DE228940C - - Google Patents

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DE228940C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16NLUBRICATING
    • F16N13/00Lubricating-pumps
    • F16N13/02Lubricating-pumps with reciprocating piston
    • F16N13/06Actuation of lubricating-pumps
    • F16N13/10Actuation of lubricating-pumps with mechanical drive

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Lubrication Of Internal Combustion Engines (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 228940 KLASSE AJe. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 13. September 1908 ab.
Bei den mit Druck arbeitenden Schmierpumpen, die mit den Zylindern von Dampfmaschinen und anderen Maschinen zusammen arbeiten, und bei denen die das Schmiermittel abgebenden Düsen veränderlichen Druckwirkungen ausgesetzt sind, besteht ein großer Übelstand darin, daß die das Schmiermittel hinausdrückenden Pumpen Luft in die Auslaßleitungen des Schmiermittels hineindrücken.
ίο Diese Luft und die kleinen, im Schmiermittel selbst schwebenden Luftbläschen sammeln sich überall dort in den Leitungskanälen, wo überhaupt die Entstehung von Luftsäcken möglich ist, und es entstehen dadurch elastische Polster, die sich nach Maßgabe der auf die Austrittsdüsen einwirkenden Druckänderungen zusammenziehen und ausdehnen, was sehr störend auf die Arbeitstätigkeit des Schmierwerkes einwirkt und vielfach sein zuverlässiges Arbeiten unmöglich macht.
Die Erfindung bezweckt nun die Schaffung einer derartigen Einrichtung, die an sich bekannten Schmierpumpen mit schädlichem Luftraum so einstellen zu können, daß sich das Druckventil nur öffnet, wenn eine bestimmte Menge Flüssigkeit im Pumpenzylinder enthalten ist, so daß nur diese dem geöffneten Druckventil zugeführt wird, um das Mitreißen von Luft zu vermeiden.
Nach der Erfindung ist bei einer Schmierpumpe mit schädlichem Raum und federndem Druckventil die Ventilbelastung so bemessen oder eingestellt, daß sich das Ventil erst nach Eintritt einer bestimmten, es stets deckenden Ölmenge in den Pumpenzylinder öffnet, um das Durchdrücken von Luft durch das Ventil zu verhindern.
Fig. ι ist ein senkrechter Schnitt nach A-A der Fig. 3, während Fig. 2 ein senkrechter Schnitt. nach B-B der Fig. 3 ist. Fig. 3 ist ein Aufriß zum Teil im Schnitt nach C-C der Fig. 2 und nach F-F der Fig. 1. ' .
Bei der gezeichneten Schmierpumpe führt eine Kreislaufpumpe 7 das Schmiermittel mehreren von außen sichtbaren Düsen 8 zu, und eine von diesen Düsen aus mit regelbaren Mengen des Schmiermittels versorgte Fortleitungspumpe 9 gibt das Schmiermittel, frei von beigemengter Luft, an eine daran angeschlossene Leitung ab. Die Kreislaufpumpe 7 und jede von den Fortleitungspumpen 9 (von denen eine für jede Düse 8 vorgesehen ist) erhalten Antrieb von einem Trieb 11,. der zusammen mit den Pumpen und den von außen sichtbaren Zuführungsdüsen 8 in dem Teil 12 untergebracht ist und eine hin und her schwingende Bewegung vollführt.
Von dem Vorratbehälter 14 aus gelangt das Schmiermittel durch Rückschlagventil 21, ein angeschlossenes Rohr und einen in 12 vorgesehenen Zuführungskanal 15 nach der Kreislaufpumpe 7.
Die zylindrische Kammer 16 im Gehäuse 12 steht in Verbindung mit der Ausbohrung, in der sich der Trieb 11 befindet. In diesen greift eine Zahnung 22 am Kolben 17, und das untere Ende des Kolbens ist in einen metallenen Ring innerhalb der Kammer 16 eingepaßt. Der Ab-
leitungskanal i8 ist mit einem unter Federwirkung stehenden Rückschlagventil 25 ausgestattet, das sich unter dem in der Kammer 16 wirkenden Druck öffnet und dann Schmiermittel an die Düsen 8 abgibt.
Ein Überlauf 24 am Kanal 20 mündet in den oberen Teil der Kammer 14. Ein Regelungsventil 25 im Kanal 24 dient dazu, den Kanal ganz oder teilweise abzusperren und dadurch den Flüssigkeitsdruck des den Düsen 8 zugeführten Schmiermittels zu verändern. Jede von den mit Regelungsventil 29 versehenen Düsen 8 führt eine der Pumpen das Schmiermittel auf dem Wege durch eine Kammer 30 zu, die mit einem durchsichtigen Deckel 31 abgeschlossen ist. Von jeder Düse 8 tropft Schmiermittel sichtbar durch die Kammer herab nach einem Kanal 32, der durch einen kürzeren Kanal 33 mit der Pumpenkammer 34 der Pumpe 9 in Verbindung steht. Diese Pumpenkammer steht in Verbindung mit der Ausbohrung für den Trieb 11. Den unteren Abschluß der Kammer bildet ein Rückschlagventil 35, das den Übertritt der Flüssigkeit aus der Pumpenkammer nach einem Verbindungskanal 36 beherrscht. Ein Kolben 37 in dieser Kammer ist oben mit einer Zahnung 38 ausgestattet, die mit dem Trieb 11 in Eingriff tritt und den Kolben hin und her bewegt. Das untere KoI-benende wirkt in der Kammer 34 dahin, Schmieröl in den Verbindungskanal 36 zu drücken, und ist in der Kammer so angeordnet, daß es bei der Hin- und Herbewegung den Kanal 33 absperrt und öffnet.
