Kammer (d) eine bestimmte zusätzliche Menge des Schmiermittels unter Preßdruck der Schmierstelle zuführt. .
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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