Nach unten zu erweitert sich das untere Ende der Kammer 34 zur Aufnahme eines metallischen Ringes 39 sowie des Gehäuses 40 des Rückschlagventils 35. Durch Aufwärtsdrängen des Dichtungsringes 39 in die Kammer 34 hinein und gegen die schräge Wandung läßt . sich eine etwaige Abnutzung ausgleichen.
Das Rückschlagventil 35 ist so eingerichtet, daß. es sich bei einem in der Pumpenkammer 34 wirkenden- Druck öffnet und dann Schmiermittel aus der Kammer in den Kanal 36 läßt, wogegen es bei einer innerhalb des Kanals 36 auftretenden oder dorthin übertragenen Druckwirkung oder . Saugwirkung geschlossen bleibt. Das dem Kanal zugeführte Schmiermittel wird durch die Tätigkeit des Kolbens an einem Rückschlagventil 43 vorbeigedrückt, welches so angeordnet ist, daß es sich bei dem Pumpendruck öffnet, und welches mit einem senkrechten Kanal 44 in Verbindung steht, der an eine Leitung 45 angeschlossen ist. Jede von diesen Ableitungen 46 ist am Austrittsende mit einem Rückschlagventil 47 oder mit einer durch Ventil beherrschten Austrittsdüse versehen. Die Anordnung des Schmierwerkes ist eine solche, daß der Kanal 36, die Kammer des Rückschlagventils 43, der Kanal 44 und alle angeschlossenen Rohre oder Kanäle dauernd mit einer durchweg flüssigen Schmiermittelsäule angefüllt sind, so daß der Zutritt einer weiteren Schmiermittelmenge aus der Pumpe 9 die in den angeschlossenen Kanälen befindliche Flüssigkeitssäule veranlaßt, sich vorwärts zu bewegen und der Schmierstelle eine entsprechende Menge des Schmiermittels gewissermaßen zwangläufig zuzuführen. Vermöge der Unzusammendrückbarkeit dieser Säule arbeitet das Ventil 47 genau im Gleichlauf mit der Fortleitungspumpe bei der Abgabe des Schmiermittels.
Um nun dahin Vorkehrung zu treffen, daß der Kolben 37 unter keinen Umständen Luft an dem Ventil 35 vorbei und in den Kanal 36 hindrücken kann, ist nach der Erfindung die Belastung des Ventils 35 so bemessen oder das. Ventil mittels der Feder 41 so eingestellt, daß es sich nicht bei einem Druck öffnet, der gleich demjenigen oder kleiner ist als der Druck, bis auf den die Luft in der Kammer 34 vom Kolben 37 zusammengedrückt werden kann, wenn die Kammer mit Luft einer vorher bestimmten Schmiermittelmenge angefüllt ist. Unter diesen Bedingungen kann dann die Pumpe nicht dahin wirken, Flüssigkeit an dem Ventil 35 vorbeizüdrücken, bis nicht der schädliche Raum dadurch genügend verringert worden ist, daß man Schmiermittel in die Kammer 34 eingelassen hat, um den Druck über denjenigen hinaussteigen zu lassen, für den das Ventil 35 eingestellt worden ist. Beim Einlassen von Schmiermittel in die Pumpenkammer verringert sich der schädliche Raum in der Kammer entsprechend dieser eingelassenen Schmiermittelmenge, und infolgedessen erhöht sich der schließliche Druck, den der Kolben zu leisten imstande ist, in entsprechendem Maße, so daß ■ das Schmiermittel durch das Ventil 35 hindurch gefördert wird, bis der Druck in der Kammer auf denjenigen Wert herabgeht, auf den die Feder 41 eingestellt worden ist.
Die Schmierpumpe wird so eingestellt, daß der Pumpenkolben nicht die Gesamtmenge des Schmiermittels aus der Kammer 34 entfernen kann, und das Ventil 35 ist in dem schädlichen Raum so angeordnet, daß es immer von einer bestimmten Schmiermittelmenge bedeckt ist. Außerdem sind die Ventile 43 und 35 derart angeordnet, daß das Ventil 43 im Falle eines Versagens des Ventils 35 dessen Arbeit übernehmen und vollständig ausführen kann. Die Sitze der Ventile 35 und 43 liegen im wesentlichen in der gleichen wagerechten Ebene, wobei der Verbindungskanal 36 so angeordnet sein muß, daß Luftsäcke nicht entstehen können. Das Ventil 43 ist also imstande, die Arbeitstätigkeiten des Ventils 35 zu übernehmen, falls dieses versagen sollte. Es arbeiten somit selbst unter den gewöhnlichen Betriebsbedingungen die Ventile 35 und 43 im wesentlichen
gleichzeitig, und der Kanal 36 ist dauernd mit Schmiermittel angefüllt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Schmierpumpe mit schädlichem Raum und einstellbarem, federndem Druckventil, dadurch gekennzeichnet, daß die Ventilbelastung so bemessen oder eingestellt, ist, daß sich das Ventil erst nach Eintritt einer 10' bestimmten, es stets deckenden ölmenge in den Pumpenzylinder öffnet, um das Durchdrücken von Luft durch das Ventil zu verhindern.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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